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Mitglied im Pflegenetz
Autor: Rolf Axmann
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Fragenkatalog Gerontopsychiatrie Pflege


1.) Was gehört zur Gerontopsychiatrie und was sind ihre Bezüge?

==> Psychologie
==> Soziologie
==> Pädagogik
==> Rechtswissenschaft
==> Theologie
==> Philosophie
==> Gesundheitswissenschaft
==> Medizin
==> Pflegewissenschaft
==> Verhaltensforschung

2.) Definieren Sie den Begriff Gerontopsychiatrie!

==> Alte Seelen heilend/pflegen

3.) Was ist Holistische Medizin und Pflege?

==> Holismus = Ganzheitslehre
==> Pflege als Teil der ganzheitlichen Medizin
==> Körperarbeit wie Massage,Tai Chi,Akkupunktur,Ernährungslehre,usw.
==> Interaktionistischer Ansatz

4.) Was bedeutet interaktionistisch ?

==> zwischen den Beteiligten

5.) Zählen Sie 10 Schlüsselqualifikationen auf:

==> Umgang mit Alterskranken
==> Pflegesprache
==> Motivierende Pflege
==> Pflegehaltung
==> Selbsterfahrung
==> Selbstbefragung(an Altenpflege)
==> Interventionsfähigkeit
==> Gerontopsychiatrische Fachkompetenz
==> Eigene persönliche Kompetenz
==> Soziale Kompetenz

6.) Definieren Sie näher die folgende Schlüsselqualifikation:Umgang mit Alterskranken

==> Der Ton in der Sprache
==> Einstellung zu Erwachsenen, die sich wie Kinder benehmen
==> Grundhaltung zu Pflegehandlungen
==> Verwirrte sind verletzlich und feinfühlig
==> Spannungen aushalten können
==> Warmherzig sein können und eine professionelle Distanz halten können

7.) Definieren Sie näher die folgende Schlüsselqualifikation:Pflegesprache

==> ist durch den Wind
==> gewindelt

8.) Definieren Sie näher die folgende Schlüsselqualifikation: Motivierende Pflege

==> Aktivierung
==> Mobilisierung
==> Regression verhindern durch Erhalt der geistigen und sozialen Aktivitäten

9.) Definieren Sie näher die folgende Schlüsselqualifikation:Pflegehaltung

==> Verwirrte annehmen
==> Besonderheiten akzeptieren
==> Mit Wertschätzung begegnen

10.) Definieren Sie näher die folgende Schlüsselqualifikation:Selbsterfahrung

==> Welche Erfahrungen habe ich mit meiner eigenen Seele gemacht?
==> Stressabbau
==> Welche Rituale beschützen mich?
==> Wo mache ich mich blind?

11.) Definieren Sie näher die folgende Schlüsselqualifikation:Selbstbefragung an Altenpflege

==> Welche Gefühle löst ein psychisch veränderter Mensch bei mir aus?
==> Was löst Pflege bei Kranken aus?
==> Welchen Normen entspricht mein Bemühen um Verhaltensänderungen?
==> Was soll das Verhalten eines Kranken bedeuten?

12.) Definieren Sie näher die folgende Schlüsselqualifikation:Interventionsfähigkeit

==> zielgerichtete Planung ausführen
==> strukturieren der eigenen Tätigkeiten
==> konkrete Handlungen
==> Reflexionsbereitschaft
==> Verbesserungen erkennen
==> Wer nur arbeitet brennt aus

13.) Definieren Sie näher die folgende Schlüsselqualifikation:Gerontopsychiatrische Fachkompetenz

==> Krankheitsbilder kennen
==> Beobachtungsgabe
==> Urteilsfähigkeit
==> Situationen einschätzen
==> Handlungsbedarf erkennen
==> Ressourcen erkennen
==> Pflegeprobleme erkennen
==> Pflege planen

14.) Definieren Sie näher die folgende Schlüsselqualifikation:Eigene persönliche Kompetenz

