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Mitglied im Pflegenetz
,
Autor: Vincenzo Raetscher
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Schlanganfall (Insult)
Teil 1 / Teil 2


3. Wie äußert sich das KH-Bild bei dieser Bewohnerin (spez. Beobachtung)

3.1. Entstehungsgeschichte (Entwicklung der Erkrankung bei der Bewohnerin)

Über die Entstehungsgeschichte des Schlaganfalls bei Frau X. kann ich nur soviel schreiben: Frau X. ihre Vorfahren (Vater/Mutter) hatten sehr schlechte Cholesterin-Werte (Angaben von einem Angehörigen). Die vermutlich an ihre Tochter weiter vererbt wurden (nach Telefonat mit ihren Hausarzt Dr. X.). Und Frau X. achtete nie auf ihr Körpergewicht, sie ernährte sich sehr ungesund (fettig, sahnig usw.) und war seit ihres Lebens adipös. Auch nahm sie die Warnungen ihres Hausarztes nichts ernst. Dieser Lebenswandel von Frau X. war vermutlich Schuld bei der Entstehung eine Arteriosklerose (also Gefäßveränderungen, wie Kalkablagerungen, Cholesterinablagerungen) die zu einem Verlust der Elastizität der Gehirngefäße führen und die Gefäße verengen. Durch die erhöhte Hypertonie wurde ein Blutgerinnsel (Thrombose) in den Gefäßen gelöst und bildete eine Stenose im Gehirn, dort kam es zur Nekrose und schließlich zum Schlaganfall.

(Medizinische Fachworterklärung siehe Anlage: Fachworterklärung auf Seite: )

4. Interventionen

4.1. Auswahl von Pflegeprobleme (bezogen auf das KH-Bild) u. genaue Beschreibung

Frau X. ist durch ihre Hypertonie sehr gefährdet eineerneuten Schlaganfall zu erleiden. Durch Ernährungsumstellung (mit Hilfe der Küche) werde ich dafür sorgen dass Frau X. eine gesunde ausgewogene Ernährung erhält und werde versuchen ihr denn Sinn einer Diät zu erklären (dass die Hypertonie stabil wird und nicht so schwankend, wie es momentan der Fall ist). Auch werde ich mit den weiterbehandelnde Krankengymnasten/in und den Ergotherapeuten/in in Verbindung setzen, um ein aktive und passive Bewegungsübungen (z. Bsp. basale Stimulation usw.) für Frau X. zu planen, dass die von der Hemiparese betroffene linke Seite mobilisiert wird. So das eine Kontraktur verhindert wird. Dem Hausarzt von Frau X. werde ich von mein Vorhaben informieren, und im zu Rate ziehen Weiters werde ich dafür sorgen das Frau
X. keine Obstipation bekommt. Wie ich oben schon erwähnt habe, werde ich durch die Ernährungsumstellung dafür sorgen dass Frau X. eine ballaststoffreiche Ernährung erhält und keine Obstipation kriegt. Die Gefahr dass bei einem Bewohner mit einer Hemiparese (durch den Schlaganfall), eine Obstipation erhält ist sehr groß (z. Bsp.durch Bewegungsmangel). Eventuelle Medikationumstellung (nur nach ärztliche Delegation!).

4.2. Überlegung zur Zielformulierung (Was will ich erreichen?)> Datumsangabe!.

Ich werde alle geeignete Medien und Materialen erfassen und geeigneten Maßnahmen ergreifen. Und das Wohlbefinden der Bewohnerin stärken und festigen, so das Frau X. mit Einklang seiner Erkrankung leben kann (soweit ihr das möglich ist). Das Zieldatum meines ausgesuchten Pflegeproblems setze ich auf dem 31.12.2005. Und diese Punkte will ich mir als Ziel setzen:

  • Reduzierung des Gewichtes, durch ausgewogene Ernährung (salzarm
  • Unterstützung bei körperlichen Tätigkeiten
  • passive u. aktive Bewegungsübungen
  • Angst nehmen , Schmerzen lindern ( bei hohen RR)
  • Vitalzeichenkontrolle (Blutdruck, Puls, Temperatur und Atmung) dadurch Früherkennung von Rhythmusstörungen , Blutungen etc.
  • Remobilisierung, weitestmögliche Wiederherstellung von Selbständigkeit, Unabhängigkeit, in den Aedls unter Berücksichtigung der Ressourcen der Bewohnerin
  • evtl. optimale Medikation
  • Förderung und Verbesserung der hemiplegischen Seite in Koordination mit der nicht betroffene Seite

(Medizinische Fachworterklärung siehe Anlage: Fachworterklärung auf Seite: )

