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Mitglied im Pflegenetz
,
Autor: Vincenzo Rätscher
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Dritte schriftliche Ausarbeitung eines
Praxisbesuch  in Altenkrankenpflege

Inhaltsangabe

1.0. Vorstellung des Bewohners
1.1. Allgemeine Angaben über der
Bewohnerin
1.2. Biographie
1.3. Ärztliche Diagnose
1.4. Medikamente
2.0. Durchführung der pflegerische Tätigkeit
3.0. Pflegeplanung
4.0. Schlusswort
5.0. Literaturangaben

  • Erläuterungen
    • Medizinische Fachworterklärungen
    • Arzneimittelerklärungen
    • Kopien von der Pflegeplanung (XXX XXXXXXXXXXXXXXXX, XXXXXXX XXXX)

7.0.Bilanzierungsbogen

1.0. Vorstellung der Bewohnerin

1.1.Allgemeine Angaben über der Bewohnerin

Name: XXXX X.

Alter:  XX Jahre

Geburtsdatum: Dienstag, XX.XXXXXX XXXX

Geburtsort: XXXXXXXXXXXXXX (bei XXXXXXXXXXX)

Geschlecht:  weiblich

Staatsangehörigkeit:  deutsch

Religion: evangelisch

Familienstand:  verheiratet

Gewicht: XX,X kg

Größe:  XXX,X cm

Einzugstermin: Freitag, XX.XXXXX XXXX

Pflegestufe:  3

1.2. Biographie

XXXX X. wurde als Zwillingskind der Eheleute XXXXXX und XXXXX X. am XX.XX.XXXX in XXXXXXX geboren. Sie war von den Zwillingen die erstgeborene

und hatte noch einen drei Jahre älteren Bruder. Ihr Vater war Beamter bei der Reichsbahn und die Mutter war Hausfrau. XXXX X. ist in XXXXXXXXXXX auch aufgewachsen. XXXXXXXXXXX liegt 10 km entfernt von Brandenburg. Als erwachsene verheiratete Frau übernahm Sie das Elternhaus.

XXXX X. hat drei Jahre die damalige Volksschule besucht, bevor Sie die mittlere Reife in der Mittelschule machte. Danach ging Sie ins Lyzeum (eine höhere Schule). Nach Abschluss dieser Schule begann Sie eine Lehre als Zahntechnikerin und konnte dann weitere acht Jahre auch in der Umgebung diesen Beruf ausüben.

XXXX X. ist zwischenzeitlich eine zweite Ehe eingegangen und nach Freiburg gezogen. Hier arbeitete Sie ebenso 25 Jahre als Zahntechnikerin. Ihr erster Mann ist nachdem Sie 1 ½ Jahre verheiratet waren, in Russland während des Krieges gefallen. Er hat von der damaligen Schwangerschaft nichts mitbekommen. XXXX X. gebar einen Sohn. Aus der zweiten Ehe stammt ebenso ein Sohn und ihr Mann baut ein inniges Verhältnis zu ihrem Sohn aus erster Ehe auf. Die Ehe stand für Sie immer im Vordergrund (ist seit 61 Jahre verheiratet) und die Familie machte sehr viel Urlaub in Frankreich.

Das Schicksal schlägt bei XXXX X. sehr hart zu, als vor vier Jahren ihr zweiter Sohn beim Skilaufen einen Schlaganfall erlitt und starb. XXXX X. hat das nie verkraften können und ist ab dem Zeitpunkt krank, was Sie bis dahin nie war.

Ein weiterer Schritt in ihrem Lebenslauf ist der Einzug in das Altersheim. Sie hat sich so gut eingelebt, dass Sie nicht mehr nach Hause will und auch kein Heimweh mehr hat.
XXXX X. ist ein Frühaufsteher, schläft daher nachts auch durch. Die Zeiten des Krieges haben Sie gelernt alles gerne zu essen, was auf den Tisch gestellt wird und ihr bekommt trotz ihres Alters alles (besonders im Beisein ihres Ehemanns).

