Autor/in: Teddy

Arbeits Organisation Seite 3

Pflegeversicherung, Pflegeeinstufung, Begutachtungsverfahren

  • Pflegebedürftigkeit
  • Pflegestufen
  • Leistungen der Pflegeversicherung
  • Das Verfahren zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit
  • Das Gutachtenformular
  • Zeitrichtwerte / Zeitkorridore
  • Das Begutachtungsgespräch
  • Vorbereitung
  • Durchführung
  • Nachbereitung
  • Widerspruchsverfahren
  • Klageverfahren

Arbeitsbereich “ Ambulante Altenhilfe „

Ambulante Altenhilfe :

Alle Dienstleistungen, die in der Wohnung alter Menschen erbracht werden ( Beratung, Haushaltshilfe, Körperpflege, Krankenpflege bei akuten und chronischen Krankheiten ).

Ambulante Hilfe und Dienste :

Fahrdienste, Mahlzeitendienste, Mobile soziale Hilfsdienste, Telefonketten, Wohnberatung oder Besuchsdienste.

Sozialstationen :

Träger sind zumeist Wohlfahrtsverbände ( Caritas, Diakonie, . )

Ambulante Pflegedienste :

Neben den Wohlfahrtsverbänden bieten auch privatgewerbliche Ambulante Pflegedienste medizinisch – pflegerische Leistungen an.

Hauspflege und Nachbarschaftshilfe :

Zumeist Hausfrauen, die zusätzlich zu ihrem Haushalt, Hilfebedürftigen bei deren persönlichen Versorgungen und Haushaltsführung unterstützen.

Mobile soziale Dienste :

Bücherdienste, Einkaufshilfen, Fahr – und Begleitdienste, Fußpflege, Haarpflege, Haushaltshilfen, Reperaturdienste, Vorlese – oder Schreibdienste, .

Mahlzeitendienste :

“ Essen auf Rädern “ versorgt dauernd oder vorübergehend kranke und behinderte Menschen mit altersgerechten Mahlzeiten ( auch Diätkost ).

Hausnotrufdienste :

Nehmen Notrufe entgegen ( kleiner Sender, Notruf wird durch Knopfdruck über Funk ausgelöst ), heute bereits auch automatisch über Handy ( z. B. bei Dementen ).

Kosten der Pflegedienste

Die Pflegeversicherung ist keine Vollkaskoversicherung, das heißt, sie deckt das Pflegerisiko nicht vollständig sondern nur zum Teil ab. Das heißt, das Budget der Pflegeversicherung, welches dem pflegebedürftigen in der jeweiligen Pflegestufe zusteht, reicht in aller Regel nicht aus, um die notwendigen Leistungen, welche von dem Pflegedienst erbracht werden, vollständig zu bezahlen. Daraus folgt, dass der Differenzbetrag zwischen den Budget der Pflegeversicherung und den tatsächlichen Kosten des Pflegedienstes vom Pflegebedürftigen selbst bezahlt werden muss.

Die Kosten der Pflegedienste setzen sich zusammen :

  • Aus den Kosten für die Pflege und / oder hauswirtschaftliche Versorgung
  • Aus den Investitionskosten des Pflegedienstes ( für Miete, Ausstattung, Kosten für Fahrzeuge )
  • Aus der Hausbesuchspauschale des Pflegedienstes

Die Leistungen der Pflegedienste werden nicht immer einzeln mit der Pflegekasse abgerechnet, sondern zu Leistungskomplexen oder Modulen zusammengefasst und abgerechnet.

Bei Modulen bzw. Leistungskomplexen ( trotz unterschiedlicher Begrifflichkeit das gleiche Prinzip, Leistungskomplex etwas Differenzierter ) werden verschiedene anerkannte Einzelleistungen zu Komplexen / Modulen zusammengefasst und als Komplex / Modulen abgerechnet. Die Komplexe / Module werden mit einer Preispauschale abgerechnet. Diese kann von Dienst zu Dienst unterschiedlich sein.

Klausur Fragen :

Wie wird “ Qualität “ definiert ?