4.3. Sammlung von geeigneten Maßnahmen, spez. für die hier vorgestellten Bewohnerin

Überwachung der Symptome und der medikamentösen Therapie:

  • Bewohner hinsichtlich Wirkung / NW beobachten , bewerten und der Medikamenten aufklären
  • Blutdruck und Puls in angemessene Abständen messen
  • Flüssigkeitshaushalt. Ödeme ( mobile an unteren Extremitäten , Anasarka = Unterhautödeme ) , Bilanzierung, Nierenfunktion
  • Bewusstseinslage = Orientierung

Pflegerische Maßnahmen:

  • Prophylaxen (Thrombose-/Dekubitus- u. Intertrigoprohylaxen, und Vermeidung von Obstipation)
  • Hilfe bei Körperpflege , gegebenenfalls bei Nahrungsaufnahme
  • Gewichtskontrolle !!! (wöchentlich)
  • Überwachung der umgestellten Ernährung
  • Überwachung der medikamentösen Therapie und ihre evtl. Nebenwirkungen
  • Darmtätigkeit anregen , z.B. mit Laktulose oder Weizenkleie
  • Überwachung der Vitalzeichen ( Puls , Blutdruck , Atmung , ZVD.= Zentraler Venendruck od. Zentralvenöser Druck )
  • Remobilisierung, durch passive u. aktive Bewegungsübungen
  • Hautbeobachtung
  • Lang andauernde Kälteeinwirkung vermeiden , da Kälte zu einer Verengung der peripheren Gefäße führt damit den Widerstand erhöht , gegen den das Herz arbeiten muss
  • Durch Anteilnahme ( Zuhören und Gespräche ) auf die Nöte und Sorgen des Bewohners eingehen und psychisch stützen

(Medizinische Fachworterklärung siehe Anlage: Fachworterklärung auf Seite: )

4.4. Auswahl bestimmter Maßnahmen, die in der kommender Zeit durchgeführt werden

Ich habe mir folgende Maßnahmen für Frau X. überlegt, die ich im Dezember 2005 durchführen will: die oben (s. Punkt 4.3., auf Seite: ) aufgeführten Pflegerische Maßnahmen (komplett) und die Maßnahme zur Überwachung der Symptomen bei der medikamentösen Therapie (auch komplett). Von den pflegerischen Maßnahmen (Siehe 4.3.) werde ich folgende Maßnahmen durchführen:

  • Prophylaxen (Aspirations-, Thrombose-, Interigo-,Obstipation-, Soor u. Paraontitisprohylaxen)
  • Hilfe bei Körperpflege ,gegebenenfalls bei der Nahrungsaufnahme (mundgerecht zubereitet!)
  • Gewichtskontrolle (wöchentlich)
  • Flüssigkeitsbilanzierung (zur Vermeidung von Obstipation u. Exsikose)
  • Überwachung der medikamentösen Therapie (NW usw.)
  • Überwachung der Vitalzeichen ( Puls , Blutdruck, Atmung , ZVD )
  • Hautbeobachtung (z.Bsp. Dekubitusvermeidung)
  • Darmtätigkeit anregen, z.B. mit Ballaststoffreichen Ernährung (z.Bsp. Weizenkleie) und ausreichende Flüssigkeitszufuhr
  • Lang andauernde Kälteeinwirkung vermeiden , da Kälte zu einer Verengung der peripheren Gefäße führt damit der den Widerstand erhöht , gegen das Herz arbeiten muss
  • Durch Anteilnahme ( Zuhören und Gespräche ) auf die Nöte und Sorgen des Bewohners eingehen und psychisch stützen
  • Reduzierung des Gewichts durch Ernährungsumstellung

(Medizinische Fachworterklärung siehe Anlage: Fachworterklärung auf Seite: )

4.5. Vorüberlegung zur Durchführung

Ich werde mich mit dem gesamten Kollegium des Wohnbereichs (Frühdienst / Spätdienst u. Nachtwache) „Burg Lichteneck“ zusammensitzen (z. Bsp. bei der Übergabe) und mein Vorhaben schildern und erklären. Danach bitte ich sie um Mitarbeit, da die durchzuführende Maßnahmen nur im Team zu lösen sind. Wegen der unterschiedlichen Schichten, muss ein jeder die Maßnahmen im Dokumentensystem richtig dokumentieren. Dabei werde ich besonders Wert legen auf eine mündliche Weitergabe, da diese Details beinhalten können, die in einer rein schriftliche Dokumentation nicht vorkommen können.

5. Durchführung der geplanten Maßnahmen (mit begleitender Dokumentation im Pflegebericht)

01.12.05

Aufgrund schulpraxisbegleitende Maßnahme werde ich (s. Pflegeprofile) 4 Wochen intensiv begleiten. Mit KG ein Bewegungsplan erstellt (s.Pflegeprofile).

