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Autor: K.Biesgen
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Arthrose

Arthrose = Gelenkserkrankung

Arthrose ist, wenn Gelenke durch Ab- und Umbau geschädigt oder zerstört werden.
Abnutzungserscheinungen ab dem 30. Lebensjahr

Risikofaktoren:

  • mechanische Überbelastung
  • Alter
  • Übergewicht
  • Durchblutungsstörungen
  • nach Verletzungen (unebene Gelenkflächen- Fehlstellungen)
  • Stoffwechselerkrankungen mit Ablagerungen in den Gelenken (Gicht)
  • erbliche Belastung
 Beschwerden/ Symptome:
  • Schmerz Belastungsabhängig später Dauerschmerz
  • Bewegungsarmut = Vereinsamung
  • Fahlhaltung/ Schonhaltung = Verspannung in anderen Muskelpartien
  • keine Entzündungserscheinungen

Therapie:

  • Krankengymnastik (zum Muskelaufbau, um Osteoporose vorzubeugen)
  • Gewichtsverteilung z.B. Rollator
  • Gewichtsabnahme zur Entlastung der Gelenke
  • OP neues Gelenk/ Versteifung
  • Akupunktur
  • Wärme
  • Massagen

zur Linderung der Beschwerden:

  • Schmerztherapie:                      
    • keine Verspannung
  • physikalische Therapie:
    • Kälte, Wärme, Massagen
  • medikamentöse Therapie:          
    • Cortison bei Entzündlichen Schüben
    • Spritzen in den Gelenkspalt

Knorpel braucht intakte Knorpelhaut zur Ernährung und somit zur Knorpelbildung.

Folgekrankheiten vorbeugen:

  • Pneumonie Prophylaxe
  • Kontraktur Prophylaxe
  • Dekubitus Prophylaxe
  • Thrombose Prophylaxe

Gicht

  • mehr Männer als Frauen
  • Harnsäure im Blut ist erhöht

Ursache:

  • primär Enzymdefekt
    • (angeboren) Harnsäure- Synthese steigt

  • sekundär Enzymdefekt
    • Niereninsuffizienz
      » Harnsäure Ausscheidung sinkt
    • Alkohol: reduziert Harnsäure Ausscheidung
    • Ernährung: vermehrt Zufuhr von Purinen

Ablagerungen:

  • in den Gelenken
  • in der Niere
  • in der Haut –Tophin-

Diagnostik:

  • Blutuntersuchung (Harnsäure Erhöhung)
  • Punktion des kranken Gelenkes
  • erst später Röntgen der Gelenke

Komplikationen:

  • Bewegungseinschränkungen
  • vorzeitige Artrose
  • Nierensteine durch Ablagerunen

Therapie:

  • Ernährungsberatung » Purinarme Kost, verzicht auf Alkohol
  • Medikamente

akute Therapie also beim Anfall: ca 1 -4 Tage

    • Medikamente (schmerzmittel das entzündungshemmend wirkt)

                Diclofenac, Ibuprofen / Cortison, aber vom Arzt

    • kühlen
    • Kost beachten Eiweißarm

chronische Therapie:

  • Ernährungsumstellung (Beratung - Purinarm)
  • Alkohol reduzieren
  • Harnsäureblocker

Benzbromaron verbessert die Ausscheidung von Harnsäure mit dem Urin
Allopurinol- Zyloric blockiert den Abbau der Purine zu Harnsäure

Rheuma

Rheuma ist ein Sammelbegriff für diverse Erkrankungen die das Bindegewebe betreffen.

Ursache:
unbekannt man denkt es ist eine fehlgesteuerte Funktion des Abwehrsystems ausgelöst durch einen Infekt oder eine Autoimmunerkrankung.

Rheumatische Hand:

  • Fehlstellung der Handknochen, Stellung nach außen zur Elle
  • Knopflochdeformation
  • Schwanhalsdeformation
  • 90-90 Deformierung (Daumgelenk)

Einteilung Rheumatischer Erkrankung:

 

entzündlicher Rheumatismus

  • rheumatisches Fieber
  • Gelenkinfektion
  • chronische Polyarthritis
  • Schmerz & Versteifung der Wirbelsäule

degenerative Gelenkerkrankungen/ Arthrosen

  • Hüftgelenkarthrose
  • Kniegelenkarthrose
  • Arthrose der Wirbelsäule

Weichteilrheumatismus

  • Sehenentzündung
  • Sehnenscheidenentzündung
  • Muskelrheumatismus

PCP = Primär Chron Polyartitis

  • mehr bei Frauen           
  • schubförmiger Verlauf              
  • schleichend

Symptome:

  • ersten Anzeichen sind in den Fingern,
  • beginnend mit einer Morgensteifigkeit,
  • als Nebenerkrankung treten häufig Sehnenscheidenentzündungen
  • auch Entzündung des Kapaltunnelnervs auf.
  • Im weiteren Verlauf schmerzen

Verlauf entzündlich rheumatischer Erkrankung:

  • Schwellung, Gelenk sieht dicker aus
  • Deformierung, Knocken & Knorpel werden zerstört
  • Gelenkspalt wird schmaler
  • Gelenkversteifung

Diagnostik:

  • Blutuntersuchung: Rheumafaktoren werden nachgeschaut
  • später (2/3 Stadium) Röntgen

Therapie:

  • Krankengymnastik
  • Medikamente (schmerzlindern + entzündungshemmend) z.B. Diclofenac, Ibuprofen, Aspirin

man unterscheidet akute Entzündung » kälte und chronisch Entzündung » wärme

  • Cortison bei Schüben
  • Goldpräparate

Die Therapie wird auf Jahre angelegt, es muß erst ein gewisser Spiegel entstanden sein nicht für den Akutfall.

  • Versteifung durch OP

Heilen kann man es nicht, es können nur die Beschwerden gelindert werden!

Morbus Bechterew

Es ist eine chronische rheumatische Krankheit, die über entzündliche Prozesse zu einer knöchernen Einsteifung der Wirbelsäule führen kann.
Sie kann aber auch die übrigen Gelenke oder andere Organe des Körpers befallen.

unheilbar, lässt sich aber in ihrem Verlauf ganz entscheidend beeinflussen
mehr Männer betroffen, ab dem 20. Lebensjahr

Ursache:

  • wahrscheinlich Defekt der Immunabwehr
  • Erbkrankheit

Symptome:

  • fängt mit Kreuzschmerzen an
  • Gelegentlich Hüft-, Knie- und Schulterschmerzen
  • Müdigkeit
  • Gewichtsverlust
  • klassischer Verlauf erfolgt in Schüben
  • Später Deformierung der Wirbelsäule
    • Einschränkung der Atmung
    • Blickfeld beim Geradeausblicken kann eingeschränkt sein

Therapie:
wie PCP

Ziel:
Beweglichkeit so lange wie möglich erhalten
Versteifung: möglichst im geraden Zustand » Korsett

Autor: K.Biesgen
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