Autor/in: Kathrin

Wohnsituation im Alter

ca 85% leben selbständig mit Partner oder ganz alleine,

ca 10% leben im so genannten Mehrgenerationsfamilien (Eltern & Kinder » Tendenz rückläufig)

ca 5% leben in Einrichtungen der Altenpflege davon

  • ca 1% in Altenwohnungen
  • ca 3% in Altenheim
  • ca 1 im Pflegeheim (Tendenz steigend)

selbstständiges Wohnen hängt ab:

  • vom Gesundheitszustand
  • der Miethöhe ( z.B. Beantragung von Wohngeld)
  • die Ausstattung der Wohnung (altengerecht? z.B. Haltegriffe, Schwellen, breite Türen)
  • Wohnumfeld (Infrastruktur- Verkehrs- & Einkaufsmöglichkeiten, Arzt)

Kontakte im direktem Wohnfeld oder soziale Netzwerke sind wichtig (Nachbarschaftshilfe)

selbstständiges Wohnen wird erschwert, wenn mehrere Probleme gleichzeitig auftreten, z.B.

  • gesundheitliche Probleme
  • wenn man schlecht gehen kann
  • Wohnungsmängel gegeben sind (Bad Haltevorrichtung)
  • Wohnung sich in der 3. Etage befindet und kein Fahrstuhl vorhanden ist
  • mangelhafte soziale Netze ( Freunde, Bekannte oder Verwandte nicht vorhanden)

oder

  • professionelle Hilfe (Wohnungsbauweise abhängig) kaum möglich ist.

Besonders betroffen von der aufgeführten Problematik sind:

  • 1 Personen Haushalte
  • hochbetagte (ab 75 Jahre) Menschen
  • allein lebende ältere Frauen
  • Mieterhaushalte (wohnt nur zur Miete)
  • pflegebedürftige Menschen

Besondere Einschränkungen bei den Alltagsaktivitäten ergeben sich im Bereich:

  • Bad/ Dusche
  • waschen
  • Toilette
  • Zugang zur Wohnung
  • Treppen steigen

Schichtunterschiede bezüglich der Wohnsituation

Sozialschicht höhereSozialschicht untere
bessere Einkommenssituationschlechtere Wohnqualität
bessere Wohnbedingungenoft in alten Wohnvierteln lebend
zum Teil Eigentum vorhandenhat mehr Nachbarschaftskontakte und

eine höhere Fähigkeit selbst oder

in gegenseitiger Hilfe etwas auszubessern

sind mobiler
öfterer Umzug durch Beruf & Lebenssituation

Drei Generationsfamilien

Die Dreigenerationsfamilie verliert zunehmend an Bedeutung, diese Entwicklung ist überwiegend zurückzuführen auf:

  • die Arbeitsbedingungen haben sich verändert (Trennung von Arbeit und Leben)
  • die räumliche Trennung der Generationen (ist von beiden Seiten gewollt)

» innere Nähe durch äußere Distanz

  • die Arbeitsmarktsituation hat sich verändert, Arbeitnehmer sind flexibler, mobiler, nicht mehr so ortsgebunden wie früher (vor 40/50 Jahren)

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