02.12.05

Hb hatte heute Morgen (8:00h) einen RR von 195/78 und einen Puls von 60, 5 Trpf. Aprical® auf BA verabreicht. RR-Nachkontrolle (8:30h) 175/75, Puls 62. Rücksprache mit Herrn X. von der Küche, zwecks Ernährungsumstellung. Hb erhält nach Zustimmung des Koches ab morgen leichte Schonkost.

03.12.05

Bew. wurde am Morgen von ihrer Tochter abgeholt. Kommt morgen Abend wieder um 19:00h.

04.12.05

Frau X. kam gegen 19:30h mit Ihrer Tochter zurück

05.12.05

Es wurde mir von der Ergotherapeutin ein paar leicht Bewegungsübung gezeigt, die ich bei Frau X. anwenden kann.

06.12.05

Es gab keine besonderen Vorkommnisse

07.12.05

Fr. X hat heute gebadet, und klagte dabei über Schwindel. RR 150/80 Puls 66. Praxis Dr. XX informiert. Kommt am 9.12.05 um 10:00h zur Visite.

08.12.05

Telefonische Rücksprache mit dem HA des Bew., ob man evtl. Mediänderung. Medikation soll so bleiben wie bisher

09.12.05

Visite Dr. XX, Hb soll zukünftig nur noch geduscht werden, wegen hohen RR Werte

10.12.05

Untere u. obere Extremitäten durchbewegt. Bew . genoss dies sichtlich

11.12.05

Führte mit dem Bew. eine „Geschichtsreise“ durch die „Ernährungskette“.

12.12.05

Ich führte mit der Ergotherapeutin zusammen ein Gehübungen am Handlauf (Flur) mit dem Bew.durch.

13.12.05

Gewichtskontrolle, Bew. hat 950 gr. abgenommen. Ist sehr glücklich darüber.

14.12.05

Es gab keine besonderen Auffälligkeiten.

15.12.05

Rücksprache mit Herrn X von der Küche, HB kann weiterhin Schonkost erhalten. Gemeinsame Bewegungsübungen mit der KG.

16.12.05

Hb wurde heute geduscht hat intakte Haut, HB beklagte sich darüber das sie lieber baden möchte statt duschen. Ich erklärte ihr den Grund, und sie akzeptierte dies.

17.12.05

Frau X. hatte heute um 1:00h einen RR von 205/85 Puls 68, 5 Trpf. Aprical® auf BA verabreicht. RR-Kontrolle (1:45h), 185/80 Puls 65. RR-Nachkontrolle (2:30h) 180/80 Puls 62, 5 Trpf. Aprical® verabreicht. RR Kontrolle um 3:00h, 150/76 Puls 60.

18.12.05

Hb fühlt sich besser, will jedoch keine Maßnahme durchführen

19.12.05

Im Rahmen der schulpraktischen Maßnahmen führte ich mit dem Hb. Heute intensiv eine Bewegungsübung der gelähmten Seite durch. Dies tat der Bew. sehr gut.,

20.12.05

Vitalzeichenkontrolle (Temp. 36,5°rec., Atmung normal, RR135/70 u. Puls 60). Visite Dr. X, Frau X, soll ATS beidseitig erhalten. Schuhhaus Reinbold informiert. Frau Reinbold kommt morgen Mittag vorbei.

21.12.05

War mit dem Bew. im Park spazieren

22.12.05

Selbständige Bewegungsübung durchgeführt unter Beobachtung des KGs und Abschlussgespräch.

23.12.05

Gewichtskontrolle, Hb wiegt 91,9 kg. Hb ist sehr zufrieden über Gewichtsabnahme. Praxis Dr. X. info über die Gewichtsabnahme.

24.12.05.

Bew. wurde heute Morgen von ihren Sohn abgeholt, sie verbringt die Feiertage bei im. Ihr Sohn Bringt sie am 02.01.2006 wieder zurück. Wochendosette mitgegeben.

