2. Was bedeutet Applikation?Verabreichung3. Nennen Sie fünf verschiedene Applikationsformen
|
Applikationsort |
Applikationsart |
Arzneiform |
auf die Haut |
Kutan |
Lösungen, Suspensionen, Emulsionen, Schäume, Salben, Pasten , Pflaster, TTS |
Mund- und Zungenschleimhaut |
Bukkal, lingual, sublingual |
Tabletten, Pastillen, Dragées, Gurgelwässer |
Magen- und Darmschleimhaut |
Enteral= (per) oral |
Tabletten, Dragées, Kapseln, Lösungen, Suspensorien, Emulsionen |
Rektumschleimhaut |
Rektal |
Suppositorien, Rektalkapseln, Salben |
Nasenschleimhaut |
Nasal |
Tropfen, Salben, Gele, Sprays |
Bronchial, Alveolarepithel |
Pulmonal, per inhalationem |
Aeroaole, Inhalate |
Konjuktiva |
Konjuktival |
Augentropfen, -salben, -wässer |
Schlaimhäute der Genitalorgane |
Intravaginal |
Vaginalkugeln, Salben |
und ableitenden Harnwege |
intraurethral |
|
in das Herz |
intrakardial |
Injektionslösung |
in eine Arterie |
intraarteriell |
Injektionslösung |
in eine Vene |
intravenös |
Injektionslösung, Infusionslösung |
in den Lumbalsack |
intralumbal |
Injektionslösung |
in den Liquorraum |
intrathekal |
Injektionslösung |
in die Haut |
intrakutan |
Injektionslösung |
unter die Haut |
subkutan |
Injektionslösung, Implantate |
in den Muskel |
intramuskulär |
Injektionslösung |
in die Bauchhöhle |
Intraperitoneal |
Injektionslösung, Infusionslösung |
Kausaltherapie = Ursachen bekämpfende Therapie.
z.B. eine Antibiotikergabe bei einer bakteriell bedingten Pneumonie.
Substitutionstherapie = Ersatztherapie
Behandlung durch künstliche Zufuhr dem Körper normalerweise durch Organleistungen zur Verfügung stehender Substanzen bei Funktionsschwäche, - versagen des entsprechendens Organs
z.B. Insulingaben bei Diabetes mellitus, Flüssigkeitszufuhr als Volumen- oder Blutersatz zur Rehydratation
Symptomatische Therapie = die Behandlung der Symptome
z.B. Immunsupressiva bei einer HIV- Infektion
Plazebotherapie = Therapie mit "Scheinmedikamenten"
Wirkstoff-freies, äußerlich nicht vom Orginal unterscheidbares "Leer"- oder "Scheinmedikament"
z.B. um das Verlangen nach einer nicht notwendigen Medikation zu befriedigen
Ein Teil eines Arzneistoffs wird bei der ersten Leberpassage chemisch umgewandelt und gelangt somit nicht zur Wirkung. Veränderung der biologischen Verfügbarkeit eines Wiktoffs im Körper.
Interarteriell, rektal, intramuskulär, intrakutan, subkutan, intraperitoneal
Membranen überwinden
Aufnahme eines Arzneistoffs in die Blutbahn durch Oberflächen des Körpers, wie Haut oder Schleimhäute, oder von begrenzten Stellen des Körperinneren, wie einem Muskl oder dem Unterhautgewebe. Die Membranen stellen dabei Resorptionsbarrieren dar. Die Resorption ist jedoch eine Voraussetzung für die Wirkung eines Arzneistoffs, sofern dieser nicht direkt an den wirkort appliziert wird. Meist überwinden die Arzneistoffe Resorptionsbarrieren (Membranen) durch passive Diffusion.
12. Was bedeutet der Begriff Resorptionsquote?
(Heil) Anzeige, Grund oder Umstand eine bestimmte (ärztliche) Maßnahme durchzuführen, die nach Abschätzendes möglichen Nutzens und Risikos - unter Beachtung etwaigerKontraindikationen - (für den Patienten) sinnvoll ist.
