Geistige Behinderung
» Exkurs in die Geschichte
» Definition
» Merkmale
» Der Erethiker
» Epidemiologie
» Schweregrade
» Ursachen
» Differenzialdignose
» Diagnostik
» Symptome
» Pflegerischer Umgang
Ende 18. Jahr. : |
wurde "Schwachsinn" als Krankheit erstmalig angesehen
bzw. für eine gestörte Krankheit gehalten |
1816: |
Gründung der ersten Schule
für "Schwachsinnige" |
1838: |
wurde das erste Heim für "Schwachsinnige" im
Schwarzwald gegründet |
1846: |
erschien das erste Lehrbuch über
Idiotie |
1872: |
wurden die ersten "Anstalten"gegründet,
darunter auch Betheln |
19. Jahr.: |
erstmalig Gerangel zwischen Ärzte
und Pädagogen bezügl. des Umganges mit Geistig Behinderten |
1938: |
Euthanasie
Motto: "Schaffung einer leistungsfähigen und leidensfreien
Gesellschaft" |
ca. 1950: |
Normalisierungsperiode Gründung
der Lebenshilfe (Elterninitiative) für Geistig Behinderte |
1962: |
Einführung der Wiedereingliederungshilfe
für Geistig Behinderte |
1964: |
Gründung von Sonderschulen |
Exkurs Geschichte:
» Definition:
Geistige Behinderung besteht in ...
- Defiziten der Abneigung gesellschaftlich erwarteten Bedürfnissen
und Fähigkeiten
- Intelligenz
- Reife (=Autonomie)
- soziale Anpassung
- Lernen
Alltags- oder Bewältigungsstrategien mit denen der Behinderte
ein Verhältnis zu seiner Behinderung sucht, ein Selbstwertgefühl
zu entwickeln versucht.
Die Störung ist entstanden in einer frühen Entwicklungsphase.
!! Begabung ist eine angeborene, über das übliche
Maß hinausgehende, spezielle Fähigkeit, z.B. künstlerisches
oder musikalisches Talent. Auch Menschen mit einer geistigen Behinderung
besitzen oft besondereBegabungen !!
Geistige Behinderung, umfassende Einschränkung der Persönlichkeitsentwicklung,
nicht nur des Verstandes, umfaßt auch andere Bereiche.
» Merkmale:
Mehrfachbehinderung
kognitive Defizite
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1. Input |
2. Verarbeitung |
3. Output (Durchführung) |
| (Aufnahme von Informationen) |
Lernstrategien, Transfer |
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zu 1. Input:
Therapie:
- intensive Sinnesschule (snoezeln)
- Basale Stimulation (Konzept für die Früh- u. Wahrnehmungsförderung
von
geistig Behinderten)
==> baut auf nonverbale Kommunikation, Wahrnehmung und Bewegung
auf
==> Geistig Behinderte müssen das Spüren lernen und
merken das sie etwas spüren können
==> Berührung hat Signalwirkung
zu 2. Verarbeitung:
- Lernstrategien (z.B. Sprachbegleitung)
==> Lernen soll in konkreten Situationen erfolgen
zu 3. Output: (Durchführung)
==> z.B. Sprache: geringer Wortschatz, einfache Satzbildung
Sozialverhalten (frühkindliche Entwicklung, beginnt bereits
nach der Geburt)
- Beziehungsstörung
- fixiert auf Betreuung ==> abhängiges Verhalten ==> Suche
nach Sicherheit
==> gleichbleibende Bezugspersonen
==> rhythmischer Tagesablauf,Struktur
- Geistig Behinderte sind es gewohnt, fremdbestimmt zu werden
( kaum Selbstverwirklichung)
Selbstkonzept
- Isolation bereits in früher Kindheit (z.B. Ausschluß beim
Spielen mit anderen Kindern)
- Mißerfolge
» Der Erethiker: (alter, psychiatrischer
Begriff)
- Frustrationstoleranz
- ist schnell erregt
- erhält oftmals hohe Medikamentendosierungen
» Ursache:
- Reizüberflutung
- Reizfilterschwäche
- leicht ablenkbar, störbar
- Aufmerksamkeit
» Therapie:
- Herstellung eines reizarmen Milieus
- einfache Aufgabenstellung
- erlernen von Strategien, Begleitung
» Epidemiologie:
- Geistige Behinderung tritt bei ca 3% der Gesamtbevölkerung
auf
- Die Ein- bzw. Aufteilung erfolgt in drei Schweregrade der geistigen
Behinderung:
leichte, geistige Behinderung > 2% z.B. Lernbehinderungen
mittelgradige, geistige Behinderung ca. 0,5%
schwere geistige Behinderung ca. 0,5%
Lernbehinderungen ohne körperlichen Befund finden sich vermehrt
in den unteren sozialen Schichten.
