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Datum : |
Uhrzeit : |
Maßnahmen : |
Zeitwert : |
28.12.XXXX |
09:45 10:30 |
1 mal Behandlungspflege :Wund - und Schutzverbände nach ärztliche Anordnung , entzündete Stelle am Kopf mit Beta behandeln u. Leiste mit Mykundex-Salbe. |
Täglich : |
Datum : |
Uhrzeit : |
Maßnahmen : |
Zeitwert : |
28.12.XXXX |
09:45 |
3 mal Behandlungspflege : Medikamente richten und darreichen , siehe Pflegestandards SP1 . |
Täglich |
14.11.XXXX |
14:15 |
1 mal Bett beziehen ganz. |
Wöchent- |
07.01.XXXX |
08:30 |
1 mal Behandlungspflege : Gewicht messen. |
Monatlich |
( Anhang zu den Speziellen Pflegestandards SP 1, Siehe ab Seite:39: und Anhang zum Hygieneplan , siehe ab Seite:40-43).
Über die Entstehungsgeschichte der Herzinsuffizienz bei Herrn XXXXXXXXXX.X kann nicht besonders viel berichtet werden, da Herr XXXXXXXXXX.X bei seinen Heimeinzug im Jahre 2003 seinen damaligen Hausarzt wechselte. Die vorigen Diagnosen die Herr XXXXXXXXXX.X vor seinen Heimeinzug hatte fehlten. Sein jetziger Hausarzt konnte mir nur die Angaben geben und zwar: kriegte Herr XXXXXXXXXX.X am 22.12.2001 ( 09:45 Uhr ) einen permanenter (künstlicher) Herzschrittmacher implantiert, wegen eines AV-Block III Grades. Das heißt: das nachgeordneten Erregungszentrum war beim Herrn XXXXXXXXXX.X zu langsam um eine genügende hohe Kammerfrequenz und damit eine ausreichende Durchblutung des Organismus sicherzustellen. Ich versuchte es beim Herrn XXXXXXXXXX.X durch behutsames befragen, aber dies war sehr schwer da der Bewohner unter einer senilen Demenz leidet. Doch eines konnte ich von Herrn XXXXXXXXXX.X rauskriegen und zwar meinte er, er hätte damals ( 1943 ) wo er bei Amerikaner in Gefangenschaft war eine
schwere Mandelentzündung mit sehr hohem Fieber gehabt, das er nicht auskurieren konnte. Dies kann, nach Anfragen bei einem Arzt, durchaus der Grund für eine
Herzinsuffizienz sein. Weil eine verschleppte Mandelentzündung sich im Laufe der Jahre zum einen Herzklappendefekt entwickeln kann.
Herr XXXXXXXXXX.X ist durch seine Herzinsuffizienz nur eingeschränkt belastbar. Das heißt wenn der Bewohner sich über etwas aufregt, kann es zu einem Angina pectoris ( Brustenge durch Koronarinsuffizienz ) Anfall kommen, auch kann es zu einer Dyspnoe (Luftnot ) kommen. Herr XXXXXXXXXX.X sollte sich auch nicht körperlich zu stark belasten, da die sonst genannten Symptomen begünstigt werden
Ich werde alle Gefahrenquellen erfassen und geeigneten Maßnahmen ergreifen. Und das Wohlbefinden des Bewohners stärken und festigen, so das Herr XXXXXXXXXX.X mit Einklang seiner Erkrankung leben kann (soweit ihm das möglich ist). Das Zieldatum meines ausgesuchten Pflegeproblems setze ich auf dem 30.04.XXXX. Und diese Punkte will ich mir als Ziel setzen :
Überwachung der Symptome und der medikamentösen Therapie:
Pflegerische Maßnahmen:
Einleitung von Sofortmaßnahmen bei Auftreten eines Lungenödems:
Ich habe mir folgende Maßnahmen überlegt, die ich in der nächsten Zeit durchführen will: die oben aufgeführten Sofortmaßnahmen (komplett) und die Maßnahme zur Überwachung der Symptomen bei der medikamentösen Therapie (auch komplett). Von den pflegerischen Maßnahmen ( Siehe 4.3.) werde ich folgende Maßnahmen durchführen:
Ich werde mich mit dem gesamten Kollegium des Wohnbereichs ( Frühdienst / Spätdienst u.Nachtwache)„Burg Lichteneck“ zusammensitzen (z. Bsp. bei der Übergabe) und mein Vorhaben schildern und erklären. Danach bitte ich sie um Mitarbeit, da die durchzuführende Maßnahmen nur im Team zu lösen sind. Wegen der unterschiedlichen Schichten, muss ein jeder die Maßnahmen im Dokumentensystem richtig dokumentieren.
Die Prophylaxen (Thrombose Interigo, Haut z.B. Dekubitusprohylaxe u. Wundreiben, Vermeidung von Exikose, Obtipation u. Einschlaf-od. Durchschlafstörungen) werden im Kreissenorenzentrum St.Maximillian Kolbe im Computer abgehackt ( deshalb wird es nicht im unten aufgeführten Pflegebericht erwähnt ).
