Autor/in: Anonym


3.Prävention ( Schutz vor AIDS )

3.1Verhaltensweisen

3.1.1Beim Sex

Der häufigste Ansteckungsweg für HIV ist der ungeschützte Geschlechtsverkehr, da hier stark virushaltige Körperflüssigkeiten mit den Schleimhäuten des Partners in Kontakt kommen können. Ist man also nicht absolut sicher, das der Partner HIV-negativ ist sollte man ein Kondom benutzen. Dies betrifft alle Spielarten des Geschlechtsverkehrs. Ein negativer HIV- Test gibt zwar eine gewisse Sicherheit, aber es ist zu bedenken, dass erst 30 Tage nach einer Ansteckung HIV- Antikörper im Blut nachgewiesen werden können. Hier ist es besonders wichtig, dass die Partner ehrlich zu einander sind, was ihr Sexualverhalten betrifft.
Die einzige wirksame Methode, um beim Sex eine Infektion mit HIV sowie mit vielen der anderen sexuell übertragbaren Krankheiten zu vermeiden ist Safer Sex. Das heißt, das man sich beim Safer Sex so verhält, dass Scheidenflüssigkeit, eigene Samenflüssigkeit, Blut oder Blutspuren nicht in den Körper des Partners oder der Partnerin gelangen, und das solche körperflüssigkeiten auch umgekehrt nicht in den eigenen Körper gelangen. Der Begriff bedeutet sinngemäß ,,geschützter Sex” und kommt aus dem Englischen.

3.1.2.Im Drogenmilieu

Das gemeinsame Benutzen von Spritzen und Nadeln ist ein unkalkulierbares Risiko. Hier sollten möglichst Einmalspritzen verwendet werden, die von Drogenberatungsstellen und anderen Organisationen kostenlos verteilt werden. Dies geschieht zum Teil anonym (Automaten).

3.1.3. Bluttranfusion

Zwar besteht bei uns, durch entsprechende Kontrollen, bei einer Bluttransfusion ein geringes Restrisiko, jedoch sollte man bei absehbaren Operationen eine Blutübertragung durch Eigenblut  einplanen.

3.1.4. Erste Hilfe

Infiziertes Blut kann zwar nicht durch die unverletzte Haut in den Körper eindringen, doch bei kleineren Verletzungen ist eine Infektionsgefahr nicht ganz auszuschließen. Besonders wenn man selbst Verletzungen oder Wunden an der Haut hat.  Daher sollte man z.B. beim Umgang mit Verletzten immer Schutzhanschuhe tragen, die in jedem Verbandskasten sind, sowie Auflagen für die Mund- zu-Mund-Beatmung, falls sich im Mund und Rachenraum Blut befinden sollte.

4. Krankheitsverlauf

4.1.Die Stadien des Krankheitsverlaufes

Die HIV-Infektion und AIDS haben individuell unterschiedliche Symptome. Sie sind von verschiedenen Faktoren abhängig. So zum einen die genetische Veranlagung, der Lebensstiel und andere Risikofaktoren des Infizierten, das momentane Krankheitsstadium, eventuelle Begleiterkrankungen sowie eine bisherige Therapie (falls bereits begonnen)

4.1.1 Stadium 1

Etwa 3-6 Wochen nach der Ansteckung erfolgt bei den Betroffenen die Akute HIV-Krankheit. Diese ist durch Grippeähnliche Symptome gekennzeichnet wie Fieber, Kopf und Gliederschmerzen sowie Lymphknotenschwellung. Es kann zu einer Vergrößerung der Milz,

Hautrötungen und Gelenkschmerzen kommen.
Nach kurzer Zeit gehen die Beschwerden wieder zurück. Bei der Hälfte der Erkrankten kommt es dann noch zu einer Lymphknotenvergrößerung im Bereich der Leiste, die 4-6 Monate
andauern kann. Es folgt dann meist eine Beschwerdefreie Phase, die bis zu 10 Jahren dauern kann.

4.1.2. Stadium B

Jetzt treten verschiedene infektiöse Krankheitsbilder auf, wie z.B. Pilzinfektionen im Genitalbereich und Mund, Fieberschübe und Durchfälle. Auch Gürtelrose und weiße Erscheinungen auf der Zunge gehören dazu.

