Autor/in: Rolf Axmann

Fragenkatalog Gerontopsychiatrie Pflege

1.) Was gehört zur Gerontopsychiatrie und was sind ihre Bezüge?

Psychologie
Soziologie
Pädagogik
Rechtswissenschaft
Theologie
Philosophie
Gesundheitswissenschaft
Medizin
Pflegewissenschaft
Verhaltensforschung

2.) Definieren Sie den Begriff Gerontopsychiatrie!

Alte Seelen heilend/pflegen

3.) Was ist Holistische Medizin und Pflege?

Holismus = Ganzheitslehre
Pflege als Teil der ganzheitlichen Medizin
Körperarbeit wie Massage, Thai-Chi, Akupunktur, Ernährungslehre, usw.
Interaktionistischer Ansatz


4.) Was bedeutet interaktionistisch?

Zwischen den Beteiligten

5.) Zählen Sie zehn Schlüsselqualifikationen auf:

Umgang mit Alterskranken
Pflegesprache
Motivierende Pflege
Pflegehaltung
Selbsterfahrung
Selbstbefragung(an Altenpflege)
Interventionsfähigkeit
Gerontopsychiatrische Fachkompetenz
Eigene persönliche Kompetenz
Soziale Kompetenz

6.) Definieren Sie näher die folgende Schlüsselqualifikation: Umgang mit Alterskranken

Der Ton in der Sprache
Einstellung zu Erwachsenen, die sich wie Kinder benehmen
Grundhaltung zu Pflegehandlungen
Verwirrte sind verletzlich und feinfühlig
Spannungen aushalten können
Warmherzig sein und eine professionelle Distanz halten können

7.) Definieren Sie näher die folgende Schlüsselqualifikation:Pflegesprache

Sie ist durch den Wind
gewindelt

8.) Definieren Sie näher die folgende Schlüsselqualifikation: motivierende Pflege

Aktivierung
Mobilisierung
Regression verhindern durch Erhalt der geistigen und sozialen Aktivitäten

9.) Definieren Sie näher die folgende Schlüsselqualifikation:Pflegehaltung

Verwirrte annehmen
Besonderheiten akzeptieren
Mit Wertschätzung begegnen

10.) Definieren Sie näher die folgende Schlüsselqualifikation:Selbsterfahrung

Welche Erfahrungen habe ich mit meiner eigenen Seele gemacht?
Stressabbau
Welche Rituale beschützen mich?
Wo mache ich mich blind?

11.) Definieren Sie näher die folgende Schlüsselqualifikation: Selbstbefragung an Altenpflege

Welche Gefühle löst ein psychisch veränderter Mensch bei mir aus?
Was löst Pflege bei Kranken aus?
Welchen Normen entspricht mein Bemühen um Verhaltensänderungen?
Was soll das Verhalten eines Kranken bedeuten?

12.) Definieren Sie näher die folgende Schlüsselqualifikation:Interventionsfähigkeit

zielgerichtete Planung ausführen
strukturieren der eigenen Tätigkeiten
konkrete Handlungen
Reflexionsbereitschaft
Verbesserungen erkennen
Wer nur arbeitet, brennt aus

13.) Definieren Sie näher die folgende Schlüsselqualifikation: Gerontopsychiatrische Fachkompetenz

Krankheitsbilder kennen
Beobachtungsgabe
Urteilsfähigkeit
Situationen einschätzen
Handlungsbedarf erkennen
Ressourcen erkennen
Pflegeprobleme erkennen
Pflege planen

14.) Definieren Sie näher die folgende Schlüsselqualifikation: Eigene persönliche Kompetenz

Verantwortungsvoller Umgang mit:
Eigenen Bedürfnissen
Beruflichen Belastungen
Eigenem Körper
Eigener Seele

15.) Definieren Sie näher die folgende Schlüsselqualifikation: soziale Kompetenz

Kommunikation mit Kranken/Angehörigen und Team
Empathie
Fremdes Leid aushalten
Eigenen Frust aushalten
Neugierig und kreativ sein
Nähe- und Distanzfähigkeit
Moralisches Bewusstsein

16.) Nennen Sie Eigentümlichkeiten für psychisch Alters kranke:

Es besteht eine Unschärfe der Krankheitsbilder
Symptome unterschiedlicher Krankheitsbilder fließen ineinander über, z. B. bei Demenz und Depression
Einige Symptome sind abgeflacht und wenig erkennbar, nur als Residual zustände erkennbar, z. B. bei der Schizophrenie im Alter.

