Autor/in: B. Pafel

Makuladegeneration

Hierbei geht die zentrale Sehschärfe eines Auges ganz oder teilweise verloren. In folge einer Durchblutungsstörung oder anderer Faktoren kommt es zu einer Verschlechterung der Sehschärfe im Bereich der Makula (Stelle des schärfsten Sehens). Die Sinneszellen sterben im Bereich der Makula ab.

Ursachen:

  • Altersabhängig (meist nach dem 75. Lebensjahr)
  • Genetische Faktoren
  • Hypertonie (Diastolischer Blutdruck über 95 mmHg)
  • Gestörte Entsorgung von Stoffwechselprodukten

Häufigkeit:

  • Frauen sind 2 bis 7 Mal häufiger betroffen

Man unterscheidet 2 Formen:

Trockene Form nennt man auch senile Makulopathie

  • Häufige Form
  • langsam fortschreitend
  • Pigmentveränderungen der Makula

Feuchte Form nennt man auch scheibenförmige Makulopathie

  • Kann schnell fortschreiten
  • Es bilden sich zahlreiche fleckenförmige Plaques im Makulabereich mit Netzhautschwellung
  • Nach Abklingen der Schwellung bilden sich oft Narben
  • Evtl. Netzhautblutungen
  • Wird oft erst im fortgeschrittenen Stadium bemerkt

Symptome:

  • In der Mitte des Gesichtsfelds verschwommenes, verzerrtes Sehen oder ein dunkler Fleck. Gerade Linien erscheinen verbogen.

Diagnostik.

  • Augenhintergrundspiegelung

Therapie:

  • Für die trockene Form ist keine Therapie bekannt
  • Bei der feuchten Form hilft im Frühstadium evtl. eine Lasertherapie
  • Vergrößerungsbrillen und – lupen
  • Bildschirmsysteme
  • Großdruck
  • Tonkassetten
  • Akupunktur

Prognose:

  • Es kommt zwar zu keiner Erblindung, dennoch ist die zentrale Sehschärfe so stark vermindert, das ein Anspruch auf Blindenhilfe besteht.
  • Die Erkrankung kann spontan zum Stillstand kommen.

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