Pflegebericht
Von: Fibula 3BFA1
Einsatzstelle: Bodelschwingh-Heim
Einsatzzeitraum von August 1997 bis Mai 98
(voraussichtlich bis August 2000)
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Vorstellung des Bodelschwingh-Heims und
der Station
1.2 Vorstellung des Heimbewohners
2. Tagesablaufs des Heimbewohners
2.1 Frühdienst
2.2 Spätdienst
3. Beschreibung einer Pflegemaßnahme
(Mund und Prothesenpflege bei einem immobilen HB)
3.1 Begründung
3.2 Vorbereitung
3.3 Durchführung
3.4 Nachsorge
1. Einleitung
1.1 Vorstellung des Bodelschwingh-Heims und der Station
Im Jahre 1969 hat die Evangelische Kirchengemeinde Weinheim am Süd-Ost-Hang
der Stadt ein Altenzentrum errichtet, um alten Menschen Heimat, Geborgenheit,
persönliche Betreuung und Pflege zu bieten.
Man benannte das Haus nach Vater Bodelschwingh, womit man zum Ausdruck
bringen wollte, daß auch dort der christliche Geist über den
täglichen Abläufen ein Wegweiser ist.
Das Heim liegt nahe dem Stadtkern, direkt neben dem Schloßpark
und bietet einen schönen Ausblick zur Windeck und zur Wachenburg
sowie in die Rhein-Neckar-Ebene. Man kann also, bei einem Spaziergang
im Schloßpark, oder im nahegelegen Exotenwald wunderbar Ruhe und
Entspannung finden.
Es werden diverse Veranstaltungen geboten, wie z. B. Kaffefahrten bzw.
Ausflüge in die Umgebung, der Jahreszeit entsprechende Feste/Feiern
und Basare (wie zum Beispiel unser Weihnachtsbasar) oder auch kulturelle
Genüsse wie Konzerte, Chorgesänge, Theaterstücke vom Heißenberg-Gymnasium
u.s.w.
Das Bodelschwingh-Heim hat 5 Stationen: A, B, C, D und die Pflegestation.
Station A
Die Station A befindet sich im Altbau des Hauses. Sie ist auf 3 Stockwerke
verteilt, welche wir mit A1, A2 und A3 bezeichnen. Das Personal besteht
dort aus 3 examinierten Altenpflegerinnen, 1 Krankenschwester, 1 Kinderkrankenschwester,
5 Altenpflegehelferinnen (2 davon mit Ausbildung), 1 Schülerin im
ersten Lehrjahr (das ist meine Wenigkeit!), 1 Zivildienstleistenden,
1 Praktikanten und 2 Aushilfskräften. Gelegentlich arbeitet auch
die Praxisanleiterin des Hauses auf Station A.
Die Schichtleitung arbeitet grundsätzlich auf A1, denn dort befindet
sich auch das Stationszimmer, mitsamt dem Giftschrank und dem elektronischen
Dokumentationssystems der Station.
Wir betreuen 41 Heimbewohner, von Pflegestufe 0 bis Pflegestufe 3 ist
alles vertreten. Auf Station A gibt es ausschließlich Einzelzimmer.
Die Zimmer haben alle ein Waschbecken, Toilette und Badezimmer befinden
sich allerdings auf dem Flur des jeweiligen Stockwerks und werden gemeinschaftlich
genutzt. Die Zimmer, welche zur Straße zeigen haben einen Balkon.
A1, A2 und A3 haben jeweils eine kleine Teeküche, in der das Frühstück
sowie das Abendbrot vorbereitet wird. Das Mittagessen kommt servierfertig
aus der Zentralküche des Hauses, welche ihren Sitz im Erdgeschoß hat
und deren Angestellte auf ständigem Kriegsfuß mit dem Pflegepersonal
leben.
Auf A1 und A3 befindet sich auch eine Fäkalienspüle, nur auf
A2 ist keine.