1.April XX: Hb hat intakte Haut, Gp durchgeführt, RR 130/60/72.
2.April XX: Gewichtskontrolle = 74,2 kg. Hb war sehr gut gelaunt, machte ein paar Witze.
3.April XX: Hb kriegte ein Klistier, hat abgeführt.Hb lkagte über Schwindel.RR 140/72/80.
4. April: Bew. Hat gebadet, in der Leistengegend leicht gerötet. Mit Mirfulan eingerieben, bitte beobachten. VW Kopf.
5.April: Bew. klagte über Dsypnö, RR 180/90/96. Auf BA 2 Hub Nitrospray. VW Kopf. Praxis Dr. X informiert. Bitte RR weiterhin kontrollieren.
6.April: Hr.X Zustand ist wieder in Ordnung, RR 130/80/74. Gp durchgeführt. VW Kopf.
7.April: Bew. gerötete Stelle in der Leiste sieht schlimmer aus.VW am Kopf. Praxis Dr. x2 informiert, kommt morgen um 10:00 h zur Visite.
8.April: Visite Dr.x2, HB soll 2 x täglich mit Mykontex-Salbe eingerieben werden (leiste).
9.April. Gp durchgeführt. VW Kopf ( Wunde heilt gut ). Leiste eingerieben.
10.April: Hb hat gebadet, Leiste noch Stark gerötet. VW Kopf.
11.April: Bew. Hat heute Nacht sehr unruhig geschlafen, Nach telefonische Absprache mit Praxis Dr.X darf der Bew . zukünftig 20 ml Melperon auf BA verabreicht werden. Gp durchgeführt. RR 140/80/80. Leiste eingerieben. VW Kopf. Hatte heute Mittag Besuch von seinen Angehörigen.Schwindelanfall, RR 130/60/60.
12.April: Gp durchgeführt. keine Auffälligkeiten Leiste eingerieben u. VW Kopf
13.April: Leiste sieht deutlich besser aus. VW Kopf, Wunde sieht gut aus. Praxis Dr.X informiert,kommt am 15.4.XX um 15:30h zur Visite.
14.April: Herr.X hatte mit mir (x) in Rahmen eines Spieletags einen bunten Nachmittag. Dort wurde ein geschichtliches Ratespiel durchgeführt.
15.April: Leisten eingerieben. VW Kopf. Visite Dr.X ; VW Kopf abgesetzt.
16.April: Hb war in der Nacht Stark eingenässt, Bitte Inkontinenzeinlage kontrollieren auf passende Stärke. Gp durchgeführt. Leiste eingerieben.
17.April. Bew. Verweigerte das Frühstück und das Trinken. Hb verweigert die Nahrung und das Trinken. Bitte kontrollieren . 1000 ml NaCl s.c. angehängt, nach telefonische Rücksprache mit Praxis Dr.X.
18.April: Leiste sieht besser aus, nur sehr leicht gerötet. HB war heute leicht dessorientiert, wollte ständig mit dem Taxi nach Hause fahren.
19.April: Bew. Leiste ist nicht mehr gerötet, nach tetefonische Absprache Praxis Dr.x2 soll die Mykontex-Salbe abgesetzt werden, weiterhin beobachten. GP durchgeführt.Schwindelattacke, RR 150/85/78.Hb klagte über Schwindel.
20.April: HB war heute Morgen während der Gp sehr freundlich u. kooperativ. Er erzählte mir von seinen Werdegang und seiner Kriegsgefangenschaft.
21.April: HB kriegte ein Klistier, hat abgeführt.
22.April: Bew. war heute bei der Herzschrittmacherkontrolle, keine Beanstandungen. Nächster Termin: XX.09.XXXX, 09:45h.
23.April: Hr.X Hat gebadet, intakte Haut.
24.April: Hr.X war bei der GP sehr schläfrig. Das l.Auge ist gerötet. Praxis Dr.X informiert. RR 130/70/62.Kein Schwindel.
25.April: Grundpflege durchgeführt, l.Auge stark gerötet. Der Bew. klagte über juckender Schmerz. Überweisung zur Augenklinik i Frbg. KH hat angerufen, Bewohner hat im l.Auge ein Herpes; Hr.X bleibt für ca.1 Woche statinonär im KH. Verwaltung informiert.
25-30.April: KH
Die Ziele die mir für Herrn XXXXXXXXXX.X vorgestellt und geplant habe ( siehe 4.2.), konnte ich mit Unterstützung des Pflegeteams gut in die Tat umsetzen, außer den als 4.Punkt genanntes Ziel: „Angst nehmen, schmerzen lindern“. Dieses Ziel konnte ich nicht erreichen, da Herr Feidrich:X an tägliche Schwindelanfälle leidet, dadurch bekommt er bei sein täglichen Handeln öfters Angstattacken.
