NEUROLOGIE Seite 2
SCHLAGANFALL:
ISCHÄMISCHER HIRNINFARKT:
Definition: ischämischer Hirninfarkt führt zu einer Minderdurchblutung des Gehirns durch O2-Mangel zur Schädigung von Nervenzellen, ca. 80 %
Ursachen:
- anterior-arterielle Embolien (bei Stenosen)
- mikroangiopathische/ lakunäre Infarkte (= kleine Gefäßverschlüsse nach langjährigem Hochdruck)
- kardio-embolische Infarkte (z. B.: bei Vorhofflimmern)
- hämodynamische Infarkte bei Gefäßverengungen und RR-Abfall
- selten: Gerinnungsdefekte, Gefäßentzündungen, paradoxe Embolien (Embolus schließt durchs rechte Herz ins linke Herz, nur bei Septumdefekten)
Risikofaktoren:
- Rauchen (+ Pille)
- Diabetes
- Hypercholesterinämie
- Hypertonie
- Bewegungsmangel
- Alter
- Geschlecht (männlich)
- Adipositas
- Familiäre Disposition
Inhaltsverzeichnis
- 1 NEUROLOGIE Seite 2
- 1.1 SCHLAGANFALL:
- 1.2 ISCHÄMISCHER HIRNINFARKT:
- 1.3 HÄMORRHAGISCHER HIRNINFARKT:
- 1.4 Störungen DES EXTRAPYRAMIDALEN SYSTEMS:
- 1.5 Extrapyramidales System:
- 1.6 PARKINSON:
- 1.7 Parkinson-Trias
- 1.8 Gangstörungen:
- 1.9 Störungen des autonomen NS:
- 1.10 Diagnostik:
- 1.11 CHOREA Huntington („VEITSTANZ“):
- 1.12 DYSTONIEN:
- 1.13 3 Formen → Behandlung:
- 1.14 TICS
- 1.15 DEMENZERKRANKUNGEN
- 1.16 VASKULÄRE DEMENZ
- 1.17 NORMALDRUCKHYDROCEPHALUS:
- 1.18 SONSTIGE URSACHEN VON DEMENZEN
- 1.19 Multiple Sklerose
- 1.20 Soforttherapie des Grand-Mal-Anfalls:
- 1.21 Dauerhaft anti konvulsive Therapie:
- 1.22 Nicht epileptische Anfälle
- 1.23 Weiter lesen auf Seite 3…
Symptome:
- kontralaterale Hemiparese (A. cerebri anterior)
- brachiofaziale betonte Hemiparese sowie Aphasie (a. cerebri media)
- Hemianopsie (A. Cerebri posterior), Doppelbilder
- Übelkeit, Erbrechen, Doppelbilder, Schwindel, Schluck- und Sprechstörungen (Hirnstamm)
Entstehungsmechanismus:
1) Embolie aus Arterie /aus dem Herz (z. B.: Vorhofflimmern)
2) Lakunärer Infarkt (Gefäß im Hirn verschließt sich, meist im Hirnstamm)
3) Hämodynamisch (RR-Abfall bei Stenosen)
Selten:
- Gerinnungsdefekte
- Vaskukulitits
- Paradoxe Embolie (Embolus schießt durchs rechte Herz ins Linke – nur bei Septumdefekten)
Unterteilung:

Diagnostik:
- Anamnese
- Vitalzeichen Kontrolle
- neurolog. Körperl. Untersuchung
- CCT (kranielles Computertomogramm) → Differenzierung ob Blutung oder Embolie
- Labor: BB, BZ, Kreatinin, Elyte, Gerinnungsstatus, Fette
- EKG, LZ-EKG
- TEE
- Rö-Thorax
- Kernsspintomographie
- Doppler, Sono der Gehirn zuführenden Arterien
- Evtl .Angiographie
Behandlung:
Motto: Time ist brain!
a) Lyse: innerhalb der ersten 3–6 Stunden nach Ausschluss einer Blutung als Apoplex Ursache.
