Autor/in: Anja

Alte Sprichwörter

A
Abends wird der Faule fleißig.
Abgemacht ist abgemacht.
Abwarten und Tee trinken.
Aller Anfang ist schwer.
Aller guten Dinge sind drei
Alles Gute kommt von oben!
An jedem Gerücht ist ein kleines bisschen Wahrheit
Andere Länder, andere Sitten.
Andere Mütter haben auch schöne Töchter
Angriff ist die beste Verteidigung.
Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei.
Alles hat sein Für und Wider.
Alles hat seinen Preis.
Alles oder nichts.
Alles will gelernt sein.
Alles zu seiner Zeit
Alte Liebe rostet nicht
Alter schützt vor Torheit nicht.
Am Schluß wird abgerechnet.
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
Auf Ebbe folgt Flut
Auf jeden Regen folgt Sonnenschein
Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn.
Ausnahmen bestätigen die Regel.
Aus den Augen, aus dem Sinn.
Aus (Durch) Schaden wird man klug.
Außen hui, innen pfui.

B
Barkauf ist Sparkauf.
Barthel weiß schon, wo man den Most holt.
Bauer bleibt Bauer, selbst wenn er auf seidenem Kissen schläft.
Berg und Tal kommen nicht zusammen, aber Menschen.
Besser ein Ende mit Schrecken, als eine Schrecken ohne Ende.
Besser spät als nie!
Betroffene Hunde bellen
Bier auf Wein, lass das sein; Wein auf Bier, das rat ich Dir.

 

D
Da liegt der Hase im Pfeffer
Daheim bin ich König.
Daheim ist daheim.
Das Beste kommt zuletzt.
Das Hemd ist (mir) näher als der Rock.
Das Herz ist auf dem rechten Fleck.
Den letzten beissen die Hunde.
Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
Der dümmste Bauer hat die dicksten Kartoffeln
Der Klügere gibt nach
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein
Der Teufel ist nie so schwarz, wie man ihn malt.
Der Zweck heiligt die Mittel.
Die Zeit heilt alle Wunden.
Die Axt im Haus ersetzt den Zimmermann.
Die besten Fische schwimmen am Grund.
Die dümmsten Bauern haben die größten/dicksten Kartoffeln.
Die Hoffnung stirbt immer als letztes.
Die Katze lässt das Mausen nicht.
Die Liebe geht durch den Magen.
Dienst ist Dienst (und Schnaps ist Schnaps).
Dumm bleibt dumm, da helfen keine Pillen!
Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich das Herz zum Herzen findet.

E
Eigener Herd ist Goldes wert.
Eile mit Weile!
Eine Hand wäscht die andere.
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer
Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus
Einem geschenkten Gaul sieht man nicht ins Maul.
Einen alten Baum verpflanzt man nicht
Ein Freund in der Not, ist in der Tat ein Freund
Ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen
Ein gebranntes Kind scheut das Feuer.
Ein Spatz in der Hand ist besser, als die Taube auf dem Dach
Ein Unglück kommt selten allein
Ein voller Bauch studiert nicht gern.
Ehrlich währt am längsten
Ende gut, alles gut.
Erfahrung ist die Mutter der Weisheit
Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.
Es ist noch nicht aller Tage Abend
Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.
Es ist nicht alles Gold, was glänzt
Es wird nicht so heiss gegessen wie es gekocht wird.
Essen und Trinken, hält Leib und Seele zusammen.

 

F
Frisch gewagt, ist halb gewonnen.
Früh übt sich, was ein Meister werden will.
Früh krümmt sich, was ein Häkchen werden will.

G
Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen.
Geld allein macht nicht glücklich.
Geld verdirbt den Charakter.
Geld regiert die Welt
Gelegenheit macht Diebe.
Geteiltes Leid ist halbes Leid
Gleich und gleich gesellt sich gern
Gottes Wege sind unergründlich.
Grau ist alle Theorie.
Gut Ding will Weile haben.

H
Habgier ist die Wurzel allen Übels.
Handwerk hat goldenen Boden.
Hilf dir selbst, so hilft dir Gott!
Hochmut kommt vor dem Fall
Hunde die bellen, beißen nicht

I
In der Kürze liegt die Würze
In der Not frisst der Teufel Fliegen
Irren ist menschlich

 

J
Jedem Tierchen sein Pläsierchen.
Jeder kehre vor seiner eigenen Tür
Jeder Topf findet seinen Deckel.
Jedes Ding hat seine zwei Seiten.