4.1.3.Stadium C

Hier treten nun die typischen mit AIDS in Verbindung gebrachten Krankheiten auf. Es kommt zu unklarer Gewichtsabnahme (bis zu 10% des Körpergewichts), Fieberschübe von mehr als 38#SYMBOL  f „Symbol“176, Müdigkeit und ein allgemeines Krankheitsgefühl. Außerdem leiden die Erkrankten unter
häufigen Durchfällen und Empfindungsstörungen in Armen und Beinen. Es kommt zu Hautkrebs und Lungenentzündung. Herpes- und Pilzinfektionen greifen auf Lunge, Bronchien, Speise- und Luftröhre über.
Das Immunsystem ist mittlerweile so geschwächt, dass der Erkrankte an einer dieser Infektionskrankheit stirbt.


6. Pflege und Hygiene

An die Pflege eines an AIDS erkrankten Menschen wird eine sehr hohe Verantwortung gestellt, da die Erkrankungen an der Lunge, im Magen- Darm Trakt, im Zentralnervensystem, im Auge oder auf der Haut auftreten. Oftmals sind 2-3 Organsysteme gleichzeitig befallen. Durch die Vielfalt und Schwere der Erkrankung besteht die Notwendigkeit, dass sich die Pflege nach der persönlichen Situation sowie nach dem Krankheitsbild richtet. In jedem Fall verlangt die besondere psychosoziale Situation des Erkrankten viel Einfühlungsvermögen. Entsprechend den auftretenden Symptomen und Infektionen ist die allgemeine Pflege durchzuführen.

Häufige Erkrankungen sind:

PcP ( Pneumocystis-carinii-Pneumonie ) (Lungenentzündung)
Die Symptome sind: trockener Husten, zunehmend Fieber und Belastungsdispnoe. Besonders wichtig ist die Linderung der Atemnot z.B. durch Frischluftzufuhr, Sauerstoffgabe, Atemtherapie, Inhalationen oder Absaugen.

Zerebrale Toxoplasmose (Infektionskrankheit)
Symptome :neurologische Ausfälle, Krampfanfälle oder Wesensveränderung. Es besteht hierbei eine Obhutspflicht um zu verhindern das der Patient weglaufen kann. Bei einem zerebralen Krampfanfall ist Erste Hilfe zu leisten, der Arzt zu rufen sowie der Verlauf zu dokumentieren.

Mundsoor (Pilzerkrankung)
Um die Beläge zu lösen wird die erkrankte Schleimhaut abgewischt. Die Patienten sollten Einmal-Zahnbürsten verwenden. Hilfreich bei Schluckbeschwerden ist pürierte Kost. Es ist
diehäufigste Pilzerkrankung.

Herpes zoster (Gürtelrose)
Symptome: Im Vorstadium Abgeschlagenheit und Fieber danach folgen heftige Schmerzen im Versorgungsgebiet eines Hautnerves. Besonders Erregerhaltig ist der Bläscheninhalt. Es sollten bei der Körperpflege Handschuhe getragen werden, Pflegepersonen und Patient müssen sich die Hände desinfizieren wenn sie kontakt mit der Wundregion oder mit der Wunde in Berührung gekommener Kleidung hatten.Bei schwerem Verlauf der Krankheit oder unzureichender Hygiene sollte ein Schutzkittel getragen werden.

Kaposi-Sarkom (bösartiger Tumor)
Der Tumor geht vom Bindegewebe aus und ist vorzugsweise auf der Haut und Schleimhaut lokalisiert. Wegen der Blutungsgefahr müssen Hämatome und Verletzungen unbedingt vermieden werden. Bei Tumoren am Rücken ist eine konsequente Dekubitusprophylaxe besonders wichtig.

