Autor/in: Fibula

Alltagsgespräche und Informationsgespräche

Alltagsgespräche

= Themen, die jeden Tag aktuell sein können (z. B. Wetter, Gesundheit, TV). Alltagsgespräche haben meist keinen Tiefgang.

1. Sich informieren, was den älteren Menschen interessiert
2. Gesprächsimpulse geben z. B. „was halten Sie von …?“
3. Langsam, deutlich, laut sprechen
4. Auf verbale + nonverbale Zeichen achten
5. Den älteren Menschen ernst nehmen
6. Zum Gespräch ermutigen „Was meinen Sie denn, wie …?“
7. Die Meinung des älteren Menschen nicht gering schätzen
8. Möglichst jede Gelegenheit zum Gespräch nutzen.

Infogespräch

  • Informationen sind Lebensqualität
  • Informationen geben Orientierung
  • Informationen geben Handlungsmöglichkeiten
  • Informationen beugen einem Realitätsverlust vor

Regeln für das Informationsgespräch

1. Einfachheit

Die Sätze klar und einfach formulieren, möglichst wenig Fremdwörter einsetzen.

2. Anschaulichkeit

Mit Beispielen, Zeichnungen oder Vergleichen sollte man einen Sachverhalt respektive eine Situation anschaulich erklären.

3. Gliederung

Information so weitergeben, dass der ältere Mensch sie leicht verarbeiten kann. Dazu ist es erforderlich, die Informationsweitergabe übersichtlich zu gliedern und in kleinen Schritten vorzugehen.

4. Rückkopplung

Nach der Weitergabe von Informationen sollte man immer wieder nachfragen, ob diese angekommen sind.

5. Einfühlungsvermögen

Informationen lösen beim Empfänger Gefühle aus, z. B. Freude, Angst, Enttäuschung oder Gewissheit. Deshalb ist es wichtig auf Gefühlsäußerungen des älteren Menschen zu reagieren, also z. B. bei angstauslösender Information Trost zu spenden.

6. Reduktion (Verkürzen)

Der Wissensstand des älteren Menschen ist zu berücksichtigen, wenn man Informationen weitergibt. Je nachdem wie geistig gesund er ist, sollte man nur die nötigsten Informationen weitergeben.

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