Autor/in: Kathrin

Demenz

Unter einer Demenz versteht man eine diffuse organische Hirnschädigung, bei der Gehinrzellen und Leitungsbahnen zugrundegehen oder ihre Funktion verlieren.

Das Gehirn atrophiert, man spricht auch von einem hirnatrophischen Prozess oder

von Hirnschwund.

Ursachen:

  1. Erkrankungen unklarer Ursachen:

•  Alzheimer- Krankheit oder Alzheimer-Demenz

•  hierbei kommt es zum Verlust von Hirngewebe

Hirnzellen zeigen typische pathologische Veränderungen

besonders betroffen ist das Gebiet im Bereich der Hirnrinde

  • zu Beginn der Erkrankung relativ unauffällige Gedächtnisstörungen
  • später allgemeine motorische Unruhe, Orientierungs- & Sprachstörung
  • besonders Auffällig ist die Apraxie (Jackeanziehen kann nicht ausgeführt werden)

•  Krankheit schreitet langsam fort

•  Hauptsymtom im Vordergrund ist die Gedächnissstörung

•  Pick-Krankheit

•  pathologische Veränderung besonders im vorderen Bereich des Gehirns

•  Betroffenen sind reizbar

unruhig

enthemmt

zeigen Sprachstörungen

  1. Vaskuläre Demenz

•  Ursache einer Arteriosklerose der Hirngefäße

Durchblutungsstörung kann auf verengten Hirngefäßen beruhen,

Blutstrom ist gering, langsamer, die Elastizität der Gefäßwände durch

Kalkeinlagerungen herabsetzen.

Minderung der Funktionstüchtigkeit durch Unterversorgung

Medikamente können Hirndurchblutung anregen und

Funktionstüchtigkeit kann sich wieder einstellen.

•  Multiinfakt-Demenz

wiederholte kleine Infarkte, kleine Gefäßverschlüsse die unauffällig verlaufen

  1. Folge von vorangegangener Hirnorganischen-Erkrankungen
  • z.B. Epilepsie
  • Schädel-Hirn-Trauma
  • Enzephalitis
  • chronischer Alkoholismus
  • Medikamentenmissbrauch
  • Vergiftungen

Symptome:

unterscheiden sich in körperliche (Greisenzittern) & psychische Krankheitssymptome

Gedächtnisstörungen :

  • Kurzzeitgedächtnis
  • Langzeitgedächtnis
  • Konfabulation ( Gedächtnislücken durch erfundene Geschichten füllen Betroffener weiß nicht mehr was war ist und was erfunden)
  • Korsakow-Syndrom (Mehrfähigkeitsstörung, Konfabulation + örtliche &   zeitliche Desorientiertheit)
  • Zeitgitterstörung (Erinnerungen werden in zeitlichen Reihenfolge falsch eingeordnet)
  • Apraxie (Ablauf von praktischen Tätigkeiten ist gestört)
  • Wahrnehmungsstörungen : (erfassen der Umwelt durch Sinneswahrnehmungen -5-)
  • Verlangsamung (verlangsamte Reaktionszeit- Autofahrer)
  • Sinnestäuschung (Trugwahrnehmungen,

Halluzinationen – optisch, akustisch usw.)

  • Orientierungsstörungen (Orientierung bezüglich Zeit, Ort, Situation &

der eigenen Person)

Antriebstörung :

  • Antiebsminderung (keine Initiative, entschlusslos, Gesichtsausdruck ohne Mimik, können keine Gefühlsregung mehr zeigen)
  • Antriebsvermehrung (umtriebig, ständig in Unruhe, werden nie müde)

Affektverhalten:

  • Überempfindlichkeit   (reagieren überschießend)
  • verminderte Empfindlichkeit (zeigen keine Gefühlsregung)
  • manisch- euphorisches Verhalten (unbegründet sorglos, heiter, glücklich)
  • depressives Verhalten (unbegründet traurig, ängstlich, antriebsarm)
  • stimmungslabil (schnelles schwanken zwischen weinen & lachen, meinst unbegründet)

Denkstörung:

  • Denkhemmung (verlangsamtes denken)
  • hängen bleiben am gleichen Gedanken (kleben bleiben)
  • Wahnideen (Verarmungswahn, Verfolgungswahn, Bestehlungswahn Betroffene sind ohne Einsicht, können nicht belehrt werden)

Persönlichkeitsstörung:

  • verlangsamte psychische Reaktion
  • Neigung an alten Gewohnheiten kleben zu bleiben
  • Verlust natürlicher Hemmungen
  • Kritiklosigkeit
  • Verflachung von Affektverhalten
  • Eigenschaften ins extreme steigern (sparsam –> geizig)

Verwirrtheit:

  • ein Zusammentreffen von

Bewusstseinstrübung

Denkstörung

Erinnerungsverfälschung

Desorientiertheit

Umgang mit Demenzen:

Betreuung ist außerordentlich schwer

sowohl körperliche und psychische Belastung

eigentlich brauchen Angehöriger & Betreuer Betreuung

besonders psychische Belastung kann zu einem Problem werden!

Empfehlung : Selbsthilfegruppen

Betreuung unterscheidet sich in:

*Leichte Fälle (vaskuläre Demenz)

*Schwere Pflegefälle (Alzheimer)

*Besonderer Schwerpunkt liegt bei   Familienangehörigen (können schwer mit der Veränderung des kranken Familienmitgliedes fertig werden)

Grobe Orientierung beim Umgang mit Demenzerkrankten:

•  Training der noch vorhandenen, wenn auch geminderten Funktion

*Realitäts-Orientierungs-Training =ROT

* bei vaskulärer Demenz

•  bei fortgeschrittener schweren Demenz

*Validation nach Feil

*Gedankenwelt einfinden, Verstand erloschen- Gefühle nicht

*WICHTIG Lebensverlauf & Biografie zu kennen

* bei Alzheimer- Demenz

HOPS:

Hirnorganisches Psychosyndrom »

Zusammenfassung vieler Symptome, die bei der Demenz auftreten können

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