==> Verantwortungsvoller Umgang mit:
==> Eigenen Bedürfnissen
==> Beruflichen Belastungen
==> Eigenem Körper
==> Eigener Seele

15.) Definieren Sie näher die folgende Schlüsselqualifikation:Soziale Kompetenz

==> Kommunikation mit Kranken/Angehörigen und Team
==> Emphatie
==> Fremdes Leid aushalten
==> Eigenen Frust aushalten
==> Neugierig und kreativ sein
==> Nähe-und Distanzfähigkeit
==> Moralisches Bewusstsein

16.) Nennen Sie Eigentümlichkeiten für psychisch Alterskranke:

==> es besteht eine Unschärfe der Krankheitsbilder
==> Symptome unterschiedlicher Krankheitsbilder fließen ineinander über,z.B.bei Demenz und Depression
==> Einige Symptome sind abgeflacht und wenig erkennbar, nur als Residualzustände erkennbar, z.B. bei der Schizophrenie im Alter

17.) Nennen Sie merkenswertes bei den Eigentümlichkeiten bei psychisch Alterskranken

==> Die Grenzen zwischen psychischer Gesundheit und psychischer Krankheit sind fließend
==> Auch bei Gesunden lassen sich seelische Schwächen finden
==> Ebenso lassen sich bei stark gestörten Menschen gesunde Anteile finden
==> Bei psychischen Erkrankungen im Alter zählen Verknüpfungen zwischen psychischen und körperlichen Störungen dazu
==> Umgekehrt sind körperliche Krankheiten oft mit psychischen Störungen verknüpft,z.B.bei Apoplexie und Amputationen

18.) Was bedeutet EEG?

==> Elektroenzephalographie oder
==> Hirnstrombildende elektrische Messung der Hirnaktivitäten an der Hirnrinde
==> Sichtbarmachung der Sinnesreizung

19.) Warum werden bei psychischen Veränderungen Röntgenbilder des Schädels oder der Wirbelsäule gemacht?

==> um normale oder unnormale Verdichtungen erkennbar zu machen

20.) Was ist eine Dopplersonographie?

==> Ultraschalluntersuchung zur Darstellung von Strömungen in Gefäßen
==> Somit Erkennung von Hindernissen hirnversorgender Arterien

21.) Was ist eine Angiographie?

==> Gefäßbetrachtung innerhalb der Gefäße mittels Sonde

22.) Was ist eine Lumbalpunktion?

==> Darstellung des Lumbalkanals
==> Entnahme von Liquor zur biochemischen Analyse

23.) Was ist ENG?

==> Elektroneurographie
==> Leitgeschwindigkeit der Ströme in peripheren Nerven messen

24.) Was ist eine Kernspintomographie?

==> Einflussströme eines Magneten beim Körperaustritt

25.) Was ist eine Emissionscomputertomographie?

==> Schichtaufnahme mit radioaktiven Stoffen

26.) Was ist eine Biopsie?

==> Gewebeentnahme zur feingeweblichen Untersuchung

27.) Was ist ein CT?

==> Computertomographie

28.) Was ist ein CCT?

==> Craniale Computertomographie ist eine Röntgenuntersuchung des Kopfes in horizontalen Schnitten(Schichtbilder)

29.) Was ist nach Kopfstürzen zu beachten?

==> eine Blutung im Hirnbereich ist erst oft nach einem CCT zu erkennen
==> da die Blutungen oft nur sehr langsam Raum fordern,ist der Betroffenen zunächst meist unauffällig
==> Schlafkontrolle?
==> Weckbar?
==> Gefahr erst nach ca.24Stunden etwas geringer

30.) Womit haben gerontopsychiatrische Erkrankungen oft zu tun?

==> mit veränderten oder unvollständigen Sinneswahrnehmungen
==> wer nicht riechen kann oder schmecken kann, hat z.B. mit Einschränkungen der Orientierung zur Ernährung und Verdauung zu rechnen

31.) Was ist bei folgendem Notfall als Erste-Hilfe-Maßnahme zu tun und welches Medikament würde gegebenenfalls dem Patienten helfen? : Aggression?