Gegenanzeige; Umstände (z.B. Lebensalter, Schwangerschaft, eine bestimmte Krankheit bzw. Arzneimittelbehandlung), die eine an sich angezeigte - Maßnahme verbieten (einer Indikation entgegenstehen)
Gegenspieler des Agonisten eines Funktionspaares als Funktionsträger eines der Agonistenfunktion, -wirkung entgegengesetzten Effektes; z.B. innerhalb der typischen Paare Sympathikus/ Parasympathikus, Extensoren/ Flexoren, Adrenalin/ Insulin - Ferner als pharmakologischer Antagonist ein Arzneimittel mit Wirkung im sinne des pharm. Antagonismus, z.B. an andrenergen Rezeptoren; vgl. Antidot.
pharm. die sich additiv oder überadditiv (suppraadditiv; Potenzierung) gegenseitig unterstützende Wirkung mehrerer Arzneimittel.
Anhäufung eines Arzneistoffs im Organismus und Gefahr toxischer Wirkungen bei wiederholter Dosis (Depomedikamente), wenn die Einzeldosen schneller zugeführt werden, als sie vom Organismus aufgrund ihrer Halbwertzeit eliminiert werden können. Besonders große praktische Bedeutung bei Wirkstoffen mit sehr langer Halbwertzeit (z.B. Digitoxin oder Diazepam); s.a. Summationsgifte (=Kumulationsgifte)
Therapeutischer Konzentrationsbereich zwischen minimaler therapeutisher und minimaler toxischer Wirkstoffkonzentration.
schmerzstillend
entzündungshemmend
fiebersenkend
Niere
siehe Frage 3
subcutan, intramuskulär, intrakutan
- immer Patientenbezogen - bei Tropfen, Name des Bew. und Anbruchsdatum
- Insulin im Kühlschrank 8° C - Tropfen höchstens 30 Min. vor Gabe stellen
- Anbruchsdatum b. Salben - Salben geöffnet höchstens 14 Tage haltbar
- 6 R's - Augensalben niemals mit Auge in Kontakt
- Insulin vor Gabe Zi. Temp. - Insulinpen vor Gabe kippen
- Insulinampullevor Gabe rollen - alte Medikamente an Apotheke
- Medigabe mit genug Flüssigkeit - Medigabe bei Bettlägrigen bei OK 90°
- Med. mit erkennbaren Veränderungen - BTM geschlossen aufbewahren
nicht verabreichen - Abgabe von Medis exakt dokumentieren
- kein Um- o. Abfüllen von Medis - Ohrentropfen dürfen nur bei intaktem
- bei Stechampullen Gummimembran Trommelfell angewendet werden
desinfizieren
bei Schmerzen
Opioidanalgetika, die im Bereich des Zentralnervensystems die Schmerzempfindung unterdrücken
(Morphin-Typ)
Nicht-Opioidanalgetika, die die Schmerzübertragung im Bereich des peripheren Nervensystems unterdrücken.
Opioidanalgetika hemmen durch Erregung der Opioidrezeptoren die Schmerzempfindung.
Nicht-Opioidanalgetika werden auch als peripher wirkende Analgetika bezeichnet. Sie hemmen die Cyclooxygenase und damit die Bildung von Prostaglandinen. Prostaglandine sind körpereigene Überträgerstoffe, die im Körper entsprechend dem Wirkort vielfältige Wirkungen haben.
| Wirkung | Wirkort |
Schmerzrezeptoren Hypothalamus |
Erhöhte Empfindlichkei Erhöhte Na+-Ausscheidung |
1. Morphin
2. Acetylsalicylsäure
Verstärkung der Wirkung von Antikoagulanzien durch Plättchen-Aggregationshemmer.
