Autor/in: Kathrin

Tagesgestaltung zum Thema Ostern Seite 2

Kosten

Die Kosten für das benötigte Material der Tagesgestaltung hat teilweise das Heim übernommen. Darunter fallen die kompletten Bastelsachen.
Kerzen, Servietten und Dekoration stammen aus meinem Hausgebrauch und wurden nicht extra für die Tagesgestaltung gekauft. Die Sträucher kommen aus der Natur und die Vasen werden vom haus gestellt. Die Zutaten des Kuchens habe ich selbst bezahlt.

Darstellung der Durchführung mit Zeitangaben

Programm

  • Begrüßung
    Vorstellung von den TN und sagen was mit Ostern verbunden wird
    Gesprächsrunde Zeitangabe in Minuten 10.
  • Rätsel vorlesen Zeitangabe in Minuten 5.
  • Fingerspiel1x vorführen
    2x jede Hand (eventuell bei Bedarf mehr) Zeitangabe in Minuten 10.
  • Osterhasen erklären, basteln
    Sträucher aufteilen & in die Vase stellen Zeitangabe in Minuten 30.
  • Lückengeschichte vortragen und ergänzen lassen Zeitangabe in Minuten 5.
  • Kaffee trinken
    Verabschiedung mit dem „Ostergedicht“ Zeitangabe in Minuten 30.

Ausweichmöglichkeit/ Reserve:

Ich sehe
die Gedichte („Ostergedicht“, „Frühlingsglaube“, „Das Häslein“ und „Der erste Ostertag“), die Lieder („Kuckuck“„Alle Vögel sind schon da“, „Im Märzen der Bauer“ und „Es war eine Mutter“) und
die Rätsel in gewisser Weise als Ausweichmöglichkeit, falls die Gesprächs-, Bastel- oder Rätselrunde früher beendet ist als geplant, da ich nicht einschätzen kann wie die Beteiligung an der Tagesgestaltung sein wird und vor alledem wie gut die TN rätseln und mitarbeiten.
Sollte keine Zeit mehr übrig sein, lasse ich die Lückengeschichte weck oder setze sie an die Stelle des Ostergedichtes und beende so den Nachmittag.

Reflexion

Die Planung und das Programm habe ich einhalten können. Ich brauchte die Reserven nicht nutzen, da die Zeit gut ausgefüllt wurde. Ich war zu Anfang sehr unruhig, somit lief die Vorstellung nicht so wie geplant und es verlief ein wenig kaotisch.
Die Gesprächsrunde war sehr schleppend und ich habe sie nicht in Gang bekommen, was teilweise an die Fehlanordnung der Bewohnerin (Frau N.- schwerhörig) lag und das ich die stillen Bewohner nicht richtig mit einbezogen habe. Bei den Rätseln hätte ich die Bewohnerin Frau L. ein wenig bremsen müssen, damit die anderen auch mal ein lösen hätten können.
Beim Fingerspiel haben alle Bewohner gut mitgemacht und es hat ihnen auch sichtlich gefreut. Das basteln verlief reibungslos, nur die Ungeduldigkeit auf den Klebstoff brachte mich ein wenig aus der Fassung. Das Vasefüllen verlief gut und alle erfreuten sich dann an den fertigen Vasen. Bei der Kaffeetafel war mein Sitzplatz nicht gerade der beste, wurde aber durch das Teewasser aufsetzen nicht mehr beeinflussbar.
Die Ziele sind in meinen Augen erreicht worden. Die TN haben alle sehr gut mitgearbeitet und keiner hat sich ausgeschlossen. Ab dem gemeinsamen basteln ergaben sich auch bis zur Verabschiedung gute Gespräche unter den Bewohnern selbst. Ich hätte mir für die Kaffeetafel noch ein paar Fragen ausdenken können, um ein gemeinschaftliches Gespräch zu führen.
Nach der Tagesgestaltung und auch noch am nächsten Tag (wurde mir vom Personal berichtet) erhielt ich positive Rückmeldungen von den Teilnehmern, dass es Ihnen Spaß gemacht hätte und das durch den Strauß ein wenig Ostern ins Zimmer eingezogen ist.
Die Tagesgestaltung lief nach ein paar Start Schwierigkeiten, vom meinem Gefühl her, gut ab.
Das nächste mal muß ich mir nur die Tischordnung besser zusammenstellen.