Hygienehinweise

Bei Kontakt mit großflächigen offenen, blutenden oder nässenden Wunden ist Schutzkleidung  erforderlich die täglich gewechselt werden sollte. Ebenso bei Berührungen mit Ausscheidungen.
Bei Verbandswechsel, sowie Kontakt mit Körperflüssigkeiten, umstecken von Infusionen,  Blutabnahme und dem wechseln der Urinflaschen müssen Handschuhe getragen werden. Diese sollten reißfest virusdicht und flüssigkeitsundurchlässig sein.(Latexhandschuhe) Bei gefahr der Tröpfcheninfektion und bei Erkältung des Pflegepersonals sollte ein Mundschutz getragen werden da es bei einer Übertragung der Erreger für den Patienten zu schwerwiegenden Folgen kommen kann. Wenn mit verspritzen von Blut oder Sekreten zu rechnen ist, dann sollte eine Schutzbrille getragen werden. 70 – 80 %ige alkoholische Mittel reichen zur Händedesinfektion aus (z.B. Ethanol)Um rissiger Haut vorzubeugen sollten die Hände regelmäßig eingekremt werden da Hautrisse möglicherweise Eintrittspforten für Erreger sind. Die Flächen der Umgebung und Instrumente werden mit üblichen Desinfektionsmitteln gereinigt Wäsche wird  in speziell gekennzeichneten wäschesäcken gesammelt und transportiert. Das Essgeschirr sollte möglichst bei 95#SYMBOL  f „Symbol“176C in der Spülmaschine
gereinigt werden

6. Behandlung und  Forschung

Man hat herausgefunden, das die einzige Schwachstelle des HIV  seine Enzyme sind. Forscher versuchen deswegen Medikamente zu entwickeln, die die Wirkung der Enzyme hemmen sollen. Ein Heilmittel gegen AIDS gibt es allerdings noch nicht. Durch die Kombination verschiedener Medikamente versucht man aber die Ausbreitung des HIV-Virus zu hemmen. So ist die sogenannte Kombinationstherapie (“HAART”), die den Ausbruch erheblich hinauszögern kann,  mittlerweile zur Standardtherapie geworden. Ansatzpunkt aller Medikamente ist der Versuch, das Virus daran zu hindern sich weiter zu vermehren. Nach dem das Virus nämlich an die Wirtszelle angedockt hat, dringt es in sie ein, um seine eigenen Erbinformationen dort einzuschleusen, so das diese neue Viren produziert. Es kommen verschiedene Wirkstoffe zum Einsatz, von denen jeder einen anderen Virusbaustein , den der Erreger zu seiner Vermehrung braucht, an seiner Funktion hindert. Diese nennt man Reverse-Transkriptase-Hemmer und Proteasehemmer. Es sind bisher mehr als 20 solcher Wirkstoffe zugelassen. Die Virusmenge kann durch die verschiedenen Kombinationen innerhalb kürzester Zeit so sehr verringertwerden, dass das Virus schon nach wenigen Monaten im Blut nicht mehr nachweisbar ist. Es verschwindet allerdings nicht völlig. Frühestens nach 4-6 Wochen, oft erst nach 3-6 Monaten kann ein Terapieefolg beurteilt werden. Man sich in Expertenkreisen noch nicht einig wann der richtige Zeitpunkt einer Therapie ist:
ob nun unmittelbar nach einer Feststellung der HIV-Infektion oder erst wenn die Zahl derCD4-Zellen im Blut auf 350 pro Mikroliter gesunken ist. Bei einem möglichst frühzeitigem Therapiebeginn wäre die Zerstörung des Immunsystems noch nicht so weit fortgeschritten. Die Behandlung muss bei viel Disziplin lebenslang durchgeführt werden. Es müssen in der Regel nur noch zwei bis vier Tabletten eingenommen werden, das allerdings nach einem genauen Behandlungsschema erfolgen muss und mit unter beträchtliche Nebenwirkungen hervorruft wie z.B. Diabetes, Hautausschlag, Durchfall, Übelkeit und psychische Veränderungen.

6.1. Medikamente und Nebenwirkungen

Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an Medikamenten und es kommen ständig neue hinzu.
Diese versuchen nun auf unterschiedlichste Art und Weise den Prozess, das fortschreiten der Krankheit, zu stoppen.

