Autor/in: Anonym

Die 3 Kommunikationsformen

Menschen nehmen auf verschiedene Arten Kontakt miteinander auf.

» Die wichtigsten Kommunikationsformen sind:

  • Verbale Kommunikation
  • Nonverbale Kommunikation

» Verbale Kommunikation

  • Sprachgebundene Kommunikation, wobei diese Sprache aus Worten, Zeichen oder sonstigen Informationsträgern bestehen kann.

» Nonverbale Kommunikation

  • Kommunikation ohne Worte, nicht an Sprache gebundene Kommunikation

Wichtigster Teil der nonverbalen Kommunikation ist die Körpersprache, die durch Körperhaltung, Mimik und Gestik ausgedrückt und visuell wahrgenommen wird.

  • z.B.: Eine Person sagt: „Ich habe keine Angst.“ Aber gleichzeitig zittert sie am
    ganzen Leib, und Schweißtropfen stehen auf ihrer Stirn.

» zur Körpersprache

» Körperhaltung:

Bezeichnet die Art und Weise, wie der Mensch seinen Körper zeigt (hängende Schultern, zusammengekauert im Bett etc.)

» Unterscheidungen:

» Offene Körperhaltung signalisieren:

  • „Mir geht es gut, ich bin zufrieden“, der Körper ist entspannt, die Arme sind geöffnet, die Beine stehen locker am Boden.

geschlossene Körperhaltung signalisieren:

  • „das passt mir nicht, das will ich nicht“, der Körper wird gespannt, die Arme bewegen sich zum Körper (z.B. „verschränkt“)
  • Die geschlossene Körperhaltung drückt prinzipiell Aggressionen oder Flucht aus.

» Gestik:

  • Gesamtheit aller Ausdrucksbewegungen des Körpers, vor allem die der Arme und Hände
  • dient dazu die verbale Aussage zu untermauern
  • die Gestik ist abhängig von Persönlichkeit, Temperament, Selbstbewusstsein und Kulturkreis

Mimik:

  • folgende Grundemotionen werden ausgedrückt:
    Freude / Glück
    Furcht / Angst
    Überraschung
    Wut / Ärger
    Trauer
    Verachtung / Ekel
  • Der Blickkontakt führt zu einer Verstärkung der auftretenden Emotionen

» Die fünf Grundsätze der Kommunikation nach Watzlawick

1. Man kann nicht nicht kommunizieren

  • jedes menschliche Verhalten hat Mitteilungscharakter
  • Kommunikation besteht nicht nur aus Worten und Sprachverhalten, sondern aus jedem Verhalten

2. Jede Kommunikation enthält einen Beziehungs- und einen Inhaltsaspekt

  • Beziehungsaspekt: Wie wird es gesagt (durch Mimik, Gestik, Tonfall)
  • Inhaltsaspekt: Was wird gesagt (Inhalt der Nachricht, die übertragen wird)

3. Zwischenmenschliche Beziehungen sind durch die Interpunktion von Kommunikationsabläufen geprägt

  • Kommunikation kennt keinen Anfang, kein Ende, keinen Auslöser für die Kommunikation, keine Ungleichgewichte und keine Wertung
  • Erst wenn die Kommunikationsteilnehmer eine entsprechende Struktur bei Kommunikationsabläufen vorgeben (= Interpunktion von Ereignisfolgen), kann es zu Beziehungskonflikten kommen. Jeder der Beteiligten beansprucht für sich auf die Maßnahme des Gegenübers reagiert zu haben

4. Kommunikation zwischen Menschen bedient sich digitaler und analoger Modalitäten

5. Kommunikation kann auf symmetrischen und komplementären Beziehungen beruhen

  • symmetrische Beziehungen:
    zeichnen sich durch Streben nach Gleichheit und Verminderungen von Unterschieden zwischen den Partnern aus
    (z.B.: zwei Pflegende, die ihre Tätigkeit in gleicher Qualität ausüben wollen)
  • komplementäre Interaktion:
    basiert auf sich gegenseitig ergänzende Unterschiedlichkeiten
    (z.B.: Interaktion zwischen Arzt u. Schwester, sie haben unterschiedliche Aufgaben, die sich, wenn alles gut läuft, sinnvoll ergänze

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