Dekubitusprophylaxe
Wir sind rechtl . zur Anwendung neuester Prophylaxen- Methoden und deren Doku verpflichtet!!
- Risikoeinschätzung
- Mobilisation
- Lagerung
- Hautpflege
- Ernähung, ausreichende Flüssigkeit
Risikoeinschätzung
Beobachtung, pflegerische Anamnese (durch Krankenunterlagen, Gespräche)
» Norton-Skala
ab 25 Punkte und weniger besteht Dekubitusgefahr
Mobilisation
Lagerung
- mind. alle 2 h , bzw. so dass keine Hautrötug entsteht
- Lagerungsplan » 30° + Rücken + 135°
- Superweichlagerung (gute Druckverteilung) » Gefahr der Mobilitätsentnahme
- Hohllagerung » Fersen - Frei
Ziele:
- Therapie
- Prophylaxe
- Wohlbefinden
Lagerung zur Prophylaxe:
- Normalmatratze mit Hilfsmittel
- Spezialmatratze (z.B. Tempur )
- Spezialmatratze mit automatischer Umlagerung
Kriterien
- Verträglichkeit
- Sicherheit
- Wirksamkeit
- Wirtschaftlichkeit
Grundsätze:
- so wenig Lagerungsmittel wie nötig verwenden » nehmen Mobilität
- Lagerungskissen so wählen, das sie den individuellen Bedürfnissen entsprechen
- frühzeitig Antidekubitussysteme verwenden
- Entscheidung treffen ob Weich- oder Hohllagerung
- je mehr Körperfläche aufliegt, desto besser ist die Druckverteilung
- Mobilität fördern ist besser als Lagerung
Druckentwicklung bei verschiedenen Lagerungen:
- Rückenlage: Ferse und Kreuzbein
- 30° Schräglage: Keine Belastung der klassischen Stellen
Durchführung:
ein Kissen in den Rücken und eins unter das höher liegende Bein
Test :Hand muss frei zw. Kreuzbein und das Bett geschoben werden können
- 90° Seitenlage: Trochanter !!!
- 135° belastet die Beckenkante, aber sonst gut!!!!
Durchführung:
Pat auf eine Bettseite legen, mittiger Arm unter das Gesäß schieben, Seitenlagerung, Kopfkissen vor den Brust- Bauchraum, weiter drehen,
Test: unterer Trochanter major muss frei sein
- 180° Becken, Knie, Ohrmuschel
- Hautpflege
- Ernähung, ausreichende Flüssigkeit
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