Autor/in: Stefanie Obster

Wohlfahrtsverbände

Trägerformen und Anbieter:

  • 6 Spitzenverbände
  • gliedern sich in private und öffentliche(Bund, Kommunen) Träger

Aufgaben und Ziele:

  • Pflege, Erziehung und Beratung
  • Mithilfe, Präsenz der sozialen Einrichtungen zu sichern
  • Ehrenamtliche Mitwirkung
  • Hilfe für Kinder, Jugendliche und Familien, kranke, behinderte und alte Menschen
  • Hilfe für Ausländer, Flüchtlinge und Asylbewerber
  • Not und Katastrophenhilfe
  • Strukturhilfe in Entwicklungsländer
  • Fort-Aus-und Weiterbildung
  • Verbesserung in der Sozialpolitik und Gesetzgebung


Betreibermotive:

Müssen alles machen, setzen aber Schwerpunkte

Deutsche Caritasverband kath. Kirche (Evangelium, Verkündigung) › Hilfe zur Selbsthilfe z. B.. Drogenentzugskliniken, Obdachlose

AWO Arbeiterwohlfahrt politischer Hintergrund, mit SPD verbunden › treten für Arbeiter und sozialschwache ein › arbeitet überkonfessionell › hilft vornehmlich: alten Menschen, kinderreichen Familien › Stadtranderholung im Sommer für Kinder, während d. Schulzeit für alte Menschen, AWO-Schule › AP Schule in Sindelfingen

DRK Deutsche Rote Kreuz humanitär, macht keinen Unterschied bei Konfession, Rasse, Nationalität, Partei, soziale Stellung, geht auf Henry Dunant 1863 zurück › Schwerpunkte: Rettungsdienst, Katastrophen und Krisengebiete, Suchdienst, Kleiderkammer, hilft innerhalb und außerhalb v. Heimen

Diakonie evang. Kirche › Nächstenliebe, Diakonieschwestern in Pflege tätig,

Diakonie ist Geschäftsführer von Brot für die Welt und des kirchlichen Entwicklungsdienstes

Zentralwohlfahrtstelle der Juden in Deutschland wurde im 3.Reich aufgelöst, gründete sich 1951 als Verband neu › vorrangige Aufgabe: KZ-Opfern, entwurzelten Juden Hilfe zum Überleben zu geben.

Betreiben in Berlin eigenes Krankenhaus und Schule, Heime nur für Juden

Deutsche paritätischer Wohlfahrtsverband DPWV 1924 als fünfter Wohlfahrtsverband gegründet › (z. B.. Fleinsbach) sind lauter kleine Verbände, die sich zusammengeschlossen haben › parteipolitisch neutral › christl. Und humanitäre Verantwortung › Schwerpunkte: Alten-und Krankenpflege, soz. Dienste die an Häuser angeschlossen sind

Finanzierung:

Eigenmittel aus Spenden, Stiftungen, Vermächtnissen, Schenkungen, Sammlungen,

Mitarbeit v. Ehrenamtlichen, Kleiderkammer, Möbelhalle, Beiträge von Fördermitgliedern, Lotterieeinnahmen, Kirchensteuereinnahmen, Wohlfahrtsmarken,

Förderung durch Träger:

Darlehen oder Zuschüsse

Kostenerstattung durch Leistungsentgelt:

Pflegekasse, Krankenhäuser(Behandlungspflege, Medikamente, Spritzen), Hilfsbedürftige selbst › bei keiner Einstufung in Pflegekasse,

Sozialamt (öffentl. Träger)

Müssen kostendeckend arbeiten

Subsidiaritätsprinzip:

Erst das eigene Vermögen aufbrauchen, dann entsteht Anspruch auf Hilfe

Grundsatz d. Subsidiarität regelt Zuordnung der freien Träger:

Verbände der freien Wohlfahrtspflege wird ein bedingter Vorrang gegenüber den öffentl. Trägern der Jugend-und Sozialhilfe gegeben

Öffentl. Träger behalten Gesamtverantwortung

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