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Mitglied im Pflegenetz
Autor: Sabrina K.
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Was ist der Pankreas?

  • das wichtigste Verdauungsorgan (Darmdrüse) neben der Hepar (Leber), deren Enzyme die Aufnahme von KH, Eiweiß und Fette ermöglichen

Wo liegt der Pankreas?

  • hinter dem Magen in Höhe des 2. LW
  • hat die Form eines liegenden L
  • ca. 65 g schwer

Was sind endokrine Drüsen?

  • endokrine Drüsenzellen sind in den Langerhans-Inseln zusammengelagert,
  • bilden den Pankreassaft und Enzyme für Verdauung
  • geben Hormone direkt ins Blut ab

Was sind exokrine Drüsen?

• exokrine Drüsenzellen produzieren Verdauungsenzyme

• bestehen aus rein sekrösen Zellen und sind beerenförmig zusammengelagert

Was sind A-Zellen ?

  • bilden das Hormon Glukagon
  • haben die Aufgabe die Glykogenvorräte in Leber und Muskulatur bei bedarf in Traubenzucker umzuwandeln

Was sind ß-Zellen?

  • bilden das Hormon Insulin
  • Insulin fördert die Aufnahme von Glukose vom Blut in die Zellen und regelt den Zuckerhaushalt im Körper

Wo liegen die Langerhans-Inseln?

  • In der Bauchspeicheldrüse » Pankreas

Welche Funktion hat die Leber in Bezug auf Diabetes?

  • Ist ein Kohlenhydratspeicher » Speicherfkt.

Was passiert in der Leber?

  • Ist verantwortlich für den KH-, Eiweiß- und Fettstoffwechsel
  • Die Leber wandelt mit Hilfe des Hormon Insulin Glucose - wie auch Fett- in Energie um oder wandelt nicht benötigte Glukose in Glykogen um
  • Glukose steht sofort zur Energiegewinnung bereit,
  • Glykogen wird als Vorrat gespeichert und sorgt bei Mangelzuständen für einen Ausgleich des Bz.

Was erhöht den Bz-wert?

  • KH-haltige Nahrungsaufnahme
  • Zu niedrige Insulin oder orale Antidiabetikadosis
  • Stress
  • Zu wenig eigenes Insulin

Was senkt den Bz-Wert?

  • Regelmäßige Bewegung
  • Richtige Ernährung
  • Gewichtsreduzierung
  • Orale Antidiabetika, Insulingabe

Aufbau des Pankreas

  • Kopf - liegt in der C-Schlinge des Duodenum
  • Körper- liegt zw. Kopf und Schwanz
  • Schwanz- liegt im linken Oberbauch und reicht bis zur Milz

Was ist der Ductus Pancreaticus

  • Bauchspeicheldrüsengang

Was ist der Ductus Cholodochus

  • Gallengang

Was ist die Vatersche Papille

  • Pankreasgang und Gallengang vereinen sich zu einem Gang und münden in den Duodenum

Was ist der Duodenum

  • 12 Fingerdarm

Welche Antogonisten werden in der endokrinen Drüse des Pankreas gebildet Hormone Insulin und

  • Glukagon

Was passiert nach der Nahrungsaufnahme im Blut

  • Nahrung geht in den Darm und wird in Einzelbausteine zerlegt, z.B. Glukose
  • Anstieg Bz » Langerhans-Inseln registrieren Veränderung Bz im Blut » Ausschüttung von Insulin aus Pankreas unwillkürlich »
  • Mitochondrien bauen Zucker in den Zellen sofort in Energie um » Bz normalisiert sich wieder

Welches Hormon wird dabei von der Bauchspeicheldrüse verstärkt ausgeschüttet

  • Insulin

Was passiert bei Nahrungskarenz

  • Bz fällt
  • Hirnanhangsdrüsen registrieren Bz-abfall, Langerhans-Inseln setzen Hormon Glukagon frei » Abbau von Glykogenreserven oder Umbau von körpereigenem Eiweiß oder Körperfett in Zucker
  • » Bz steigt wieder an