1.3. Ärztliche Diagnosen

Senile Demenz und Hypertonie

(Medizinische Fachworterklärung siehe Anlage: Fachworterklärung auf Seite. 13 )

1.4. Medikamente

 

Aktuelle Medikation

Verordnung:

Medikament:

Morgens:

Mittags:

Abends:

Nachts:

Regel-
mäßig-keit

08.04.XXXX
Dr.X

Delix Tabl.
5 Plus

1.Tabl.

-

-

-

Tägl.

08.04.XXXX
Dr.X

ASS 100,
Tabl.

-

1.Tabl.

-

-

Tägl.

28.07.XXXX
Dr.X

Tutofusin, 1000 ml

An allen ungerad-
en Tagen

22.10.XXXX
Dr.Xx

Nitrolingual-
Spray
(wenn RR
Erhöht 160/100, 2 Hub verabreichen)

Bei
Bedarf

(Erklärung über Indikation und Wirkstoff des Medikaments siehe auf Seite:13  ,Arzneimittelerklärung“)

  • Durchführung der pflegerische Tätigkeit

Stimulierendes Handbad im Waschbecken

Ich werde mit Frau XXXXXXXXXX (Dozentin für Altenkrankenpflege) das Zimmer von Frau F. betreten. Ich stelle Frau F., Frau XXXXXXXXXX vor. Danach werde ich Frau F. den Ablauf dieses Morgens schildern. Nun werde ich sie in die Nasszelle

(im Zimmer) fahren und platziere sie vor dem Waschbecken. Ich lasse das Wasser in das Waschbecken einlaufen und messe die Temperatur anhand eines Wasserthermometers. Jetzt lasse ich Frau F. das  Wasser fühlen, ob es richtig temperiert ist.

Nachdem sie mir dies bejaht, werde ich sie fragen ob Frau F. Seife oder nur Wasser zum stimulierenden Handreinigungsbad verwenden will. Danach reinige ich sanft die Hände u. rege sie zu Fingerübungen an (Frau F. erlitt einen Schlaganfall und hat seit dem eine li. seitige Hemipare
(Medizinische Fachworterklärung siehe in Anlage: Fachworterklärung auf Seite: 13)

z. Bsp. Klavierspielen. Das soll eine Kontraktur verhindern. Nach dem Reinigungs-
bad u. den Fingerübungen, trockne ich die Finger gründlich. Nun prüfe ich noch die Fingernägel nach. Bei Bedarf schneide ich Frau F. die Nägel kürzer, jedoch nicht zu kurz sonst wird das Nagelbett verletzt bzw. feile ich die Nägel nach. Danach creme ich
die Hände ein. Nun bringe ich evtl. Frau F. in den Speisesaal, falls sie es wünscht. Ich frage sie ob sie was zum trinken will. Wenn Sie dies bejaht, reiche ich ihr das ge-
wünschte Getränk. Bevor ich den Speisesaal verlasse wünsche ich ihr noch einen angenehmen Aufenthalt u. bedanke mich.  Dauer  ca. 20 min.