Dafür hat A2 das einzige Badezimmer mit einer neuen elektronischen
Badewanne, die allerdings kein Heimbewohner benutzen möchte, da
die Heimbewohner mit diesem neumodischen Lifter und der Badewanne
nicht zurecht kommen. Daher wird immer auf A1 oder A3 gebadet, denn dort
befinden sich ganz alte, normale Badewannen. Jede Station hat einen Schmutzraum
und einen Wäscheraum. Im Schmutzraum befinden sich Müll und
Wäschesäcke im Wäscheraum ein fahrbarer Wäscheschrank,
der täglich mit frischer Wäsche aus der Wäscherei aufgefüllt
wird.
Station B
Auch Station B befindet sich im Altbau. Sie liegt parallel zu Station
A, die Stationen sind ziemlich ähnlich. Es gibt dort ebenfalls nur
Einzelzimmer, teilweise mit Balkon, alle mit Waschbecken und die Bäder
befinden sich auf den Fluren von B1, B2.
Das Personal besteht aus: 2 examinierten Altenpflegern, 1 Krankenpfleger,
2 Schülern (davon eine im 2. und eine im 3. Lehrjahr), 6 Pflegehelferinnen
(mit und ohne Ausbildung), 1 Hauswirtschafterin, 1 Praktikanten, 1 Zivildienstleistenden
und 2 Aushilfen. Auch hier arbeitet die Praxisanleiterin teilweise mit.
Station C
Station C befindet sich im Erdgeschoß des Hauses. Diese Station
hat 2 Speisesäle, einer davon befindet sich direkt beim Stationszimmer.
Dort wird von den Schülern immer die Geburtstagsfeier des Monats
geleitet. Station C hat hauptsächlich Doppelzimmer, aber auch Einzelzimmer
und ein Dreibettzimmer. Die Station befindet sich zwar nicht im Neubau, ist
aber komplett renoviert und sieht daher sehr modern aus. Auf dem Dach
des Neubaus befindet sich eine Terrasse mit einem herrlichen Ausblick
auf die Umgebung. Die Zimmer haben teilweise einen Balkon und seit der
Renovierung hat auch jedes Zimmer ein Bad.
Auf Station C arbeiten: 4 examinierte Altenpfleger, 5 Pflegehelferinnen,
2 Schüler (im 1. und 2. Lehrjahr), 1 Hauswirtschafterin, 1 Zivildienstleistender,
1 Praktikantin und 1 Aushilfe, welche insgesamt 36 Heimbewohner betreuen.
Station D
Station D erstreckt sich über 2 Stockwerke die sich im Neubau befinden.
Die Zimmer sind alle auf dem neusten Stand. Es gibt Einzel- Doppelzimmer
und ein Dreibettzimmer, sowie Appartements. Die Zimmer haben teilweise
Balkon oder Terrasse. Das Stationszimmer befindet sich im untersten der
beiden Stockwerke, obgleich im oberen Stockwerk ebenfalls eines ist,
welches aber ungenutzt bleibt. Auch Station D hat einen kleinen eigenen
Speisesaal. Auf Station D arbeiten: 6 examinierte Altenpfleger, 5 Altenpflegehelferinnen
(3 ohne Ausbildung/2 mit Ausbildung), 2 Schüler (1. und 2. Lehrjahr),
1 Hauswirtschafterin, 1 Zivildienstleistender und 1 Praktikantin.
Pflegestation
Die Pflegestation ist eine beschützende Gerontopsychiatrie-Staion
in welcher weglaufgefährdete, demente Bewohner wohnen. Die Zimmer
der Pflegestation sind ausschließlich Doppelzimmer, jedes mit eigenem
Bad. Nach dem Umbau sind die Balkone weggefallen um die Zimmer etwas
zu vergrößern. Aber dafür verfügt die Station über
einen Innenhof mit Wiese und Blumenbeeten und einer Sitzecke unter einem
großen Sonnenschirm.
Hier leben 26 Heimbewohner und das Personal besteht aus: 2 Krankenschwestern,
2 Altenpflegerinnen, 5 Altenpflegehelferinnen, 1 Krankenpflegehelferin,
1 Schülerin und eine Hauswirtschafterin.
Alle Stationen verfügen über Teeküchen, Stationsbäder,
Schmutz und Wäscheräume. Die fitteren Heimbewohner essen im
Speisesaal im Erdgeschoß, die weniger Mobilen im jeweiligen Speisesaal
der Station und die stark Pflegebedürftigen essen auf ihren Zimmern.
