Autor/in: Kathrin

Sprache

  • Kommunikation/Kontaktaufnahme
  • Wissenserweiterung
  • Ausdrücken von Gefühlen und zusammenhängen

Warum ist Kommunikationsfähigkeit so wichtig geworden?

  • Fachwissen veraltert sehr schnell und ist deshalb wichtig für den Beruf
  • Erfolg nicht mehr so ausschlaggebend
  • Teamarbeit gewinnt immer mehr an Bedeutung und dazu bedarf es einer hohen kommunikativen Kompetenz
  • auf ein gutes Betriebsklima und damit Verständigung unter den Mitarbeitern wird großen wert gelegt

Bedürfnisbefriedigung                       Zusammen leben regelt Konfliktlösung
– Grundpflege                                                  – Dienstplan
– Pflegeplanung
– Hausordnung

Funktion der Kommunikation

sozialer Kontakt                                             Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten
– Bedürfnisse nach Zuwendung + Anerkennung                        – Unterweisung
– nonverbal: umarmen                                                   – Information, Aufklärung                                                                                                          z.B. über Hilfsmittel

redundante Äußerungen:

  • Äußerungen die keine neue Information enthalten
  • enthalten aber Funktionen

Funktionen:

  • Gesprächsbeginn
  • Wahrnehmung (Kompliment)
  • Solidarisierung (Bestätigung)
  • Lästergespräche
  • Überbrückung von Gesprächslücken

Einschränkung der Kommunikationsfähigkeit durch:

  1. Schlaganfall

motorische Aphasie:

  • Sprechunfähigkeit
  • unartikulierte Sprache durch Lähmungen

sensorische Aphasie:

  • Verlust des Sprachverständnisses

2.    Morbus Parkinson

  • verlangsamtes Sprachtempo
  • reduziere Gestik und Mimik

Dialogisches Verhalten

                                                  Sachaspekt         Appellaspekt

S —–verschlüsselt———–»   N   ———entschlüsselt————» E
Feedback

                        Selbstoffenbarungsaspekt               Beziehungsaspekt
S = Sender
N = Nachricht
E = Empfänger

Sachaspekt:

  • gemeint ist der Inhalt einer Äußerung

Appellaspekt:

  • Sender möchte dem Empfänger dazu veranlassen, etwas zu tun

Selbstoffenbarungsaspekt:

  • etwas, was der Sender von sich kund gibt (so fühl ich mich)

Beziehungsaspekt:

  • wie Sender und Empfänger zueinander stehen

kongruente Äußerung:

  • Kongruent ist eine Nachricht, wenn sie in sich stimmig ist
  • Art der Äußerung und körpersprachliche Signale zusammen passen

inkongruente Äußerung:

  • Inkongruent ist eine Nachricht, bei der die ausgesendeten Signale nicht zueinander passen und sich im Extremfall sogar widersprechen.

aktives Zuhören

  • aussprechen lassen
  • nachfragen
  • Mimik, Gestik (Blickkontakt halten, nicken)

 Vorteile:

  1. Verständnis für den Gegenüber
  2. angemessene Hilfestellung für den Gegenüber erkennen
  3. Beistand, Unterstützung des Gegenübers

Nachteile:

  1. es könnte zu viele Unverständnisse aufkommen
  2. Autorität wird angezweifelt/ nicht erst genommen

Kritik Gespräche
1. Die Ich-Botschaft des Empfängers (,,So sehe ich dich“)

  • Urteil wird als subjektiv gekennzeichnet
  • Wahrnehmungen, Schlussfolgerungen & eigene Gefühle werden unterschieden

Beispiel:“ Als ich feststellte, dass Du wieder zu spät gekommen bist, war ich sehr enttäuscht!“
In der Ich-Form vorgebracht, werden geäußerte Gefühlsstimmungen nicht zur verletzenden Kritik an der anderen Person.

2. Die Du-Wir-Botschaft (,,So sehe ich unsere Beziehung“)

  • gehen häufig mit einer Abwertung oder Beleidigung der gesamten Person des     Gesprächspartners einher
  • indem sie zusammenfassen und sich nicht auf das kritisierte Geschehen   konzentrieren
  • verletzen häufig das Selbstwertgefühl des Empfängers
  • eigenes Urteil wird hinter „jeder, man, wir, alle“ versteckt

Beispiel:“ Alle ärgern sich darüber.“

Konflikt Gespräch:

  1. Termin machen
  2. richtigen Raum wählen
  3. Plaudergespräch
  4. aktives zuhören praktizieren
  5. nach Lösungen suchen
  6. neuen Termin vereinbaren

Feedback
Regeln, wie man Feedback senden sollte:

  1. beschreiben wie man auf Kommunikation reagiert. Nicht Bewerten!
  2. ein konkretes Verhalten beschreiben, nicht die Persönlichkeit
  3. Feedback geben nur für Verhaltensweisen, die sich ändern lassen
  4. Bedürfnisse beachten
  5. mein Feedback nicht den anderen aufdrängen
  6. rechtzeitig Feedback geben, nicht sammeln
  7. Feedback sollte klar, genau und sachlich richtig sein

Regeln, wie man Feedback empfangen sollte:

  1. Zuhören, Feedback anhören, entgegennehmen – schweigen
  2. Kein Rechtfertigen, keine Begründungen
  3. Höchstens nachfragen, wenn etwas nicht verstanden wurde
  4. Denkpause einlegen
  5. Dem Feedbackgeber sagen, was das Feedback bewirkt hat

Feedback bezieht sich nicht nur auf das Verständnis, sondern auch auf die Bewertung von Äußerungen.
So kann vor allem Zustimmung oder Ablehnung in unterschiedlicher Stärke signalisiert werden, aber auch Interesse bzw. Desinteresse.
Ein solches Feedback kann verbal sein (Ja genau) oder auch nonverbal (nicken).

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