Autor/in: MRM

Wissensschaftspsychologie-

  • Grundsätzlich keine Unterscheidung zur Alltagspsychologie
  • Ist eine Erfahrungswissenschaft
  • Sie geht aus von den grundsätzlichen Erfahrungen menschlichen Lebens und Verhaltens
  • Und entwickelt daraus Theorien, die mit wissenschaftlichen Methoden überprüft werden
  • Um möglichst allgemein gültige Aussagen zu bekommen und so die Fehlerquellen der Alltagspsychologie aus zugleichen

Alltagspsychologie

  • Gesunder Menschecnverstand
  • Jeder betreibt sie
  • Sie ist oft treffsicher
  • Durch Erfahrung der eigenenAnpassung an die Umwelt (betrifft Verhalten und Erleben)
  • Menschenkenntnis
  • Lehrsätze: Volksweisheiten, Sprichwörter (beinhaltet Handlungsanweisungen)
  • Fehlerquelle:

    – Sprichwörter und Volksweisheiten sind oft veraltet

    – Begrenzt auf den eigenen Erfahrungshintergrund

    – Anfälligkeit für Selbsttäuschung

Ziele der wissenschaftlichen Psychologie

Menschliches Erleben und Verhalten so wie es ist und wie es sich verändert

  • möglichst angemessen zu beschreiben
  • zu messen
  • die Bedingungen für Konstanz und Veränderung fest zustellen, um damit Voraussagen treffen zu können und Methoden zur Beeinflussung zu entwickeln und an zuwenden

Beobachtung als Methode der wissenschaftlichen Psychologie
Grundsätzlich: Unterscheidung in anekdotische und gezielte Beobachtung
zu unterteilen in: 1.) Selbstbeobachtung (Introspektion) gleichzeitig
rückschauend 2.) Fremdbeobachtung
Ist keine Introspektion, d.h. keine Schau nach innen, da innere Vorgänge nicht direkt beobachtet werden können.
Arten der Fremdbeobachtung: offene / verdeckte Beobachtung; teilnehmende / nicht teilnehmende; Kurzzeitbeobachtung; Beobachtungen nach Kategorien (systematische Beobachtung) Fremdbeobachtung im Altenheim

Was wird beobachtet: Hautzustand
mit welchem Ziel: Komplikationen vermeiden

Was wird beobachtet: Atmung
mit welchem Ziel: Veränderungen i. Herz –
Kreislaufsystem

Was wird beobachtet: Flüssigkeitsaufnahme
mit welchem Ziel: Vermeidung von Exikose

Was wird beobachtet: Sozialverhalten
mit welchem Ziel: Möglichkeit des Eingehens auf
spez. Probleme erschließen

Was wird beobachtet: Hygiene
mit welchem Ziel: Krankheiten vermeiden

Was wird beobachtet:Einleben neuer Bewohner
mit welchem Ziel: Integration erleichtern

Was wird beobachtet: AZ im Rahmen der Pflege
mit welchem Ziel: Veränderungen richtig und
rechtzeitig erkennen

Was wird beobachtet: Vitalzeichen
mit welchem Ziel: Krankheiten rechtzeitig erkennen

Was wird beobachtet: Ausscheidungen
mit welchem Ziel: Krankheiten erkennen

Was wird beobachtet: Miteinander der Kollegen
mit welchem Ziel: gute Teamarbeit

Was wird beobachtet: Eßgewohnheiten
mit welchem Ziel: guter Ernährungszustand

Beobachtet werden körperliche und psychische Veränderungen, bestimmte Fähigkeiten (geistige, interlektuelle), Verhalten gegenüber Einzelnen und Gruppen.
Allgemeine Ziele: Besseres Verständnis der Person; Hilfe zum angemessenen, eigenen Handeln

Methoden der Befragung
Sind neben der Beobachtung weitere wichtige Möglichkeiten zur Gewinnung persönlicher Daten.

Wo werden Befragungen im Altenheim eingesetzt:

  • Bei Aufnahme ( Anamnese)
  • Bei Einstufung in die Pflegestufen durch MDK
  • Tägl. Fragen nach persön. Wohlbefinden
  • Nach Essenswünschen
  • Ärzte und Krankengymansten fragen nach dem Stand der mediz. Problematik
  • Auskünfte von Angehörigen
  • Bei Verlegung
  • Bei Tod eines Bewohners
  • Bei der Übergabe
  • Nach Arbeitsbedingungen gegenüber Träger
  • Wohnbereichssitzungen
  • Zur Medikamenteneinnahmen

Verschiedene Methoden der Befragung
Interview (offene / standardisierte)
Soziogramm
Anamnese + Exploration

Das helfende Gespräch
Beim helfende Gespräch geht es um ein Problem das einer einem anderen vorträgt. Es gibt immer einen Ratsuchenden. Der Zuhörer nimmt den Ratsuchenden und sein Anliegen in den Mittelpunkt seiner Aufmerksamkeit, er selbst bleibt im Hintergrund =
partner~ oder klientorientiertes Gespräch
Grundhaltung:
1.) die Persönlichkeit des alten Menschen wird als einzigartig angesehen und akzeptiert.
2.) Es wird anerkannt, daß der alte Mensch selbst zur Lösung seiner Probleme gelangen kann
3.) Die Entscheidung des alten Menschen wird akzeptiert

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