Nur auf der Pflegestation werden die Mahlzeiten von jedem Heimbewohner
im Speisesaal der Station eingenommen.
Des weiteren hat das Haus eine große Zentralküche im Erdgeschoß (welche
von 2 Köchen und mehreren Angestellten betrieben wird), eine Wäscherei
im Keller des Hauses (in welcher auch Heimbewohner beschäftigt sind),
eine Verwaltung für die Bürotätigkeiten und nicht zu vergessen
das Reinigungspersonal, welches für die Grundreinigung des Hauses
und die Hygienemaßnahmen der Bäder und der Bewohnerzimmer
zuständig ist.
Heimleiter des Hauses ist Herr Seifert.
Die Pflegedienstleitung besteht aus Frau Zieger (Krankenschwester) und
deren Stellvertretung Schwester Eleonore Steffen (Altenpflegerin).
Frau Petzel ist die Hauswirtschaftsleiterin, ihr Zuständigkeitsbereich
betrifft die Küche, die Wäscherei, sowie das Reinigungspersonal.
1.2 Vorstellung des Heimbewohners
Herr F. wurde im April 1913 als Ältester von 2 Söhnen der katholischen
Familie F. aus Bendorf geboren. Herr F. besuchte eine höhere Schule
und machte dort sein Abitur. Anschließend studierte er in Bonn
auf der Pädagogischen Hochschule, um Lehrer zu werden. Als der 2.
Weltkrieg kam, mußte auch Herr F. daran teilnehmen. 1942, also
noch während dem Krieg, heiratete Herr F. eine Frau, welche ebenfalls
aus Bendorf stammte. 1944 kam er in der französischen Normandie
in Gefangenschaft. 2 Jahre später kam er nach England und blieb
dort bis 1948 in Gefangenschaft. Im selben Jahr wurde auch seine einzige
Tochter Gisela geboren.
1949 zog Familie F. nach Rheinhessen, wo sie 14 Jahre lang auf dem Dorf
lebten. Herr F. unterrichtete in einer Dorfschule. Seine Arbeit als Lehrer
machte ihm immer sehr viel Spaß. Zuhause mußte er im Garten
arbeiten. Seine Frau achtete immer darauf, daß Herr F. den Garten
in Ordnung hielt. 1963 zog die Familie F. nach Worms. Dort hatte Herr
F. eine Stelle als Konrektor bekommen, später wurde er sogar Rektor.
Als Lehrer und Rektor war Herr F. stets beliebt. Er war ein geselliger
Mann, immer freundlich und humorvoll.
Mit 63 Jahren ging Herr F. in den Ruhestand. Er pflegte weiterhin den
Garten und löste Kreuzworträtsel. Mit dem Ruhestand aber, war
er nicht ganz zufrieden. Es viel ihm schwer seine Arbeit aufzugeben,
da er immer gerne Lehrer war. 1993 starb die Frau von Herrn F. und 1996
erlitt er einen Schlaganfall. Seither ist er linksseitig gelähmt,
was auch der Grund für seinen Heimeinzug war.
Aktuelle Situation des HB:
Herr F. ist Diabetiker und hat einen Dauerkatheter. Er ist in Pflegestufe
3, denn er ist nicht in der Lage sich zu waschen, anzuziehen, geschweige
denn zu essen. Manchmal hat Herr F. Verwirrtheitszustände und redet
wirr. Sehr oft ruft er nach seiner verstorbenen Frau, oder dem Bruder.
Gelegentlich meint er auch er müsse unbedingt in die Schule gehen.
Ab und an kann man sich nur auf Englisch oder Französisch mit ihm
unterhalten, was wohl daran liegt, daß er noch sehr häufig
an die 4 Jahre Kriegsgefangenschaft denken muß. Seine Tochter,
die ebenfalls Lehrerin von Beruf ist, kommt täglich bis zu 3x vorbei
und ruft gelegentlich auch im Schwesternzimmer an, um sich nach dem Wohlbefinden
ihres Vaters zu erkundigen. Herr F. bekommt fast täglich Besuch
von der Nachbarschaftshilfe, oder ein Masseur kommt, oder die Krankengymnastin.