» Gesamtheit von Merkmalen und Eigenschaften eines Produkts oder einer Dienstleistung, die sich auf deren Eignung zur Erfüllung festgelegter oder vorausgesetzter Erfordernissen beziehen

» die Erfüllung der Erfordernisse. Das setzt die Formulierung von Bezugsgrößen voraus ( d. h. alle Leistungen die in der Pflege erbracht werden). Diese sind abhängig von den Randbedingungen ( z. B. Unternehmensziele, Kundenerwartung ).

Was soll durch Qualitätsmanagment erreicht werden ?

» ein dauerhaftes Ziel soll angestrebt werden

» Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit

» Mitarbeiter sollen ein Qualitätsbewusstsein bekommen

» Flexibilität soll gefördert werden

» Anpassung an Kundenwünsche und Zufriedenheit

Beschreiben sie das vier – Stufen – Modell für Pflegequalität.

– Stufe 0 : gefährliche Pflege
Maßnahmen werden unterlassen oder falsch ausgeführt.
– Stufe 1 : Notwendige Pfleg
Pflege wird gerade so ausgeführt, das sie nicht gefährlich
ist. Betriebsorientierte Pflege.
– Stufe 2 : angemessene Pflege
Pflege ist den Bedürfnissen des kranken/alten Menschen
angepasst. Patienten/Kundenorientierte Pflege.
– Stufe 3 : Optimale Pflege
Pflege bezieht den Betroffenen und sein Umfeld mit ein.
Patient/ Kunde als Partner .

  • Der begriff Qualität wird unterschieden in Struktur -, Prozess – und Ergebnisqualität. Was bedeutet diese Qualitätsdimensionen im einzelnen ?

» Strukturqualität :

Bezieht sich auf die Voraussetzungen, die geschaffen sein müssen, um eine Dienstleistung zu erbringen bzw. ein Produkt zu erstellen. Sie umfasst folglich bauliche, technische, personelle und finanzielle Aspekte und den Organisationsaufbau

» Prozessqualität :

Bezieht sich auf das konkrete Handeln und wird über Aussagen darüber, wie die Dienstleistung erbracht werden muss ( z. B. Planung, Durchführung, Dokumentation von Betreuungsmaßnahmen ) beschrieben

» Ergebnisqualität :

Bezieht sich auf das Ergebnis einer Dienstleistung ( oder Produktionsweise ) und lässt über festgelegte Qualitätsmerkmale ( Indikatoren ) die Aussage zu, ob die angestrebten Zielsetzungen erreicht wurden. De – facto bemisst sich Ergebnisqualität an einem so genannten Soll – Ist – Vergleich


Welche gesetzlichen Reglungen gibt es für Qualitätsentwicklung in der Altenpflege ?

Qualitätssicherung ist im Gesundheitswesen keine “ freiwillige “
Maßnahme, sie wird vom Gesetzgeber im Sozialgestzbuch für alle
pflegerischen Einrichtungen verpflichtend festgeschrieben.
Es besteht ein Pflegequalitätssicherungsgesetz, das die Einrichtungen
verpflichtet sind, ein umfassendes Qualitätsmanagment einschließlich
moderner Personalbemessungsverfahren einzuführen.

Welche Gründe sprechen für die Einführung eines Qualitätsmanagmentsystem ?

  • ein Qms wird benötigt, um dem Kunden zu dienen, seine Bedürfnisse und Erwartungen zu erkennen
  • gemeinsame Grundlage und Handlungslinien ergeben das Leitbild und tragen zur Verständigung bei
  • Transparents durch schriftliche Festlegung, wichtig für Kooperationspartner
  • Verbesserung der Qualität durch Reflexion
  • gesetzliche Vorgaben
  • um auf dem Markt gute Qualität bieten zu können

Welche unterschiedlichen Qualitätsmanagmentsysteme gibt es ? Beschreiben sie kurz die relevanten Eckpunkte des jeweiligen Systems ?