==> sich selbst und Opfer schützen(Ruhe!)
==> Medikament: Risperdal

32.) Was ist bei folgendem Notfall als Erste-Hilfe-Maßnahme zu tun und welches Medikament würde gegebenenfalls dem Patienten helfen? : akinetische Krise?

==> Medikamente überprüfen
==> PK Merz

33.) Was ist bei folgendem Notfall als Erste-Hilfe-Maßnahme zu tun und welches Medikament würde gegebenenfalls dem Patienten helfen? : Angst,Panik?

==> berühren,nicht alleine lassen
==> Medikamente: Tavor,Kava

34.) Was ist bei folgendem Notfall als Erste-Hilfe-Maßnahme zu tun und welches Medikament würde gegebenenfalls dem Patienten helfen? : Bewusstlosigkeit?

==> Seitenlagerung
==> Atmung
==> Puls?

35.) Was ist bei folgendem Notfall als Erste-Hilfe-Maßnahme zu tun und welches Medikament würde gegebenenfalls dem Patienten helfen? : Delir,Verwirrt?

==> entängstigen
==> nicht alleine lassen
==> Medikament: Distraneurin

36.) Was ist bei folgendem Notfall als Erste-Hilfe-Maßnahme zu tun und welches Medikament würde gegebenenfalls dem Patienten helfen? : Erregung?

==> beruhigen
==> RR,-Pulskontrolle
==> Medikament: Eunerpan

37.) Was ist bei folgendem Notfall als Erste-Hilfe-Maßnahme zu tun und welches Medikament würde gegebenenfalls dem Patienten helfen? : Kopfschmerz?

==> klären
==> entspannen
==> ablenken
==> Medikament:evtl.ASS

38.) Was ist bei folgendem Notfall als Erste-Hilfe-Maßnahme zu tun und welches Medikament würde gegebenenfalls dem Patienten helfen? : Krampfanfall?

==> vor Verletzungen schützen
==> Medikament: evtl.Diazepam

39.) Was ist bei folgendem Notfall als Erste-Hilfe-Maßnahme zu tun und welches Medikament würde gegebenenfalls dem Patienten helfen? : Lähmung?

==> lagern
==> passiv durchbewegen

40.) Was ist bei folgendem Notfall als Erste-Hilfe-Maßnahme zu tun und welches Medikament würde gegebenenfalls dem Patienten helfen? : Nackensteife?

==> Bettruhe
==> Fieber senken
==> Klinik!
==> Medikament:evtl.ASS

41.) Was ist bei folgendem Notfall als Erste-Hilfe-Maßnahme zu tun und welches Medikament würde gegebenenfalls dem Patienten helfen? : Schlafstörung?

==> tagsüber bewegen
==> Milch mit Honig
==> Medikamente: Hopfen,Melisse

42.) Was ist bei folgendem Notfall als Erste-Hilfe-Maßnahme zu tun und welches Medikament würde gegebenenfalls dem Patienten helfen? : Schreien?

==> berühren
==> entspannen
==> Musik
==> Medikament:evt.Analgetika

43.) Was ist bei folgendem Notfall als Erste-Hilfe-Maßnahme zu tun und welches Medikament würde gegebenenfalls dem Patienten helfen? : Sitzunruhe?

==> Neuroleptika absetzen
==> Medikament:evtl.Akineton

44.) Was ist bei folgendem Notfall als Erste-Hilfe-Maßnahme zu tun und welches Medikament würde gegebenenfalls dem Patienten helfen? : Sturz?

==> Gehen üben
==> Fallen entfernen

45.) Was ist bei folgendem Notfall als Erste-Hilfe-Maßnahme zu tun und welches Medikament würde gegebenenfalls dem Patienten helfen? : Suiziddrohung?

==> Krisenintervention
==> Berühren
==> Medikament: Risperdal

46.) Was ist bei folgendem Notfall als Erste-Hilfe-Maßnahme zu tun und welches Medikament würde gegebenenfalls dem Patienten helfen? : Unruhe?