25.12.05

26.12.05

27.12.05

28.12.05

29.12.05

30.12.05

31.12.05

6. Reflektion der durchgeführten Interventionen

6.1. Habe ich meine Zielsetzung erreicht? Begründung

Die Ziele die ich mir für Frau X. geplant habe konnte ich mit der Zusammenarbeit von KG, Ergotherapeutin, Küchenpersonals und dem Pflegepersonal gut in der Tat umsetzen. Frau X. nahm insgesamt 1,9 kg ab und ich konnte sie von Sinn einer Diät überzeugen. Sodass Frau X. auch nach der Maßnahme weiter mit der Diät weiter machen will. Durch den intensiven Kontakt konnte ich erreichen dass Frau X. sich bei z Bsp. familiären Angelegenheiten (Streit usw.) nicht so schnell aufregt und dadurch ein hoher Blutdruck bekommt. Die schwankende RR- Werte konnte ich nicht im „Griff“ kriegen, aber der HA der Bew. sagte mir:“ wenn Frau X. eisern mit der Diät weiter mache, dann täte sich die Hypertonie wieder im grünen Bereich eingliedern“. Auch konnte ich durch Bewegungsübungen den Frau X. dazu mobilisieren, eigene Anteile zu übernehmen. Und konnte durch die gezielte Ernährungsumstellung verhinderten das Frau X. eine Opstipation bekommt. Weitgehend bin ich zufrieden mit dem Ergebnis meiner Maßnahmen.

6.2. Wirkung der Interventionen auf die Bewohnerin?.

Als ich Frau X. mein Vorhaben schilderte war sie entzückt von meiner Idee, sie meinte: „nun kümmert sich jemand intensiv um mich“, ich erklärte ihr den genauen Ablauf meine durchzuführenden Tätigkeit. Und konnte während der Maßnahme feststellen dass Frau X. sich sehr wohlbehagen und verstanden fühlte. Auch bemerkte ich das Frau X. sich im Wesen sehr zum positiven änderte, sie ist seid der Maßnahmen nicht mehr so

auf sich bezogen, sondern ist nun etwas offener, z.Bsp: Wenn ihre Angehörigen keine Zeit haben zu ihren Wunschtermin zu kommen, akzeptiert sie dies nun etwas. Früher
steigerte sie sich so hinein, sodass der Blutdruck gefährlich anstieg und dies ist für Frau X. lebensgefährlich (da sie schon ein schwerer Schlaganfall hatte). Auch nahm Frau X. durch Essenumstellung insgesamt 1,9 kg ab, dies freute Frau X. sehr, da sie seit ihres Zeitlebens unter Übergewicht leidet und dies nie unter Kontrolle gekriegt hat. Rundum kann ich sagen, dass Frau X. durch meine Maßnahmen eine geistige und körperliche Verbesserung genossen hat.

6.3. Zusammenarbeit im Team/ Unterstützung durch das Team

Nachdem ich mein Vorhaben während der Dienstübergabe angesprochen habe, konnte ich eine positive Hilfe von Seiten meinen Arbeitskollegen erfahren. Soweit es denn Arbeitskollegen/innen zeitlich möglich war unterstützten sie mich (dass durchaus schwer war, wegen engen Personalsschlüssels). Und führten mein Vorhaben auch während meiner Abwesenheit (Schule etc.) fort. Sie dokumentierten u. gaben mir gelegentlich ein paar nützliche Tipps u. Ratschlägen die mir für meine Ausarbeitung sehr nützlich waren.

7. Reflexion der Jahresarbeit

7.1. wie ist es mir ergangen mit dem schreiben der Jahresarbeit? Mit der Themenfindung bzw. Themenwahl

Am Anfang wusste ich nicht so recht, welches Thema ich nehmen sollte. Da ich mich für mehre Themen interessierte z. Bsp. Diabetes, Dekubitus u. Intertrigo Prophylaxe. Aber eines Tages nahm unser Gesundheitslehrer Herr Dr. M. Schlusche im Schulunterricht das Thema: Schlaganfall durch und dort wurde ich neugierig auf dieser Thema. Somit beschloss ich dass dies mein Thema zur Jahresarbeit werden soll. Mit der Wahl des Themas war es nun für mich kein Problem mehr einen geeigneten Bewohner zu suchen. Ich entschied mich für Frau X, da mir die Bewohnerin von Anfang meiner Ausbildung zum Altenpfleger sympathisch war u. ist. Die Ausarbeitung war sehr Zeitintensiv (ca.50 Std., zum Leidwesen meiner Kinder und meiner Frau) durch die Recherchen im Internet, Fach-/ Sachbücher und bei Angehörigen (Praxisanleiter, Mentorin, Ärzte usw.), musste ich mich durch etliche Seiten walzen und Gespräche führen, Biografien erstellen durch befragen der Angehörigen und des Bewohners usw. (wie in den vorigen Jahren) Die gesammelte Informationen musste ich wie ein großes Puzzle zusammen puzzeln, dass mir etwas schwer fiel, da ich während des schreiben der dritte Jahresarbeit, ich mich in ein tiefes Loch befand (nahe dem Born-Out Syndrom, es war mir alles zu viel). Durch die Unterstützung meiner Familie konnte ich mich wieder „fangen“, und ich fand wieder Spaß an der Ausarbeitung.Wenn nicht das mühsame eintippen im Computer nicht wäre (da ich immer noch nur das 3 Fingersystem

beherrsche), da ich leider keine Zeit hatte die Fingerfertigkeit zu verbessern!. Mir wurde durch das nachlesen bereits erlerntes wieder aufgerufen und gefestigt. Auch erhielt ich
einem Einblick in der Medikamentation (gelbe Liste u. rote Liste)) so dass ich mein Grundwissen erweitern konnte. Der Kontakt zum Frau X. wurde durch diese Jahresarbeit intensiver, so dass bereits gute Verhältnis zu Frau X. noch intensiver wurde als es schon war.