Anlagen

  • Programm, Einladung & Tischkarten
  • Lieder
  • Gedichte
  • Rätsel, Fingerspiel, Lückengeschichte
  • Mandarinentorte für Diabetiker

Quellennachweis

  • http://ingeb.org
  • http://ostern-mit-dem-osterhasen.de
  • http://www.kindergarten-workshop.de
  • http://www.chefkoch.de

Programm

  1. Begrüßung inklusive Vorstellung von mir
  1. Vorstellen und sagen was Sie mit Ostern verbinden?
  1. Gesprächsrunde!
    • Was verbinden Sie mit Ostern?
    • Kinderzeit – Elternzeit, wie wurde Ostern gefeiert?
    • Kennen Sie Bräuche zu Ostern? Zettel » Bräuche
    • Haben Sie vorher schon mal zu Ostern gebastelt? Was?
  1. Rätsel vorlesen
  1. Fingerspiel
  1. Osterhasen basteln, Sträucher aufteilen & in die Vase stellen
  1. Lückengeschichte vortragen und ergänzen lassen
  1. Kaffee trinken
  1. Verabschiedung mit dem „Ostergedicht“

Reserve:
Gedichte
Lieder
Rätsel

Bräuche
DAS OSTERFEUER
Die Entzündung und Weihung des Osterfeuers am Ostersamstag in der Osternacht ist ein zentrales Ereignis für alle Christen. An dem Osterfeuer wird die Osterkerze entzündet. Diese wird dann in einer feierlichen Prozession in die dunkle Kirche getragen. Vielerorts steht das Osterfeuer aber auch symbolhaft für das Lichtwerden durch die Auferstehung Christi. Das Osterfeuer versinnbildlicht das neue Licht, das mit Christus in die Welt gekommen ist.

DIE OSTERKERZE

Die Feuersymbolik des Osterfeuers gilt auch für die Osterkerze. Sie steht als Zeichen für das Leben, für den Sieg über den Tod, also für den auferstandenen Jesus Christi.
Das Osterlicht brennt in den Gottesdiensten von der Osternacht bis Himmelfahrt auf dem hohen Osterleuchter. Anschließend wird die Kerze neben das Taufbecken der Kirche gestellt. Sie leuchtet dann zu Tauf- und Begräbnismessen. Die Taufkerze wird an ihr entzündet, da sie für den Ursprung des Lebens steht und Licht in die Dunkelheit bringt. Um die Verbindung zwischen Tod und Auferstehung zu symbolisieren, brennt die Osterkerze zur Begräbnismesse.
Die weiße Farbe der Osterkerze steht für die Hoffnung. Verziert wird die Kerze durch Motive wie ein Kreuz, ein Baum, eine Taube, ein Lamm, Sonnenstrahlen oder Wasser. Mit den auf dem Osterlicht eingeritzten fünf Nägeln und dem Kreuz wird auf die Karwoche verwiesen. Der griechische Buchstabe Alpha befindet sich oberhalb, der griechische Buchstabe Omega unterhalb des Kreuzes. Alpha ist der erste Buchstabe des griechischen Alphabetes, Omega der letzte. Sie symbolisieren also Anfang und Ende, Geburt, Tod und Auferstehung.

DAS OSTERWASSER

Wasser wurde Gedenken an die germanische Frühlings- und Fruchtbarkeitsgöttin Ostera verehrt, dann Wasser steht für Leben und Fruchtbarkeit. Wasser spielt bei der christlichen Taufe eine zentrale Rolle. Früher wurden in der Osternacht auch Taufen durchgeführt. Entweder wird das Taufwasser am Ostersamstag geweiht oder aber es findet eine Wasserweihe statt. Das gesegnete Wasser wird von den Gläubigen mit nach Hause genommen und soll sie vor Krankheiten und anderem Unheil schützen.
Das Osterwasser enthält Segens- und Heilkraft. Deshalb badete man sich und sein Vieh früher am Ostermorgen in Bächen. Man glaubte, daß das fließende Wasser Jugend und Gesundheit bringt. Auch das bei Sonnenaufgang schweigend aus bestimmten Quellen, Bächen und Flüssen gegen den Strom geschöpfte Osterwasser sollte heilende und fruchtbarkeitsfördernde Wirkung oder sogar Schönheitszauber besitzen. Noch heute werden in einigen Dörfern die Brunnen mit Osterschmuck verziert, um die Dankbarkeit für das lebenspendende Wasser zu zeigen.


DIE OSTEREIER

Das beherrschende Sinnbild des Osterfestes ist das Osterei. Zum Osterfest werden Eier auf verschiedene Art und Weise mit den unterschiedlichsten Materialien verziert.
Der österliche Eierbrauch hängt einerseits wohl mit dem Ende der Fastenzeit, in der früher der Genus von Eiern untersagt war, zusammen, andererseits waren Ostereier als Teil österlicher Abgaben- und Sonderplichten zu verstehen. Da die Hühner während dieser Zeit aber weiterhin, mit fortschreitendem Frühjahr sogar vermehrt, Eier legten, verfügte man an Ostern über einen Eierüberschuß, den es möglichst rasch zu reduzieren galt. Das vielfältige österliche Eierbrauchtum machte aus der Not eine Tugend und trug zum Abbau des angestauten Eierberges bei.

