Autor/in: Chrstian Wieland

Altersaufbau

  • Altersaufbau wiederholen
  • Seit welchem Jahr lässt sich die historisch – demografische Entwicklung

rekonstruieren

  • Wie entwickelte sich die Altersverteilung in den beiden deutschen Staaten?
  • Unterscheiden sich die Altenquotienten in den einzelnen Bundesländern?

Strukturwandel des Alters

  • Warum ist der Strukturwandel des Alters ein dreifacher?
  • Was verstehen Sie unter dem Strukturwandel des Alters?


(Fünf Prozesse)

Der Altersaufbau

1950 brachte jede Frau in der damaligen BRD statistisch gesehen 2,1 Kinder zur Welt und in der DDR sogar 2,4 Kinder. Mit dem Babyboom stieg diese Zahl sogar noch an auf statistisch 2,5 Kindern in beiden deutschen Staaten. Im Gegensatz dazu fiel in den letzten Jahren der Wert wieder drastisch ab. In der BRD auf 1,3 und in der DDR bis zur Wiedervereinigung weniger als 0,7 Kinder pro Familie. Dieses wird dazu führen, dass im Jahre 2o5o die Anzahl der alten Menschen quantitativ deutlich weniger wird, da die Geburtenanzahl ja drastisch zurückging. Gegen Ende des Jahrhunderts lässt sich daraus ableiten, dass die heimische Bevölkerung drastisch abnehmen wird. Die historisch-demografische Entwicklung lässt sich ab 1871 fast vollständig zurückführen, da seit Reichsgründung entsprechende Statistiken geführt werden. In der DDR gab es um 1989 mehr Jugendliche (4 %) und weniger alte Menschen (2 %) als in der BRD. Die fünf neuen Bundesländer liegen wegen des niedrigen Altenanteils in der DDR zurzeit noch unter dem Bundesdurchschnitt.

Der Altersquotient der einzelnen Bundesländer unterscheidet sich voneinander. In den Stadtstaaten ist der Anteil alter Menschen überwiegend. In den Flächenstaaten liegt dieser Anteil knapp unter dem Bundesdurchschnitt. Die neuen Bundesländer liegen wegen des Altenanteils noch unterhalb des Bundesdurchschnitts.

Strukturwandel des Alters

Der Strukturwandel des Alters ist deshalb ein dreifacher, weil die absolute Zahl älterer Menschen zunimmt. D. h. dass das relative Verhältnis zur Zahl der Jüngeren im Gegensatz zum Anteil der älteren Menschen wächst und die Anzahl der Hochbetagten und Langlebigen steigt.

Verjüngung      Frühpensionierung, Vorruhestand, Invaliditätsrente oder Berufsunfähigkeit der

Bevölkerung ist ein wachsender Teil der Bevölkerung noch vor dem Erreichen des Rentenein-Tritts.

Entberuflichung  leisten sich moderne Gesellschaften, die erwerbstätigen Rate der älteren Menschen nimmt ab (ab 55)

Feminisierung es gibt mehr Frauen als Männer durch Verwitwung und Erwerbsbiografie

Singularisierung ist in vielen Fällen mit einer Entfamilisierung verbunden durch die hohe Anzahl von Trennungen und Scheidungen

Die zunehmende Frauenerwerbsarbeit führt dazu, dass immer weniger Töchter und Schwiegertöchter zur Verfügung stehen.

Zunahme der Hochbetagten  durch Zunahme der qualitativen med. Betreuung der pflegebedürftigen Menschen werden sie eben bis ca. 102.

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