==> beruhigen
==> berühren
==> ablenken
==> Medikament:Magnesium

47.) Was ist bei folgendem Notfall als Erste-Hilfe-Maßnahme zu tun und welches Medikament würde gegebenenfalls dem Patienten helfen? : Vergiftung?

==> Atemwege freihalten
==> Klinik

48.) Was ist bei folgendem Notfall als Erste-Hilfe-Maßnahme zu tun und welches Medikament würde gegebenenfalls dem Patienten helfen? : Weglaufen?

==> andere informieren
==> gefährdet?

49.) Im Bezug auf psychiatrische Notfälle, was sind die 3 S?

==> suchen
==> sprechen
==> schützen

50.) Wie lautet die wichtigste Grundregel im Bereich Psychiatrische Notfälle?

==> Zuwendung

51.) Was könnte der richtige Mix sein beim Umgang mit psychiatrischen Notfällen?

==> in unterschiedlicher Intensität der richtige Mix an Körperkontakt,Gespräch und Schutz oder Abschirmung

52.) Wie kann man Probleme klären?

==> Fragen klären:
==> Was war in der letzten Zeit?
==> Wann passierte was?
==> Wo war das?
==> Wie ist es dazu gekommen?
==> Wozu dient oder führt es

53.) Was darf man auf keinen Fall beim Fragen tun?

==> nach dem Warum fragen

54.) Was können Auslöser für psychiatrische Notfälle sein?

==> Angst im Zusammenhang mit Atemnot,Fieber,Schmerzen,Erbrechen oder Durchfall
==> Beziehungskrise oder Kränkung durch Angehörige oder Pflegende

55.) Nennen Sie Ressourcen und Risiken im Bereich psychiatrische Notfälle!

==> Welche Kompetenzen sind vorhanden?
==> Wie ist die Kooperationsbereitschaft oder-bereitschaft
==> Sinnesorientierung oder Orientierung in anderen Beziehungen
==> Selbstgefährdung/Fremdgefährdung/Sturzgefahr?
==> Reaktion von Angehörigen und Belastbarkeit

55.) Was gibt es zum Thema zuhören zu sagen?

==> den Betroffenen ausreden lassen
==> einfühlend verstehen
==> keine Korrekturen
==> Hier und Jetzt-Gefühle ansprechen
==> Gefühle akzeptieren

56.) Welche Handlungsstrategien gibt es?

==> Pflegende geben in respektvoller Weise Anweisungen
==> Kurz und klar
==> Soziale Netz aktivieren :Freunde,Angehörige,Betreuer
==> Klärung:Medikamente?
==> GGf.Einweisung Psychiatrie

57.) Was ist psychische Gesundheit?

==> psychisch gesund ist, wer weitgehend:
==> Wohlbefinden erlebt
==> Sich positiv fühlt
==> Zufrieden und frei von Beschwerden und Angst ist
==> Sich selbst akzeptieren kann
==> Seine Bedürfnisse befriedigen kann
==> Psychisch kompetent Stress und Einbußen kompensieren und sich kontrollieren kann
==> Arbeits- und liebesfähig ist

58.) Was ist psychische Krankheit?

==> wer in mehreren Bereichen gestört ist und verhaltensauffällig reagiert

59.) Was sind Psychosen?

==> sind schwere psychische Erkrankungen mit Halluzinationen,Wahn und Realitätsverlust

60.) Was sind Neurosen?

==> sind leichtere Erkrankungen ohne Realitätsverlust

61.) Wieviele alte Menschen haben psychische Alterskrankheiten?

==> 25%,d.h.jeder 4.alte Mensch ist psychisch gestört

62.) Nennen Sie organische symptomatische psychische Störungen!

