Autor/in: B. Pafel

Morbus Menire

Ist eine Flüssigkeitsansammlung im Labyrinth des Innenohrs. Die genaue Ursache ist nicht bekannt. Es wird entweder zu viel Flüssigkeit im Innenohr gebildet bzw. zu wenig rückresorbiert. Eine Rolle spielen dabei möglicherweise Elektrolytstörungen bzw. ein chronischer Sauerstoffmangel. Gefördert wird dies durch Stress, Nikotinmissbrauch, Alkoholmissbrauch, Föhneinbruch.

Symptome:

  • Plötzlicher Beginn mit Drehschwindel, Schwerhörigkeit und Ohrgeräusche
  • Der Drehschwindel dauert Minuten bis Stunden und kann sich innerhalb von Tagen und Wochen wiederholen.
  • Die Schwerhörigkeit bessert sich nur zu Anfang. Sie wird von Anfall zu Anfall stärker und kann schließlich zur Taubheit führen.

Diagnostik:

  • Ausführliche Anamnese
  • Hörtest
  • Überprüfung de Hörnervs
  • Gleichgewichtsprüfungen

Therapie:

  • Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen (z.B. Vomex®)
  • Im Anfall Bettruhe
  • Durchblutungsfördernde Medikamente
  • Diuretika
  • Salzarme Kost
  • Gabe von Vitamin A und E
  • In Ausnahmefällen operative Maßnahmen z.B. Durchtrennung des Gleichgewichtsnervs

Vorbeugende Maßnahmen:

  • Meiden von Nikotin, Alkohol und Kaffee

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