Acetylsalicylsäure
Analgetikum und Thrombozytenaggregationhemmer
Überträgersubstanz, die auf chem. Wege an einer Synapse (=Neuro T.) oder motor. Endplatte Nervenimpulse überträgt wird in präsynapt. Strukturen (v.a. Vesikeln) gespeichert, bei elektr. Nervenimpuls (mit Permeabilitätssteigerung der Speichermembran) freigesetzt, überquert den synapt. Spalt u. verbindet sich mit Rezeptoren der postsynapt. membran (deren Konformation sich dadurch ändert); anschl. Inaktivierung (meist hydrolytisch). es sind dies biogene Amine wie Acetylcholin und Noradrenalin (an cholin- bzw. adrenergen Neuronen), Dopamin (dopaminerge Neurone), γ-Aminobuttersäure (=GABA), Serotonin (trypaminerge Neurone); ferner Aminosäuren (glutaminsäure, Glycin, Asparaginsäure), wahrscheinlichauch Peptide (Substanz P; an peptidergen strukturen).
Körpereigene Überträgerstoffe die unter anderem für Sensibilisierung der Schmerzrezeptoren, der Körpertemperatur und den Ablauf entzünlicher Prozesse verantwortlich sind.
Prostaglandin E 2 hemmt die Magensäureproduktion
Prostaglandine werden durch nicht-opioide Analgetika im Körper verringert, wodurch Analgetika wirken können.
Durch die Verminderung an Prostaglandinen wirken diese Analgetika wie folgt:
Schmerzstillend - analgetisch
entzündungshemmend - antiphlogistisch
fiebersenkend - antipyretisch
Neuroleptika behandeln die Symptome, wie Halluzinationen oder Wahnvorstellungen, nicht die eigentliche Psychische Erkrankung. Die Symptome bestimmen die Wahl des Neuroleptikums.
Schizophrenien, Manien, exogene Psychosen, Erregungs- und Angstzustände, Alkoholdelirium
Stark und sehr stark wirkende Neuroleptika haben eine starke antipsychotische und nur schwach sedierende Wirkung. Sie sind bei Halluzinationen und chronischen Schizophrenien indiziert. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist die regelmäßige Einnahme des Neuroleptikums über eine längere Zeit. Bei in dieser Hinsicht unzuverlässigen Patienten empfielt sich eine intramuskuläre Verabreichung sog. Depot-Neuroleptika im Abstand von ca. 3 Wochen.
Haloperidol (Haldol ®) Pipamperon (Dipiperon ®)
Sogenannte schwach wirkende Neuroleptika wirken schwaxch antipsychotisch und stark sedierend. Sie sind vor allem bei psychomotorischer Erregbarkeit und ängstlicher Agitiertheit indiziert.
Promethazin (Atosil ®)
Es ist zu beachten, daß bei eienr Therapieunterbrechung Wirkung und Nebenwirkung nur langsam zurückgehen.
Neuroleptika steigern die Wirkung zentral dämpfender Pharmaka - z.B. von Narkosemitteln, Schlafmitteln, stark wirkenden analgetika, Alkohol - sowie von Mitteln, die gegen die Wirkung des Neurotransmitters Acetylcholin gerichtet sind (sog. Anticholinergika = Parasympatholytika, z.B. Atropin). Auch die Wirkung von β - Rezeptorenblockern wird verstärkt.
Bei schweren Depressionen zur Unterstützung einer Psychotherapie.
Die Medikamente müssen im Rahmen eines Behandlungsplanes sehr sorgfältig ausgewählt werden, um z.B. nicht einem ängstlichen Suizidgefährdeten durch die Behandllung mit einem Antidepressivum die letzte Hemmung zu nehmen, was ihn dann den Suizid vollenden läßt.
1) Erhöhung der Dopamin-Konzentration an zentralen Dopamin-Rezeptoren durch Gabe der Dopamin-Vorstufe Levodopa (meist zusammen mit Decarboxylasebloker)
2) Hemmung des enzymatischen Dopamin-Abbaus durch Gabe des Monoaminoxidase-Hemmers Selegilin
3) Stimulation von zentralen Dopamin-Rezeptoren mit Bromocriptin, damit "Restbetände" aktiviert werden
4) Blockade von zentralen Rezeptoren der Glutaminsäure mit Amantadin, um die Bewegungsarmut zu verbessern
5) Hemmung der überschießenden cholinergen Reaktionen mit zentral wirksamen Anticholinergika (früher mit Belladonna-Produkten, Heute Biperiden.
Wirken gegen das Übergewicht an Acetylcholin und beeinflussen vorwiegend Rigor und Tremor.