b) Konservative Therapie:
- Vermeiden von Temperaturerhöhungen
- RR-Normalisierung
- BZ-Einstellung
- Thrombocytenaggegationshemmer → Vermeidung von Re-Infarkten
- Krankengymnastik
- Logopädie
- Beseitigung der Risikofaktoren
b) Sekundärtherapie:
- Herzrhytmusstörungen → orale Antikoagulation mit Marcumar
- OP (Stenosen)
HÄMORRHAGISCHER HIRNINFARKT:
Definition: intracerebrale Blutung führt zum Untergang von Nervenzellen, ca. 20 %
Ursache:
- arterieller Hypertonus
→ Wandveränderungen der kleinen Hirnarterien
→ Massenblutungen in den Basalganglien - Angeborene oder erworbene Gefäßfehlbildungen
- Hirntumore oder -metastasen

Diagnostik: Schädel-CT
Behandlung:
RR-Normalisierung, Vermeidung von körperlicher Belastung in den ersten Tagen und Wochen
Prognose:
besser als beim ischämischen Infarkt
Therapie:
a) Lyse innerhalb von 3 (maximal 6 h)
b) OP (Stenosen)
c) Basistherapie
- BZ-Einstellung
- RR primär relativ hochhalten um Versorgung zu gewährleisten
- Temperatur→
- ASS, Heparin
- KG
- Logopädie
- Reha, Geriatrie
- Risikofaktoren beseitigen
Störungen DES EXTRAPYRAMIDALEN SYSTEMS:
Pyramide: wichtigste motor. Bahn
Extrapyramidales System:
alle Zellkernverbände, Nervenbahnen, die nicht zum Pyramiden bahnsystem angehören (Basalganglien) → Feinregulierung von Kraft, Richtung, Geschwindigkeit einer Bewegung
anatomisch: Corpus striatum (Acetycholinaktivität) und Substantia nigra (Dopaminaktivität)
PARKINSON:
- 1817: Schüttellähmung
- ab 50. LJ, Ursache unklar (Vermutung: Kopftraumen, Hirnentzündungen, Nebenwirkungen von Psychopharmaka…)
- männlich/weiblich ungefähr gleich
Mechanismus:
Degeneration von Nervenzellen in der Substantia nigra
→ Wegfall des hemmenden Einflusses von Dopamin kommt es zum Überwiegen von Acetycholin als Neurotransmitter
Parkinson-Trias
- Hypokinese bis Akinese (Bewegungsarmut, Steifheit)
- Rigor (Muskelsteifheit)
- Tremor (Zittern)
Verschiedene Formen:
- akinetisch-rigid: Bewegungsarmut, Steifheit
- Tremordominant: Zittern
- Indifferenztyp: Mischbild
Symptome:
Gangstörungen:
- schlurfen
- kleinschrittig
- erhöhte Wendeschrittzahl
- Arme bewegen sich vermindert mit
- Kopf nach vorne gebeugt
- Starthemmung
- Sprechstörung (leiste, flüsternd ohne Melodie)
- Mikrografie → immer kleiner werdendes Schriftbild
- Freezing-Phänomen: einfrieren bei Bewegungen
Störungen des autonomen NS:
- Salbengesicht
- Überschüssiger Speichelfluss
- Blasenentleerungsstörungen
- Hypotonie mit orthostatischer Dysregulation
Sonstiges: Depression

Demenz nicht typisch für Alzheimer!
Diagnostik:
- Klinik
- CT/MRT als Zusatzuntersuchung
Prognose:
langsam fortschreitend; Patienten versterben an einem Infekt, Herzinfarkt, Karzinom oder Unfall
Therapie:
- Dopamin mangel → direkte Gabe von Dopamin nutzlos, da es sofort abgebaut wird → L-Dopa, einer Vorstufe des Dopamins, kann Blut-Hirnschranke überwinden und wird nicht abgebaut (Beispiele: Isicom, Madopar, Nacom)
- Wirkverlust: bei Untergang der Zellen der Substantia Nigra
- Besser: Kombination L-Dopa mit Dopaminantagonist (Dopergin, Caaseril, Requip…)
- Hemmung des Dopaminaabbaus: Movergan
- Bei akinetischen Krisen (Patienten können sich fast gar nicht mehr bewegen): PK-Merz
- Neutralisierung des übermäßigen ACTH (Akineton)
- Hemmung des schnellen Dopaminabbaus im ZNS (Comtess)
Basistherapie:
- Krankengymnastik
- Selbsthilfegruppen
- Logopädie
- Aufklärung des Patienten
In Erprobung: elektr. Stimulation mittels „Schrittmacher“
Transplantation embryonaler Mittelhirnzellen.