7.2. Unterstützung durch die Schule/& Kollegen u. Praxisstelle

Während meiner Ausarbeitung der Jahresarbeit konnte ich die Dozentin/Dozenten der Altenpflegeschule in Emmendingen, in einer Fragestunde über das Thema u. der Gliederung der Jahresarbeit fragen. Ich erhielt immer eine kompetente Antwort die mir sehr nützlich war bei der Ausarbeitung, auch erhielten einen Tag, die ich zu freien Verfügung hatte. Um uns mit der Jahresarbeit auseinander setzen zu können z.Bsp. recharche in der Praxisstelle usw. Meinen Anleiter und meine Mentorin konnten mir auch ein paar
nützliche Tipps und Verbesserungsvorschläge geben, die ich in für meine Ausarbeitung sehr hilfreich waren

8. Kurze Reflektion der bisherigen Ausbildungssituation

8.1. Kritische Anmerkung, ggf. konstruktive Vorschläge zur Verbesserung der Situation

Anfang des Jahres bekamen wir Mentorin (25%), die uns mehrmals im Monat, ein Tag lang anleitet (Frühschicht). Dies macht sie, sehr gut. Währen der Anleitung korrigiert sie Fehler und macht Verbesserungsvorschläge. Sie fragt den aktuellen Wissenstand nach und festigt dieser durch „nachhaken“. Im Großen und Ganzen kann mich momentan nicht über meine aktuelle Ausbildungslage beschweren, da ich mich nun endlich als Lehrling bzw. Schüler fühle. Dies sah vor einen Jahr noch anders aus:
Damals fühlte ich mich wie eine „billige Arbeitskraft“, ich genoss kaum eine Anleitung. Nun kann ich nur sagen, „wenn ich Staatsexamen in der Tasche habe, werde ich versuchen meine zukünftige Schüler genau so gut, anzuleiten. Wie ich im letzten Jahr angeleitet wurde“.

Schlusswort

Diesen Bericht mit dem Thema Schlaganfall habe ich auf Grund der angegebenen Literatur und meiner persönlichen Erfahrung selbständig verfasst. Es darf in der Altenpflegeschule Emmendingen mit meiner Erlaubnis verwendet werden.

( Name des Schülers ) ( Datum )

10. Literraturangaben (Anhang)

  • www.schlaganfall.de
  • Altenpflege in Ausbildung und Praxis, von Ilka Köther/Else Gnamm, 4. Auflage, Thieme-Verlag
  • Thiemes-Pflege, von E. Kellnhauser/S. Schewior-Popp/F. Fitzmann/U. Geißner/M. Gümmer u. L. Ullrich, 9. Auflage, Thieme- Verlag
  • Pflege Kurzlehrbuch innere Medizin, von Arne Schäffler/Nicole Menche, Urban & Fischer-Verlag
  • Rote Liste 2004

