(Erklärung über Indikation und Wirkstoff des Medikaments siehe auf Seite:13 ,Arzneimittelerklärung“)
Stimulierendes Handbad im WaschbeckenIch werde mit Frau XXXXXXXXXX (Dozentin für Altenkrankenpflege) das Zimmer von Frau F. betreten. Ich stelle Frau F., Frau XXXXXXXXXX vor. Danach werde ich Frau F. den Ablauf dieses Morgens schildern. Nun werde ich sie in die Nasszelle (im Zimmer) fahren und platziere sie vor dem Waschbecken. Ich lasse das Wasser in das Waschbecken einlaufen und messe die Temperatur anhand eines Wasserthermometers. Jetzt lasse ich Frau F. das Wasser fühlen, ob es richtig temperiert ist. Nachdem sie mir dies bejaht, werde ich sie fragen ob Frau F. Seife oder nur Wasser zum stimulierenden Handreinigungsbad verwenden will. Danach reinige ich sanft die Hände u. rege sie zu Fingerübungen an (Frau F. erlitt einen Schlaganfall und hat seit dem eine li. seitige Hemipare z. Bsp. Klavierspielen. Das soll eine Kontraktur verhindern. Nach dem Reinigungs- Vitalzeichenkontrolle, Infusion s.c. anlegen u. lagernNachdem ich mich Frau F. verabschiedet habe, werde ich mich in das Zimmer von XXXX X. (siehe Pflegeplanung, Biographie etc. in diesen Bericht) begeben. Auch hier werde ich den Ablauf des heutigen Morgens XXXX X. schildern u. Frau XXXXXXXXXX , XXXX X. vorstellen. Nun bitte ich die Bewohnerin XXXX X. etwas entspannt zu liegen, da ich ihr den Puls messen will. Dabei achte ich darauf auf die Frequenz und Qualität des Pulses. Den gemessenen Wert werde ich auf einen Notizblock notieren. Danach schlage ich XXXX X. den Ärmel am linken Arm hoch, so dass der Arm nicht abgedrückt wird.
(Medizinische Fachworterklärung siehe in Anlage: Fachworterklärung)
Nun informiere ich XXXX X. erneut über meine durchzuführende Maßnahme, und bitte evtl. Besucher aus dem Zimmer. Damit die Privatsphäre der Bewohnerin nicht gestört wird. Dabei gehe ich nach folgendem Schema vor:
Nachdem die Infusionslösung läuft, werde ich XXXX X. nach vorhandenem Lagerungsplan mit Hilfe von Frau XXXXXXXXXX (durch meine Anleitung) richtig lagern, so dass kein Dekubitus entstehen kann. Anschließend bedanke ich mich bei XXXX X. und frage noch nach ob ein Wunsch offen wäre. Vor ich das Zimmer verlasse desinfiziere ich meine Hände (Gefahr von Keimverschleppung) und bitte Frau XXXXXXXXXX dies auch zu tun. Dauer ca. 20 min. DokumentationDie durchgeführten Maßnahmen bei Frau F. und XXXX X. werde ich in das Dokumentationssystem des Kreissenorenzentrums St. M. Kolbe eintragen und insbesondere darauf achten, das meine Beobachtung/-en klar und verständlich für den Dritten sind. Dauer ca. 5 min.
