Autor/in: Tanja

Leukämie und palliative Schmerzen

Leukämie und palliative Schmerzbehandlung Leukämie Arten:*ALL(akute lymphatische Leukämie)

  • *AML(akute myeloische Leukämie)
  • *CLL( chronisch lymphatische Leukämie)
  • *CML(chronisch myeoloische Leukämie)
  • ALL: unnatürliche Vermehrung der Granolozyten& Monozyten. Die Blasten verdrängen dadurch die restlichen roten Blutkörperchen. Ery´s müssen nun von Organen (Levbber& Milz) aufgenommen werden -> Vergrößerung der Organe

Symptome:

  • akuter Beginn
  • Schweres Krankheitsgefühl
  • Fieber
  • Schüttelfrost
  • Lymphknotenschwellung
  • Anämie(durch Erythrozytenverdrängung)
  • ↑Blutungsneigung
  • Nekrotisierende Schleimhautveränderung
  • Knochen- & Gliederschmerzen
  • Meningistiszeichen(eventl. Metastasen im Hirn)

AML:

  • maligne Entartung des blutbildenen Systems( Myelopoese)

Symptome:

  • allgem. Schwäche, Blässe, Krankheitsgefühl
    – ↑ Blutungsneigung
    -Infektanfälligkeit
    – Milzvergrößerung + Lymphknotenschellung
    – Mundsoor
    – ↓ Leukozyten
    – ↑LDH
    – Anämie, Thrombopenie

CLL :

B-Zell- Non- Hodgkin- Lymphom(>50J)

Symptome:

  • Lymphknotenschwellung
  • MIlz- & Lebervergößerung
  • Hauterscheinungen: Juckreiz, Ekzeme; Mykosen, Herpes, Hautblutungen, Blasse Haut und Schleimhaut
  • Parotitis
  • Leukozytose↑
  • Im Knochenmark Anteile von Lymphozyten
  • Antikörper↓
  • ↑IgM

CML:

3Phasen=

1. Stabile Phase
2. Akzeterationsphase
3. Blastenschub

Symptome:

  • Gewichtsabbnahme
  • Schwäche
  • Druckgefühl im Oberbauch
  • Infektneigeung
  • Fieber
  • ↑ Blutungsneigung
  • Anämie
  • Milzinfarkte & Milzvenenthrombose
  • Zerebrale Blutungen

DIAGNOSTIK:

  • BE (Diff BB)
  • Knochenmarksuntersuchungen
  • Lumbalpunktion
  • Sono
  • CT
  • MRT

Therapie:

bei Akuter Leukämie: Ziel ist die vollständige Remission

  • Gabe von Medis direkt in den Liquorraum
  • Hochdosierte Strahlentherapie
  • Allogene Blutstammzelltransplantation

Bei Chronischer Leukämie:

  • Frühzeitige hochdosierte Chemotherapie
  • Danach Knochenmark & Blutstammzellstrahlentherapie

PALLIATIVE SCHMERZBEHANDLUNG

= Ansatz Verbesserung der Lebensqualität durch Vorbeugung oder Linderung Einfluss von Schmerz: nicht ausreichend behandelt→ Beeinträchtigung vieler AL´s Erfassung der Schmerzintensität:

Dabei teilt man die Schmerzen auf einer Skala von 1-10 ein.

1= leichter Schmerz
2=mäßiger Schmerz
3=Starker Schmerz
4=sehr starker Schmerz
5….6… usw

Ab einer Schmerintensität von 3 sollten entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden.

Schmerztherapie:

  • Festlegung regelmäßiger Einnahme
  • Ermittlung der individuellen Dosierung
  • Effektive Prophylaxe von NW
  • Definierung von Zusatzmedis im Bedarfsfall
  • Kontrolle der NW´s

Therapie:

nach Stufenplan der WHO bei onkologischen Patienten

Stufe I-II: nichtopiodanalgetikum ( NVS, Diclofenac, Ibu, ASS) <
Stufe III : starkes Opioid ( Morphin, Morphin ret…)

Pflege akut/ während der Therapie

  • Umkehriso zum Schutz des Pat.
  • Angehörige und Pat. Anleiten+ aufklären über unklare Durchführung von Schutzmaßnahmen
  • Aufklärung des Pat. Zur Selbstüberwachung(Blutungen, Schleimhautentzündungen etc.)
  • Pat.beobachtung: Vitalzeichen, BZ, Blutungen, Scmerz, Schleimhaut, regelm. Labor etc.
  • Kontrolle von Medi-wirkung auf NW
    Bei Zytostatikagabe achten auf: Übelkeit, Erbrechen, neurolog. Veränderungen, körperl. Veränderungen
  • Bltungsprophylaxe
  • Pneumonieprophylaxe
  • Ggf Kontakt zu einem Sanitätshaus zwecks Perrücke

Pflege chronisch

  • Pat kommt meist erst in Spätphase ins KH
  • Solange wie möglich Selbstständigkeit wahren (oft Pflegemodell nach Orem Selbstpflegedefizit*)
  • Angehörige miteinbeziehen
  • Auseinadersetzung mit dem Strebeprozess, ggf. Begleitung und Unterstützung
  • Ggf. Seelsorger miteinbeziehen
  • Adäquate Schmerztherapie nach AVO, regelm. Schmerzskala erfragen

REHA und Krankenkasse

  • Behindertenausweis( eventl. Behinderung 60-100%)
  • Ärtzl. Bescheinigung über Art der Behinderung/ Krankheit
  • Ggf. beantragen einer Pflegestufe
  • AHB
  • Bei neuen Medis übernehmen eher private Kassen die Kosten…bei herkömmlichen auch die staatl. Kassen
  • Selbsthilfegruppen
  • Kur
  • Onkologische Reha
  • Kosten übernehmen Krankenversicherung+ Rentenversicherungsträger
  • Bei Kindern mit Leukämie Möglichkeit für Familenreha

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