CHOREA Huntington („VEITSTANZ“):
Klinik:
- plötzlich einschießende Bewegungen bei gleichzeitiger Hypotonie der Muskulatur
- ab 40. LJ
- Grunzlauten bei „Chamäleon Zunge“
- Wesens Änderung
- Demenz
- Erhöhte Aggressivität, Verhaltensstörungen
- Nach 10 – 15 Jahren letal
- Hohe Suizidrate
Ursache:
- Autosomal-dominant vererbt → eth. Probleme bei genetischer Beratung (meist erst mit 40. LJ wenn Patient schon Kinder haben)
- Degeneration des Nucleus caudatus (Gegenstück des Substantia nigra)
Diagnostik:
- Schädel-MRT
- Genet. Untersuchung
Therapie:
- nur ursächlich
- Bewegungsstörungen mit Tiaprid
- Verhaltensstörungen mit Neuroleptika
DYSTONIEN:
Definition: langsame anhaltende Muskelkontraktionen, die drehende Bewegungen oder Haltungsstörungen verursachen
3 Formen → Behandlung:
- generalisiert → Anticholinergika
- fokal (Lid, Hals, lokal) → Botulinumtoxin lokal injiziert
- Action-induziert (Schreibkrampf, Golfer Krampf) → Antikonvulsiva
TICS
Definition: flüchtige, abrupte, stereotype, kurz einschießende Bewegungen
- für kurze Zeit willkürlich unterdrückbar
- vorübergehend (< 1 Jahr), chronisch (>1 Jahr)
- Gilles-de-la-Tourette-Syndrom:
motor. Tics in Kombi mit vokalen Tics; Verhaltensstörungen, Kopolalie (zwanghaftes Ausstoßen von Schimpfwörtern)
→ Verhaltenstherapie und Haloperidol.
DEMENZERKRANKUNGEN
Definition: erworbene Beeinträchtigung intellektueller/geistiger Fähigkeiten, die zu Störungen im Alltag führen, ohne Bewusstseinsstörungen
- ca. 80 % irreversibel, ca. 20 % organische Ursachen
- angeborene geistige Behinderung + Alkohol/Sedation ist keine Demenz Form
Diagnostik: Mini mental Test
MORBUS ALZHEIMER
2 Formen:
a) senil > 65 LJ: vorwiegend Gedächtnis- und emotionale Störungen
b) Prä-senil < 65 LJ: Neurophysiologe. Störungen, Aphasie, Agnosie, Apraxie
wichtig:
- keine anderen Ursachen
- keine anderen neurologischen Störungen
- Fassade bleibt lange erhalten
- Im Verlauf nimmt Pflegebedürftigkeit zu
- Tod z. B. Durch Infekt, Thromben.
