Autor/in: Martin Naumann

Rehabilitation

Definition:

…ist die Unterstützung beim Wiedererlernen von Alltagsfähigkeiten und die Wiedereingliederung bzw. Rückkehr in das Erwerbsleben nach einem Unfall oder einer Krankheit.

Aufgabe der Rehabilitation:

Rehabilitation widmet sich der Minimierung von verbleibenden Folgeschäden. Die R. bezieht sich immer auf den ganzen Menschen und nicht auf ein Organ bzw. den Schaden.

Was ist Rehabilitation

Rehabilitation ist Einsatz und Wirkung von Maßnahmen, deren Ziel die körperlichen ,psychischen und sozialen Folgen einer Behinderung auf ein Minimum zu beschränken ist.

Ziel:

Selbstständigkeit, Selbsthilfe und Eigenverantwortlichkeit so weit wie möglich wieder herzustellen.

Arten der R.:

Medizinische R.

  • kann schon während der Therapiephase beginnen
  • will vor allem Funktionsausfälle kompensieren

Bsp .: Ein Mann im Rollstuhl soll aufgrund seiner Halbseitenlähmung gewisse Tätigkeiten mit seiner noch Funktionsfähigen Hand lernen auszuüben.

Berufliche R.:

  • will die zu rehabilitierende Person in das Erwerbsleben zurückführen
  • spielt bei älteren Menschen eher weniger eine Rolle

soziale R.:

  • will den Betroffenen wie soweit wie möglich in die Gesellschaft integrieren
  • Sicherung sozialer Bezüge
  • Für ältere Menschen sehr wichtig

Motivation zur R.

Bei allen R.-bemühungen gilt die Hauptfürsorge der Motivation. Die M. ist der Motor für R. und sollte für gute Ergebnisse der R. dauerhaft erhalten bzw. geweckt werden.

  • Grundsatz

Reha-Bemühungen müssen da ansetzen, wo das Handycap SUBJECTIV am stärksten erlebt wird

  • Grundsatz

Das R.-Ergebniss wird durch individuelle Kombinationen von Worten und Neigungen des jeweiligen Menschen beeinflusst.

  • Grundsatz

Kleine Erfolge bewusst machen und zur Motivationssteigerung nutzen.

Die geriatrische R.

  • Prozess zur Unabhängigkeit im Bezug auf Fremdhilfe
  • Konzeption zur sozialen (Re)-Integration
  • Geisterhaltung zur Konzentration auf Teilerfolge und zum Abwenden der Resignation

Orte geriatrischer R.

Vollstationär:

  • Krankenhäuser mit Fachabteilung (Zwenkau)
  • Geriatrische Reha-Kliniken
  • Entsprechende AP-Heime (mit konzeptioneller- und personeller Ausstattung)
  • Entsprechende Kurzzeitpflegeeinrichtungen

Teilstationär:

  • geriatrische Tageskliniken

Ambulant:

  • niedergelassene Therapeuten

Probleme:

  • kaum geriatrisch ausgebildete Hausärzte
  • überfordertes Personal
  • Behandlungskonzepte der Kliniken müssen auf körperliche, psychische und umweltbedingte Probleme eingehen

Ein Stufenmodell voll-, teilstationärer und ambulanter Reha-Einrichtungen soll folgenden Verlauf verhindern:

Akkuterkrankung -> Hospitalisierung -> Immobilität -> Pflegebedürftigkeit

Geriatrische Reha an verschiedenen Orten

Akutkrankenhaus -> integrierte Reha

Geritrische Reha-Klinik -> Abschluss der Krankenhausbehandlung -> evt. Entlassung nach hause

Geriatrische Reha in der Kurzzeitpflege -> beschränkte Reha

Geriatrische Reha im AP-Heim -> nur unter speziellen Bedingungen möglich

  • gründliche Anamnese
  • Resssourcen erfassen und fördern
  • Einbezug angehöriger in den Pflegeprozess
  • Multiprofessionelles Team

Mobiles Reha-Team -> großer Vorteil durch Ramenbedingungen

Ambulanter Pflegedienst –Y wichtige Reha wird geleistet

Reha und Heimpflegebedürftigkeit

Ist der alte Mensch in der lage durch Reha seine Pflegebedürftigkeit zu mindern, wird von der Heimpflegebedürftigkeit abgesehen

Es gilt der Grundsatz:

REHABILITATION VOR PFLEGE

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