TQM

  • Qualität wird im Mittelpunkt gestellt
  • Ksunde steht im Mittelpunkt
  • ständige Verbesserung

DIN EN ISO 9001

1. Qualitätsmanagment-system

  • Allgemeine Anforderungen
  • Dokumentations-anforderungen
  • QMH

    – Dokumentenlenkung

  • Lenkung von Aufzeichnungen

2. Verantwortung der Leitung :

  • Verantwortung der Leitung
  • Kundenorientierung
  • Q-Politik /- ziele/-planung
  • BOL
  • Interne Kommunikation

3. Ressourcenmanagment :

  • Ressourcen-bereitstellung
  • Fähigkeit / Bewusstsein / Schulung
  • Infrastruktur
  • Arbeitsumgebung

4. Produktrealisierung:

  • Produktplanung
  • Entwicklung
  • Beschaffung
  • Produktlenkung /
  • Validierung
  • Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit

5. Messung, Analyse und Verbesserung :

  • Kundenzufriedenheit
  • Interne Audits

    – Prozesslenkung /

  • Überwachung
  • KVP
  • Korrektur – und Vorbeugemaßnahmen

EFQM

1. Führungsqualität :

  • sichtbares Führungsengagement / Kultur
  • Leistungserkennung / Ressourcenbereitstellung

2. Politik und Strategie:

  • Zielsetzung des QM / Basisinformation
  • Strategie / PR / Wirtschaftspläne / Audits

3. Mitarbeiterbehandlung :

  • Verbesserungsprogramme zur MA
  • Führung
  • Begabungsnutzung und -Förderung
  • Aufgabenprüfung und Erfolgsprüfung

4. Ressourcenmanagment:

  • Finanzielle und materielle Mittel
  • Informationsweitergabe/

    Technologie

5. Prozessmanagment :

  • Schlüssel – und Hilfsprozesse
  • Prozessführung/- Verbesserung/ -änderung

6. Kundenzufriedenheit :

  • Bewertung Dienstleistung/
  • Schnittstellen
  • Nebenleistungen / Reklamationsabwicklung

7. Mitarbeiterzufriedenheit:

  • Leistungsprüfung/

    Aufgabenerteilung/

    Sicherheit

  • Arbeitsbedingungen/ Fortbildungsmöglichkeiten

8. Gesellschaftliche

  • Entwicklung
  • :

    – verschiedene Engagements für die Umgebung

  • Umweltschutz/ Ressourcenverwendung

9.Geschäftsergebnisse:

  • Umsatzgrößen/ Gewinn/Liquidität/ Eigenmittel
  • Wert für Anteilseigner / Marktanteile

KTQ

1.Patientenorientierung :

  • Struktur des Krankenhauses/Pat. Behandlung
  • Leitlinien und Standards/ Pat. Befragung
  • Koordinierte Therapie/ Entlassung/ Pat. -wünsche

2. Mitarbeiterorientierung:

  • Personalplanung/-entwicklung/-einarbeitung

    – Fortbildungsmaßnahmen/

  • Qualifikation
  • Einbeziehung der MA/ Befragung/-wünsche

3.Sicherheit im Krankenhaus

  • Arbeitsschutz/Brandschutz/ Katastrophenschutz
  • Hygiene/-maßnahmen/ -richtlinien

4.Informationswesen:

  • Dokumentation Patientendaten /Schnittstellen
  • PR/Datenschutz/ Informationstechnologie

5.Krankenhausführung:

  • Leitbildentwicklung/

    Zielplanung/ Organisationsstruktur

  • Effektive Arbeitsweise bei Leistungsgremien, Kommissionen und Krankenhausführung
  • Pat.-bedürfnisse /Ethik/

    Vertrauen

6.Qualitätsmanagment:

  • einbindung aller Krankenhausbereiche ins QMS
  • Organisation QMS/Durchführung QS-Maßnahmen
  • Leitlinien und Standards
  • Analyse und Nutzung der Daten

Wo können sich Mitarbeiter über die Qualitätsvereinbarung ihrer Einrichtung informieren ?
– im Qualitätsmanagment – Handbuch, dort sind alle getroffenen Vereinbarungen und

Maßnahmen zur Qualitätssicherung getroffen

Auf welcher gesetzlichen Grundlage finden in den Alteneinrichtungen Qualitätsprüfungen statt ?