11. Erklärungen (siehe auch Beiblatt mit Erläuterungen)

11.1. Medizinische Fachworterklärungen

  • Thrombus=durch Blutgerinnung in den Gefäßen u. an der Herzwand ( z.B. als Vorhofthrombus ) intravital entstandenes Blutgerinnsel
  • Embolus =in der Blutbahn verschlepptes , nicht im Blutplasma lösliches Gebilde , das eine Embolie verursacht ; ein auf der Bifurkation eines Gefäßes aufgelagerter E. wird als reitender E. , ein ( bakteriell ) infizierter E. als septischer E. bezeichnet
  • Ödeme =Wassersucht, schmerzlose, nicht gerötete Schwellungen inf. Ansammlungen wässriger ( seriöser ) Flüssigkeit in den Gewebespalten , z.B. der Haut ( Anasarka ) u. Schleimhäute.
  • Arterie= Gefäße, in dem das Blut vom Herzen wegströmt
  • Arteriosklerose= Arterienverkalkung
  • Arteria cerebri media= Blutgefäß der seitlichen Hirnoberfläche
  • Computertomograph (Ct)= Verfahren zum durchstrahlen der Körperschichten
  • Magnetsonanztomographie= ähnlich wie Ct, präziser
  • Angiographie= Darstellung aller Gefäße
  • SPECT- Untersuchung= Single-Photon- Emissionscomputertomographie
  • Hemiplegikern= Halbseitengelähmder
  • Spastik= krampfartiger erhöhter Muskeltonus
  • Aspirationsgefahr= Verschluckungsgefahr
  • PEG- Anlage= Abkürzung für perkutane endoskopische Gastromie (z.Bsp. bei Schluckstörungen)
  • Diabetes-mellitus = Zuckerkrankheit ; häufigste endokrine Störung ; Krankheitsbegriff für versch. Formen der Glukosestoffwechselstörung unterschiedl. Ätiol. U. Sympt. ; gemeinsames Kennzeichen ; rel. od. absoluter Mangel an Insulin ; labordiagn.
  • Adipös= fettleibig
  • Epilepsie= Funktionsstörungen des Gehirns
  • Craniotomie = Schädeldeckelöffnung
  • Arterielle Hypertonie = syn. Hypertonus , art.Hypertension, sog. Bluthochdruck , Hochdruckkrankheit ; dauernde Erhöhung des art. Blutdrucks auf Werte von systolisch>140 mmHg u.diastolisch > 90 mmHg.
  • Herzinsuffizienz= Herzschwäche, d.h.: Das Herz ist nicht mehr in der Lage, den vom Körper gestellten Anforderungen zu genügen.
  • Absolut Arrhythmie
  • Hypercholesternämie
  • Hyperurikämie
  • Depression= Störung der Affektivität mit depressiven Episoden
  • Kontrakturen= Gelenkversteifung durch Verkürzung der Sehnen, Muskel und Bänder durch Immobilität
  • Paresen= Lähmungen
  • Obere Extremität= beide Arme
  • Inkontinenzhilfsmittel= Windeleinlagen od. Höschen
  • basale Stimulation= Die basale Stimulation beschreibt neben Maßnahmen zur Anregung der Sinnesorgane auch eine grundsätzliche pflegerische Haltung, die Individualität des alten Menschen zu erhalten, seine Selbstwahrnehmung zu fördern und Körpererfahrungen zu vermitteln.
  • ZVD.= Zentraler Venendruck od. Zentralvenöser Druck
  • Prophylaxen (Thrombose-/Dekubitus- u. Intertrigoprohylaxen, und Vermeidung von Obstipation
  • Dekubitus= Wundliegen auch „Enthautung“ genannt.

11.2. Arzneimittelerklärungen (Wirkstoff, Indikation usw.).

71.B.4.2.1.3. Psychopharmaka (Sandoz)
Diazepam Sandoz® 5 mg/-10 mg Tabletten Rp Fachinfo-Service

Anw.: Symptom. Behandl. v. akuten u. chron. Spannungs-, Erregungs- u. Angstzuständen. Prämedikation vor chirurg. u. diagnostischen Eingriffen. Zustände mit erhöhtem Muskeltonus.

49.A.2.2. Hypnotika/Sedativa (Merck Selbstmedikation)
Kytta-Sedativum® Dragees überzogene Tabletten Ap

Anw.: Unruhezustände, nervös bedingte Einschlafstör.

58.B.1.1.1. Lipidsenker (HEXAL)
SimvaHEXAL® 5 mg/-10 mg/-20 mg/-30 mg/-40 mg Filmtabletten Rp

Anw.: Hypercholesternämie: Zur Senkung erhöhter Gesamt- u. LDL-Cholesterin-Plasmaspiegel b. Pat. M. Hypercholesternämie (Typ IIa) od. komb. Hyperlipidämie (Typ IIb) in Komb. mit Diätmaßn., wenn Diät u. and. nicht-pharmakolog. Maßn. allein eine ungenüg. Wirk. zeigten. Koronare Herzkrankh.: Sekundärprävention der KHK b. Pat. m. erhöhten Plasmacholesterinspiegeln. B. Pat. >70 J. sind Wirksamk. u. Sicherh. nicht bekannt. Prophyl. m. Simvastin ist angezeigt, wenn trotz lipidsenk. Diät u. and. nicht-pharmakolog. Maßnah. die Gesamtcholesterin-Serumkonz. 5,5 mmol/l (212 mg/dl) od. mehr betragen, u. sollte in Verbind. mit Diät u. and. nicht-pharmakolog. Maßnah. durchgef. werden.

