Autor/in: Rolf Axmann

Fragenkatalog Staatsbürgerkunde

1.) Zählen Sie die antiken Staatsformen auf(nach Aristoteles).

  • Monarchie(Einzelherrschaft/Königsherrschaft)
  • Anarchie(keine Herrschaft)
  • Demokratie(Volksherrschaft)
  • Aristokratie(Elitenherrschaft)
  • Diktatur(0Tyrannei= der Diktator)
  • Theokratie(Gottherrschaft)
  • Oligarchie(Herrschaft einer Gruppe)

2.) Was macht den Staat aus?

  • Staatsbürgerkunde(= deutscher Pass)
  • Staatsgebiet
  • Staatsgewalt

3.) Wie wird man Staatsbürger?

  • Territorialprinzip(Geburt auf dem Staatsgebiet)
  • Abstammungsprinzip(z.B.Eltern)(durch Geburt/durch Einbürgerung)
  • Durch Verleihung
  • Deutschstämmige aus den ehemaligen Ostgebieten
  • Durch Heirat

4.) Was sind bei den modernen Staatsformen die 2 Grundlagen?==> Monarchie

  • Demokratie

5.) Nennen Sie die Unterscheidungen bei der Monarchie.==> Absolutismus

  • Konstitutionelle Monarchie
  • Parlamentarische Monarchie
  • Ständische Monarchie

6.) Nennen Sie die Unterscheidungen bei der Demokratie.

  • direkte Demokratie(Schweiz)
  • repräsentative Demokratie(Deutschland)
  • Präsidial Demokratie(USA)
  • Parlamentarische Demokratie(Deutschland BRD)

7.) Welche Form der Demokratie hat Deutschland?

  • die BRD ist eine repräsentative parlamentarische Demokratie

8.) Was ist die Verfassung?

  • Die Verfassung ist der Bauplan des Staates

9.) Nennen Sie die fünf obersten Verfassungsorgane.

  • Die Bundesregierung(Berlin)/ Der Bundeskanzler
  • Der Bundespräsident(Berlin)
  • Bundesverfassungsgericht(Karlsruhe)
  • Bundesrat(=Länderkammer)(Berlin)
  • Der Bundestag(Berlin)

10.) Nennen Sie chronologisch die Bundeskanzler der BRD.

  • Konrad Adenauer(CDU)
  • Ludwig Erhard(CDU)
  • Kurt Georg Kiesinger(CDU)
  • Willy Brandt(SPD)
  • Helmut Schmidt(SPD)
  • Helmut Kohl(CDU)
  • Gerhard Schröder(SPD)

11.) Nennen Sie chronologisch die Bundespräsidenten der BRD.

  • Theodor Heuss(FDP)
  • Heinrich Lübke(CDU)
  • Gustav Heinemann(SPD)
  • Walter Scheel(FDP)
  • Carl Carstens(CDU)
  • Richard von Weizäcker(CDU)
  • Roman Herzog(CDU)
  • Johannes Rau(SPD)

12.) Nennen Sie die tragenden Säulen des Staatsaufbaus(9 tragende Wände) Artikel 20 im Grundgesetz!

  • Demokratie(alle Staatsgewalt geht vom Volk aus)
  • Sozialstaat(Absicherung gegen Lebensrisiken)
  • Bundesstaat(16 Bundesländer)
  • Bundesrepublik(Gewählter Bürger als Staatsoberhaupt)
  • Rechtsstaat(Herrschaft des Gesetzes)
  • Wahlprinzip(wesentlicher Bestandteil der Demokratie)
  • Gewaltenteilung(Montesquieu/Vom Geist des Gesetzes)
  • Bindung des Staates an Verfassung und Gesetz
  • Das Widerstandsrecht gegen Verfassungsfeinde

13.) Definieren Sie die tragende Säule „Wahlprinzip“ näher.

  • Stadt(Bürgermeister,Stadtrat)
  • Land(Landtag NRW)
  • Bund(Bundestag)
  • Europa(Europaparlament)

14.) Definieren Sie die tragende Säule „Gewaltenteilung“ näher.

  • Legislative(= gesetzgebende Gewalt(Bundestag/Bundesrat))
  • Exikutive(=ausführende Staatsgewalt(Bundesregierung/Verwaltung))
  • Judikative(=richterliche Gewalt(Alle Gerichte))

15.) Was sind die Ziele der Gewaltenteilung?

  • Machtverteilung
  • Verhinderung von Machtkonzentration
  • Verhinderung von Machtmissbrauch
  • Check and balance(Kontrolle und Gleichgewicht)

16.) Definieren Sie kurz die Ewigkeitsklausel.

  • Bestimmte Dinge dürfen nicht/nie geändert werden!
  • Die Gliederung der Länder
  • Mitwirkung der Länder bei der Gesetzgebung(=Bundesrat)
  • Der Artikel 1 GG (die Würde des Menschen ist unantastbar)
  • Der Artikel 20 (Die Säulen)

17.) Nennen Sie Merkmale des Rechtsstaates.

  • Herrschaft des Gesetzes
  • Rückwirkungsverbot von Gesetzen
  • Richter sind unabhängig
  • Das Recht auf Klage
  • Gleichheitsgrundsatz(vor dem Gesetz sind alle gleich)

18.) Nennen Sie die Merkmale der Demokratie.

  • Grundrechte
  • Wahlprinzip
  • Parteinvielfalt
  • Vielfalt(Gesellschaft)
  • Mehrheitsprinzip
  • Minderheitenschutz

19.) Was gehört zur Wahl/Zusammensetzung?