Indikation: Dämpfung der cholinergen Symptomevon Parkinsonismus
Unerwünschte Wirkung: stark substanzspezifisch, häufig treten Müdigkeit, Übelkeit sowie vegetative Störungen auf. Um die unerwünschten Wirkungen möglichst gering zu halten muß der geeignete arzneistoff individuell ermittelt werden und die Dosierung einschleichend bis zum Dosierungsoptimum erfolgen.
Die Verabreichung von Dopamin zur Herstellung eines Gleichgewichtes zwischen Acetylcholin und
Dopamin ist deshalb nicht möglich, weil Dopamin die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden kann. Mit dem Auffinden der biologischen Vorstufe von Dopamin, dem Levodopa, wurde ein bedeutender Fortschritt in der Therapie der Parkinson`schen Krankheit erzielt. Im Gegensatz zur Dopamin kann Levodopa die Blut-Hirn-Schranke überwinden. Durch das Enzym Decarboxylase wird im Organismus levodopa zu Dopamin umgewandelt. Um ausreichende therapetische Effekte zu erzielen, muß Levodopa relativ hoch dosiert werden (2 bis 6 Gramm pro Tag), weil der größte Teil von levodopavor der Durchdringung der Blut-Hirnh-Schranke bereits zur Dopamin umgewandelt wird. Um die Umwandlung von Levodopa zu Dopamin nur außerhalb des Zentralnervensystems zu unterbinden, wird Levodopa ein Decaboxylasehemmer beigemischt. Dieser kann die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden, wodurch die Umwandlung von Levodopa zu Dopamin nur außerhalb des Zentralnervensystems gehemmt wird. Dank dieser Kombination kann eine wesentlich geringere Menge an Lovodopa verabreicht werden und es wird möglich die unerwünschten Wirkungen zu verringern.
Neben dem Abbau von Levodopa durch die Decaboxylase gibt es noch einen zweiten Abbauweg: Levodopa kann sowohl peripher als auch zental durch das Enzym Catechol-O-Methyltransferase (COMT) in 3-O-Dopa umgewandelt werden. Bei Hemmung der Decarboxylase läuft dieser Weg verstärkt ab, zudem konkurrieren Levodopa und 3-O-Methyldoopa um den Transport durch die Blut-Hirn-Schranke. Dieser Abbauweg kann durch einen COMT-Hemmer (Tolcapone) sowohl peripher als auch zentral blockiert werden; dadurch steigt die Konzentration von Levodopa im ZNS deutlich. So empfielt sich die Gabe einer Dreierkombination:
Levodopa + Decaboxylase-Hemmer + COMT-Hemmer, um eine möglichst hohe Levodopa-Konzentration im ZNS zu erreichen.
Durch Levodopa können Rigor und Tremor weniger gut beeinflusst werdenals mit den Anticholinergika. dafür lassen sich Bewegungsarmut und psychische Störungen günstig beeinflussen.
Neben Levodopa können Substanzen wie Amantadin und Bromocriptin, die eine dopaminartige Wirkung besitzen eingesetzt werden. Amantadin wirkkt bei Rigor und Bewegungsarmut. Bromocriptin, welches ursprünglich als Prolactinhemmer verwendet wurde, hat dann eine günstige Wirkung, wenn Levodopa nicht mehr genügend wirkt.
Selegilin hemmt irreversibel die Monoaminoxidase B, wodurch der Dopamin-Abbau verlangsamt wird. Es wird nur in Kombination mit Levodopa-Präparaten eingesetzt, weil seine Wirkung auf einer Beschleunigung und Verlängerung der Levodopa-Wirkung beruht.
Der Name kommt aus dem lateinischen "Tranquillus" und bedeutet "ruhig, ausgeglichen", die wichtigste Eigenschaft dieser Substanzgruppe.
Es sind Substanzen, die keinen antipsychotischen Effekt besitzen. Statt dessen wirken sie beruhigend, bauen übermäßige Angst und Spannungen ab und rufen einen Zustand der Ausgeglichenheit hervor, wobei sie Denkvermögen und Leistungsvermögen nur wenig beeinflussen. Ebenfalls günstige körperliche Auswirkung: Muskelspannung und Krampfbereitschaftsinkt, die Schlafbereitschaft steigt.