Kommunikation/Orientierung (teilweise unselbständig)
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Problem: |
aufgrund geistiger Einschränkung (personell, situativ, örtlich, zeitlich desorientiert) keine adäquate Kommunikation möglich, spricht sehr leise |
Ressource: |
versteht und sprich einige Worte, ist gerne in Gesellschaft, versteht Mimik, kann sich durch Mimik u Gestik verständigen |
Pflegeziel: |
fühlt sich sicher und verstanden, nimmt sich selbst und ihre Umwelt wahr |
Pflegemaßnahmen: |
zum Sprechen ermutigen/anregen, langsam und deutlich mit Blickkontakt ansprechen; für konstanten Tagesablauf sorgen, soziale Kontakte fördern |
Problem: |
Kann nicht alleine gehen u stehen, kann je nach ‚ist fest bettlägerisch, leidet unter Bewegungsmangel,hat Koordinations- u.Gleichgewichtsstörungen, Kraftlose und muskuläre Schwäche |
Ressource: |
Kann Oberkörper, Arme, Kopf bewegen, kann Beine leicht bewegen |
Pflegeziel: |
hat keinen Dekubitus, keine Verschlechterung des Bewegungsapparates, hat keine Kontrakturen |
Pflegemaßnahmen: |
Dekubitusprophylaxe (n. Standard) Kontrakurenprophylaxe (n. Standard) Fixierungshilfe bei amtsrichterlichen Genehmigung, aktive und passive Bewegungsübungen, Lagern nach Standard, Vollübernahme des Transfers (2Pflegekräfte erforderlich) |
Problem: |
Unterstützung mit Medikamenten und Überprüfung der Vitalfunktionen durch das Pflegepersonal, friert schnell, neigt zur Hypertonie, Hat Gedächtnisstörungen (se. Demenz) |
Ressource: |
nimmt Hilfestellung an, |
Pflegeziel: |
fühlt sich sicher und wohl, Erhalten der vorhandenen Ressourcen |
Pflegemaßnahmen: |
verabreichen der verordneten Medikamente, wöchentliche RR und Pulskontrolle, monatliche Gewichtskontrolle, Beruhigende Gespräche führen |
Problem: |
Kann sich nicht selbständig pflegen, sieht den Sinn nicht, kann denn Ablauf der Körperpflege nicht selbständig koordinieren |
Ressource: |
ist je nach Tagesverfassung kooperativ, |
Pflegeziel: |
hat intakte Haut und ein gepflegtes Erscheinungsbild |
Pflegemaßnahmen: |
komplette Übernahme der Körperpflege (Bett/Waschbecken), komplette Übernahme beim Duschen, komplette Übernahme der Mund-/Zahnpflege, komplette Übernahme beim Haare kämmen, gefährdete Hautstellen mit Pflegemitteln/Salben einreiben |
Essen u. Trinken können (teilweise unselbständig)
Problem: |
sieht die Notwendigkeit von Essen und Trinken nicht ein (aufgrund der demenzieller Erkrankung), benötigt sehr viel Zeit bei der Gabe, Mahlzeiten müssen mundgerecht zubereitet sein , trinkt zu wenig |
Ressource: |
Ist sehr gerne Suppen, und trinkt einwenig im beisamsein ihres Ehemanns, ist unter Anleitung u. Aufforderung, Kann dünnflüssig Nahrung zu sich nehmen |
Pflegeziel: |
hat ein angemessenes Körpergewicht, hat eine ausgewogene Flüssigbilanz, Vermeidung von Exsikose u. Untergewicht |
Pflegemaßnahmen: |
mundgerecht vorbereitete Nahrung/Getränke anbieten und reichen (auffordern u-motivieren), Flüssigkeitbilanzierung (erhält alle ungeraden Tage 1000 ml Tuto sc), ausgewogene Ernährung anbieten |
Problem: |
ist Harn- und Stuhlinkontinent, kann Toilette/Toilettenstuhl nicht selbständig benutzen |
Ressource: |
akzeptiert Hilfsmittel |
Pflegeziel: |
fühlt sich sauber und wohl |
Pflegemaßnahmen: |