Diagnostik:
- Störungen in mind. 2 neurophsychologische Teilbereichen, die länger als 6 Monate bestehen ohne andere neurologische Defizite, die Symptome verursachen könnten
- Klinik, neurolog.-neuropsycholog. Untersuchung
- EEG: Grundrhythmus verlangsamt
- CT/MRT (globale Atrophie)
- Liquor (Alzheimer Proteine)
Therapie:
- keine Heilung
- Verzögerung z. B.: durch Exelon/Ariapt
- Aufklärung der Angehörigen
VASKULÄRE DEMENZ
Ursache:
- Durchblutungsstörungen
- Schädigung der kleinen Blutgefäße durch erhöhten RR
- Unbemerkte Hirninfarkte
Symptome:
- Erkrankung zw. den 50 – 70 LJ, ca. 30 % aller Demenzen
- Beeinträchtigung des Kurzzeitgedächtnisses, Konzentrationsvermögens und Antriebs
- Äußere Ereignisse: akute Dekompensation mit Verwirrtheit und Stimmungsschwankungen
- Gangstörungen
Diagnostik:
- CT/MRT: Degeneration der weißen Substanz, Infarkt Narben, Ventrikel Erweiterung
- Zentralnervöse Leitungsverzögerung (Evozierte Potenziale)
Therapie:
- Risikofaktoren senken
- Verbesserung der Mikrozirkulation im Gehirn
- Bei nächtl. Unruhe: Beruhigungsmedi´s
NORMALDRUCKHYDROCEPHALUS:
Definition: Verhältnis zwischen Liquor produktion und Resorption sind gestört
Symptome:
- Fortschreitende Demenz
- Antriebsstörung
- Gangstörungen mit kleinschrittigem Gangbild, Gangunsicherheit
- Blasenentleerungsstörungen
Diagnostik:
- CT (Ventrikel sind vergrößert und verstärkt)
- Lumbalpunktion (zur Entlastung, Entnahme von 30 bis 40 ml)
Therapie: neurochirurgische Implantation eines Shunts → rechtzeitige Diagnose → reversibel
SONSTIGE URSACHEN VON DEMENZEN
- Morbus Pick: Degeneration von Stirn- und Schläfenlappen
→ Persönlichkeitsveränderungen
→ triebhafte Enthemmung
→ Vernachlässigung - Morbus Wilson: angeborene Kupferstoffwechselstörung
- Chorea Huntington: Angeborene Erkrankung
- > Bewegungsstörungen
→ Persönlichkeitsveränderungen
→ tödlich - Hirntumore
- Alkoholismus
- Creutz feldt – Jakob – Krankheit
- Störungen der Schilddrüse + der Nebenschilddrüsenfunktionen
- Leber- und Nierenfunktionsstörungen
Multiple Sklerose
Definition: entzündliche Prozesse an den Myelinscheiden (liegen um die Nervenfasern im Bereich des ZNS)
Häufigkeit:
- gehäuft in Richtung der Pole
- mehr Frauen als Männer
- meist zw. 20 – 40. LJ
- 20 – 70/100.000 Einwohner (Prävalenz)

Pathophysiologie:
- Demyelinisierung der weißen Substanz des ZNS
- Entmarkungplaques liegen um die Ventrikel
- Im Bereich der Sehnerven, des Kleinhirns, der Pyramiden bahn und der Rückenmarkshinterstränge
- Bildung von narbiger Sklerosen (Verhärtungen)
- Genetische Komponente
- Autoimmunprozesse nachgewiesen
Verlauf:
Positiver schubartiger Verlauf
Prognose 1/3 Regel:
1/3 lebenslang günstiger Verlauf
1/3 Behinderung mit erhaltender Selbstständigkeit
1/3 Behinderung mit Tod
75 % der Pat leben nach der Diagnose > 25 Jahre
Symptome:
- Spastische Paresen
- Doppelbilder → internukleäre Ophthalmoplegie (INO)
- Sehstörungen
- Sensibilitätsstörungen, vorwiegend als Parästhesien und Hyperästhesien
- Ataxie
- Demenz/Euphorie
- Blasenentleerungsstörungen
- Dysarthrie
- Charcot-Trias: Dysarthrie, Nystagmus, Intention Tremor (Kleinhirnbeteiligung)
Uthoff-Phänomen: bei Wärme werden Beschwerden schlechter
Diagnostik
- klinisch-neurolog. Befund (sensibl. + motorischer Hirnstamm)
- Liquardiagnostik: vermehrte IGG im Verhältnis zum Blut, oligonukleale Banden
- Elektrophysiologie: zentralnervöse Leitungsstörungen nachweisbar auch ohne Symptomatik, Nachweis wie viel Systeme betroffen sind (audio, visuell, sensibel, motorisch)
- MRT: entzündl. Plaques werden sichtbar – Demyelisierungskerbe nehmen Kontrastmittel auf (kein alleiniger Nachweis)
Therapie:
a) Akuter Schub:
Hochdosierte i.V. Kortisontherapie über mehrere Tage
Währenddessen BZ + E´lyt-Kontrollen + Magenschutz mit Ranitidin
b) Prophylaxe:
- Interferone (Betaferon, Avonex, Rebif)
- Copolymer (Copaxone)
- Physikalische + symptomatische Therapie
Epilepsie, Epileptische Anfälle (alles kursiv!!)