» Ursachen hierfür sind:
- unterschiedliche Erziehungsweisen und Werteordnungen
- medizinische, pädagogische,soziale und materielle Benachteiligung
der Unterschicht
» Schweregrade:
Die geistige Behinderung läßt sich in 5 Schweregrade
und Formen
einteilen:
1. Geistige Behinderung mit unspezifischen Schweregrad
==> Geistige Behinderung, bei welcher ein Intelligenztest
nicht angewendet werden kann
(z.B. bei Säuglingen)
2. leichte Geistige Behinderung
==> Geistige Behinderung mit einem IQ von 50 - 70
==> mit 70% die größte Gruppe
» mittelschwere, Geistige Behinderung
==> Geistige Behinderung mit einem IQ von 35 - 55
==> Erwerb von nur sehr geringen Schulkenntnissen, jedoch der
Fähigkeitsich in vertrauter Umgebung zu bewegen und in
betreuten Einrichtungen einfache Arbeiten unter Aufsicht zu
verrichten
» schwere, Geistige Behinderung
==> Geistige Behinderung mit einem IQ von 20 - 40
==> es werden kaum sprachliche Fähigkeiten erlernt schwerste,
Geistige Behinderung
==> IQ unter 20 oder 25
==> die Möglichkeiten zur geistigen Entwicklung entsprechen
etwa der Idiotie älterer Einteilun
» Ursachen:
» Exogene Schäden
vor der Geburt (pränatal)
- ZNS-Schäden durch Infektionen ==> Röteln, Herpes,
Lues, Toxoplasmose, Listeriose, Zytomegalie-Virus
- ZNS-Schäden durch Schwangerschaftstoxikose der Mutter ==> Hypothyreose,
Blutungen , Strahlenschäden, Alkoholkonsum, Abtreibungsversuche,
Narkosemittel
wähend der Geburt (perinatal)
- mechanische Geburtstraumen mit Blutungen
- Hirnmangelversorgung durch ==> verlängerte Asphyxie,
Azidose, Hypoglykämie, kalorische Mängel, Unterkühlung
- weitere Risikofaktoren sind ==> rasche Druckschwankungen bei
Sturzgeburt, Gewalteinwirkungen, Gerinnungsstörungen
» nach der Geburt (postnatal)
- frühkindliche Infektionen ==> Masern, Menningitis, Enzephalitis,
Hirntumor, Zytomegalie,
- Gewalteinwirkungen ==> Unfälle, SH-Trauma
- Impfungen, Ernährungsstörungen
» chromosomale Störungen
Down-Syndrom (Trisomie 21)
- 1 Kind mit Down-Syndrom auf 600 - 800 Neugeborenen
- ca. jedes 7. Kind der Gruppe geistig Behinderter
- auch unter Lernbehinderten sind Kinder mit Down-Syndrom
- Symptome: - weit auseinander stehende Augen
- Lidspalten schräg nach ausen gezogen
- breite Nasenwurzel
- Mund leicht geöffnet
- Epikanthusfalte
- Zunge dick
- Hände und Füße plump
- Vierfingerfurche
- Wachstum und geistige Entwicklung retadiert
- oftmals Mißbildungen an inneren Organen
- Kinder und Erwachsene mit Down-Syndrom verfügen im allgemeinen über
hochentwickelte Fähigkeiten, offen und direkt auf Mitmenschen
zuzugehen und Kontakte zu knüpfen
» Turner-Syndrom (X0 - Muster)
- seelische Entwicklung der Mädchen oder Frauen häufiger
als geistige
retadiert
» Entwicklungsstörungen des Gehirns
- angeborener Hydrocephalus
- Markro- und Mikrozephalie
- Tubeöse Hirnsklerose (M. Bourneville-Pringle)
- verschiedene Formen des mangelhaftenAbschlußes des embryonalen
Neuralrohres
- Phakomatosen (Gewebsmißbildungen): Fehlbildungen, die
sich außer am ZNS an anderen Organen zeigen z.B. Haut, Augen
» Stoffwechselbedingte Störungen
- Genetisch bedingte Enzymdefekte führen überwiegend zu
schwerer
geistiger Behinderung.
