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Pflegeplanung
Name: Hanna Vohs (Name geändert)
AEDL: Sich bewegen können
Datum |
Probleme/Fähigkeiten |
Pflegeziele |
Maßnahmen |
Datum |
Evaluation |
15.03.04 |
a.P. Aufgrund des Krankheitsbildes kann und möchte Bew. nicht aufstehen => bettlägerig
p.P.: Sekundärerkrankungen wie Dekubitus, Kontrakturen, Pneumonie
- Eingeschränkte Kommunikation
R.: Bew. darf vom Krankheitsbild für wenige Stunden am Tag aufstehen
- Kann aufsitzen
- Ist zeitweise voll orientiert
- Kann mit Hilfe einige Schritte setzen
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- Frau V. soll sich wohl fühlen
- Erhaltung der Fähigkeiten
- Vermeidung v. Sekundärerkrankunge
- Bew. soll zur Mobilisation motiviert werden
- Bis zum 20.03.04 zur Grundpflege ins Bad gehen
- Bis zum 20.03.04 zu den Toilettengängen ins Bad gehen
- Die Mahlzeiten im Rollstuhl im Speisesaal zu sich nehmen bis 20.03.04
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- 3 stündliche 30°Lagerung im Wechsel (links, rechts, Rücken)
- Mit Hilfe des Rollators und PK morgens ins Bad gehen und dort die Grundpflege durchführen
- Zu den Toilettengängen mit Hilfe d. Rollators und PK ins Bad gehen
- Zu den Mahlzeiten Transfer vom Bett in den Rollstuhl und Bew. zum Speisesaal fahren
- Flüssigkeitszufuhr von mindestens 1,5l/Tag
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21.03.04 |
- Bew. lässt d. Lagerung nicht immer zu, wenn ja, lagert sich dann oft v. alleine auf die linke Körperseite oder auf den Rücken
- Bew. steht morgens zu der Grundpflege u. zu den Toilettengängen auf.
- Bew. möchte ansonsten im Bett bleiben, fühlt sich zu überfordert und möchte nur noch sterben.
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AEDL: Sich pflegen können
Datum |
Probleme/Fähigkeiten |
Pflegeziele |
Maßnahmen |
Datum |
Evaluation |
15.03.2004 |
a.P.: Bew. kann nicht selbstständig die Grundpflege durchführen
p.P: Verfahrlosung sowie ein ungepflegtes Erscheinungsbild,
Folgeschäden wie Hauterkrankungen (Pilze) Ekzeme, Parasiten etc.
Soziale Isolation
R: Legt auf Körperpflege viel Wert, hat eigene Körperpflegeartikel (Marke: CD)
Teilweise voll orientiert
Kann sich gut bewegen
Kann sich Gesicht und Hände unter Anleitung u. Aufforderung alleine waschen u. abtrocknen |
- Bew. soll sich wohl fühlen
- Soll eine intakte Haut haben
- Soll ein gepflegtes Erscheinungsbild haben
- Vermeidung v. sekundäre Erkrankungen
- Bew. soll sich so gut wie es geht selbst pflegen können
- Bew. soll sich sowohl vom körperlichen als vom geistlichen Zustand nicht überfordert fühlen
- Bis zum 20.03.2004 den Oberkörper unter Anleitung und Unterstützung alleine waschen, abtrocknen und eincremen
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- Mit Bewohner ins Bad gehen u. auf die Toilette setzen
- Intimpflege durchführen
- Bew. vor Waschbecken setzen
- Waschlappen reichen und Bew. dazu auffordern sich vorne zu waschen, ggf. Nachwaschen
- Handtuch reichen u. Bew. auffordern sich abzutrocknen, ggf nachtrocknen
- Bew. Bodylotion auf die Hand geben und sie dazu auffordern sich einzucremen
- Danach den Bew. den Rücken, die Beine und Füße waschen, abtrocknen sowie eincremen
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20.03.2004 |
- Ziele wurden erreicht, Bew. kann sich den Oberkörper und sogar die Oberschenkel unter Anleitung und Beobachtung waschen, abtrocknen und eincremen
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15.03.2004 |
a.P. Bew. hat trockene Fersen, trockene Haut
p.P. Bew. kann Hautdefekte bekommen, Juckreiz
R. Frau K. benutze früher gerne die Lotion von CD, kann sich gut bewegen und lässt Hilfe von PK zu |
- Intakte Haut haben
- Vermeidung weiterer Hautdefekte
- Bew. soll sich wohl fühlen
Bis zum 20.03.2004 |
- Die Fersen morgens und abends mit Vaseline eincremen
- Fell unter die Fersen legen
- Nach jeder Körperpflege Bew. mit Lotion eincremen
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20.03.2004 |
- Sowohl Haut als auch die Fersen sind nicht mehr ganz so stark trocken
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AEDL: Ausscheiden können
Datum |
Probleme/Fähigkeiten |
Pflegeziele |
Maßnahmen |
Datum |
Evaluation |
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15.03.2004 |
a.P. Bew. ist Harn und Stuhlinkontinent
p.P: Hautdefekte, Dekubitus
R: Bew. spürt ab und an Harn- und Stuhldrang, meldet sich des Öfteren dann
Bew. akzeptiert Formslips und kann unter Begleitung auf die Toilette gehen |
- Bew. soll sich wohl fühlen
- Bew. soll sich regelmäßig melden wenn sie Harn und Stuhldrang spürt
- Hautdefekte sollen vermieden werden
- Kontingenz wieder herstellen
Überprüfen am 20.03.2004 |
- Regelmäßige Toilettengänge
7 Uhr, 9 Uhr, 11 Uhr, 13 Uhr, 15 Uhr, 17 Uhr, 19 Uhr, 22 Uhr, 3 Uhr