  • NRTI – Das Medikament schleust einen leicht veränderten Baustein in die Zelle, der nur scheinbar zu den anderen des Virus passt. Wird dieser in die Kette der Erbinformationen des Virus eingebaut, zerfällt sie, weil keine haltbare Verbindung hergestellt werden kann
  • NNRTI – Dem oben beschriebenen Medikament ähnlich, jedoch sorgen diese Medikamente dafür, dass die Kette der Erbinformationen erst gar nicht zusammen gesetzt werden kann.
  • PI – Diese Medikamente hemmen ein Virus- Enzym namens Protease. Hat die Wirtszelle mehrere Bestandteile des Virus hergestellt, werden diese von der Protease zusammengesetzt. Wird die Protease gehemmt, kann kein Virus mehr fertig gestellt werden. Es ist eines der wichtigsten Medikamente.
  • CCRS – Diese Wirkstoffgruppe ist ebenfalls wichtig und sollte auf einem Medikamentenplan nicht fehlen. Durch dieses Medikament werden die Zellen schon vor dem eindringen
    des HIV-Virus geschützt. Um eine größere Absicherung zu ermöglichen, wird dieses Medikament immer mit anderen zusammen gegeben.

Um eine maximale Besserung erreichen zu können, werden die Medikamente meist gemeinsam gegeben. Alle diese Medikamente haben jedoch starke Nebenwirkungen. Keine großes Problem stellen Durchfälle und Kopfschmerzen dar, da sie oft nach ein paar Wochen zurückgehen. Schlimmer sind dagegen dauerhafte Organschädigungen z.B. an Herz oder Niere. Als Langzeitnebenwirkung treten schmerzhafte Entzündungen der Nerven in Armen und Beinen auf. Außerdem werden der Stoffwechsel und die Fettzusammensetzung gestört. Das führt zur Anlagerung von Fettgewebe am Bauch und im Nacken und zum Schwund von Unterhautfettgewebe an Armen und Beinen sowie im Gesicht. Man kann nun äußerlich erkennen dass es sich um einen HIV- Infizierten handelt.  Oftmals leiden HIV-Positive Menschen mehr unter den Nebenwirkungen als den Auswirkungen des HIVs. Der Ausbruch der Krankheit AIDS lässt sich mit einer Kombination der Präparate sehr lange hinauszögern. Abgesehen von den Nebenwirkungen ist ein Beschwerdefreies Leben meist kein Problem.

6.2.Impfstoff

,,Nahezu zwei Jahrzehnte, nachdem der AIDS-Virus entdeckt wurde, können Wissenschaftler die erfolgreiche Entwicklung eines Impfstoffs gegen den Erreger vermelden. In diesen Tagen wurden die ersten Ergebnisse einer ersten, umfassenden Studie von AIDSVAX am Menschen bekannt gegeben. Der Erfolg des Impfstoffs im Schutz vor AIDS wird hierin eindrucksvoll dokumentiert.”

,,US-Forscher am National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) haben einen möglichen Angriffspunkt für eine wirksame Impfung gegen Aids gefunden. Der Antikörper b12 kann ein Protein auf der Oberfläche des HI-Virus angreifen und überwinden.”

Dass es gelungen ist, eine Schwachstelle des HI-Virus zu finden, eröffnet uns ganz neue Möglichkeiten, diese Aufgabe zu meistern.
Da sich das HI-Virus ständig verändert, wehrt es normalerweise alle Angriffe ab. Diese entdeckte Stelle bleibt allerdings stabil und bietet dadurch ein Ziel für einen Impfstoff. „Eine
Impfung, die Aids verhindern kann, gehört zu den größten medizinischen Herausforderungen unserer Zeit.”
Bei meinen Recherchen ist mir aufgefallen, das es die unterschiedlichsten Meinungen zur Entwicklung von Impfstoffen gibt. Während die einen sehr optimistisch auf jede neue Meldung rangieren, so bleibt ein großer Teil doch noch sehr skeptisch, da das Virus sehr wandlungsfähig ist und die Forschung bereits häufig enttäuscht wurde. Denn was in den Laborversuchen erfolgreich war, erwies sich beim Menschen als nicht wirksam. Ich glaube, das in absehbarer Zeit kein Impfstoff in sicht ist.