==> Demenz bei Alzheimer
==> Vaskuläre Demenz
==> Delir(akute Verwirrtheit)
==> Psychische Störungen
==> Schizophrenie und wahnhafte Störungen
==> Affektive Störungen(Depression,Manie)
==> Neurotische Belastungs-und somatoforme Störungen
==> Verhaltensauffälligkeiten und körperliche Störungen
==> Persönlichkeits-und Verhaltens störungen

63.) Schwere psychische Störungen?

==> mit akuter Lebensgefahr: Delir,Vergiftungen,Suizidgefahr
==> mit schweren Verhaltensstörungen:akute Psychose mit Selbst/Fremdgefährdung,z.B.Wahn,Depression mit Stupor und Selbstbestrafung
==> mit hoher Chronifizierungsgefahr
==> schwer psychisch Kranke brauchen intensive Zuwendung in der Pflege

64.) Nennen Sie die Einteilung schwerer psychischer Störungen!

==> 1/3 = 1x im Leben akut
==> 1/3 = mehrfach im Leben akut
==> 1/3 = chronisch

65.) Nennen Sie Bewusstseinstörungen!

==> Bewusstseins-Verminderung(man nimmt weniger wahr)
==> Bewusstseins - Trübung(Dinge scheinen anders,falsche Wahrnehmung)
==> Bewusstseins - Einengungen(bestimmtes nimmt man klar wahr,anderes dafür ist weg)
==> Bewusstseins-Verschiebung(keine geraden Linien,Bruch in der Wahrnehmung)

66.) Nennen Sie die Orientierungsstörungen!

==> zeitlich
==> örtlich
==> situativ
==> zur eigenen Person

67.) Was zählt zu den Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen

- Auffassungsstörungen
- Konfabulationen und Paramnesien(Erinnerungsverfälschung)
- Konzentrationsstörungen
- Merkfähigkeitsstörungen
- Gedächtnisstörungen

68.)Was sind Formale Denkstörungen?

==> gehemmt,verlangsamt,umständlich,eingeengt
==> perseverierend(haften bleiben),grübeln
==> Gedankendrängen,Ideenflucht,Vorbeireden,Gedankenabreißen
==> Inkohärent(unzusammenhängend) zerfahren,Wort-Neuschöpfungen

69.)Was sind Befürchtungen und Zwänge?

==> Misstrauen
==> Hypochondrie(Krankheitsbefürchtungen)
==> Phobien
==> Zwangs-Denken
==> Zwangs-Impulse
==> Zwangs-Handlungen

70.)Was zählt alles zum Wahn?

==> Wahnstörung, Wahnwahrnehmung,Wahneinfall,Wahngedanken,
==> Systematischer Wahn,Wahndynamik
==> Beziehungswahn,Beeinträchtigungswahn,Verfolgungswahn,Eifersuchtswahn
==> Schuldwahn,Verarmungswahn,hypochondrischer Größen-Wahn

71.) Was sind Sinnestäuschungen?

a. Illusionen
b. Stimmen hören
c. Optische Halluzinationen
d. Körperhalluzinationen
e. Geruchshalluzinationen
f. Geschmackshalluzinationen

72.) Was zählt alles zu den Ich-Störungen?

a. Derealisation
b. Depersonalisation
c. Gedanken-Austreibung
d. Gedanken-Entzug
e. Gedanken-Eingebung
f. Fremdbeeinflussung

73.) Was sind Störungen der Affektivität?

a. rat-gefühllos,affektarm,vitalgestört,deprimiert,hoffnungslos
b. euphorisch,dysphorisch,gereizt,innerlich unruhig,ängstlich
c. klagsam jammernd,Insuffizienz,Schuld,Verarmungsgefühle
d. gesteigertes Selbstwertgefühl,affekt-labil,starr
e. ambivalent,Parathymie(Gefühle wiedersprechen dem Denken)

74.) Was sind Antriebsstörungen?

a. antriebsarm,antriebsgehemmt,antriebsgesteigert,unruhig,Parakinesen
b. maniriert-bizarr,theatralisch,mutistisch,logorrhoisch

75.) Was ist die Circadiane Besonderheit(in einem bestimmten Kreis folgende Störungen)?

a. morgens oder abends schlechter
b. abends besser

76.) Nennen Sie andere Störungen!

a. Rückzug
b. Umtriebig
c. Aggressiv
d. Suizidal
e. Keine Krankheitseinsicht

77.) Was spricht für eine Depression? Was spricht für eine Demenz?