- Bew. immer wieder daran erinnern, dass wenn sie Harn- und Stuhldrang spürt bitte klingeln möchte
- Gründliche Intimpflege
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20.03.2004 |
Bew. konnte soweit ermutigt werden, dass sie zumindest tagsüber alle 2-3 Stunden auf die Toilette geht, wo sie auch regelmäßig etwas macht. Dadurch konnten wir erreichen, dass wie mit dem Formslip eine Stufe niedriger gehen konnten. Frau V. spürt jedoch nicht immer den Harn- und Stuhldrang. |
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15.03.2004 |
a.P. Bew. neigt zu Diarohee
p.P Hautdefekte, weitere innere Erkrankungen, sich unwohl fühlen
R. Bew. erzählte, dass sie dies schon seit Jahren hätte, hat selbstständig bis zum KH Aufenthalt Medikamente dagegen eingenommen hat und damit wunderbar zu Recht kam. |
- Bew. soll sich wohl fühlen
- Vermeidung und Ausschließung v. weiterer Erkrankungen
- Bew. soll festen Stuhl haben
- Hautdefekte sollen vermieden werden
Am 20.03.04 überprüfen |
- Nach Absprache mit dem Arzt 3 mal täglich ein Messlöffel Mucofalk Pur ins Getränk mischen
- Bew. darüber aufklären, notfalls vor jeder Medikamentengabe
- Säfte nur mit Wasser verdünnen
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20.03.2004 |
Bew. hat wieder festen Stuhlgang |
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15.03.2004 |
a.P Bew. hat zwischen der Pofalte einen Hautdefekt, Wunde ist rot und die Haut teilweise offen
p.P. Dekubitus
R. Bew. kann sich verständigen, ist teilweise voll orientiert |
- Bew. soll sich wohl fühlen
- Bew. soll keine Schmerzen haben
- Intakte Haut haben
Am 20.03.2004 überprüfen |
- Gründliche Intimpflege nach jedem Toilettenganz und Wechseln der Formslip
- Danach die Wunde mit einer Zinksalbe von Abtei eincremen
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20.03.2004 |
Bew. hat wieder eine intakte Haut |
AEDL: Essen und Trinken können
Datum |
Probleme/Fähigkeiten |
Pflegeziele |
Maßnahmen |
Datum |
Evaluation |
15.03.2004 |
a.P. Bew. ist kachektisch, BMI von 15,61
p.P. verhungern, Schmerzen, weitere sekundäre Erkrankungen, Mangelerscheinungen, Austrocknung, weiterer Gewichtsverlust
R. Bew. ist angebotene Mahlzeiten fast immer auf, trinkt sehr viel, ist teilweise voll orientiert und kann sich verständigen, bevorzugt Schonkost, kann alleine essen und trinken, isst gerne |
- Bew. soll sich wohl fühlen
- Vermeidung einer weiteren Gewichtsabnahme
- Bew. soll zunehmen
- Ausreichende Flüssigkeitszufuhr gewährleisten
Überprüfen am 20.03.2004 |
- Drei üblichen Hauptmahlzeiten ausreichend anbieten
- Um 10 Uhr, 16.30 und 21 Uhr Zwischenmahlzeiten in Form von Joghurt, Obst etc. anbieten
- Nach Absprache mit Sohn und Arzt bekommt Bew. einmal täglich 200 ml Aufbaunahrung (Frisubin) zum trinken#
- Nach Lieblingsspeisen und Getränken fragen u. anbieten
- Montag und Freitag Gewichtskontrolle
- Essen in angenehmer Atmosphäre
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20.03.2004 |
Bew. hat 450g zugenommen |
AEDL: Mit existentiellen Erfahrungen des Lebens umgehen können
Datum |
Probleme/Fähigkeiten |
Pflegeziele |
Maßnahmen |
Datum |
Evaluation |
15.03.2004 |
a.P.: Bew. äußert mehrmals am Tag das sie sterben möchte und schmeißt dann PK aus dem Zimmer
p.P. Isolation, Verwahrlosung, lässt sich hängen
R. Bew. ist an Kontakten interessiert, denkt jedoch, dass alle Menschen über sie schlecht denken (siehe Biographie), kann sich verständigen, fast tägliche Telefonate mit Angehörigen |
- Bew. soll glücklich sein
- Soll motiviert werden
- Soll sich wohl fühlen
- Kontakte sollen erhalten und gefördert werden
- Soll im Alltag besser zurecht finden
Überprüfen am 20.03.2004 |
- Bew. mehrmals am Tag motivieren
- Zweimal wöchentliche eine Therapiestunde mit der Altenpflegetherapeutin
- Sich für Frau V. Zeit nehmen
- Bew. mit anderen Menschen in Kontakt bringen
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20.03.2004 |
Bew. lies sich nicht motivieren, denkt und redet oft negativ und wünscht sich immer noch, auch wenn nicht mehr so oft, dass sie sterben möchte.
Ziel konnte innerhalb der kurzen Zeit u. aufgrund der Lebenserfahrungen von früher nur ansatzweise erreicht werden |
15.03.2004 |
a.P. Bew. ist manchmal kurzatmig
p.P: Atemnot, Herzstillstand, Bewusstlosigkeit
R: kann aufsitzen, kann manchmal ihre Lage gut einschätzen |
- Soll sich wohl fühlen
- Soll eine normale Atmung haben
- Soll am Leben teilhaben können
- Soll keine Angst haben
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- Bei Bedarf ein Hub Nitrospray verabreichen
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20.03.2004 |
Auf Grund ihrer Erkrankung wird die Kurzatmigkeit immer mal wieder auftreten. |
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