IS 5 mono retard-ratiopharm® 50 Retardkapseln Rp Fachinfo-Service

Anw.: -20/-40: Dauerbehandl. der koronaren Herzkrankheit u. Prophylaxe von Angina pectoris-Anfällen, Nachbehandl. des Herzinfarktes; Behandl. chron. Herzinsuffizienz in Verbindung mit Herzglykosiden u. Diuretika. -retard 40/-60/Tr.: Prophylaxe u. Langzeitbehandl. d. Angina pectoris. Behandl. d. schw. chron. Herzinsuff. in Komb. m. herzwirks. Glykosiden, Diuretika, ACE-Hemmern, arteriellen Vasodilatatoren, pulmonale Hypertonie. -retard 50/-100 mg: Prophylaxe u. Langzeitbehandl. d. Angina pectoris.

ASS-ratiopharm® 300/-500 Tabletten Ap Fachinfo-Service

Anw.: Schmerzen u.Fieber.

44.B.1.1. Gichtmittel (1APharma)
Allopurinol 100/-300 - 1 A Pharma Tabletten Rp

Anw.: Hyperurikämie mit Serum-Harnsäurewerten im Bereich von 500 µmol/l u. darüber, sofern nicht diätetisch beherrschbar. Krankheiten, die durch vermehrte Harnsäure im Blut verursacht werden, insbes. Gicht, Urat-Nephropathie u. Urat-Nephrolithiasis. Sek. Hyperurikämie unterschiedl. Genese. Prophyl. von Ca-oxalat-Steinen bei erhöhten Harnsäurewerten. Kdr.: Urat-Nephropathie bei Leukämie-Behandl. Sek. Hyperurikämie unterschiedl. Genese. Bei den angeborenen Enzymmangelkrankheiten Lesch-Nyhan-Syndrom u. Adenin-Phosphoribosyl-Transferasemangel.

17.B.1.1.2.2. Antihypertonika (ALIUD PHARMA)
Moxonidin AL 0,2 mg/-03, mg/-0,4 mg Filmtabletten Rp

Anw.: Leichte bis mittelschwere essentielle Hypertonie.
Anw.-beschränk.: Claudicatio intermittens, Morbus Raynaud, Morbus Parkinson, epilept. Erkr., Glaukom, Depressionen, mäßig eingeschränkt. Nierenfunkt., schwere cerebrovaskuläre Insuff., unmittelbar zurücklieg. Myokardinfarkt, periphere Durchblutungsstör., mittelschwere Herzinsuff., Galaktoseintoleranz, Laktasemangel, Glucose-G

60.4.B.1.1. Magen-Darm-Mittel (1APharma)

Ranitidin 150/-300 - 1 A Pharma Filmtabletten Rp

Anw.: Therapie von Erkr. im oberen Gastrointestinaltrakt, bei denen eine Verringerung der Magensäuresekr. angezeigt ist: Duodenalulcera, benigne Magenulcera, Refluxösophagitis, Zoll.-Ell.-Syndr. Zusätzl. f. 150 mg: Langzeittherapie v. Duodenal- u. benignen Magenulcera, um deren Wiederauftreten zu

verhindern; die Langzeittherapie ist ind. bei Pat., aus deren Anamnese bekannt ist, daß sie zu Rezidiven neigen. Einmalige Gabe währ. der Geburt zur Verhütung v. Säureaspiration. Fortsetzung der mit Ranitidin in Inj.form eingeleiteten Prophylaxe streßbedingter Schleimhautläsionen im oberen Magen-Darm-Bereich. Fortsetzung der mit Ranitidin in Inj.form eingeleiteten Prophylaxe von Rezidivblutungen u. der unterstützenden Maßnahmen bei Blutungen aus Erosionen od. Ulzerationen im Magen u. Duodenum. Nicht zur Behandl. von geringf. Magen-Darm-Beschw. Ausschluß der Malignität insbes. vor der Behandl. von Magenulcera. Bei Pat. mit Ulcus duodeni u. ventriculi sollte der Heliobacter pylori-Status bestimmt werden; es ist, wo immer mögl., eine Beseitigung des Bakteriums durch eine Eradikationstherapie anzustreben.

Tegretal® 200 Tabletten Rp Fachinfo-Service

Anw.: Epilepsien: Partielle Anfälle mit komplexer Symptomatik (psychomotorische Anfälle); partielle Anfälle mit elementarer Symptomatik (fokale Anfälle); Grand mal, insbesondere fokaler Genese (Schlaf-Grand mal, diffuses Grand mal); gemischte Epilepsieformen. Trigeminus-Neuralgie, genuine Glossopharyngeus-Neuralgie, schmerzhafte diabetische Neuropathie. Nichtepilept. Anfälle bei multipler Sklerose, wie z. B. Trigeminus-Neuralgie, tonische Anfälle, paroxysmale Parästhesien, paroxysmale Dysarthrie u. Ataxie, Schmerzanfälle. Akute Sympt. d. Alkoholentzugs (Alkoholentzugssyndrom). Tegretal 200, 200 u. 400 retard zusätzl.: Prophylaxe manisch depressiver Schübe (wenn keine Behdlg. mit Lithium mögl.).