7. HIV Test und Beratung

7.1. Was wird beim HIV- Test untersucht?

Mit einem HIV-Test werden die Antikörper, die nach einer Infektion, nach einigen Wochen im Blut gegen HIV gebildet werden, nachgewiesen. Dieser Test wird oft auch als HIV- Antikörpertest bezeichnet. Mit hoher Sicherheit zeigt er etwa nach drei Monaten, ob Antikörper im Blut gebildet wurden oder nicht ( positiv oder negativ ). Um eine Irrtümliche Annahme einer Ansteckung auszuschließen, wird ein im ,,Suchtest” positives Testergebnis vor der Mitteilung mit einem sehr genauen und aufwendigem ,,Bestätigungstest” kontrolliert. Das letzte Infektionsrisiko muss mindestens drei Monate zurückliegen damit ein ,,negatives” Testergebnis aussagekräftig ist. Von einer HIV-Infektion muss bei einem,, positiven”Ergebniss des Such- und Bestätigungstestes ausgegangen werden. Für den betroffenen Menschen ist ein solches Ergebniss folgenschwer. Ein Test darf allerdings nicht ohne Einwilligung durchgeführt werden.

7.2. Welche Testverfahren gibt es?

Für eine HIV-Infektion gibt es verschiedene Nachweisverfahren. Antikörper gegen HIV weisen die indirekten Verfahren nach. Teile des Virus weisen die direkten Nachweismethoden nach. Diese sind deutlich teuerer als die indirekten und nicht in jedem Labor verfügbar. Indirekte Nachweismethoden sind: Western-Blot, ELISA-Test und Schnelltests.
Zu den direkten Tests gehören: p24-Nachweis, Nachweis von viraler RNA und provirale cDNA sowie Zellkultur .

7.3. Was kann der HIV-Test nicht aussagen?

Keinesfalls ist der Test eine Vorbeugungsmaßnahme und er kann auch nicht vor einer Ansteckung schützen. Ebenso kann der Test keine Aussage über eine Infektion in der´n letzten Wochen machen. Er ist weder in Partnerclubs noch in Bordellen eine,, Aids-frei” Bescheinigung. Auch kann der Test keine Aussage über die Zukunft machen. Er kann bei einer Infizierung nicht voraussagen ob oder wann die Krankheit ausbricht. Man kann den Test nicht als AIDS-Test bezeichnen.

7.4. Wann ist ein HIV-Test sinnvoll?

Sinnvoll ist ein Test vor allem bei Krankheitssymptomen wie anhaltenden Fieber, andauernden massiven Durchfällen, Hauttumoren, lang anhaltenden Nachtschweiß oder dauernden Schwellungen der Lymphknoten. Hier sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden! Paare die den Wunsch nach ungeschützten Sex haben sollten sich ebenfalls testen lassen. Auch bei früheren Bluttransfusionen deren HIV-Sicherheit nicht gewährleistet war sollte ein Test erfolgen. Vor einer geplanten Schwangerschaft ist ein Test für beide Partner empfehlenswert, da eine infizierte Mutter den Erreger auf ihr Kind übertragen kann.

Schlussbetrachtung

Trotz interessanter Ansätze und Fortschritte in der Forschung sollte man nicht zu optimistisch sein, denn nach wie vor gibt es noch kein Heilmittel gegen Aids. Viele Entdeckungen und Medikamente haben sich in der Vergangenheit beim Umsetzen in die Praxis nicht bewährt. Was in den Versuchslabors funktionierte, zeigte beim kompliziertem Organismus des Menschen keine Wirkung.
Auch die moderne Mehrfachmedikamente-Therapie hat ihre Grenzen. Der HIV-Virus ist zu wandlungsfähig.
Das wichtigste Mittel gegen AIDS ist daher die Aufklärung, die meiner Meinung nach zu sehr nachgelassen hat. Viele Jugendliche gehen mit dem Thema zu sorglos um.
Wenn wir alles über AIDS und HIV wissen und unser Verhalten danach ausrichten, Hat AIDS keine Chance.

NUR SO KÖNNEN WIR UNS VOR DER ERKRANKUNG SCHÜTZEN !!!

Literatur- / Quellenverzeichniss

Literatur:

  • Köther, Ilka ; Gnamm, Else: Altenpflege in Ausbildung und Praxis, Georg Thieme Verlag Stuttgart 2000
  • Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung, Köln, Juni 2007
  • Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung, Köln, April 2007

Internet:


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