- meist rezessiv vererbt
- bei der Geburt besteht lediglich der Enzymdefekt, die Symptome
entwickeln sich erst später und durch die Nahrung, deren normale
Umsetzung gestört ist.
- ca 50 solcher Störungen sind bekannt, ein Teil von ihnen
durch früh
einsetzende Stoffwechsel-Kompensation therapierbar
- Fettstoffwechse: z.B. M. Gaucher, M. Niemann-Pick, M. Tay-Sachs
- TSH-Mangel mit schwerer Hypothyreose
- Kohlenhydratstoffwechsel: z.B. Galaktosämie, Gargolysmus
==> führt zu Kleinwuchs
- Ahornsirupkrankheit: Hartnupkrankheit
- renaler Diabetes insipidus
- Diabetes der Mutter: ==> häufig verminderter BZ-Spiegel
oder einer Vermehrung des Bilirubins im Blut, kann hirnorganische
Schäden auslösen
- Phenylketonurie (PKU):
==> Aminosäurestoffwechselstörung
==> kommt bei 1% aller geistig Behinderten vor
==> Eiweiß wird nicht verarbeitet und kann zu Vergiftung führen
==> ab 1. L.J. strenge phenylalaninarme Diät für minds.
die ersten 10 Jahre
» Millieubedingte Faktoren
- Hospitalismus
- seelische Mißhandlung
- fehlende oder mangelnde Förderung
- Zurückweisung
» Zusammenhänge zwischen der geistigen Behinderung
und der Umwelt (soziale Situation):
- Isolation
- ständige Sorge der Eltern: Schuldgefühle, Überfürsorge
- "Rollenfindung" innerhalb der Familie: behindertes Kind,
Eltern, Geschwister
» Differenzialdiagnose:
» Demenz
- Hirnleistungsstörung
- tritt vor allem im höheren Lebensalter auf
- fortschreitend mit Orientierungsstörungen, Verwirrtheit u. a.