Bei neurovegetativen Störungen, die mit:
Unruhe, Angst, Schlaflosigkeit und Muskelverspannungen einhergehen.
Neurosen (Störungen der Konfliktlösung), Unruhe, Angst, Spannungszuständen, psychosomatischen Beschwerden.
funktionale Schlafstörungen, Muskelspasmen (muskelrelaxierende Wirkung) z.B. bei Querschnittsgelähmten, bei Muskelverspannungen sowie bei Epilepsie und zur Narkosevorbereitung.
Nebenwirkungen:
Gefahr der Gewohnheitsbildung, deshalb keine Dauerverordnung, Müdigkeit, Benommenheit, Schwindel, Einschränkungen des Denkvermögens und der Leistungsfähigkeit.
Bei älteren Pat.:
gelegentlich Koordinationsstörungen, Halluzinationen, paradoxe Erregungs- und Verwirrheitszustände.
Benzodiazepine
Oxazepam (Adumbran®), Lorazepam (Tavor®), Diazepam (Valium®)
manisch-depressive Psychosen
Sie mildern die manischen Phasen und verlängern die krankheitsfreien Intervalle.
siehe Frage 47.
Für einen Therapieerfolgist es notwendig, ithium während Jahren konsequent einzunehmen. Die Plasmahalbwertszeit von Lithium ist individuell sehr verschieden (7-35h) Darum und wegender geringen therapeutischen Breite muß die Dosierung von Lithiumsalzen individuell festgelegt und durch regelmäßigeBlutspiegel-Bestimmungen überwacht werden.
erste Zeichen einer Überdosierung:
grobschlägiger Tremor, Muskelzuckungen, Erbrechen
Unerwünschte Wirkungen:
feinschlägiger Fingertremor, Durst, Harndrang und Nierenschädigungen
Kontraindikationen:
Niereninsuffizienz, schwere Herzkreislauferkrankungen, Schwangerschaft
Interaktionen:
Saluretika und nichtsteroidale Antirheumatika können zu einer Erhöhung des Lithium-Blutspiegels führen und eine Lithiumintoxikation auslösen.
Lithiumcarbonat (Hypnorex retard®), Lithiumsulfat (Lithium-Duriles®), Lithiumacetat (Quilonum®)
Valproinsäure (Ergenyl®, Orfiril®), Phenobarbital (Luminal®), Primidon (Liskantin®, Mylepsinum®)
Schlaf- und Durchschlafprobleme, Unruhe, Angstzustände
Pflanzliche Mittel (Valeriana (Baldrian®), Antihistaminika (Diphenhydramin), Benzodiazepine(Flurazepam (Dalmadorm®)
Furosemid (Lasix)
weil sie in der Henleschen Schleife in der Niere wirken.
Fördern ebenfalls die Natrium-, Kalium-, und Chloridausscheidung bereits in der Henleschen Schleife. Charakteristisch für die Schleifendiuretika ist die rasch einsetzende Wirkung, die allerdings nur wenige Stunden anhält.
akute Herzinsuffizienz (Schleifendiuretika Furosemidtyp Lasix), chronische Herzinsuffizienz alle Diuretikatypen (Besserung der Stauungssymptome, Abnahme des peripheren Wiederstandes, Steigerung der Belastbarkeit)
Unerwünschte Wirkung:
Interaktionen:
Wirkungsverstärkung von Herzglykosiden (durch Kaliummangel)
Diabetes mellitus Typ I (absoluter Insulinmangel)
Diabetes mellitus Typ II (relativer Insulinmangel)
Eine Verminderung der Insulinproduktion, wenn diätetische Maßnahme keine Normalisierung des BZ's zu Folge haben,
Diabetes mellitus Typ I, Diabetes mellitus Typ II wenn eine Diät, sowie die Gabe von oralen Antidiabetika nicht ausreichen.
Nahrungsaufnahme und Altinsulingaben lassen sich variabler gestalten. Der Spritz-Eß-Abstand variiert je nach Insulinart von 1/4 Stunde Altinsulin bis 1 Stunde (reines Depotinsulin).