Definition: synchrone Entladung von Nervenzellen des Gehirns
Häufigkeit:
10 % erhöhte Anfallsbereitschaft
5 % 1x Anfall im Leben
0,5 % Epilepsie
90 % < 25. LJ
Ursachen:
- Gelegenheitsanfälle (benötigt Anfalls provozierende Faktoren, z. B.: Fieber, Alkoholentzug, Flash light)
- Idiopathische E.: keine Ursache
- Residual-E.: frühkindliche Hirnschädigung
- Symptomatische E.: fassbare Ursache (Tumor, Hirnblutung, Entzündung)
Einteilung:
a) Fokale Anfälle: Ausgang umschriebenes Gebiet der Großhirnrinde
1) einfach fokal: keine Bewusstseinsstörung, klonisches Zucken von Extremitäten, Geruchs- und Geschmackshalluzinationen
2) komplex fokal: mit Bewusstseinsstörung, Automatismen im Bereich von Mund und Händen → Dämmerzustand
b) Generalisierte Anfälle: ausgehend von zentral gelegenen Strukturen, breitet sich auf beide Hemisphären aus
1) Absencen: Sekunden dauernde Bewusstseinsstörungen
2) Myoklonische Anfälle: morgens mit einschießenden Bewegungen
3) Akinetische Anfälle: plötzlicher Sturz mit Verlust des Muskeltonus
4) Grand Mal: tonisch (Verkrampfungen) / klonisch (Muskelzuckungen) / tonisch-klonische /atonisch
→ Terminal schlaf
es kann kommen zu:
- Zungenbiss
- Einnässen/ Einkoten
- RE-Orientierung/Terminal schlaf
- Amnesie
Diagnostik:
- EEG: während eines Anfalls zeigen sich typische Kurvenverläufe
Spikes, Waves, epilepsitytypische Potenziale
→ Schließt aber nie eine Epilepsie aus! - Provokationsmethode: Flickerlicht, Hyperventilation für 3–5 Minuten
- Schlafentzug
- Schlaf
- CT/MRT (symptomatische Ursachen)
- LZ-EEG
- CK↑

Therapie:
Soforttherapie des Grand-Mal-Anfalls:
- Pat beobachten
- Gefährliche Gegenstände aus dem Weg räumen
- Keine Gabe von Valium-Gabe, besser Rivotril (i.v.) /Tavor (s.l.) wenn Anfall nicht von allein aufhört
- Status epilepticus: Pat erleidet mehrere Anfälle hintereinander → Gabe von Benzodiazepinen (z. B..: Rivotril)
Dauerhaft anti konvulsive Therapie:
Antiepileptika erhöhen Krampf schwelle, genaue Diagnostik wichtig
Neurochirurgische Therapie: Entfernung des betreffenden Gehirnteils (nur bei fokaler Epilepsie)
Lebensführung:
- regelm. Medikamenteneinnahme
- geregelte Schlafgewohnheiten
- Verzicht auf Alkoholexzesse + Drogenkonsum
- Meiden von Provokationsfaktoren
- Arbeiten an gefährlichen Maschinen
- Ggf. KFZ-Pausen
Nicht epileptische Anfälle
- vegetative Synkopen
- ischämische Synkopen
- endokrine Störungen (Hypoglykämie)
- Schlafregulationsstörungen
- Psychogene Anfälle