Hilfestellung beim Benutzen der Toilettenstuhls, Intimpflege, benötigt Tag und Nacht Inkontinenzhilfsmittel, Individuelle Inkontinenzversorgung anbieten |
Problem: |
kann sich nicht an-/auskleiden aufgrund der Desorientiertheit, selbständige Wahl der Kleidung nicht möglich, da gestörtes Wärme- und Kälteempfinden. Notwendigkeit des Wäschewechsel wird nicht eingesehen od. bemerkt |
Ressource: |
nimmt Hilfe an |
Pflegeziel: |
ist situationsgerecht gekleidet, ist gepflegt und fühlt sich wohl |
Pflegemaßnahmen: |
vollständige Hilfe beim An-/Auskleiden, |
Problem: |
Vermindertes Schlafbedürfnis, |
Ressource: |
akzeptiert Bettgitter, akzeptiert Hilfsmittel (Inkontinenzhilfen), feste Schlafenszeiten, fühlt sich sicher und geborgen |
Pflegeziel: |
hat einen erholsamen Schlaf |
Pflegemaßnahmen: |
Betreuungsmaßnahmen in der Nacht, für angenehme Raumtemperatur sorgen, Tagesstruktur überprüfen, ggf.verändern, Lagerung nach Plan. |
Problem: |
hat keine Eigenbeschäftigung, da sie über keine Handlungsfähigkeit verfügt, kann wichtige Tätigkeiten nicht mehr ausführen aufgrund von Desorientiertheit |
Ressource: |
ist kontaktfreudig, hört die Gespräche des Ehemanns gespannt zu |
Pflegeziel: |
hat Kontakt zu Mitmenschen fördern u. festigen |
Pflegemaßnahmen: |
Kontakte fördern, feste Tagesstrukturierung, TV/Radio einschalten |
Problem: |
die eigene Einstellung zur Rolle als Frau kann nicht beurteilt werden, kann sich nicht mehr geschlechtsspezifisch kleiden /pflegen |
Ressource: |
fühlt sich angenommen, kann Nähe/Distanz zulassen |
Pflegeziel: |
Intimsphäre ist beachtet |
Pflegemaßnahmen: |
Wahren der Intimsphäre, Gespräche führen, Zuwendung und Anerkennung auch nonverbal signalisieren, Kontakte fördern |
Problem: |
Findet sich in ihrer Umgebung nicht zurecht, kann ihren Tagesablauf zeitlich nicht strukturieren |
Ressource: |
akzeptiert Sicherheitsmaßnahmen, siehe AEDL Kommunikation/ Orientierung u. sich bewegen |
Pflegeziel: |
akzeptiert Sicherheitsmaßnahmen, hat einen geregelten Tagesablauf |
Pflegemaßnahmen: |
Bauchgurt mit richterlichen Genehmigung, anbringen Bettgitter zum Selbstschutz nach richterlichen Verfügung, anbringen, Umgebung auf Gefahren hin kontrollieren |
Problem: |
kann Kontakt nicht aufrechterhalten aufgrund Desorientiertheit und körperlichen Behinderung |
Ressource: |
hat regelmäßig Besuch von ihrem Mann. Siehe Aedl Kommunikation/Orientierung, sich bewegen, Sich als Mann od. Frau fühlen, sich beschäftigen u. sich pflegen und kleiden |
Pflegeziel: |
hat Kontakt zu Angehörigen |
Pflegemaßnahmen: |
Kontakte pflegen, durch persönliche Gegenstände Orientierungshilfe geben |
Problem: |
reale Wahrnehmung und Äußerung ist möglich |
Ressource: |
fühlt sich angenommen, nimmt Hilfe an |
Pflegeziel: |
fühlt sich angenommen und hat Vertrauen |
Pflegemaßnahmen: |
Besuche durch Angehörige fördern/vermitteln, Bestätigung und Anerkennung geben, Vertrauen und Sicherheit geben |
(Medizinische Fachworterklärung siehe in Anlage: Fachworterklärung auf Seite: 13 )
Diesen Bericht über diesen Praxisbesuch habe ich auf Grund meiner persönlichen Erfahrungen selbständig verfasst. Es darf in der Altenpflegeschule XXXXXXXXXXX mit meiner Erlaubnis verwendet werden
(Name des Schülers) (Datum)
| Autor: Vincenzo Rätscher |