17.) Nennen Sie bemerkenswertes bei den Eigentümlichkeiten bei psychisch Alterskranken

Die Grenzen zwischen psychischer Gesundheit und psychischer Krankheit sind fließend
Auch bei Gesunden lassen sich seelische Schwächen finden
Ebenso lassen sich bei stark gestörten Menschen gesunde Anteile finden
Bei psychischen Erkrankungen im Alter zählen Verknüpfungen zwischen psychischen und körperlichen Störungen dazu
Umgekehrt sind körperliche Krankheiten oft mit psychischen Störungen verknüpft, z. B. bei Apoplexie und Amputationen

18.) Was bedeutet EEG?

Elektroenzephalografie oder Hirnstrombildende elektrische Messung der Hirnaktivitäten an der Hirnrinde Sichtbarmachung der Sinnesreizung

19.) Warum werden bei psychischen Veränderungen Röntgenbilder des Schädels oder der Wirbelsäule gemacht?

Um normale oder unnormale Verdichtungen erkennbar zu machen

20.) Was ist eine Dopplersonografie?

Ultraschalluntersuchung zur Darstellung von Strömungen in Gefäßen
Somit Erkennung von Hindernissen hirnversorgender Arterien

21.) Was ist eine Angiografie?

Gefäßbetrachtung innerhalb der Gefäße mittels Sonde

22.) Was ist eine Lumbalpunktion?

Darstellung des Lumbalkanals
Entnahme von Liquor zur biochemischen Analyse

23.) Was ist ENG?

Elektroneurografie
Leitgeschwindigkeit der Ströme in peripheren Nerven messen

24.) Was ist eine Kernspintomografie?

Einflussströme eines Magneten beim Körperaustritt

25.) Was ist eine Emissionscomputertomografie?

Schichtaufnahme mit radioaktiven Stoffen

26.) Was ist eine Biopsie?

Gewebeentnahme zur feingeweblichen Untersuchung

27.) Was ist ein CT?

Computertomografie

28.) Was ist ein CCT?

Kraniale Computertomografie ist eine Röntgenuntersuchung des Kopfes in horizontalen Schnitten(Schichtbilder)

29.) Was ist nach Kopf stürzen zu beachten?

Eine Blutung im Hirnbereich ist erst oft nach einem CCT zu erkennen
da die Blutungen oft nur sehr langsam Raum fordern, ist der Betroffenen zunächst meist unauffällig
Schlafkontrolle?
Weckbar?
Gefahr erst nach ca.24Stunden etwas geringer.

30.) Womit haben gerontopsychiatrische Erkrankungen oft zu tun?

Mit veränderten oder unvollständigen Sinneswahrnehmungen
wer nicht riechen oder schmecken kann, hat z. B. mit Einschränkungen der Orientierung zur Ernährung und Verdauung zu rechnen

31.) Was ist bei folgendem Notfall als Erste-Hilfe-Maßnahme zu tun und welches Medikament würde gegebenenfalls dem Patienten helfen? : Aggression?

Sich selbst und Opfer schützen(Ruhe!)
Medikament: Risperdal

32.) Was ist bei folgendem Notfall als Erste-Hilfe-Maßnahme zu tun und welches Medikament würde gegebenenfalls dem Patienten helfen? : akinetische Krise?

Medikamente überprüfen
PK Merz

33.) Was ist bei folgendem Notfall als Erste-Hilfe-Maßnahme zu tun und welches Medikament würde gegebenenfalls dem Patienten helfen? : Angst, Panik?

Berühren, nicht allein lassen
Medikamente: Tavor,Kava

34.) Was ist bei folgendem Notfall als Erste-Hilfe-Maßnahme zu tun und welches Medikament würde gegebenenfalls dem Patienten helfen? : Bewusstlosigkeit?

Seitenlagerung
Atmung
Puls?

35.) Was ist bei folgendem Notfall als Erste-Hilfe-Maßnahme zu tun und welches Medikament würde gegebenenfalls dem Patienten helfen? : Delir, Verwirrt?