Vitalzeichenkontrolle, Infusion s.c. anlegen u. lagern

Nachdem ich mich Frau F. verabschiedet habe,  werde ich mich  in das Zimmer von XXXX X. (siehe Pflegeplanung, Biographie etc. in diesen Bericht) begeben. Auch hier werde ich den Ablauf des heutigen Morgens XXXX X. schildern u. Frau XXXXXXXXXX , XXXX X. vorstellen. Nun bitte ich die Bewohnerin XXXX X. etwas entspannt zu liegen, da ich ihr den Puls messen will. Dabei achte ich darauf auf die Frequenz und Qualität des Pulses. Den gemessenen Wert werde ich auf einen Notizblock notieren. Danach schlage ich XXXX X. den Ärmel am linken Arm hoch, so dass der Arm nicht abgedrückt wird.
Nun lege ich der Manschette des Blutdruckgerätes an, aus dem ich vorher die Luft ausgedrückt habe, an ihrem linken Oberarm, in Herzhöhe und drehe das Luftablassventil zu. Die Oliven des Messgerätes stecke ich in die Ohren und pumpe Luft in die Manschette (über den nicht mehr fühlen Puls, max. 20 mmHg drüber). Sehr zügig die Luft rauslassen (aber nicht zu schnell), weil durch das messen des Blutdruckes, der Arm abgedrückt wird und die Bewohnerin dadurch starke Druckschmerzen empfinden kann. Der systolische Wert (oberer Wert; Herzauswurf) und der diastolischer Wert (unterer Wert; Herzfüllung) merken und notieren. Anschließend schlage ich den Ärmel von XXXX X. wieder zurück.
Nun begebe ich zu denn vorher bereitgestelltes Infusionsmaterial auf dem Tisch im Zimmer der Bewohnerin und werde der schwerkraftgesteuerte Infusion nach folgenden Punkten richten.

  • Hände richtig desinfizieren (ca.3 ml, 30 Sek.)
  • Das Infusionsbesteck (Überleitsystem, Infusionsständer…..) auf einer gut zu erreichende Arbeitsfläche richten. Dabei die  R-Regel beachten (richtiger Bewohner, r. Datum, r. Zeit, r. Medikament, r. Dosis u. r. Dareichungsform) und die Vollständigkeit und Haltbarkeit achten.
  • Den Verschlussring von der Infusionsflasche abziehen
  • Bei Infusionsflaschen mit Metallverschluss Gummistopfen desinfizieren, Einwirkzeit beachten! Danach evtl. noch vorhandene Desinfektionslösung abschütteln. (Darf nicht in die Infusionslösung gelangen.) (Bei Hersteller mit Plastik verschweißten Lösungen nicht notwendig.)
  • Das Überleitsystemverpackung (steril) an der perforierten Stelle einreißen und das System entnehmen

(Medizinische Fachworterklärung siehe in Anlage: Fachworterklärung)

  • Die Verschlusskappe vom Einstichdorn abnehmen und diesen durch den Gummistopfen in die Flasche stechen
  • Rollerklemme zudrehen und Infusionsflasche am Infusionsständer aufhängen oder umgekehrt halten
  • Tropfenkammer durch mehrfaches Zusammendrücken mit Daumen und Zeigefinger bis zur Markierung füllen
  • Das Belüftungsventil öffnen, Rollerklemme und Lösung langsam durch das System fließen lassen, so dass keine Luft in den Schlauch ist
  • Infusionsflasche mit Namen, Datum und der Uhrzeit beschriften (Bei Plastikflaschen kein Filzstift benützen, da das Lösungsmittel durch die Plastikflasche dringen kann!)

Nun informiere ich XXXX X. erneut über meine durchzuführende Maßnahme, und bitte evtl. Besucher aus dem Zimmer. Damit die Privatsphäre der Bewohnerin nicht gestört wird. Dabei gehe ich  nach folgendem Schema vor:

  • Die Hautstelle dort wo die Infusion liegen soll, freimachen
  • Hautfläche desinfizieren und Einwirkzeit beachten
  • Hände gründlich desinfizieren
  • Wie bei der subkutane Injektion die Einstichstelle zwischen Daumen und Zeigefinger leicht kneifend anheben und die Infusionskanüle (bzw. Byterfly) in 45°grad Winkel in das subkutane Gewebe einführen
  • Byterfly mit einem Tupfer unterlegen (Druckschutz) u. einen Tupfer über den Byterfly legen (Verklebungsschutz).
  • Nadel und Schlauch durch gute Fixierung vor dem Herausziehen schützen (z.Bsp.Monoplast-Pflaster).
  • Tropfgeschwindigkeit so einstellen, dass z. Bsp. die Infusion in 4-8 Stunden einläuft.