  • im Pflegeversicherungsgesetz ist es verankert

Wann und warum kommen die Prüfer ?

  • zur Anlassbezogenen Prüfung ( Bew. -, Angehörige – und Mitarbeiterbeschwerden oder auf Wunsch der Pflege – und Krankenkasse oder andere Kostenträger )
  • zur flächendeckenden Routineüberprüfung
  • auf eigene Anforderung der Einrichtung
  • zur vergleichenden Prüfung
  • die Überprüfung kann ohne vorherige Terminabsprache oder Ankündigung stattfinden

Wer vertritt die Einrichtung gegenüber dem MDK bei der Qualitätsprüfung ?

  • jeder einzelne Mitarbeiter der Einrichtung
  • die Heimleitung / Geschäftsleitung
  • die leitende Pflegefachkraft ( PDL )
  • die stellvertretende Pflegefachkraft
  • Praxisanleiter / Mentoren
  • geschulte Hygienebeauftragter
  • geschulte Qualitätsbeauftragter
  • sozialer und therapeutischer Dienst
  • falls gewünscht : Verbandsvertreter/in und Rechtsbeistand

Was wird bei der Qualitätsprüfung konkret überprüft ?

  • Pflegedokumentationssysteme, Pflegeplanung, Dienstbesprechungen ( regelmäßig )
  • Angaben zur Ausbildung der verantwortlichen Pflegekraft
  • Angaben zur Qualifizierung und zur Anzahl von fachpersonal, Dienstplangestaltung mit wöchentlicher Arbeitszeit
  • Interne Qualifizierungs – Konzept, Qualitätsmanagment- Handbuch, Vertrags – und Gesetzesgrundlagen des SGB 11
  • Aufstellung der Pflegehilfsmittel
  • Sicherheit im Bezug auf die Bew.
  • Angaben über Anzahl der vorgehaltenen und belegten Betten
  • Versorgungsvertrag ( Grundlage für die Pflegeverhandlung )
  • Zahl der Bew. nach SGB 11 am Prüfungstag, unterteilt nach Pflegestufen
  • Angaben zur Organisation der Einrichtung, Organigramm und Schnittstellen, Festlegung von Zuständigkeit
  • Leitbild der Pflege, Konzept der Pflege, Pflegemodell, Pflegesystem
  • Angaben darüber, wer die Behandlungspflege durchführt
  • Richtlinien im Umgang mit Arzneimitteln, Stellenbeschreibung für einen Hygienebeauftragten
  • Pflegevisitenprotokolle, Konzept für Pflegevisiten
  • Protokolle über:
    – Heimbeiratssitzung
    – Beratung von Angehörigen und Bew.
    – Angebote zur sozialen Betreuung
  • Richtlinie Dienstübergabe, Fortbildungspläne
  • Übersicht über Fachliteratur, Zeitschriften
  • Konzept für die Einarbeitung neuer Mitarbeiter, Namensliste aller Mitarbeiter mit Handzeichen, unterlagen über Fortbildung der Mitarbeiter

Auf welche Bereiche wird bei der Qualitätsprüfung besonders eingegangen ?

  • Ernährungszustand des Bew.
  • Flüssigkeitshaushalt des Bew.
  • Ermittlung des Ernährungszustandes ( BMI )
  • Versorgung von Bew. mit PEG
  • Wundmanagment, Wundbehandlung, Dokumentation
  • Pflegeplanung
  • Pflegedokumentation
  • Pflegeprozesse
  • Arzneimittelverwaltung und Versorgung
  • Behandlungspflege
  • Beschwerdemanagment

Wie sieht die Bewohnervisite durch die Qualitätsprüfer aus ?