Nachdem Herr XXXXXXXXXX.X über mein Vorhaben informiert habe war erst leicht geschockt (vermutlich liegt es an seine senile Demenzerkrankgung, 2.Stadium) aber dies änderte sich in Laufe der durchgeführten Maßnahmen. Das Herr XXXXXXXXXX.X seit dieser Zeit eine andere Ansicht über männliches Pflegepersonal hat. Früher hatte er enorme Schwierigkeiten ( Grund siehe 7.1.). Nach befragen wie es ihm bei der durchgeführten Maßnahmen ergangen ist, beantwortete Herr XXXXXXXXXX.X folgendermaßen: „ Die mir entgegen gebrachte Zeit hat mir sehr gut getan“, aber er schweifte schnell wieder vom Thema ab. Ich glaube diese Frage war Ihm nicht sehr angenehm, doch nach seinen Verhalten gegenüber mir, hat sich die Maßnahmen die ich ausgesucht habe, einen positiven Eindruck hinterlassen.
Nachdem ich mein Vorhaben während der Dienstübergabe angesprochen habe, konnte ich eine positive Hilfe von Seiten meinen Arbeitskollegen erfahren. Soweit es denn Arbeitskollegen/innen zeitlich möglich war unterstützten sie mich. Und führten mein Vorhaben auch während meiner Abwesenheit ( Schule etc.) fort. Sie dokumentierten u. gaben nützliche Tips u. Ratschlägen die mir für meiner Ausarbeitung sehr nützlich waren.
Von Anfang an wollte ich das Thema Herzinsuffizienz nehmen, da ich das Herz für ein geeignetes interessantes Thema finde. Auch paßte es zu dem Krankheitsbild des Herrn XXXXXXXXXX.X. Über diesen Bewohner wollte ich sowieso in einer Jahresarbeit berichten, da mir der Bewohner von Anfang meiner Ausbildung zum Altenpfleger sympatisch ist. Die Ausarbeitung war sehr Zeitintensiv (ca.40 Std., zum Leidwesen meiner Kinder und meiner Frau) durch die Recherchen im Internet, Fach-/ Sachbücher und bei Angehörigen (Praxisanleiterin, Ärzte usw.), mußte ich mich durch etliche Seiten walzen und Gespräche führen, Biografien erstellen durch befragen der Angehörigen und des Bewohners usw. Die gesammelte Informationen mußte ich wie ein großes Puzzle zusammen puzzlen, das mir sehr viel Spaß bereitete, wenn nicht das mühsame eintippen im Computer nicht wäre (da ich immer noch nur das 3 Fingersystem beherrsche) aber wie sagt man . „ Übung macht den Meister“. Mir wurde durch das nachlesen bereits erlerntes wieder aufgerufen und gefestigt. Auch erhielt ich ein Einblick in der Medikamentation (gelbe Liste) so daß ich mein Grundwissen erweitern konnte. Der Kontakt zum Herrn XXXXXXXXXX.X wurde durch diese Jahresarbeit intensiver, so daß ich den Bewohner jetzt mit anderen Augen sehe (positiv), er akzeptiert mich jetzt (da er früher Probleme hatte sich mit männlichen Pflegepersonal zu verständigen; laut eines Angehörigen rührt dieses Problem von seiner Gefangenschaft im Krieg her).
Während meiner Ausarbeitung der Jahresarbeit konnte ich die Dozentin/Dozenten der Altenpflegeschule in XXXXXXXXXXX, in einer Fragestunde über das Thema u. der Gliederung der Jahresarbeit fragen. Ich erhielt immer eine kompetente Antwort die mir sehr nützlich war bei der Ausarbeitung. Meine Anleiterin konnte mir auch ein paar
nützliche Tips und Verbesserungsvorschläge geben, die ich in für meine Ausarbeitung sehr hilfreich waren
Wie schon von Anfang an meiner Ausbildung zum Altenpfleger festgestellt habe, haben die Anleiterinnen/Anleitern sehr wenig Zeit für ihre Schülerin / Schüler da sie voll in der Pflege mitarbeiten müssen. Es wäre sinnvoller die Anleiterinnen / Anleitern nur einen gewissen Teil der sonst üblichen zu versorgenden Bewohner zu pflegen und damit mehr Zeit für die Schülerin / Schüler zu haben. Dann hätte man nicht das Gefühl als „ billige Pflegehilfskraft zu arbeiten, sondern eine fachlich kompetenten Ausbildung zu erhalten. Aber dies ist wahrscheinlich nur ein Wunschdenken von mir , da es aus betriebswirtschaftlichen Gründen nicht möglich ist. Aber vielleicht könnte man Betriebs intern ein Schülerzirkel anbieten, in dem von Fachpersonal die Auszubildende durch Fragen der aktuelle Wissensstand der Schüler geprüft werden kann und bei Problemen mit tatkräftiger Anleitung Verbesserungen erstrebt werden und frisch gelerntes (Schule) in der Praxis unter Anleitung umsetzen. Dies würde bestimmt die Moral und Motivation der Schülerinnen / Schülern erheblich steigern und verbessern.
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| Autor: Vincenzo Rätscher |