Nachdem die Infusionslösung läuft, werde ich XXXX X. nach vorhandenem Lagerungsplan mit Hilfe von Frau XXXXXXXXXX (durch meine Anleitung) richtig lagern, so dass kein Dekubitus entstehen kann.

Anschließend bedanke ich mich bei XXXX X. und frage noch nach ob ein Wunsch offen wäre. Vor ich das Zimmer verlasse desinfiziere ich meine Hände (Gefahr von Keimverschleppung) und bitte Frau XXXXXXXXXX dies auch zu tun. Dauer ca. 20 min.

Dokumentation

Die durchgeführten Maßnahmen bei Frau F. und XXXX X. werde ich  in das Dokumentationssystem des Kreissenorenzentrums St. M. Kolbe eintragen und insbesondere darauf achten, das meine Beobachtung/-en klar und verständlich für den Dritten  sind.  Dauer ca. 5 min.
 
(Medizinische Fachworterklärung siehe in Anlage: Fachworterklärung auf Seite:13 )

  • Pflegeplanung

Kommunikation/Orientierung (teilweise unselbständig)


Problem:

aufgrund geistiger Einschränkung (personell, situativ, örtlich, zeitlich desorientiert) keine adäquate Kommunikation möglich, spricht sehr leise

Ressource:

versteht und sprich einige Worte, ist gerne in Gesellschaft, versteht Mimik, kann sich durch Mimik u Gestik verständigen

Pflegeziel:

fühlt sich sicher und verstanden, nimmt sich selbst und ihre Umwelt wahr

Pflegemaßnahmen:

zum Sprechen ermutigen/anregen, langsam und deutlich mit Blickkontakt ansprechen; für konstanten Tagesablauf sorgen, soziale Kontakte fördern


Sich bewegen können (unselbständig)



Problem:

Kann nicht alleine gehen u stehen, kann je nach ‚ist fest bettlägerisch, leidet unter Bewegungsmangel,hat Koordinations- u.Gleichgewichtsstörungen, Kraftlose und muskuläre Schwäche

Ressource:

Kann Oberkörper, Arme, Kopf bewegen, kann Beine leicht bewegen

Pflegeziel:

hat keinen Dekubitus, keine Verschlechterung des Bewegungsapparates, hat keine Kontrakturen

Pflegemaßnahmen:

Dekubitusprophylaxe (n. Standard) Kontrakurenprophylaxe (n. Standard) Fixierungshilfe bei amtsrichterlichen Genehmigung, aktive und passive Bewegungsübungen, Lagern nach Standard, Vollübernahme des Transfers (2Pflegekräfte erforderlich)


Vitale Funktionen des Lebens aufrechterhalten
(unselbständig)



Problem:

Unterstützung mit Medikamenten und Überprüfung der Vitalfunktionen durch das Pflegepersonal, friert schnell, neigt zur Hypertonie, Hat Gedächtnisstörungen (se. Demenz)

Ressource:

nimmt Hilfestellung an,

Pflegeziel:

fühlt sich sicher und wohl, Erhalten der vorhandenen Ressourcen

Pflegemaßnahmen:

verabreichen der verordneten Medikamente, wöchentliche RR und Pulskontrolle, monatliche Gewichtskontrolle, Beruhigende Gespräche führen


Sich pflegen können (unselbständig)



Problem:

Kann sich nicht selbständig pflegen, sieht den Sinn nicht, kann denn Ablauf der Körperpflege nicht selbständig koordinieren

Ressource:

ist je nach Tagesverfassung kooperativ,

Pflegeziel:

hat intakte Haut und ein gepflegtes Erscheinungsbild

Pflegemaßnahmen:

komplette Übernahme der Körperpflege (Bett/Waschbecken), komplette Übernahme beim Duschen, komplette Übernahme der Mund-/Zahnpflege, komplette Übernahme beim Haare kämmen, gefährdete Hautstellen mit Pflegemitteln/Salben einreiben