  • Einwilligung des Bew. oder dessen Betreuer
  • Soll – Ist – Vergleiche zwischen Aussagen der Einrichtung, der Pflegeplanung, der Pflegedokumentation und Erfassung
  • Pflegerelevante “ Infrastruktur “ der Räumlichkeiten wird bewertet, besonders gerne wird auf eine individuelle Möblierung der Bew.-Zimmer geachtet
  • Dokuunterlagen im Bew.-Zimmer z. B. Flüssigkeitsbilanzen, Lagerungspläne werden geprüft ( auf Plausibilität, mit Handzeichenliste und Dienstplan verglichen )
  • Fragen an Mitarbeiter zur Durchführung des Pflegeprozesses, zur Pflegeplanung, Leitbild und Konzept
  • Beendet wird die Pflegevisite oft mit einer Demonstration am Bew.

Was wird in § 80, 80a und im 11. Kapitel des Pflegeversicherungsgesetzes im einzelnen geregelt ?

  • 80 :

– Grundsätze und Maßstäbe zu Qualitätssicherung

  • 80 a :

– Leistung und Qualitätsvereinbarung der Pflegeheime

  • 11. Kapitel :
  • die Pflegeeinrichtung verpflichtet sich an die Qualitätssicherung zu halten
  • Im Bereich des Qualitätsmanagment wird die Beschreibung der Pflegeprozesse unterschieden in Aufbau und Ablauforganisation. Beschreiben sie wesentliche Komponenten.
  • Im Qualitätsmanagment werden Leistungen auch mit Hilfe von Flussdiagrammen beschrieben. Entwickeln sie anhand des Beispiels “ Aufnahme eines Bewohners “ ein Flussdiagramm.

Wer wird im Qualitätsmanagment als “ Kunde “ bezeichnet ?

  • jeder der mit der Einrichtung in Interaktion steht
  • alle Dienstleister : z. B.
    – Bew.
    – Ärzte
    – Hauswirtschaft
    – Reinigungskräfte
    – Angehörige
    – Mitarbeiter
  • Wie wird die Pflege in einer Alteneinrichtung organisiert ? Erläutern sie das nachfolgende Schaubild

Mit welchen Instrumenten können Qualitätssichernde Prozesse umgesetzt werden ?

  • Benchmarking ( von einander lernen )
  • Qualitätszirkel
  • Pflegestandards
  • Pflegeprozess
  • Pflegedokumentationssysteme
  • Pflegevisite
  • Erstellen eines Pflegeleitbildes und Ausrichtung an einem Pflegemodell
  • Pflegeforschung

Organisationsstandard :

Einarbeitung neuer Mitarbeiter

» Qualifikation :

  • Pflegefachkraft, möglichst mit Zusatzqualifikation von Mentor / Praxisanleiter

Geltungsbereich :

– Wohn – und Pflegebereich

Ziele :

  • identifiziert sich mit der Arbeit
  • fühlt sich wohl
  • bleibt dem Unternehmen langfristig erhalten
  • ist in das neue Arbeitsumfeld integriert
  • weiß, was sie zu tun hat und wie

Grundsätze :

  • Anleitung durch Pflegefachkraft, vorher klären wer !
  • neue Mitarbeiter, Stationsleitung und anleitende Pflegefachkraft führen ein kennenlern – Gespräch
  • Stationsleitung ist für die Einarbeitung verantwortlich
  • der anleitenden Pflegefachkraft sind die Kriterien zur Einarbeitung bekannt
  • die sozialen Distanzzonen sind bekannt und werden bei der Einarbeitung beachtet
  • neue Mitarbeiter werden von außen nach innen an die Bew. herangeführt
  • die Einarbeitung neuer Mitarbeiter erfordert zusätzliche Zeit
  • Teilzeitmitarbeiter sind im gleichen umfang einzuarbeiten wie vollbeschäftigte, insbesondere in den ersten 2 Wochen
  • die neuen Mitarbeiter sind in der ersten Woche als zusätzliche Kraft einzuplanen
  • der erste Arbeitstag beginnt grundsätzlich um 10 Uhr ( bis ca. 17 Uhr ) und dient der

Orientierung

  • während der ersten Tage ist ein übergreifender Dienst geplant

Material :