Für eine Depression spricht: Für eine Demenz spricht:
Rascher Beginn Schleichender Beginn
Schnelles Voranschreiten des Krankheitsbildes Langsames Voranschreiten des Krankheitsbildes
Der Pat.ist sich des Verlustes seiner Gedächtnisleistung
Schmerzlich bewusst und reagiert darauf resigniert Der Pat. ist sich des Verlustes von Gedächtnis,
Merkfähigkeit,Auffassungsvermögen und Urteilsver-mögen nicht bewusst
Der Pat. klagt sich selbst an und übertreibt seine
Fehler Der Pat. fühlt sich keinesfalls schuldig
Der Pat. macht einen ratlosen Eindruck, findet sich
Aber in seiner Umgebung zurecht Der Pat. kann sich auch in vertrauter Umgebung zunehmend schlechter orientieren
Der Pat. zieht sich verunsichert zurück Der Pat. verharmlost und beschönigt seine kognitiven
Einbußen

78.) Was sind die Grundvoraussetzungen für die gerontopsychiatrische Pflege(Umgang mit psychisch Kranken!)?

==> Zuwendung
==> Empathie
==> Akzeptanz
==> Kongruenz
==> Das bedeutendste Heilmittel ist die Person des Pflegenden und seine Beziehungsfähigkeit
==> Beziehungspflege

Speziell für die Klausur:

==> Was bedeutet Gerontopsychiatrie?
==> Die 10 Schlüsselqualifikationen nennen können
==> Die Unterpunkte der Fachkompetenz nennen können
==> Empathie(einfühlendes verstehen/in eine andere Person hineinversetzen können)
==> Was sind Residualzustände?(nur noch teilweise vorhandene Krankheitsbilder)
==> Unterschied Demenz/Depression

79.) Was benötigt man für eine Fallbesprechung?

==> Material:
==> Biographie
==> Krankheitsbilder/geschichte
==> Pflegedokumentation
==> Pflegeplan
==> Personen:
==> Fallperson
==> Pflegepersonal
==> Angehörige
==> Sozialer Dienst
==> Ärzte
==> Seelsorge

80.) Welche Untersuchungen würden Sie bei dem Problem:"abgeflachte Symptome" vorschlagen?

==> EEG
==> CCT
==> Kernspintomographie

81.) Was sind die Aufgaben einer Bezugsperson?

==> sich kümmern
==> Beziehung
==> Schutz

82.) Was sind Maßnahmen gegen aggressives Verhalten?

==> Handlungsalternativen loben,helfen am Opfer gutzumachen
==> Konstante Bezugsperson
==> 4-Augen-Gespräche über Ärger
==> Machtkämpfe vermeiden
==> Versagenserlebnisse vermindern
==> Durch individuelle Pläne aktivieren und dadurch Aggressionen ablenken oder umlenken
==> Licht,Bewegung,Handlungsspielraum,Tagesstruktur

83.)Pflegeanamnese bei aggressivem Verhalten?

Körper:

==> Schmerzen,Hunger,Atemnot,Austrocknung,Harndrang,
==> Verstopfung,hoher Blutdruck,Schilddrüsenüberfunktion
==> Nach Schlaganfall,Nootropica(fördern die Hirndurchblutung),
==> Antidepressiva,Coffeein
==> Sind diese Faktoren Ursache aggressiven Verhaltens????

Psychiatrische Faktoren:

==> Wahn?
==> Angst?
==> Situationsverkennung?
==> Sucht?

Seelische Faktoren:

==> Biographie, Kränkung,Überforderung,Angst,Trauer
==> Macht,Zuwendung oder Mittelpunkt sein

Pflegeziel:

==> aggressives Verhalten reduzieren oder vermeiden


84.) Was sind weitere Maßnahmen nach aggressivem Verhalten:?