Auf jeden Fall ist er nicht einen Tag alleine. Herr F. ist allerdings
sehr launisch. Er kann beim Frühstück noch ganz nett sein und
Witzeleien machen und später bei der Grundpflege wird er dafür
ganz wüst. Das ganze kann auch umgedreht laufen. Jedenfalls wechselt
seine Laune andauernd.
Herr F. mag es nicht wenn andere Heimbewohner quasseln, wird dann schnell
wütend. Er nimmt gelegentlich an Gottesdiensten und Festen teil,
ist aber eher desinteressiert (die Tochter bestimmt ob er daran teilnehmen
soll oder lieber im Bett bleiben soll). Seine Tochter fährt bei
schönem Wetter mit ihm spazieren.
Vorlieben und Abneigungen:
- Herr F. haßt Tee und Wasser
- er liebt Buttermilch und andere Milchprodukte sowie Weinschorle
- er regt sich auf wenn er Wasser plätschern hört (z.B. beim
Waschen)
- er mag alte Gedichte und Lieder (Erinnerungen an seine Lehrzeit)
- haßt Lärm (unter anderem auch die Geräusche des Rasierapparates)
2. Tagesablauf des Heimbewohners
2.1 Frühdienst
Herr F. wird erst spät geweckt (kurz vor 8 Uhr), denn er ist gerade
morgens noch sehr schläfrig. Anschließend wird die Mundpflege
durchgeführt. Um ca. 8 Uhr wird das Frühstück gebracht,
Herr F. kann nicht alleine essen, daher wird er im Bett aufgesetzt um
das Essen gereicht zu bekommen. Herr F. ißt sehr schnell, dafür
trinkt er langsamer, da er sich sehr leicht verschluckt. Nach dem Frühstück
wird Herr F. gelagert. Er hat jetzt noch Zeit sich etwas auszuruhen und
zu dösen bis etwa 10 Uhr, denn dann ist die Pause der Schwestern
um und Herr F. wird (meist von 2 Schwestern) im Bett gewaschen und angezogen.
Bis dahin ist es etwa 10:30 Uhr.
Herr F. wird daraufhin in den Rollstuhl gesetzt. Dann wird er rasiert
und gekämmt, während die andere Schwester das Zimmer aufräumt
und das Bett macht.
Herrn F. wird etwas zu trinken angeboten. Sollte er bis dahin noch gut
gelaunt sein, so wird er zu den anderen Heimbewohnern gefahren, die in
der Sitzecke auf dem Flur warten. Ist Herr F. schlechter Laune, so lassen
wir ihn lieber in seinem Zimmer alleine, denn bei den anderen Heimbewohnern
ist gern lautes Gequatsche, und das kann Herr F. dann nicht leiden. Meistens
kommt um diese Zeit auch die Krankengymnastin, die mit Herrn F. in seinem
Zimmer diverse Bewegungsübungen macht. Um 11:30 kommt das Mittagessen,
welches von der Nachbarschaftshilfe gereicht wird, die bis dahin eingetroffen
ist. Nach dem Essen liest ihm die Nachbarschaftshilfe meist etwas vor.
Herr F. wird dann nach unserer Übergabe wieder ins Bett gebracht.
Das ist ca. um 13:30 Uhr. Wenn Herr F. aber schon vorher sehr müde
ist, Rückenschmerzen hat und schief im Rollstuhl hängt, dann
wird er schon um 12:30 ins Bett gebracht und sauber gemacht, sofern er
Stuhlgang hatte.
2.2 Spätdienst
Zwischen 12.30 Uhr und 14 Uhr wird der Kaffee ausgeteilt. In dieser Zeit
ist seine Tochter schon eingetroffen, die ihm zu trinken gibt, ihm vorliest
und sich mit ihm unterhält. Wenn die Tochter gegangen ist,
wird Herrn F. der restliche Kaffee gereicht, wobei man ein kleines Schwätzchen
mit ihm hält. Anschließend wird Herr F. gelagert. Dann kann
Herr F. noch etwas schlafen.
