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Mitglied im Pflegenetz
Autor: Dennis A.
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Morbus Bechterew


Definition:

Borbus Bechterew wird auch als ankyklosierende Spondylitis bezeichnet.
Sie ist eine chronische, rheumatische Erkrankung, welche vor allem die Wirbelsäule aber auch die peripheren ( äußeren) Gelenke, die Sehnen und Sehnenansätze, die Regenbogenhaut der Augen und wenn auch seltener, innere Organe betreffen kann.

Ausbreitung/Häufigkeit:

  • Mitteleuropa 0,2 – 0,3 % der Bevölkerung
  • Beginn zwischen dem 16. und 45. Lebensjahr ( Maximum im 26. Lebensjahr)
  • Männer sind 3x häufiger betroffen als Frauen

Ursachen:

  • Krankhafte Immunreaktion des Körpers durch eine veränderte Reaktion des HLA-Systems und durch Umwelteinwirkungen
  • Störung der Immunabwehr und T-Lymphozyten die Normalerweise körperfremde Erreger vernichten
  • dadurch entsteht diese chronische Entzündung
  • Es können auch Clamydien, Salmonellen, Shigellen eine Immunreaktion sein

Entstehung:

  • Gestörtes Wechselspiel zwischen de genetischen Anlagen
  • Krankheitserreger ( zystoxische T-Lymphozyten) im Darm

Symptome:

  • Leitsymptom entzündlicher Rückenschmerz
  • Beginn im alter zwischen 15 und 30 Jahren
  • Langsamer Beginn über Wochen
  • Morgendliche Schmerzmaximum verbunden mit einer Morgensteifheit der Wirbelsäule
  • Besserung bei Bewegung
  • Andauernder Schmerz über 3 Monate

Periphere Arthritis:

  • Zerstörung der Hüften in jungen Jahren

Enthesiopathie:

  • Schmerzen und Entzündungen der Sehnen und des Schleimbeutels
  • Entwicklung eines Fersensporns

Iridozyklitis

  • Entzündung der Augenkammer und der Regenbogenhaut
  • Lichtempfindlichkeit
  • Wiederkehrende Iridozykliden

Herzbeteiligung:

  • Seltene Entzündungen der Hauptschlagader
  • Häufige Herzrhythmusstörungen

Diagnose:


Körperliche Untersuchungen:

  • Testung auf menell´sche Zeichen diese Weisen auf Sakroilitis hin
  • Röntgen:

    • Buntes Bild ( nebeneinander liegende Gelenkstrukturen)
    • Vollbild
    • MRT ( Magnetresonanztomographie)

Labor:

  • BSG / BKS
  • CRP ( C-reaktiven Proteins)
  • Bestimmung HLA-27

Therapie:

  • Krankengymnastik
  • Sport
  • Medikamentöse Therapie


Sulfasalazin ( Azulfidine RA
A, Pleon RA a) 4 x 500 mg p. o. Nur mäßig wirksam bei der Wirbelsäulenbeteiligung, meist gut wirksam bei peripherer Arthritis und er immer wiederkehrenden Iridozyklitis
Methotrexat ( Lantarel a, Metex a u. a. ) 7,5 – 25 mg p .o. i. v. oder i. m. 1x die Woche! Stärker wirksam und notwendig bei Arthritis von Hüften oder Schultern oder bei der Spondylitis oder Spondylodiszitis

Basismedikament

Dosierung

Eigenschaften

Sulfasalazin ( Azulfidine RAA, Pleon RA a)
4 x 500 mg p. o. Nur mäßig wirksam bei der Wirbelsäulenbeteiligung, meist gut wirksam bei peripherer Arthritis und er immer wiederkehrenden Iridozyklitis
Methotrexat ( Lantarel a, Metex a u. a. ) 7,5 – 25 mg p .o. i. v. oder i. m. 1x die Woche! Stärker wirksam und notwendig bei Arthritis von Hüften oder Schultern oder bei der Spondylitis oder Spondylodiszitis

Prognose:

  • Nicht immer gleicher Verlauf
  • Bei ca. 80% ist eine Erwerbsfähigkeit möglich
  • Berufe sollten besprochen werden mit dem Behandelnden Arzt
  • Bei 10-20% kommt es zur fortschreitenden Versteifung diese kann zu Behinderungen führen

Prophylaxe:

  • Bisher keine Wirksamen Bekannt.
Autor: Dennis A.
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