36.B.1.3.1.3. Diuretika (Roche)
Unat® RR (2,5 mg)/-Cor (5 mg)/-10 Tabletten Rp Fachinfo-Service

Anw.: Unat RR (2,5 mg): Essentielle Hypertonie. Unat Cor (5 mg)/-10/-10 mg Inj.-Lsg./-20 mg Inj.-Lsg.: Kardiale Ödeme und/oder Ergüsse. Inj.-Lsg.: i.v. Behandl. bei Lungenödem mit akuter Herzmuskelschwäche.

17.B.4.1.2. Antihypertonika (Solvay Arzneimittel)
Teveten® Mono 600 mg Filmtabletten Rp Fachinfo-Service

Anw.: Essentielle Hypertonie.

27.B.1.1.1.3. Betarezeptoren-, Calciumkanalblocker u. Hemmstoffe d. Renin-Angiotensin-Systems (AstraZeneca, Promed)
Beloc-Zok® Herz 23,75 mg/-mite 47,5 mg/-95 mg/-forte 190 mg teilbare Retardtabletten Rp Fachinfo-Service

Anw.: Beloc-Zok mite 47,5 mg, Beloc-Zok 95 mg, Beloc-Zok forte 190 mg: Hypertonie, A. pectoris, hyperkinetisches Herzsyndrom, tachykarde Arrhythmien, Langzeitbehandl. bei u. nach Herzinfarkt, Migräneprophylaxe, stabile chronische gering bis mäßig ausgeprägte Herzinsuffizienz bei eingeschränkter systolischer Ventrikelfunktion (Ejektionsfraktion £40%) – zusätzl. zur üblichen Standardtherapie mit ACE-Hemmern u. Diuretika, u. ggf. Herzglycosiden. Beloc-Zok Herz 23,75 mg: Stabile chronische gering bis mäßig ausgeprägte Herzinsuffizienz bei eingeschränkter systolischer Ventrikelfunktion (Ejektionsfraktion £40%) – zusätzl. zur üblichen Standardtherapie mit ACE-Hemmern u. Diuretika u. ggf. Herzglykosiden.

71.B.1.2.1.5. Psychopharmaka (Lundbeck)
Deprilept® 25/-50/-75 Filmtabletten Rp Fachinfo-Service

Anw.: Depressive Erkrankungen.

17.B.3.1.1.1.1.3. Antihypertonika (ct- Arzneimittel)
nitrendipin 10/-20 von ct Tabletten Rp Fachinfo-Service

Anw.: Essentielle Hypertonie.

56.B.1.2. Laxantia (ALIUD PHARMA)
Lactulose AL Sirup Ap

Anw.: Obstipation, die durch ballaststoffreiche Kost u. and. Maßnahmen nicht ausreichend beeinflußt werden kann, sowie Erkrank., die eine erleichterte Defäkation erfordern. Prophylaxe u. Therapie der portokavalen Enzephalopathie.

27.B.1.2.1.1.1.1. Betarezeptoren-, Calciumkanalblocker u. Hemmstoffe d. Renin-Angiotensin-Systems (Shire Deutschland)
Aprical® Lösung Rp Fachinfo-Service

Anw.: Aprical 10 -retard, -Lsg.: Vasospast. Angina pectoris (Prinzmetal-Angina, Variant-Angina), chronisch stabile Angina pectoris (Belastungsangina). Essentielle Hypertonie. Aprical 10 zusätzl.: Raynaud-Syndrom. Aprical Lsg. zusätzl.: Hypertensiver Notfall. Raynaud-Syndrom.

71.B.4.2.1.3. Psychopharmaka(Desitin)
Diazepam Desitin® rectal tube 5 mg/-10 mg Lösung Rp Fachinfo-Service

Anw.: Status epilepticus, zur akuten klinischen Intervention bei akuten Angst-, Spannungs- u. Erregungszuständen, zur Prämedikation vor chirurgischen od. diagnostischen Eingriffen u. postoperativer Medikation, Zustände mit erhöhtem Muskeltonus, Tetanus, Fieberkrämpfe.

20.B.2.1.1. Antikoagulantia (Roche)
Marcumar® Tabletten Rp Fachinfo-Service

Anw.: Behandl. u. Prophylaxe v. Thrombose u. Embolie. Herzinfarkt (Langzeitbehandlung).

Schlanganfall (Insult)

Teil 1 / Teil 2

Autor: Vincenzo Raetscher
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