DAS OSTERLAMM

Das Lamm ist im alten Testament ein Opfertier. Es wurde zum Passahfest von den Juden zum Gedenken an Gott geschlachtet. Auch Jesus wird als „Lamm Gottes“ bezeichnet. Das Osterlamm wird in Kirchenbilder gelegentlich mit Wundmalen und Siegesfahne dargestellt. Das weiße Fell ist gleichzeitig ein Zeichen für Reinheit. Seine Friedfertigkeit symbolisiert Frieden.
Das Osterlamm wird im heutigen Osterbräuchen vom Osterei und Osterhasen verdrängt. Das gebackene Osterlamm ist jedoch der Mittelpunkt jedes festlich gedeckten Tisches am Osterfest. Das Backwerk wird aus Rührteig gefertigt und mit einem Siegesbanner und einem Kreuzzeichen verziert.

DER OSTERHASE

Als besonderer Osterbrauch gilt der Osterhase. Er ist allerdings als österlicher Eierbringer erst seit Mitte des 17. Jahrhunderts bekannt. In der Reformationszeit machten evangelische Familien den Osterhasen zum Eierlieferanten. Populär wurde der Osterhase jedoch erst um das 19. Jahrhundert durch Bilderbücher zum Osterfest und durch die Schokoladen und Spielzeugindustrie. Es dauerte jedoch noch einige Zeit bis sich der Brauch auch in der Landbevölkerung aufgrund der besseren Kenntnisse über den Hasen durchsetzte.

Wie kam jedoch die Verbindung zwischen Ostern und Hase zustande?
Der Hase gilt als Mondtier. Das Osterfest fällt stets auf den ersten Sonntag des Frühlingsvollmondes. Zudem ist der Hase das Sinnbild der Fruchtbarkeit.
Außerdem beweist der Hase seine Fruchtbarkeit durch seine starke Vermehrung selbst.
Da er im Frühling auf der Suche nach Nahrung in die Nähe der Gärten und Häuser der Menschen kommt und Ostereier keine gewöhnlichen Eier sind, war es naheliegend, den Hasen für die Ostereier verantwortlich zu machen.
Da die Henne als Eierbringer nicht glaubhaft war, da sie keine bunten, verzierten Eier legen konnte und der Hase ihr gegenüber flinker ist, wurde der Hase von den Eltern gegenüber den Kindern zum Ostereierlieferanten gemacht. Ein kleiner Hase ist zudem wesentlich niedlicher als ein Huhn. Da die Erwachsenen das Geheimnis des eierlegenden Langohrs so lange wie möglich vor ihrem Nachwuchs zu hüten versuchten, kam es zum Versteckspiel, sollte er doch bei seiner widernatürlichen Tätigkeit des Eierlegens nicht beobachtet werden können. Erst seit der Erfindung des Osterhasen werden Ostereier deshalb versteckt. Heutzutage kommt der Osterhase am Ostersonntag zu den Kindern und versteckt nicht nur Ostereier sondern auch Süßigkeiten und Spielzeug.

Rätsel

Ein Tier triffst du auf stillen Wegen,
das soll doch wirklich Eier legen.
Legt es die Eier rot und blau? Bemalt es sie?
So ganz genau und ganz bestimmt kann’s keiner sagen.
Du könntest es ja selbst mal fragen!
(Osterhase)

Meine Schale, die ist rund,
einmal blau, mal rot, mal bunt.
Schlägst du auf die Schale drauf,
isst du mich mit Freude auf.
Erst das Gelbe, dann das Weiße.
Rate, rate, wie ich heiße.
(Osterei)

Legt ins Nest ein Ei,
verlässt es mit Geschrei.
(Huhn)

Ich bin der Herr von Tippen-Tappen,
trag ein Kleid von bunten Lappen,
auf dem Kopfe roten Putz,
kratze gerne in dem Schmutz,
habe auch einen Sporn dazu,
aber leider keine Schuh.
(Gockelhahn)

Möcht‘ wohl wissen wer das ist,
der immer mit zwei Löffeln isst?
(Hase)

Mal rot, mal blau, mal grün-
Sie sind immer sehr schön.
In der Natur jedoch sind sie weiß oder braun,
gegessen werden sie von uns, Männern und Frau’n.
(Eier)

Pick, pick, pick, pick, lasst mich heraus,
der Schale mach‘ ich jetzt Garaus!
Ich brauch es warm und will noch wachsen,
ich fürchte mich vor allen Katzen.
Ich liege in einem tollen Nest,
meine Mami ständig bei mir ist.
(Küken)

Auf mir zu spielen macht sehr viel Spaß,
in mir versteckt auch die Eier der Osterhas‘.
Ich brauche die Sonne und auch den Regen,
dann kann ich mich zum Wachsen heftig regen.
Ich bin grün und auch ganz schlank,
ich wachse auf Erde und auch auf Sand.
(Gras)


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