  • Informationen über neue Mitarbeiter ( z. B. Name, Alter, Familienstand, Ausbildung,
  • Vollzeit / Teilzeit, mit welcher Stundenzahl, evtl. Funktion, zusätzliche Aufgaben, Einstellungsdatum, . ) sind bekannt
  • Checkliste Einarbeitung neuer Mitarbeiter

Vorbereitung :

  • ein kennenlern – Gespräch ist geführt
  • Informationen über den neuen Mitarbeiter sind an Bew. und Mitarbeiter weitergegeben, Datenschutz beachten
  • der Mitarbeiter, der die Einarbeitung durchführt, ist festgelegt
  • bei der Dienstplanung / Personaleinsatzplanung ist berücksichtigt, das die einarbeitende Pflegefachkraft während der Einarbeitungszeit anwesend und zu den gleichen Dienstzeiten eingesetzt ist
  • der Mehrbedarf an Zeit ist bei der Dienstplanung berücksichtigt

Organisationsstandard :

Heimeinzug

Qualifikation :

  • Pflegefachkraft

Geltungsbereich :

  • gesamte Einrichtung

Ziele :

  • Der neue Bew. spürt dass er willkommen ist und das er erwartet wird
  • eine vertrauenswürdige Umgebung ist geschaffen
  • der neue Bew. fühlt sich sicher

Grundsätze :

  • der Umzug und das Zimmer werden gemeinsam mit Bew. und angehörige vorbereitet
  • bei Doppelzimmer sind die Interessen des Mitbew, berücksichtigt
  • offen und sensibel wird auf die Wünsche und Bedürfnisse des neuen Heimbew. Reagiert
  • Selbstständigkeit und Selbstbestimmtheit sind möglich
  • Integrationshilfen werden angeboten
  • die Aufnahmekapazität des Heimbew. Und Begleitpersonen in der Einzugssituation sind begrenzt, weniger wichtige Infos werden später gegeben
  • Bew. hat ein Recht sich zu ändern. Einmal gemachte Wahrnehmungen sind nicht immer zutreffend. Altenpfleger als Beziehungspflege ist prozesshaft.
  • die verantwortliche Bezugspflegekraft hat ausreichend Zeit zur Gestaltung der Heimaufnahmesituation
  • auf der Checkliste werden die einzelnen Arbeitsschritte quittiert. Nach Erledigung aller Punkte wird sie als Nachweis in der Bew. – Akte abgeheftet

Material :

  • Begrüßungskarte und Blumen
  • Dokumentationsmappe
  • Informationsbroschüren
  • Heimzeitung ( wenn vorhanden )
  • veranstaltungsplan
  • evtl. internes Telefonverzeichnis
  • Checkliste Heimeinzug
  • notwendige Infos und Materialien zur Versorgung und Betreuung

Vorbereitung :

  • Bezugsperson ist festgelegt
  • das Aufnahmegespräch ist durchgeführt
  • der zukünftige Heimbew. Und Angehörige sind über Aufgaben und Kompetenzen der – — verantwortlichen Bezugsperson informiert
  • Terminabsprache über Einzug ist getroffen
  • es ist geklärt, was der zukünftige Heimbew. Mitbringt
  • Wünsche zur Gestaltung des Zimmers sind erfragt
  • der notwendige Pflege – und Betreuungsaufwand ist geklärt
  • erste Biografische Daten und Infos über Wünsche, Bedürfnisse und Gewohnheiten liegen vor
  • die Checkliste Heimeinzug wird / ist beachtet
  • das betreuende Team ist über den zukünftigen Bew. informiert ( Name, alle relevanten Personen )
  • die Mitbew. Sind über den Heimeinzug informiert ( insbesondere beim Doppelzimmer )
  • Heimbeirat und alle anderen Bereiche, insbesondere auch Hauswirtschaft, Küche, Hausmeister, Therapeutischer Dienst, Verwaltung, . sind informiert
  • der Heimvertrag ist erstellt und unterschrieben
  • das Zimmer ist vorbereitet


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