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Mitglied im Pflegenetz
Autor: Jutta
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Nach welchem Schema funktioniert Mobbing?

  • Umfeld sondieren
  • Plus/minus Listen führen
Wo tritt sie ohne anklopfen ein   Wie steht sie zum Chef
Fehler suchen
... zur Sekretärin
Fehler sammeln   ... zum Hausmeister

» Dokumappe gibt gute Auskunft über Pflegekräfte

  • Besprechungen mit Vorgesetzten
  • Feste geben Anlaß zum Auffangen privater Äußerungen
  • Reinigungskraft
  • Hausmeister

Um etwas zu erreichen, in die Rolle des Anderen schlüpfen, um Ansatzpunkte zu finden. Schwerpunkte erkennen und verwerten.

» Offizielle Definition von Mobbing:


Mobbing ( to mob = anpöbeln, über jemanden herfallen) bedeutet einen systematischen Angriff auf eine Person über einen längeren Zeitraum. Die Schikanen und Intrigen können von einer oder mehreren Personen ausgehen, die mindestens einmal in der Woche und mindestens ein halbes Jahr lang anhalten. Bei den einzelnen Vorgängen kann es sich um Lappalien handeln, wie z.B abschätzende Blicke, spitze Bemerkungen oder -Schweigen, sobald der Betroffene den Raum betritt, oder auch um gravierende Aggression wie Anschreien, Androhen von Gewalt, Schikanieren durch unter- bzw überfordernde Arbeitsaufträge, Sabotageakte wie Vernichten oder Verstecken von Arbeitsunterlagen und persönlichen Dingen. Der Psychoterror am Arbeitsplatz führt oft innerhalb eines halben Jahres zur psychischen und körperlichen Erschöpfung des Betroffenen.

Prozeß des Mobbings

  • Der Auslöser für Mobbing ist immer ein Konflikt unter den Mitarbeitern, der nicht offen ausgetragen und angemessen gelöst wird.
  • Der schwelende Konflikt führt zu immer neuen Reibereien und Spannungen.
  • Frustration und Verstimmung entstehen, auf verbaler Ebene scheinen die sachlichen Differenzen nicht lösbar zu sein. Bewußt oder unbewußt werden der Streß und die Frustration in Form von Aggression an einem meist schwächeren Mitarbeiter abreagiert (Sündenbockfunktion)
  • Die Konflikte verlagern sich auf die zwischenmenschliche Ebene. Es werden am Mitmenschen nur noch negative Eigenschaften wahrgenommen, das Feindbild entsteht.
  • Gerüchte werden verbreitet und Intrigen gesponnen, um den Gegner "klein zu kriegen" und selbst Verbündete zu bekommen
  • Der Kampf wird offener und nimmt an Härte zu. Dem Gegner zu schaden befriedigt den Angreifer.
  • Der Leidtragende verhält sich aufgrund des immer größer werdenden Druckes auch für neutrale Beobachter sonderbar. Er hat das Gefühl, sich permanent rechtfertigen und verteidigen zu müssen.
  • Die gewohnte Arbeitsleistung kann nicht mehr erbracht werden, Fehler häufen sich, die wiederum verstärkten Druck auslösen.

Das Mobbingopfer leidet zunehmend unter der Ausgrenzung aus der Gruppe. Die Folgen sind psychosomatische Störungen wie Schalfstörungen, Herz-Kreislaufstörungen, Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, Kopf-Nacken-Rückeschmerzen sowie psychische Störungen wie Konzentrationsstörungen, Angstzustände, Depression, die in einem Suizid enden können.
Mobbingopfer kann jeder werden!!!!!

Hauptsächliche Ursachen für Mobbingverläufe liegen in den drei Faktoren Organisation, Gestaltung und Leitung. Schwache Vorgesetzte, die überfordert sind, verunsichern


Autor: Jutta
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