Autor/in: MRM

Genitalsystem

Männliche Geschlechtsorgane

Funktion:
Mann: Miktion und Fortpflanzung
primäre Geschlechtsorgane: Hoden, Penis
sekundäre: Haarwuchs, Stimmbruch
inneren Geschlechtsorgane: Samenleiter, Prostata,
Bläschendrüse, Hoden, Nebenhoden
äußere Geschlechtsorgane: Penis, Skrotum

Hoden

  • endokrine Funktion: leydigsche Zwischenzelle produzieren Testosteron
  • exokrine Funktion: Bildung und Reifung von Samenzellen
    Nebenhoden
    Kopf, Körper, Schwanz

Funktion:

  • Speicherung von Samenzellen
  • Sekretbildung (saures Milieu)

Prostata (Vorsteherdrüse)
Zu Beginn der Harnröhre, Kastanien groß Einteilung in rechter, linker und Mittellappen, 20 Ausführungsgänge münden in den Samengang

Funktion: alkalischer Schleim, Gewährleistung
der Ernährung der Samenzellen durch Kohlenhydrate, Fette
und Eiweiße

› Hodensack
Haut / Bindegewebstasche, aufgehängt hinter dem Penisschaft, rechter
und linker Hodensack ist getrennt durch ein Septum
Glied
Lage: Beginn am Beckenboden und reicht bis zur Eichel
Einteilung: Peniswurzel, Penisschaft, Eichel (mit Vorhaut = Praeputium)
Funktion: Geschlechtsakt und Miktion Samenerguss (Ejakulation) rhythmische Kontraktion von Muskulatur des Samenleiters, Prostata und des Penis Menge: 3 -5 cm3
Inhalt: Eiweiße, Kohlenhydrate, Fette, Samenzellen,
Wasser, 180 – 500 Millionen Spermien

Weibliche Geschlechtsorgane

Innere:

  • Eierstöcke (Ovarien)
  • Eileiter (Tuben)
  • Gebärmutter (Uterus)
  • Scheide (Vagina)

Äußere:

  • Scheidenvorhof (vastibulum vaginae)
  • Bartholische Drüsen
  • Große und kleine Schamlippen (Major / minor labiles)
  • Kitzler (Klitoris)

Eierstöcke
(Ovarien)

Lage: im kleinen Becken, seitlich in Vertiefung der Beckenwände, intraperitoneal, Mandelförmig, Durchmesser 3 – 4 cm
Mikro: Rinden Substanz, Drüsengewebe, Lagerung der Eizellen (400000) Mark, Substanz, Bindegewebe und Blutgefäße
Follikel: Ei mittel hülle
Funktion
Endokrin F primäre Follikel reifen ab der Pubertät bis zum Flüssigkeitsgefüllten Bläschen (Graafsche Follikel), 14 Tage nach Eisprung (Ovulation) Endokrine Follikel stimulierendes Hormon (FSH) aus dem Hypophysenvorderlappen
a) Progesteron: Graafsche Follikel bildet sich nach dem Eisprung zum Gelbkörper um Gelbkörper bildet Progesteron
Funktion: Schwangerschaft erhalten wird 14 Tage gebildet ohne Schwangerschaft 3 Monate nachweisbar bei Befruchtung, danach bildet die Plazenta (Mutterkuchen)   Progesteron
b) Östrogene: Bildung in den Drüsen
des Ovar
Funktion: – Aufbau der Uterus Schleimhaut
(Proliferationsphase,
0 -14 Tage)

Entwicklung der sekundären Geschlechtsmerkmale

Eileiter
(Tuben)

Lage: Ursprung an den oberen Seiten der Gebärmutter und ziehen lateral und enden oberhalb der Ovarien frei in der Bauchhöhle, 10 – 15 cm lange Muskelschläuche, Trichterförmig, Fimbrin
Funktion: Aufnahme und Transport der Eizelle, hier auch meistens Befruchtung Uterus
Lage: oberhalb der Beckenbodenmuskulatur, hinter der Blase, vor dem Darm zwischen vorderer Bauchfelltasche (Blasen – Uterus) und hintere Bauchfelltasche = Douglascher Raum (Uterus – Darm), birnenförmig
Einteilung: Grund (Fundus), Körper (Corpus), Hals ( Collum)
Mikro: Endometrium (Schleimhaut) Muskelschicht (Myometrium) Perimetrium

Scheide(Vagina)
Vom Gebärmutterhals zum Scheidenvorhof 7 – 10 cm faltenreicher Schlauch
Funktion: bildet Sekret (enthält Glykogen und Milchsäurebakterien, wird zu Milchsäure, Milieu wird sauer, verhindert Wachstum von Krankheitserreger)
Scheidenvorhof
Lage: vor der Scheide

› Bartholische Drüsen

Bildung von faden ziehendem Sekret, um die Scheide zu befeuchten. Beim Eisprung wird das Sekret flüssig Schamlippen (Labien minor/Major)
Große Schamlippen: fettreiche Hautfalten
Kleine Schamlippen: dünne Hautfalten, Übergang zum Schleimhautepithel, starke Pigmentierung (dadurch dunkler), enthalten Talgdrüsen, dazwischen liegt der Scheidenvorhof, Klitoris (Kitzler) Kleiner schwell fähiger erektiler Organ = entwicklungsgeschichtlich der Penis der Frau.

14 Tage nach Eintritt der Menstruation kommt es zum Eisprung. Wird das Ei 2 – 4 Tage danach befruchtet, kommt es zur Schwangerschaft. Wird das Ei nicht befruchtet, kommt es zur Abbruchblutung, Menstruationsblutung alle 28 Tage.

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