Zwischendurch wird mehrmals bei ihm hinein geschaut. Kurz vor 16 Uhr
wird ihm nochmals zu Trinken angeboten anschließend wird er gesäubert
sofern er Stuhlgang hatte, dann wird er gelagert. Die Schwestern gehen
dann in die Pause. Ungefähr um 16:30 gibt es Abendbrot, welches
Herrn F. wieder im Bett gereicht werden muß. Danach wird Herr F.
gelagert. Um ca. 18:30 wird bei Herrn F. die Abendtoilette durchgeführt.
Es wird ihm zu trinken angeboten und anschließend wird er gelagert.
Um diese Zeit trifft dann meistens gerade die Tochter ein, die dann bis
spät abends bei ihrem Vater bleibt und ihn noch mit kleinen Leckereien
verwöhnt.
3. Beschreibung einer Pflegemaßnahme
(Mund und Prothesenpflege bei einem immobilen HB)
3.1 Begründung
Eine saubere Mundhöhle erhöht das Wohlbefinden und verhindert
Mundgeruch sowie Krankheiten durch Bakterien.
3.2 Vorbereitung
benötigte Materialien:
- Zahnbürste
- Zahnpasta
- Prothesenbecher
- Handschuhe
- Odol oder Kamillentee
- Mundpflegeset mit Tupfern, Zange, Mundspüllösung
- Zellstoff
- Nierenschale
- Becher zum Mund ausspülen
Alle Materialien müssen bereit liegen, um einen reibungslosen Ablauf
zu gewährleisten. Die Hände müssen vorher gewaschen und
desinfiziert werden. Der Heimbewohner muß über die Maßnahme
informiert werden und im Bett aufgesetzt werden.
3.3 Durchführung
Einmalhandschuhe anziehen, Zellstoff unter das Kinn des HB legen (zum
Schutz des Nachthemdes und der Bettdecke) und den HB auffordern die Prothesen
aus dem Mund zu nehmen. Falls das nicht klappt muß man Hilfestellung
leisten. Die Zähne werden in den Prothesenbecher gelegt und anschließend, über
einem mit Wasser gefüllten Waschbecken (um ein Zerbrechen der Prothesen
zu vermeiden), mit Zahnbürste und Zahnpasta gereinigt. Sofern möglich
reicht man dem HB den Becher mit lauwarmen Wasser und einem Spritzer
Odol und fordert ihn auf den Mund auszuspülen und in die Nierenschale
zu spucken.
Die Tupfer aus dem Mundpflegeset werden auf die Klemme gesetzt, so daß kein
Metall den Mund verletzen könnte. Man tunkt den Tupfer in den Kamillentee
(oder Pfefferminze, das trocknet den Mund nicht so aus, oder Salbei,
oder Salzwasser zur physiologischen Selbstreinigung durch Anregung des
Speichelflusses) und reinigt dann vorsichtig die Mundhöhle (diesen
Vorgang mit ca. 4-5 Tupfern wiederholen, bis alle Borken entfernt sind).
Falls der HB bei der Metallklemme erschrickt können die Tupfer auch
auf den Finger gesteckt werden aber dabei immer Handschuhe tragen! Die
benutzten Tupfer werden in den vorhergesehenen Behälter im Mundpflegeset
abgelegt. Dem HB Mund abwischen und Prothesen einsetzen.
3.4 Nachsorge
Zellstoff, benutzte Handschuhe und Tupfer wandern in den Müll. Mundspülbecher
und Zahnbürste ausspülen.
Prothesenbecher, Mundspülbecher mit Zahnbürste und Zahnpasta
werden wieder ans Waschbecken gestellt. Das Wasser wird aus dem Waschbecken
gelassen, das Waschbecken wird gereinigt.
Das Mundpflegeset wird gereinigt, frische Tupfer, Klemme und Mundspüllösung
für die nächste Mundpflege auffüllen.
Anschließend Hände waschen und desinfizieren
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