K
Keine Antwort ist auch eine Antwort.
Keine Kette ist stärker als ihr schwächstes Glied.
Kinder und Narren sagen die Wahrheit.
Klappe zu, Affe tot!
Kleider machen Leute.
Kleine Geschenke, erhalten die Freundschaft
Kleinvieh macht auch Mist
Knapp daneben ist auch vorbei.
Kommt Zeit, kommt Rat
Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter, oder es bleibt wie es ist

 

L
Lachen ist gesund.
Lachen ist die beste Medizin.
Lange Rede, kurzer Sinn.
Langes Fädchen, faules Mädchen
Langsam, aber sicher.
Lass laufen, was du nicht halten kannst.
Leben und leben lassen,
Lehrjahre sind keine Herrenjahre.
Lügen haben kurze Beine

M
Man muss die Feste feiern, wie sie fallen.
Man soll den Teufel nicht an die Wand malen.
Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben
Man wird alt wie eine Kuh, und lernt immer noch dazu
Marmor, Stein und Eisen bricht, aber unsere Liebe nicht.
Messer, Gabel, Scher‘ und Licht gehören kleinen Kindern nicht.
Mit Speck fängt man Mäuse.
Morgen, morgen nur nicht heute, sagen alle faulen Leute
Morgenstund‘ hat Gold im Mund
Müßiggang ist aller Laster Anfang.

 

N
Nach dem Essen sollst du stehen. oder tausend Schritte gehen.
Nachts sind alle Katzen grau.
Neue Besen kehren gut.

O
Ohne Fleiß kein Preis
Ordnung ist das halbe Leben
P
Pech in der Liebe Glück im Spiel
Probieren geht über studieren!

 

Q
Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz.

R
Rache ist süß.
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold

 

S
Schadenfreude ist die schönste Freud‘.
Scherben bringen Glück!
Schlafende Hunde soll man nicht wecken
Schuster bleib‘ bei deinen Leisten.
Selbst ist der Mann!
Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung.
Schmiede das Eisen, solange es heiß ist.
Steter Tropfen höhlt den Stein
Strafe muss sein.

T
Torheit und Stolz wachsen auf einem Holz.
Tadeln ist leicht, loben ist schwer.
Taten sagen mehr als Worte.
Tue Gutes, dann wird (auch) dir Gutes getan
Tue nichts Böses, so widerfährt dir nichts Böses.
Tun und Tun ist zweierlei.
Träume sind Schäume.

 

U
Übung macht den Meister
Undank ist der Welt Lohn
Unkraut vergeht nicht.
Unter Blinden ist der Einäugige König.
Unverhofft kommt oft

V
Verbotene Frucht schmeckt süß.
Vergeben ist leichter als vergessen.
Viele Köche verderben den Brei,
Vögel, die morgens singen, holt am Abend die Katze.
Von nichts kommt nichts
Vorbeugen ist besser als heilen.
Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

 

W
Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen
Was dem einen recht ist, ist dem andern billig.
Was du nicht willst das man dir tu, das füg‘ auch keinem andern zu
Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.
Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr
Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß
Was lange währt, wir endlich gut.
Was man nicht im Kopf hat, muss man in den Beinen haben.
Was sein muss, muss sein.
Was sich liebt, das neckt sich.
Wenn die Katze aus dem haus ist, tanzen die Mäuse auf dem Tisch.
Wenn’s am besten schmeckt, soll man aufhören.
Wenn Zwei sich streiten, freut sich der Dritte.
Wenn zwei das gleiche tun, so ist es noch lange nicht dasselbe.
Wer A sagt muss auch B sagen.
Wer alles haben will, bekommt (am Ende) nichts.
Wer am Tage Gutes tut, hat am Abend frohen Mut.
Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein
Wer den Pfennig nicht ehrt, ist den Taler (des Talers) nicht wert.
Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.
Wer den Teufel reinlegen will, muss früh aufstehen
Wer die Wahl hat, hat die Qual.
Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er jetzt die Wahrheit spricht
Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen
Wer nicht hören will, muss fühlen.
Wer nicht kommt zur rechten Zeit, der muß sehn was übrig bleibt
Wer rastet, der rostet
Wer schläft, (der) sündigt nicht.
Wer sich auf andere verlässt, der ist verlassen.
Wer zuletzt lacht, lacht am besten.
Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.
Wie die Arbeit, so der Lohn.
Wie die Alten sungen, so zwitschern auch die Jungen.
Wie du mir, so ich dir.
Wie gewonnen, so zerronnen
Wie man sich bettet so liegt man.
Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück.
Wo gehobelt wird, fallen Späne
Wo ein Wille, da ist auch ein Weg

Z
Zeit ist Geld.
Zeige mir Deine Freunde und ich sage Dir wer Du bist.
Zu einem Ohr hinein, zum andern heraus.
Zuviel ist zuviel, und zu wenig ist nicht genug.
Zwei Hähne auf einem Mist vertragen sich nicht.

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