Die Angst nehmen
nicht allein lassen
Medikament: Distraneurin

36.) Was ist bei folgendem Notfall als Erste-Hilfe-Maßnahme zu tun und welches Medikament würde gegebenenfalls dem Patienten helfen? : Erregung?

Beruhigen
RR, -Pulskontrolle
Medikament: Eunerpan

37.) Was ist bei folgendem Notfall als Erste-Hilfe-Maßnahme zu tun und welches Medikament würde gegebenenfalls dem Patienten helfen? : Kopfschmerz?

Klären
entspannen
ablenken
Medikament: evtl. ASS

38.) Was ist bei folgendem Notfall als Erste-Hilfe-Maßnahme zu tun und welches Medikament würde gegebenenfalls dem Patienten helfen? : Krampfanfall?

Vor Verletzungen schützen
Medikament: evtl. Diazepam

39.) Was ist bei folgendem Notfall als Erste-Hilfe-Maßnahme zu tun und welches Medikament würde gegebenenfalls dem Patienten helfen? : Lähmung?

Lagern
passiv durch Bewegen

40.) Was ist bei folgendem Notfall als Erste-Hilfe-Maßnahme zu tun und welches Medikament würde gegebenenfalls dem Patienten helfen? : Nackensteife?

Bettruhe
Fieber senken
Klinik!
Medikament: evtl. ASS

41.) Was ist bei folgendem Notfall als Erste-Hilfe-Maßnahme zu tun und welches Medikament würde gegebenenfalls dem Patienten helfen? : Schlafstörung?

Tagsüber bewegen
Milch mit Honig
Medikamente: Hopfen, Melisse

42.) Was ist bei folgendem Notfall als Erste-Hilfe-Maßnahme zu tun und welches Medikament würde gegebenenfalls dem Patienten helfen? : Schreien?

Berühren
entspannen
Musik
Medikament: evtl. Analgetika

43.) Was ist bei folgendem Notfall als Erste-Hilfe-Maßnahme zu tun und welches Medikament würde gegebenenfalls dem Patienten helfen? : Sitzunruhe?

Neuroleptika absetzen
Medikament: evtl. Akineton

44.) Was ist bei folgendem Notfall als Erste-Hilfe-Maßnahme zu tun und welches Medikament würde gegebenenfalls dem Patienten helfen? : Sturz?

Gehen üben
Fallen entfernen

45.) Was ist bei folgendem Notfall als Erste-Hilfe-Maßnahme zu tun und welches Medikament würde gegebenenfalls dem Patienten helfen? : Suizid Drohung?

Krisenintervention
Berühren
Medikament: Risperdal

46.) Was ist bei folgendem Notfall als Erste-Hilfe-Maßnahme zu tun und welches Medikament würde gegebenenfalls dem Patienten helfen? : Unruhe?

Beruhigen
berühren
ablenken
Medikament:Magnesium

47.) Was ist bei folgendem Notfall als Erste-Hilfe-Maßnahme zu tun und welches Medikament würde gegebenenfalls dem Patienten helfen? : Vergiftung?

Atemwege freihalten
Klinik

48.) Was ist bei folgendem Notfall als Erste-Hilfe-Maßnahme zu tun und welches Medikament würde gegebenenfalls dem Patienten helfen? : Weglaufen?

Andere informieren
gefährdet?

49.) In Bezug auf psychiatrische Notfälle, was sind die 3 S?

Suchen
sprechen
schützen

50.) Wie lautet die wichtigste Grundregel im Bereich psychiatrische Notfälle?

Zuwendung

51.) Was könnte der richtige Mix sein beim Umgang mit psychiatrischen Notfällen?

In unterschiedlicher Intensität der richtige Mix an Körperkontakt, Gespräch und Schutz oder Abschirmung

52.) Wie kann man Probleme klären?

Fragen klären:
Was war in der letzten Zeit?
Wann passierte was?
Wo war das?
Wie ist es dazu gekommen?
Wozu dient oder führt es.

53.) Was darf man auf keinen Fall beim Fragen tun?

Nach dem Warum fragen

54.) Was können Auslöser für psychiatrische Notfälle sein?

Angst im Zusammenhang mit Atemnot, Fieber, Schmerzen, Erbrechen oder Durchfall
Beziehungskrise oder Kränkung durch Angehörige oder Pflegende

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