Autor/in: Cordula

Berufsethik, Schlüsselqualifikation

  • Begriffe: Ethik, Moral, Berufsethos, Gewissen
  • Weg der Werteverwirklichung
  • Schlüsselqualifikation
    • Definition
    • Bedeutung

Ethik: Nachdenken über Werte und Normen; Lehre der Werte und Normen

  • allg. Ethik
  • Berufsethik
  • Berufsethik der Krankenpflege
  • Christl. Krankenpflege

Ethos: die sittliche Grundhaltung eines Menschen, die seine ganze Lebensweise bestimmt

Moral: sind normative Handlungsmuster einer Gesellschaft. Sie bilden ein Ordnungs- und Regelsystem, spiegeln die Wert- und Sinnvorstellung einer Gesellschaft wieder. Moral entsteht durch Sozialisation und durch kulturgeschichtl. Entwicklung

Gewissen: ist die Richtschnur für das persönliche ethische Verhalten

Weg der Werteverwirklichung:

Jede Gesellschaft hat allgemeine Werte, d.h. Ziele, erstrebenswerte Zustände, die ein Einzelner allein nicht erreichen kann, z.B.

  • Meinungsfreiheit
  • Schutz des Lebens
  • Religionsfreiheit
  • Recht auf Pflege in Krankheit und Alter

Diese Werte (Ziele) machen den Einzelnen den Anschluß an (s)eine Gesellschaft wertvoll, er kann sie gemeinsam mit anderen erreichen.

Die Gesellschaft als Gesamtheit delegiert die Verwirklichung ihrer Werte an bestimmte Organisationen, z.B. an:

  • Kirchen
  • Schulen
  • Krankenhäuser
  • Schwesternschaften
  • Berufsverbände
  • Betriebe
  • Regierungen    etc…

 

Die Organisation geben Hilfen zur Verwirklichung, indem sie Verhaltensregeln (Normen) vorgeben und verbindlich machen

z.B. :

Wert = Recht auf Pflege in Krankheit und Alter

Normen: Pflege ohne Betrachtung des Ansehen der Person, Schweigepflicht etc.

Der Einzelne lernt in der Organisation, in der er lebt und / oder arbeitet, die gesellschaftl. Wertvorstellungen kennen und mit Hilfe von VH-Regeln (Normen) – meist gemeinsam mit anderen zu verwirklichen.

Das erfordert von ihm, das er sein Ethos daraufhin befragen muss, ob und wie weit er den vorgegebenen Normen entsprechen kann oder sogar muss und ob sie wirklich dazu dienen, die von der Gesellschaft bejahten Werte zu verwirklichen (Verantwortungsethik).

  • Schlüsselqualifikation

    Definition

Es handelt sich um Haltungen, Verhalten, Fähigkeiten und Kompetenzen, die überall entwickelt u. sowohl im privaten wie professionellen Leben gebraucht werden können

Oder beruflich gesehen:

Es ist eine Zusammenstellung u. Beschreibung von Fähigkeiten, die in der Berufsausbildung erworben, zur Ausübung des Berufes befähigen

Das bedeutet: Die Lehr- und Lernprozesse sollen darauf gerichtet sein neben beruflich Fähigkeiten auch berufl. Mündigkeit zu entwickeln.

Bedeutung

  • Fachkompetenz ist die Fähigkeit und Bereitschaft, Aufgaben selbständig, fachlich und methodisch richtig durchzuführen und zu beurteilen.
  • Verrichtungsorientierung
  • Symptomorientierung
  • Krankheitsorientierung
  • Verhaltensorientierung
  • Handlungsorientierung
  • Persönlichkeitskompetenz ist die Fähigkeit und Bereitschaft, sich selbst   zu entwickeln und die eigene Begabung, Motivation und Leistungsbereitschaft in der Ausbildung und der Arbeitsgruppe zu entfalten

Zeigt sich z.B. in:

  • Fähigkeit mit physischen und psychischen Belastungen umzugehen
  • Reflexionsfähigkeit
  • Gestaltungs- und Mitbestimmungsfähigkeit
  • Selbstvertrauen, -bewusstsein, -bestimmungsfähigkeit
  • Sozialkompetenz ist die Fähigkeit und Bereitschaft, sich mit anderen – unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, Bildung, Rasse… – rational und verantwortungsbewusst auseinanderzusetzen u. sich gruppen- u. beziehungsorientiert zu verhalten.

Zeigt sich in:

  • Kritikfähigkeit
  • Konfliktfähigkeit
  • Empathie
  • Frustrationstoleranz
  • Argumentationsfähigkeit
  • Artikulationsfähigkeit
  • Methodenkompetenz ist die Fähigkeit und Bereitschaft, für bestehende Lern- und Arbeitsaufgaben selbständig Lösungswege zu finden und anzuwenden.
  • Organisations- und Planungsfähigkeit
  • Problemlösungs- und Entscheidungsfähigkeit
  • Lernfähigkeit (Lern- und Arbeitstechniken anwenden)

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