Wirkung setzt bereits nach kurzer Zeit (ca.15 Min.) ein und hält höchstens 8 stunden an.
Depotinsulin. ist indiziert bei Erst- oder Neueinstellungen, diabetischem Koma oder Präkoma sowie schweren Infektionen. Depotinsuline werden beim stabilem Diabetes eingesetzt. Sie können gut für die Nacht eingesetzt werden.
eine Depotwirkung kann erreicht werden, indem das Insulin an bestimmte Eiweiße (Protamin, Humanglobin oder Aminochinurid) gebunden wird oder indem Insulin-Zink-Suspensionen hergestellt werden.
Hypoglykämie (Hypoglykämischer Schock)
Abführmittel (beschleunigen die Stuhlentleerung)
kurzfristig:
Beschleunigen die Stuhlentleerung durch folgende Wirkungsweise:
Quellstoffe:
quellfähige, nicht verdauubare Polysaccharide, Flohsamen, Leinsamen, und Weizenkleie, sie lassen den Stuhl quellen und formen ihn weich. Dadurch wird auf natürliche Weise der Stuhlreflex ausgelöst. Bei ihrer Einnahme muss viel Wasser oder Fruchtsaft getrunken werden, weil sonst das Gegenteil erreicht wird, was bis zu einem Ileus führen kann. Der Erfolg setzt manchmal erst nach 12 Stunden ein.
Osmotisch wirkende Laxantien:
Setzt man dem Wasser, das ja gut resorbiert wird, schwer resorbierbare Stoffe (bestimmte Salze und Zucker) zu, so verflüssigt sich durch zusätzliche Aufnahme von Wasser aus dem umliegenden Gewebe der Darminhalt. Je nach Salz- bzw. Zuckerkonzentration setzt die Wirkung schon nach wenigen Stunden oder einem halben Tag ein. Lactulose wirkt auch dadurch laxierend, dass sie im Darm z.B. zu Propionsäure vergärt wird, die einen Reiz auf die Peristaltik ausübt. Bei Seniorenist, insbesondere beim Einsatz von Salzen darauf zu achten, daß keine Dehydration auftritt, die sich zurerstdurch Krämpfe, Verwirrtheit und unregelmäßigen Herzschlag zeigen kann.
Die Wasseraufnahme hemmende Mittel:
Sie hemmen die Natriumionen und die Wasseraufnahme aus dem Darm durch Blockade eines speziellen körpereigenen Transportsystems. Sie fördern deen Einstrom von Elektrolyten und Wasser in das Darmlumen, indem sie dessen Durchlässigkeit erhöhen. Dadurch kommt es zu einer Volumenzunahme und Auslösung eines Fäkalreizes. Beispiele sind Rizinusöl, Sennesblätter und synthetische Mittel wie Bisacodyl.
Gleitmittel:
Gleitmittel (engl. lubricans) - vor allem Paraffin - "überziehen" den Szuhl mit einem wasserdichten Film. Dies hält ihn weich und erleichtert den Abgang.
Rektale Anwendung von Laxantien:
Zäpfchen, Klistiere und Einläufe lösen den Fäkalabgang in kurzer Zeit aus. Es kommen verschiedene Wirksubstanzen wie Kohlensäure, hyperosmotisch wirkende Salze, Glyzerin, Paraffin und Bisacodyl zum Einsatz.
Bakterienabtötend
Bakterienwachstum wird gehemmt
pilzabtötend
Zellenabtötend
Penicillin 1928 entdeckt durch Alexander Fleming (Schottland) / großtechnisch erst ab 1948
antibios = gegen Leben = gegen Bakterien
Es ist gegen eine breite Menge von Bakterien wirksam.
Arzneimittel, die den Hustenreflex durch Hemmung des Hustenzentrums unterdrücken und dadurch die Häufigkeit und Intensität der Hustenstöße reduzieren.
nur bei trockenem Reizhusten, da sie sonst das Abhusten des Bronchialsekrets verhindern und eine Sekretstauung hervorrufen können.
Expektorantien
| Autor: Barbara |