Essen u. Trinken können (teilweise unselbständig)


Problem:

sieht die Notwendigkeit von Essen und Trinken nicht ein (aufgrund der demenzieller Erkrankung), benötigt sehr viel Zeit bei der Gabe, Mahlzeiten müssen mundgerecht zubereitet sein , trinkt zu wenig

Ressource:

Ist sehr gerne Suppen, und trinkt einwenig im beisamsein ihres Ehemanns, ist unter Anleitung u. Aufforderung, Kann dünnflüssig Nahrung zu sich nehmen

Pflegeziel:

hat ein angemessenes Körpergewicht, hat eine ausgewogene Flüssigbilanz, Vermeidung von Exsikose u. Untergewicht

Pflegemaßnahmen:

mundgerecht vorbereitete Nahrung/Getränke anbieten und reichen (auffordern u-motivieren), Flüssigkeitbilanzierung (erhält alle ungeraden Tage 1000 ml Tuto sc), ausgewogene Ernährung anbieten

Ausscheiden können (unselbständig)



Problem:

ist Harn- und Stuhlinkontinent, kann Toilette/Toilettenstuhl nicht selbständig benutzen

Ressource:

akzeptiert Hilfsmittel

Pflegeziel:

fühlt sich sauber und wohl

Pflegemaßnahmen:

Hilfestellung beim Benutzen der Toilettenstuhls, Intimpflege, benötigt Tag und Nacht Inkontinenzhilfsmittel, Individuelle Inkontinenzversorgung anbieten

Sich kleiden können (unselbständig)


Problem:

kann sich nicht an-/auskleiden aufgrund der Desorientiertheit, selbständige Wahl der Kleidung nicht möglich, da gestörtes Wärme- und Kälteempfinden. Notwendigkeit des Wäschewechsel wird nicht eingesehen od. bemerkt

Ressource:

nimmt Hilfe an

Pflegeziel:

ist situationsgerecht gekleidet, ist gepflegt und fühlt sich wohl

Pflegemaßnahmen:

vollständige Hilfe beim An-/Auskleiden,

Ruhen und Schlafen ((unselbständig)


Problem:

Vermindertes Schlafbedürfnis,

Ressource:

akzeptiert Bettgitter, akzeptiert Hilfsmittel (Inkontinenzhilfen), feste Schlafenszeiten, fühlt sich sicher und geborgen

Pflegeziel:

hat einen erholsamen Schlaf

Pflegemaßnahmen:

Betreuungsmaßnahmen in der Nacht, für angenehme Raumtemperatur sorgen, Tagesstruktur überprüfen, ggf.verändern, Lagerung nach Plan.


Sich beschäftigen können (unselbständig)



Problem:

hat keine Eigenbeschäftigung, da sie über keine Handlungsfähigkeit verfügt, kann wichtige Tätigkeiten nicht mehr ausführen aufgrund von Desorientiertheit

Ressource:

ist kontaktfreudig, hört die Gespräche des Ehemanns gespannt zu

Pflegeziel:

hat Kontakt zu Mitmenschen fördern u. festigen

Pflegemaßnahmen:

Kontakte fördern, feste Tagesstrukturierung, TV/Radio einschalten


Sich als Mann od. Frau fühlen können
(unselbständig)



Problem:

die eigene Einstellung zur Rolle als Frau kann nicht beurteilt werden, kann sich nicht mehr geschlechtsspezifisch kleiden /pflegen

Ressource:

fühlt sich angenommen, kann Nähe/Distanz zulassen

Pflegeziel:

Intimsphäre ist beachtet

Pflegemaßnahmen:

Wahren der Intimsphäre, Gespräche führen, Zuwendung und Anerkennung auch nonverbal signalisieren, Kontakte fördern