==> PDL,Heimleitung,Betreuer informieren
==> Informieren,dokumentieren
==> Notwehr(wenn es erforderlich ist),z.B.entwaffnen,andere in Sicherheit bringen
==> Umgebung:

i. ausreichende Helligkeit
ii. abwechslungsreiche Gestaltung
iii. ruhiges Umfeld(Dauerlärm vermeiden)
iv. genug Bewegungsfreiheit

==> Medikamente(vorbeugend:

i. Pflanzliche Mittel
ii. Magnesium
iii. Risperdal

85.) Was kann man machen bei Angst?

==> Konstante Bezugsperson
==> Achten auf Puls,Schweiß,Zittern und diese Symptome wahrnehmen
==> Bezugsperson bleibt anwesend oder gibt Zettel ab über die Dauer der Abwesenheit
==> Bezugsperson beruhigt,entspannt,lenkt ab mit Tätigkeiten,Sicherheit geben
==> Tagesstruktur:Bewegung,Singen,Ergotherapie,Besuche,Kontakte,Erfolge loben,Ermutigungen,Verhaltenstherapie

Fall:

Frau Müller sitzt am Frühstückstisch und wird mehrfach aufgefordert, zu essen und zu trinken.Sobald der Pfleger abwesend ist sitzt sie verhaltensauffällig am Tisch und stöhnt.Sie steht ständig auf und wird immer wieder aufgefordert,Platz zu nehmen und weiterzufrühstücken.Frau Müller hat Bewusstseinsstörungen und ist dement, sie hat Residualzustände einer Psychose,die sie mit 50 Jahren erlitten hat und letzendlich steht sie auf und läuft weg.

86.)Was benötigen wir um an diesen Fall heranzugehen?

==> Schlüsselqualifikationen
==> Fachkompetenz

87.)Was muss sorgfältig geführt werden?

==> Die genaue Dokumentation

88.)Welche Untersuchungen werden wohl im Fall von Frau Müller gemacht?

==> EEG
==> CCT
==> Kernspintomographie

89.)Was wäre für Frau Müller am besten aus pflegerischer Sicht?

==> Eine Bezugsperson mit empathischem Verhalten

90.)Was ist bei diesem Notfall unbedingt einzuhalten(Frau Müller läuft weg)?

==> Ruhe bewahren
==> Keine Panik

91.)Was steht bei Frau Müller im Mittelpunkt, welche Faktoren stürzen auf sie ein?

==> die Demenz steht im Mittelpunkt
==> sie wird Angst haben
==> es muss geklärt werden, ob es sich um eine Demenz oder um eine Depression handelt
==> die Residualzustände der Psychose sind zu berücksichtigen

92.)Was ist noch sehr wichtig für Frau Müller?

==> die Bezugsperson muss:
==> Kontakt suchen
==> Mit Frau Müller sprechen
==> Frau Müller schützen
==> = die 3 S !

93.)Was sind seelische Schwächen?Wie geht man damit um?

==> Traurigkeit
==> Antriebsschwäche
==> Konzentrationsschwäche

==> Behandlung nicht erforderlich
==> kurze Dauer
==> veränderbar
==> Typbedingt

94.)Was ist eine Krankhafte Veränderung?

==> Depression
==> Behandlung erforderlich

95.)Leitsatz bei der Schizophrenie?

==> Im Rahmen der Psychosen ist die Schizophrenie die häufigste Psychose!

96.)Durch was können seelische Störungen ausgelöst werden?

==> Schlaganfall
==> Karzinom
==> Kopfhaarverlust bei Frauen speziell
==> Verlust von Hören, sehen, riechen
==> Herzinfarkt(daraus resultierend: Sexualitätsprobleme,Leistungsfähigkeitseinschränkungen)
==> Bewegungseinschränkungen(die im Alltag sichtbar werden)


Autor: Rolf Axmann
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