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Mitglied im Pflegenetz
Autor: Cordula
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Berufstypische Konflikte

                                                                      

Kreislauf:

Konfliktbewältigung

                                                                      

                                                                                  misslingend                   gelingend

Einstellung

zu Konflikten

                                                                                   Wahrnehmungen

                                                                                   Gefühle, Verhalten

Möglichkeiten mit Konflikten umzugehen:

  • Annahme
  • Hinnahme
  • Flucht
  • Kampf

Intrapersonelle Konflikte = mit sich selbst

Interpersonelle Konflikte = mit anderen

Daseins- Techniken nach Thomae:

  1. Leistungsbezogene Techniken
  2. Aggressive Techniken
  3. Defensive Techniken (Regression = Trotz, weinen)
  4. Evasive Techniken
  5. Anpassungstechniken

Konflikte lösen bei Intrapersonelle:

  1. Prioritätenliste (pro/Kontra)
  2. Aufschreiben                                                   

Situation von der anderen Seite betrachten

  1. Gespräche suchen

Kennzeichen zwischenmenschlicher Konflikte:

  1. gestörte Kommunikation » weniger Informationsfluss
  2. Unterschiede werden mehr Wahrgenommen, Gemeinsamkeiten übersehen
  3. Misstrauen entsteht (anstatt Vertrauen)
  4. Teamarbeit erschwert, Alleingänge, gestörtes Miteinander

Kooperative Konfliktbewältigung:


6. Phasenmodel nach Berkel

  1. Phase:   Erregung unter Kontrolle
  1. Phase:   Vertrauensbildende Maßnahmen
  • eigene Verletzlichkeiten mitteilen
  • aktiv zuhören (aussprechen lassen, Fragen beantworten, eigene Meinung zurückhalten)
  • Schonung des Gegenübers
  1. Phase:   offene Kommunikation (Gefühle und Gedanken äußern)
  1. Phase:   Gemeinsame Problemlösung

•  Vorstellungen + Wünsche beider Seiten berücksichtigen

•  Kompromisse eingehen

  1. Phase:   Vereinbarungen treffen, schriftlich festhalten
  1. Persönlich verarbeiten

HAIFA- Methode:

H    alt

A    nerkennung

I     nteresse

F    ehler zugeben

A    ngebot zur Konfliktklärung

Ärgermitteilung/ Konfliktsituationen im Alltag:

  • Etwas Positives sagen, etwas Gutes hervorheben.
  • In Ich- Botschaften sprechen: Was macht der Konflikt mit mir?
  • Keine Verallgemeinerungen, sondern klare Situationen benennen!
  • Eine Lösung anbieten, Vorschläge machen.

Burnout- Syndrom


Stufe: Überengagement

  • unrealistische Ziele
  • bei Diskrepanz zwischen Ideal und tatsächlichen Möglichkeiten
  • noch mehr Engagement

Stufe: Reduziertes Engagement

  • Für Bewohner
  • Für Freunde, Familie
  • Für die Arbeit

Stufe: Emotionale Reaktion

  • Schuldzuweisungen (gegenüber Kollegen, Bewohnern, Familie)
  • Depressionen
  • Schuld- und Versagensgefühle
  • Aggressionen

•  Stufe: Leistungsabbau

•  Stufe: emotionale, soziale und geistige Verflachung

•  Stufe: Psychosomatische Reaktion

  • Schlafstörungen
  • Kreislaufbeschwerden
  • Verspannungen

•  Stufe: Verzweiflung

  • innere Kündigung

» Burnout- Suizidgefährdet!!


Burnout- Persönlichkeit:

  • kann sich sehr gut in andere Menschen hereinversetzen
  • hat die Probleme der Bewohner gut im Griff
  • kann andere in und durch die Arbeit positiv beeinflussen
  • voller Tatenkraft
  • kann leicht eine entspannte Atmosphäre herstellen
  • wird durch intensive Arbeit angeregt
  • hat häufig wertvolle Ziele bei der Arbeit erreicht
  • geht mit emotionalen Problemen ruhig um
  • führt zu emotionaler Erschöpfung
  • Depersonalisierung (Gleichgültigkeit, Bewohner werden als Objekt behandelt)

Wie kann Burnout verhindert werden?

  • Alles gut einteilen (mit Zeitpuffern)
  • Freiräume schaffen
  • Zeichen des Körpers ernst nehmen
  • An sich denken
  • Gesunder Egoismus
  • Richtig feiern gehen
  • Sport
  • Hobby suchen
  • NEIN- sagen
  • Ideale mit Realität vergleichen
  • Entspannung
  • Spaziergänge
  • Prioritätenliste (Was ist mir wirklich wichtig?)

Mobbing

to mob- anpöbeln, belästigen

Mobbing: sozialer Stress am Arbeitsplatz, der durch ungelöste Konflikte entsteht.

Negative, kommunikative Handlungen, die sich gegen eine Person richten

und über längere Zeit andauern.

Folgen für die Opfer

Mobbing kann schwerwiegende Folgen für die psychische und manchmal auch physische Gesundheit der Opfer haben.

Die Problematik der Folgen hängt von der Dauer und Intensität das Mobbings ab.

Verstärkend kann wirken, wenn das Opfer ein ohnehin beschädigtes Selbstbild besitzt und familiäre Vorbelastungen eine Rolle spielen.

Zu den Folgen können gehören:

  • Depression
  • Posttraumatische Belastungsstörung
  • Angsterkrankung
  • Verlust des Selbstwertgefühls
  • Beziehungsprobleme
  • Drogen- und Alkoholmissbrauch
  • Schlafstörungen
  • Suizid
  • Chronische körperliche Erkrankungen wie bestimmte Autoimmunkrankheiten
Autor: Cordula
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