- meist Reste der früheren Intelligenz, des Wissens und Zeichen
früherer Differenzierung vorhanden
» Pseudodemenz bei Depressionen
- durch schwere neurotische Störungen Vortäuschen einer
geistigen Behinderung
» kognitive Einschränkungen bei chronischer Schizophrenie
- kommen bei geistig Behinderten nicht häufiger vor als bei anderen
Menschen
» frühkindlicher Autismus
- extreme Isolierungstendenz und ängstlich-zwanghaftes Bedürfnis
nach Gleicherhaltung der Umwelt, ausgeprägte Objektfixierung
- u.U. gestörte Intelligenz- und Sprachentwicklung
- stereotype Bewegungen oder autoaggressive Verhaltensweisen
» Schädel-Hirn-Trauma (SHT)
» Teilleistungsschwäche
- Legasthenie: Störung der Entwicklung der Lesefähigkeit
Geistig Behinderte brauchen keine Therapie, sofern keine psychische
Erkrankung besteht
» Diagnostik:
» somatisch-neurologische Untersuchungen
» Pflegediagnostik / Merkmale (=Verhaltensdiagnostik):
- kognitive Defizite
- direkte offene Gefühlswelt
- autistische Züge
- Aussehen und Bewegung
- Kindliches Verhalten
- gute Stimmung
- mehr Körperkontakt
- eingeschränktes Sprachvermögen ("einfache" Wörter
bzw Satzzusammenstellung)
- Distanzgemindert /-los
» psychologische Untersuchung einschließlich
Intelligenz- und Persönlichkeitstests (=Testdiagnostik)
soziale Diagnose
Analyse der Bewältigungsstrategien
» 4 wichtige Bereiche sind:
Körper
Gefühl
Verstand
soziale Verpflechtung
Primär über Stärken als über Defizite sprechen
- verschiedene Lebenssituationen
- aktueller Entwicklungsstand
- Millieugestaltung
- biographischer Aspekt(entwicklungsbezogen)
- Bewältigungsstrategien - Aneignung, um mit der Situation
fertig zu werden
- Abwehrstrategien wie Vermeidung/Verleugnung
- Überkompensation
» Arbeitsblatt 1:
Erarbeiten Sie, inwieweit Sie als Schwestern und Pfleger im diagnostischen
Prozeß mitwirken können,
worauf Sie konkret achten können und worin die Aufgabe anderer Berufs-
gruppen und Personen liegt.
- in verschiedenen Situationen spezifisches Verhalten beobachten
- Beobachten von Sozialverhalten
- Übertragung und Gegenübertragung
- Alltagsgeschicklichkeiten
- Belastungserprobungen (Busfahren, Spazierengehen etc....)
- Konfliktverarbeitung
- Entscheidungsfähigkeit des Patienten
- Sprache
- Bedürfnisstruktur (Vorlieben, Abneigungen, Ängste)
- Gedächnis
- Motorik
- Gestaltungsfähigkeit / -angebote (Ergo- / Kunsttherapie
etc...)
- Schmerz (Aggressionen, somatische Erkrankungen....)
- Psychologisch: Test, Gespräche
» Symptome: (psychiatrische)
- räumliche und zeitliche Orientierung meist unter einfachen
Bedingungen gut
- situative und personelle Orientierung, Selbsteinschätzung
weniger gut, oft Überschätzunug, dann wieder zu wenig
Selbstvertrauen
- Wahrnehmung, Auffassung, Verständnis- und Lernfähigkeit
verlangsamt und eingeschränkt
- Kurz- und Langzeitgedächtnis gestört Dinge, die man
nicht versteht, kann man sich schlechter merken
- teilweise sehr gutes partielles Gedächtnis (z.B. für
Zahlen)
- Konzentrationsstörungen (z.B. leicht durch Geräusche
abzulenken)
- Störungen des Affekts (z.B. Apathie, Erregbarkeit, Stimmungslabilität)
- unausgeglichene Anlage der Intelligenz (z.B. einerseits ausgeprägte
Intelligenzlücken, andererseits besondere Fähigkeiten
in der Musik)
- Denken gestört: an Sinneseindrücken haftendes, verlangsamtes
Denken (z.B. von Christus nur das wissen, was von Bildern her bekannt
ist)
- Schwierigkeiten, Vorstellungen aus dem früheren Zusammenhang
zu lösen und für neue Gedanken und Situationen zu nutzen
- mangelhafte Abstraktionsfähigkeit im Denken Beispiel: Religion
