Bereiche
PfeilStartseite
PfeilAusarbeitungen
PfeilArzneimittel
PfeilAnatomie
PfeilBeschäftigung
PfeilErnährung
PfeilKlausuren
PfeilKrankheiten
PfeilPflege
Pfeilf-j - k-o - p-t - u-z
PfeilPraktika
PfeilPsychologie
PfeilGedichte
PfeilRecht
PfeilSonstige
PfeilAusbildung
PfeilAltenpflegeschulen
PfeilSchule vorstellen
PfeilArbeit Einsenden
abschluss_grafik
 Interaktiv
PfeilSchüler Forum
PfeilPflege Chat
PfeilBücher Tipps
PfeilLinks/Downloads
abschluss_grafik
 Service
PfeilStellen / Börse
PfeilKontakt
PfeilDas Team
PfeilImpressum
abschluss_grafik

Mitglied im Pflegenetz
Autor: Fibula überarbeitet von Apopfleger
Diese Seite Ausdrucken




Die Subcutane Infusion

Begründung der Pflegemaßnahme
 
Die subcutane Infusion wird wie auch die Injektion nur auf ärztlicher Anordnung verabreicht. In der Regel handelt es sich dabei nur um NaCl oder Ringerlösung um den Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt zu verbessern. Andere Infusionen, besonders Medikamente, können schwere Gewebeschäden verursachen. Die häufigste Indikation für subcutan-Infusionen ist wahrscheinlich die Sicherstellung einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr, wenn dies anders nicht mehr möglich ist, etwa bei sterbenden Bewohnern, wenn diese nicht mehr ins Krankenhaus sollen.
 
 
Früher waren subcutane Infusionen noch an der Tagesordnung, weil venöse Zugänge nur unter großem Aufwand möglich waren (chirurgische Freilegung einer Vene auf Intensivstationen). Dafür wurden spezielle subcutan-Kanülen verwendet, um große Flüssigkeitsmengen verabreichen zu können. Die Bereiche, in die die Infusionen verabreicht wurden, schwollen meist stark an, die Flüssigkeit wurde dann nach und nach vom Körper aufgenommen.
 
 
Vorbereitung einer Infusion

  • Überprüfung der Schriftlichen Anordnung des Arztes
  • 5-R-Regel beachten

Richtiges Medikament
Richtige Dosis
Richtiger Zeitpunkt
Richtiger HB
Richtige Applikation

  • Unversehrtheit des Behälters prüfen
  • Verfallsdatum beachten
  • Auf Ausflockungen, Trübungen Verfärbungen achten
  • Arbeitsfläche desinfizieren
  • Händehygiene
  • Material richten:
  • Infusionslösung (nach Anordnung)
  • Steriles Infusionsbesteck
  • 2 Sterile Butterfly (1 als Ersatz)
  • Haut +Händedesinfektionsmittel
  • Einwegrasierer
  • Handschuhe
  • Tupfer
  • Stift (um Infusionsflasche zu beschriften)
  • Braunülenflaster/Fixierungspflaster + Schere
  • Abwurfbox

Richten der Infusion

  • Verschlußkappe unter Wahrung der Asepsis entfernen
  • Infusionsbesteck auspacken
  • Rollklemme schließen
  • Schutzhülle vom Einstichdorn nehmen und den Dorn durch den Stopfen der Flasche stechen
  • Infusionsflasche am Ständer aufhängen
  • Butterfly auspacken und an dem Besteck anbringen  (Schutzhülle bleibt auf der Kanüle um Kontaminationen zu vermeiden
  • Belüftung öffnen
  • Tropfenkammer durch leichtes Komprimieren bis zu 2/3 füllen
  • Rollklemme öffnen
  • System entlüften
  • Infusionsflasche mit Daten des HB und evtl. Medikamentenzusätzen beschriften (um   Verwechslungen zu vermeiden)

Das Anlegen einer s.c. Infusion

  • Information und Einverständnis des HB
  • Händehygiene
  • Bewohner lagern
  • Einstichstelle (Außenseite Oberschenkel) freimachen
  • Desinfektion und Einwirken (Um Infektionen vorzubeugen)
  • Butterfly so greifen, daß der Schliff richtig liegt
  • Schutzhülle vom Butterfly entfernen
  • Hautfalte nehmen und im 45 Grad; Winkel einstechen
  • Unter (um Druckstellen zu vermeiden) und auf den Butterfly einen Tupfer legen (zum   fixieren) und mit Hansaplast festkleben
  • Ein Stück Infusionsschlauch zu einer Schlinge bilden und ebenfalls fixieren (um Zug auf die   Nadel zu vermeiden, da diese sonst verrutschen könnte)
  • Hb lagern / zudecken
  • Rollklemme öffnen — Tropfenzahl nach ärztlicher Anordnung einstellen: Faustregel: 20 Tropfen pro Minute entsprechen ca. 1ml

Nachsorge

  • Händehygiene
  • Wirkung und Reaktion beobachten
  • Infusion überwachen (damit der HB sich die Infusion nicht versehentlich zieht)
  • Dokumentation
Autor: Fibula überarbeitet von Apopfleger
Diese Seite Ausdrucken