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Mitglied im Pflegenetz
Autor: Frank
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Dekubitus

Definition: - lat. Decumbre
Eine schlecht und langsam heilende Wunde infolge einer
Minderdurchblutung bei fehlender Druckentlastung.
Dekubitus bedeutet auch "sich niederlassen"
"Wundliegen oder Druckgeschwür.

.
2) Nennen Sie drei Faktoren, die zur Entstehung des decubiti beitragen.

  • Druck = Auflagedruck,
  • Zeit = Druck der Verweildauer (Individuell verschieden, von Bewohner zum Bewohner),
  • Disposition = Vorliegende Risikofaktoren.

3) Nennen Sie besonders Dekubitus gefährdende Bewohner.

  • die mit Bewegungsmangel,
  • bei schlechten Allgemein Zustand
  • Durchblutungsstörung,
  • Bei Stoffwechselstörung (Diabetes Mellitus),
  • Hauterkrankungen,
  • Fieberhafte Erkrankungen, Bew. Mit Sensibilitätsstörungen,
  • Inkontinenz,
  • Übergewicht / Kachektische,

4) Nennen Sie besonders Dekubitus gefährdete Körperstellen.

  • Ohr, _ Schulter, Hinterkopf, - Schulter, - Schulterblätter,
  • Ellenbogen, - Dornfortsätze der Wirbelsäule, Steißbein/ Kreußbein, - Trochanter Major,
  • Knie, - Knöchel, - Unterschenkel, - Fersen, - Schienbein, - Zehnspitzen,

5) Nennen Sie die Stadien einteilung nach Seiler.

Stadium 1.

  • Nach längerer Druckeinwirkung entwickelt sich eine Rötung. Die Haut ist noch
    Intakt.

Stadium 2.

  • Die Mikrozirkulation ist schon unterbrochen. Oberflächliche Hautschäden können vorhanden sein z.B. Blasen.

Stadium 3.

  • Das Geschwür hat die Haut zerstört. Es dringt durch alle Hautschichten und in das subkutane Gewebe ein.

Stadium 4.

  • Das Geschwür zerstört das subkutane Fett Gewebe, die darunter liegende Muskulatur ist entzündlich geschwollen. Fazien, Bänder, Sehnen und Knochen sind betroffen.

6) Nennen Sie Störungen des Hautstoffwechsels die, die Entstehung eines Dekubitus begünstigen.

  • Kreislaufstörungen (Minder durch Blutungen bei Embolie, Apoplex, Abkühlung,
    im Schock, Ateriesklerose, Venösen Stauungen(Ödem).)
  • Milieu Störungen ( durch Kälte, Nässe, Bakterien, Urin und Stuhl).
  • Ernährungsstörung ( Eiweißmangel, Vitaminmangel, Flüssigkeitsmangel,
    Mineralstoffmangel)
  • Neurologische Stö. ( Lähmungen, Bewegung und Empfindungsstörungen, bei
    Bewußtseins eintrübungen (Sedireung).)

7) Nennen Sie Maßnahmen der Dekubitus Prophylaxe und geben Sie zu jede Maßnahme
Beispiele.

1. Druckentlastung

  • Lagerung = - beim Umlagern darauf achten, das möglichst wenig
    Scher und Reibungskräfte entstehen.
  • Korrekte Hüftbewegung,
  • 30 Grad Lagerung,
  • 135 Grad Lagerung,
  • Schiefe Ebene,
  • V- A,- T,- und I Lagerung,
  • Selbständigkeit des Bew. Fördern: MOBILISIEREN
  • Lagerungshilfsmittel : - Schaumstoff Matratzen,
  • Wechseldruck Matratze,
  • Weichlagerungs Matratzen,
  • 30 Grad Lagerung Matratzen,
  • Felle (Keine künstlichen)

2. Hautpflege

  • Hautreinigung Mittel = Wasser
  • Hautpflege Mittel = Wasser auf Öl =Lotionen
    Öl auf Wasser = Creme
    Creme oder Fetthaltige Salben, Hydrofile Öle.

3 Ernährung und Flüssigkeit bilanzieren

  • Eiweißbedarf,
  • Flüssigkeitsbedarf,
  • Vitamin und Spuren Element
  • Und Energiebedarf sind alle erhöht!!

8) Nennen Sie 5 Grundsätze der Dekubitus Therapie.

  • Druckentlastung,
  • Wundreinigung,
  • Entfernen von Nekrosen (Infektion Bekämpfung),
  • Phasen gerechte Wundauflagen,
  • Erkennen und vermeiden von Risikofaktoren.
Autor: Frank
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