Für sichere Umgebung sorgen (unselbständig)


Problem:

Findet sich in ihrer Umgebung nicht zurecht, kann ihren Tagesablauf zeitlich nicht strukturieren

Ressource:

akzeptiert Sicherheitsmaßnahmen, siehe AEDL Kommunikation/ Orientierung u. sich bewegen

Pflegeziel:

akzeptiert Sicherheitsmaßnahmen, hat einen geregelten Tagesablauf

Pflegemaßnahmen:

Bauchgurt mit richterlichen Genehmigung, anbringen Bettgitter zum Selbstschutz nach richterlichen Verfügung, anbringen, Umgebung auf Gefahren hin kontrollieren

Soziale Bereiche sichern (unselbständig)


Problem:

kann Kontakt nicht aufrechterhalten aufgrund Desorientiertheit und körperlichen Behinderung

Ressource:

hat regelmäßig Besuch von ihrem Mann. Siehe Aedl Kommunikation/Orientierung, sich bewegen, Sich als Mann od. Frau fühlen, sich beschäftigen u. sich pflegen und kleiden

Pflegeziel:

hat Kontakt zu Angehörigen

Pflegemaßnahmen:

Kontakte pflegen, durch persönliche Gegenstände Orientierungshilfe geben


Mit existenziellen Erfahrungen umgehen (unselbständig)



Problem:

reale Wahrnehmung und Äußerung ist möglich

Ressource:

fühlt sich angenommen, nimmt Hilfe an

Pflegeziel:

fühlt sich angenommen und hat Vertrauen

Pflegemaßnahmen:

Besuche durch Angehörige fördern/vermitteln, Bestätigung und Anerkennung geben, Vertrauen und Sicherheit geben

(Medizinische Fachworterklärung siehe in Anlage: Fachworterklärung auf Seite: 13 )

  • Schlusswort

Diesen Bericht über diesen Praxisbesuch habe ich auf Grund meiner persönlichen Erfahrungen selbständig verfasst. Es darf in der Altenpflegeschule XXXXXXXXXXX mit meiner Erlaubnis verwendet werden

(Name des Schülers)  (Datum)

  • Literaturangaben
  • Altenpflege- in Ausbildung und Praxis, Thieme Verlag. 4 Aflg.
  • Pflegetechniken A-Z, Thieme Verlag.2 Aflg.
  • Eigene Nachforschungen
  • Erläuterungen
    • Medizinische Fachwörterklärungen
  • Schlaganfall (ischämischer Insult): Durch eine Stenose (Engstelle) oder durch einen vollständigen Verschluss der Gehirnarterie kommt es zur Nekrose (Untergang des versorgenden Gewebe= Zelltod), dieser sorgt dafür das Hirnpartie nicht mehr richtig versorgt wird od. Gehirntod  eintritt (Zweithäufigte Todesursache).
  • Dekubitus:Druckstellengeschwür, Entsteht meist durch falsches Lagern od. durch falsche Ernährung. Dabei „hautet sich die Haut“, es wird in vier Stadien unterteil.
  • Kontrakturen:Rückgang der Muskel und Sehnen durch Immobilität. Sprich „Versteifung der Gelenke“.
  • Hypertonie: Bluthochdruck, ab 160/100
  • Demenz:Verlust von geistig erworbene Fähigkeiten
  • Senile Demenz:ab 65 Jahre
    • Arzneimittel Erklärung
  • Delix 5 Plus Tabletten: für Bluthochdruck
  • ASS 100 Tabletten:nach arteriellen Gefäßverschluss
  • Nitrolingual-Spray: SOS –Spray um sehr hohen Bluthochdruck zu senken
  • Tutofusin:Nahrungsergänzung (Bei Gefahr  einer Exsikose (Austrocknung des Körpers)
Autor: Vincenzo Rätscher
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