  • Vollendung des 18.Lebensjahres
  • Deutscher Pass
  • Demokratische Wahlrechtsgrundsätze
  • Alle 4 Jahre(Legislaturperiode)
  • 656 Abgeordnete sind zu wählen

20.) Definieren Sie den zur Wahl/Zusammensetzung gehörenden Begriff Demokratische Wahlrechtsgrundsätze näher.

  • Frei
  • Gleich
  • Geheim
  • Allgemein
  • Unmittelbar

21.) Nennen Sie die Organe des Bundestages.

  • Präsident
  • Vizepräsident
  • Präsidium
  • Ältestenrat
  • Plenum
  • Schriftführer
  • Ständige Ausschüsse
  • Untersuchungsausschüsse

22.) Nennen Sie die Aufgaben des Bundestages.

  • Gesetzgebung(Legeslative)
  • Volksvertretung
  • Wahl des Präsidenten(+ Stellvertreter)
  • Der Bundeshaushalt(Kosten)
  • Die Wahl des Bundeskanzlers
  • Kontrolle/Kritik der Regierung(durch die Opposition)

23.) Nennen Sie die Aufgaben des Bundestagspräsidenten:

  • Leitung und Vorbereitung der Sitzungen
  • Oberster Repräsentant des Bundestages
  • Oberster Verwaltungschef

24.) Was sind die Aufgaben des stellvertretenden Bundestags/Vizepräsidenten?

  • Unterstützung des Präsidenten

25.) Was sind die Aufgaben des Präsidiums?Woraus besteht dieses?

  • Repräsentationsaufgaben
  • Es besteht aus:
  • Präsident und Vizepräsident

26.) Was sind die Aufgaben des Ältestenrates?

  • macht die tägliche Geschäftsführung,wie Korrespondenz,usw.)

27.) Was sind die Aufgaben des Plenums?Was ist das Plenum?

  • Debatte
  • Entscheidung
  • Plenum = die Abgeordneten

28.) Was sind die Aufgaben der ständigen Ausschüsse?

  • in den Fachausschüssen wird die Detailarbeit geleistet?

29.) Was sind die Aufgaben der Untersuchungsausschüsse?

  • Klärung politischer Streitfragen

30.) Was sind Rechte und Pflichten der Abgeordneten?

  • freie Meinungsäußerung
  • Untersuchungsausschuss
  • Immunität(Schutz vor Strafverfolgung)
  • Indemnität(Schutz der freien Meinungsäußerung im Parlament)
  • Zeugnisverweigerungsrecht
  • Anspruch auf Diäten
  • Kündigungsschutz
  • Unabhängig
  • Kostenlos öffentliche Verkehrsmittel benutzen

31.) Erklären Sie die einfache Mehrheit.

  • (Regelfall)
  • Gesetze werden mit einfacher Mehrheit angenommen oder abgelehnt

32.) Erklären Sie die absolute Mehrheit.

  • die Hälfte der Stimmen + 1 (Bundeskanzler wird so gewählt!)

33.) Wann ist die 2/3 – Mehrheit erforderlich?

  • bei Verfassungsänderungen

34.) Wie verhandelt der Bundestag?

  • grundsätzlich öffentlich

35.) Was ist das Bundesverfassungsgericht.

  • ein extrem starkes Gericht

36.) Wodurch wird die Macht des Bundesverfassungsgerichtes deutlich?

  • Es ist das oberste und unabhängige Verfassungsgericht
  • Die Urteile des Gerichtes sind absolut verbindlich
  • Keine Berufung keine Revision
  • Absolut unabhängig

37.) Was sind die Aufgaben des Bundesverfassungsgerichtes?

  • Überprüfung ob Gesetze mit Grundgesetz vereinbar sind,wenn nicht, ist das Gesetz ungültig
  • Bei Streit zwischen Verfassungsorganen
  • Bei Streitigkeiten Bund/Länder
  • Parteienverbot
  • Wegnahme/Einschränkung von Grundrechten
  • Jedermannsklagen(Verfassungsbeschwerden von Bürgern)
  • Interpretation des Grundgesetzes(KLAUSUR!)
  • Schutz des Grundgesetzes(Verfassung)
  • Amtsenthebung des Bundespräsidenten

38.) Was sind die Aufgaben des Kanzlers?

Aufgaben:

  • Regierungschef
  • Er trifft die Grundsatzentscheidungen in der Politik
  • Oberbefehlshaber der Bundeswehr(in Kriegszeiten)
  • Vorbereitung/Leitung der Kabinettssitzung
  • Steuerung der gesamten Regierungstätigkeit „Bundeskanzleramt“
  • Der Kanzler trägt die Verantwortung gegenüber dem Parlament

39.) Wie ist der Aufbau des Bundesverfassungsgerichtes?

  • Präsident
  • 8 Richter(jeweils 4)(die Richter werden gewählt)
  • 1.Senat
  • der Bundestag wählt die Richter
  • Vizepräsident
  • 8 Richter(jeweils 4)(die Richter werden gewählt)
  • 2.Senat
  • Der Bundesrat wählt die Richter

40.) Amtszeit der Richter beim Bundesverfassungsgericht.

  • alle 12 Jahre werden die Richter gewählt,danach ist Schluss
  • mit 68 Jahren = Pension

41.) Definieren Sie Gesetzgebung.

  • Grundsätzlich liegt die Gesetzgebungskompetenz bei den Ländern
  • Der Bund soll nur in bestimmten Fällen Gesetze machen

42.) Wie ist die Verteilung der Gesetzgebungskompetenzen?(Klausur!)

  • ausschließliche Gesetzgebung des Bundes = nur der Bund darf Gesetze machen
  • konkurrierende Gesetzgebung = Länder dürfen Gesetze machen,solange der Bund nicht geregelt hat
  • Rahmengesetzgebung = Bund setzt Rahmen,Länder füllen aus

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