Welches Hormon wird bei Nahrungskarenz verstärkt ausgeschüttet Glukagon

Was ist Glukose

  • Traubenzucker - Einfachzucker

Was ist Glykogen

  • Mehrfachzucker "Muskelstärke" aus Glukosemolekülen zur Speicherung in Leber und Muskelzelle

Wo wird Glykogen gespeichert

  • In der Leber und in Muskelzellen

Aus welchem Organ wird Glykogen abgegeben bzw. nicht abgegeben

  • Abgegeben: aus der Leber
  • Nicht abgegeben. Aus den Muskelzellen

Welche Stoffwechselfunktion haben Insulin und Glykagon

  • Insulin: wird direkt in die Blutlaufbahn abgegeben Konstanthaltung des Bz Fördert die Aufnahme von Glukose in
    die Zellen Wandelt überschüssigen Blutzucker in Glykogen(Stärke) um als Depotform der KHHemmung der
    Blutfette
  • Glykagon: Umwandlung der Glykogenvorräte in Leber und Muskelzelle in Traubenzucker Mobilisierung von Energiereserven Abbau von Speicherfett

Was ist ein Hormon

  • Ein chemischer Botenstoff

Ab wann ist Diabetes im Urin nachweisbar

  • Ab 180 mg/dl oder 10mmol/l

Welcher Typ Diabetes hat ein höheres Erbrisiko

  • Typ II

Welche Symptome hat Typ II

  • Erhöhter Bz
  • Erhöhte urinausscheidung » Polyurenie
  • Großer Durst » Polydipsie
  • Exikkose, Mattigkeit, Müdigkeit, Verwirrtheit, Juckreiz, erhöhte Infektionsgefahr, Wundheilungsstörungen, Sehstörungen

Warum besteht vermehrtes Durstgefühl

  • Durch erhöhte Urinausscheidung

Was ist Polyurie

  • Vermehrte Harnausscheidung

Was ist Polydipsie

  • Großes Durstgefühl

Was ist Exsikkose

  • Flüssigkeitsmangel im Körper, Austrocknung

Was ist der orale Glukosetoleranztest?

  • Bz wird nüchtern gemessen, danach 75g in Wasser aufgelösten Glukose trinken
  • Bz-messung nach 1 Std.- dann nach weiteren 2 Std. erneut messen und nach 3 Std. noch mal messen

Was ist Hyperglykämie

  • Überzuckerung

Was ist Hypoglykämie

  • Unterzuckerung

Wann kommt es zum diabetischen Schock

  • Bei Unterzuckerung - Hypoglykämie

Wann kommt es zum diabetischen Koma

  • Bei Überzuckerung -Hyperglykämie

Welche Risikofaktoren kennen Sie bei D.m.

Rauchen, Alkohol, falsche Ernährung, Adipositas, Bewegungsmangel, genetische Faktoren

Welche Symptome treten bei Hypoglykämie auf

  • kalter Schweiß Heißhunger Stimmungsschwankungen Tremor, Verwirrtheit

Welche Ursachen hat Hypoglykämie

  • Überdosis Insulin
    Körperliche Überanstrengung
    Falscher Ess-Spritz-Abstand
    Starker Alkoholgenuss

Nennen Sie 3 Sofortmaßnahmen bei Hypoglykämie

  • Traubenzucker in die Wange geben
    Arzt benachrichtigen
    Bz messen
    Hbw. Nicht alleine lassen

Welche Symptome treten bei Hyperglykämie auf

  • Übelkeit Aschfahles Gesicht Bewusstseinstrübung

Welche Ursachen hat Hyperglykämie

  • zu niedrige Insulin oder Antidiabetikadosis vermehrte Nahrungszufuhr Stress

Nennen Sie 3 Sofortmaßnahmen bei Hyperglykämie

  • sofort Arzt benachrichtigen Urintest Flüssigkeitszufuhr aber ohne Zucker » wenn ansprechbar Hbw. Nicht alleine lassen

Klausur Diabetes mellitus
Lernfeld 1.3. Anatomie, Physilogie, Pflege, Ernährung, Medikamentenlehre
Teil 1 / Teil 2

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