Autor/in: xpq22

Ernährungsbedingte Krankheiten

Ernährungsbedingte Krankheiten

„Risiko“…?!

Die Weltgesundheitsorganisation WHO nennt eine Obergrenze von 30 Gramm täglich für Männer und 20 Gramm für Frauen; die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen hält diese Werte jedoch für zu hoch. In der Fachdiskussion sind 10 bis 12 Gramm für Frauen und 20 bis 24 Gramm für Männer bei täglichem Konsum. Noch mal zur Erinnerung: Zehn Gramm Alkohol sind entweder 1/8 Liter Wein oder 1/4 Liter Bier. Zwei alkoholfreie Tage jede Woche sollten zusätzlich eingelegt werden. Und die Einschränkung: Diese Werte gelten natürlich nur für völlig gesunde Menschen über 21 Jahren. Menschen mit Leberkrankheiten oder genetischen Risiken für Brust- oder Eierstockkrebs, Schwangere und Alkoholkranke sollten grundsätzlich keinen Alkohol trinken.

Ernährungsbedingte Krankheiten

Noch unheilvoller wirkt sich die doppelphasige Wirkung des Kaffees aus, wenn er zu dem Zweck benützt wird, die körperliche und psychische Leistungsfähigkeit steigern zu wollen. Allein aus kritischer Überlegung folgt, dass auf die Dauer eine Mehrleistung durch ein Pharmakon nicht erzielbar ist. Einfacher ausgedrückt: Man kann aus dem Organismus auf die Dauer nicht mehr Kräfte herausholen, als ihm innewohnen. Wohl aber kann man zeitlich verlagern, d.h. die augenblickliche Mehrleistung geht auf Kosten der Leistungsreserve.

Viele Menschen wachen morgens abgespannt und müde auf und sind erst nach einer Tasse Kaffee (oder Tee) zur Arbeit fähig. Wer ohne symptomatische Arzneimittel (wie Kaffee) seine täglichen Aufgaben nicht mehr erfüllen kann, steckt bereits in einer Phase, bei der Ursache und Wirkung so verwischt sind, dass er nicht mehr weiß, ob er leistungsunfähig ist, weil er Kaffee trinkt, oder ob er Kaffee trinkt, weil er leistungsunfähig ist

Fazit

Für Kranke hat der Kaffeekonsum nur Nachteile. Und für den Gesunden bleibt die Chance, auch bald zu den Kranken zu gehören, falls er in den Sog der Sucht gerät (die Grenzen zwischen Genuss und Sucht sind fließend).

Ernährungsbedingte Krankheiten

Koffein   wirkt „Wassertreibend“, die Menge des Primärharnes wird erhöht, indem die Rückresorbtion des von den Nieren ausgeschiedenen Harnwassers verhindert wird. Dadurch wird eine erhöhte Flüssigkeitsaufnahme nötig, welche im Normalfalle wieder mit koffeinhalteigen Getränken erledigt wird. Durch diesen verstärkten Flüssigkeitsumsatz werden Kreislaufschwache Personen zusätzlich belastet, vom dadurch verstärkten Mineralstoffverlust ganz zu schweigen.

FAZIT

! Die negativen Eigenschaften zeigen sich auch beim übermäßigen Konsum von Kaffee. !

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