ist, wenn man in die Kirche geht"
- Überschwang,
z.B. zwei spontane Reaktionen: entweder totale Hinwendung oder völlige
- Ablehnung
stark Abhängig von Äußerlichkeiten wie Frisuren, Uniformen
Vorlieben oder Ablehnen entstehen oft durch intensives Training der
Eltern
» Pflegerischer Umgang:
» Aufnahme:
mögliche Reaktionen des Pat. auf die KH-Aufnahme bedenken:
- Angst vor Untersuchungen, fremden Menschen, Apparaten, unverständliche
Erklärungen
- Gefühle des Überfordertseins durch neue Beziehungen
und damit neue Unsicherheit und neue Abhängigkeit
- Angst vor Langzeitaufenthalt, geschlossener Station, Verlegung
in eine noch unbekannte Einrichtung
- Wut und Ärger wegen "Nicht-für-voll-genommen-werden",
wegen nicht nachvollziehbarer Verbote und Anordnungen, wegen Ausgelachtwerden
oder übertriebenen Mitleid und Überfürsorge
- Langeweile, aufgestauter Bewegungsdrang, Streß wegen ungewohntem
Tagesrhythmus, gestörter Nachtruhe
» Pflege:
- Geborgenheit, Ruhe und Struktur vermitteln
- klare Regeln und Absprachen
- bei den ATL anleiten und unterstützen
- ggf. Freizeitangebote, Ergotherapie organisieren
- gewohnte Hilfestellung von den Angehörigen oder der überweisenden
Einrichtung übernehmen
- durch geduldigen und verständnisvollen Umgang behutsam eine
Beziehung aufbauen, warten können
- Patienten nicht überfordern: realistische Therapieziele
» Kommunizieren:
- dem Pat. offen gegenübertreten und auf seine Beschwerden
eingehen, ihn ansprechen und ausreden lassen
- geduldig führen, ermuntern, loben, Zeit und Raum geben
- auch nichtsprachliche Kommunikation pflegen, wenn sprachliche
Kommunikation erschwert oder nicht möglich ist:
==> Körperkontakt
==> Gesten
==> Gebärden
==> Lächeln
==> Summen
==> Bilder
» Gefühle: wichtiger Faktor bei Lernprozessen,
sie motivieren und geben Antrieb beim Aufnehmen, Verarbeitenund Speichern
von
Informationen
- ernst nehmen, mitentscheiden lassen (z.B. rote oder blaue Hose)
- Menschen mit Behinderungen hören es im allgemeinen nicht
gerne, wenn
man sie als "Behinderte" bezeichnet
- auf medizinische Etikettierungen zugunsten anderer Bezeichnungen
verzichten, z.B.:
==> Kinder
==> Besucher
==> Klienten
==> Betreute
==> Menschen mit einer Lernbehinderung
==> Menschen mit einer geistigen Behinderung
» Nähe - Distanz
- keine "Lieblinge" bevorzugen, keine unberechtigten
Hoffnungen machen, Nähe bei nötiger Distanz
- bei körperlicher Nähe Sachlichkeit, Schamgefühl
und Intimgrenzen von Pat. und Pflegepersonal wahren, die eigene
Schamgrenze teilweise stellvertretend für den Pat. einsetzen
- neben sexuellen Bedürfnissen ist der Wunsch nach Zärtlichkeit,
Geborgenheit, Angenommensein und körperlicher Nähe gerade
bei geistig Behinderten sehr groß
» Umfeld gestalten
- feste Tages- und Wochenstruktur
- feste Rituale
- Bezugspersonen möglichst wenig wechseln
- individuelle Gestaltung des Wohnraumes nach persönlichem
Geschmack gehört zu den wichtigen Schritten auf dem Weg zur
Selbstständigkeit
- wenig oder seltene Veränderungen in den Räumlichkeiten
(z.B. bei Sitzordnungen, Möbeln)
- für Anwesenheit vertrauter Personen sorgen;
==> reizarme, aber freundliche Umgebung
==> evtl. Licht abdämpfen
==> nicht mit zuviel neuem konfrontieren
Beobachten
- Beobachtungsfehler können durch Konflikte in der Gruppe
entstehen, durch Müdigkeit, Nervosität, Unwohlsein u.a.
- Negative Verhaltensweisen werden stärker beachtet als positive,
weil sie den Betreuer mehr zum reagieren zwingen als angepaßtes
Verhalten.
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