Autor/in: Frank

Arbeitstherapie

» Gesetzesgrundlagen:

» Bei psychisch kranken Menschen besteht die höchste Arbeitslosigkeit.
Gründe dafür sind (von Seiten des Arbeitgebers)

  • Ängste im Umgang mit der Erkrankung
  • Ausfallzeiten des psychisch Erkrankten und deren Dauer
  • Verhalten des psychisch Erkrankten

» Recht auf Arbeit

» Förderung von Arbeit, Arbeitstherapie und Rehabilitation

» Gesetzliche Leistungsträger (=Kostenträger) sind:

  • Unfallversicherung
  • Bundesanstalt für Arbeit
  • Sozialhilfe
  • Krankenversicherung
  • Rentenversicherung

» Hilfen für die Wiedereingliederung:

1. Berufsbildungs- und Berufsförderungswerke

für Betroffene, die erstmalig
eine Berufsausbildung
anstreben´

unterschiedliche Fachkräfte stehen als Helfer zur Verfügung

Ziel:
• gesellschaftliche und berufliche Rehabilitation
• Berufsabschluss

freier Arbeitsmarkt

» in der Psychiatrie dann wichtig, wenn psych. Erkrankte
eine Berufsausbildung abbrechen
(z.B. StudienabgängerBetroffene haben bereits eine Berufsausbildung
Ziel:
Umschulung
( Chance auf dem Arbeitsmarkt)

verkürzte Ausbildungszeit
(meist 2 Jahre)

Fachkräfte

Internatsunterbringung,
Tagesstrukturierung

beides sind überregionale Einrichtungen !!!

2. Werkstatt für Behinderte (WfB) (regionale Einrichtung)

» besonderer Arbeitsmarkt

» nicht alle WfB’s verfügen über spezielle Einrichtungen für psychisch Erkrankte

  • arbeiten oftmals mit geistig behinderten zusammen
  • psychisch Erkrankte empfinden die Zusammenarbeit zunächst als
    entwertend,
    später als Aufwertung, da sie der „Stärkere“ sind

» Ziel / Aufgabe:

Die Betroffenen auf dem freien Arbeitsmarkt zu rehabilitieren

» Voraussetzungen für die Aufnahme:

  • mindestmass an Kontaktfähigkeit
    • müssen nicht körperlich gepflegt werden

3. Zuverdienstfirmen

» Arbeitslosenprojekt

» Installation durch Angehörige für psychisch Erkrankte

» In der Regel arbeiten dort psychisch Erkrankte, die auf dem freien Arbeitsmarkt nicht mehr gefördert werden können

4. begleitende Hilfe am Arbeitsplatz / im Arbeitsleben

» nur für Schwertsbehinderte und psychisch Erkrankte, die bereits einen Arbeitsplatz haben

» wird von Hauptfürsorgestellen (z.B. LWL) durchgeführt

Diese Hilfen werden erbracht, wenn Aussicht auf dauerhafte Beschäftigung und Rehabilitation besteht !!!

Abgrenzung zwischen Beschäftigungstherapie (BT) und Arbeitstherapie (AT):

Beschäftigungstherapie (BT)

Arbeitstherapie (AT)

  • liegt zeitlich vor der AT
  • Pflichtteilnahme
  • keine festgelegten Aufgaben

sinnvolle Betätigung

  • Kreativität
  • Hobby (Entwicklung)
  • Training von

» Durchhaltevermögen
» Konzentration
» Tagesstruktur
» sozialer Kompetenzen
(Gruppengeschehen)

• Frustrationstoleranz

Ziele:

» spielt für die berufliche Situation
keine Rolle

» wird besonders bei akut psychisch
Erkrankten angesetzt

» Ablenkung von akuten Symptomen

» Selbstwertsteigerung

» Spaß und Freude zu entwickeln

» Förderung von Kommunikation und
Eigeninitiative

» nicht gewinn- und
produktorientierend

• Aufgaben BT-therapeuten:

» Förderung von alltagspraktischen
Fähigkeiten

» Anleitung / Durchführung von
Freizeitbeschäftigung

» Computertraining

» Training von sozialen Kompetenzen

  • freiwillig
  • Produktfertigung
  • Weiterführung, Steigerung und
    Erweiterung
  • Bezahlung

• Ziele:

» zentrale Rolle bei
Rehabilitation

» verbindet man traditionell mit der
stationären Aufnahme

» seit 1822 in der Literatur erwähnt

» dient zur Stabilisierung

» Förderung spezieller Fähigkeiten

» dient zur Zeitverkürzung
(Zeit, in der Pat. untätig ist)

» Verbesserung von vorhandenen
Defiziten

» Steigerung von Selbstachtung /
Selbstvertrauen

 

» Aufbau einer Arbeitstherapie:

  • Eingangs- und Verlaufsmotivation
  • Absprachen mit der AT treffen
  • Einsichtsförderung: AT zwischen den Berufsgruppen
  • Anmeldungsprocedere
  • Patienten begleiten „Informationstermin“
  • Informationen über den Patienten geben

Ziel:

  • Grundfähigkeiten, Kontakt soll gefördert werden
  • Selbstwertsteigerung

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