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Autor: Cordula
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Diätetik


Diaita (Lebensweise)

Definition : Sammelbegriff für Maßnahmen, die sich mit gesunder Lebensweise in seelischer und körperlicher Beziehung mit Krankheitsvorbeugung und Krankheitsheilung befassen.

Leichte Vollkost (LVK)

Bedeutung:

LVK erfüllt keinen therapeutischen Effekt, sondern soll Beschwerden bei unspezifischen Intoleranzen im Bereich des Verdauungstraktes vermeiden.

Beschwerden:

  • Völlegefühl
  • Schmerzen und Druckgefühl im Bauch
  • Übelkeit
  • Blähungen
  • Neigung zu Durchfällen

Häufigkeit:

Die Häufigkeit von Intoleranz- Erscheinungen nach dem Verzehr versch. Lebensmittel und Getränke orientiert sich nach Befragung der Patienten.

Häufige Unverträglichkeiten:

  • Hülsenfrüchte
  • Gurkensalat
  • Frittierte Speisen
  • Weißkohl und andere Kohlsorten
  • Kohlensäurehaltige Getränke
  • Zwiebeln
  • Frisches Brot
  • Majo
  • Geräuchertes
  • Zu stark gewürzte Speisen
  • Kernobst
  • Alkohol

Praktische Vorgehensweise:

  • Richtet sich nach dem Gesamtenergiebedarf

KH 55-60%, F 30%, E 10-15%

  • 5g Kochsalz
  • Gesamtenergiebedarf 2200 kcal
  • 5 Mahlzeiten am Tag
  • Milch, Quark und mageres Fleisch sind wegen der guten Bekömmlichkeit als biologische hochwertige Eiweißträger zu bevorzugen.
  • KH in Form von stärkehaltigen LM, Zuckeranteil soll gering gehalten werden.
  • Der Bedarf an fettlöslichen Vitaminen wird durch den Verzehr von Butter, Margarine und Öl gewährleistet.
  • Die Vitamin B- Gruppe wird durch Vollkornprodukte abgedeckt.
  • Zur Deckung von Vitamin C sollen Obst, Gemüse, Salate und Kartoffeln verzehrt werden.
  • Mineralstoffe werden durch Vollkornprodukte, Molkereiprodukte, Obst und Gemüse abgedeckt.

Indikationen:

  • Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre
  • Chron. Entzündl. Darmerkrankungen
  • Chron. Pankreatitis
  • Leberzerose
  • Chron. Hepatitis

Pro Tag:

  • 250g Kartoffeln
  • 250g Brot
  • 250g Gemüse
  • 250g Obst
  • 250g Fruchtsaft
  • 250g Milch

pro Woche:

  • 250g Fleisch
  • 250g Fisch
  • 250g Käse
  • 250g Wurstwaren
  • 4 Eier
  • 250g Speisefett
  • 250g Getreideprodukte
  • 250g Reis/Nudeln
  • 250g Süßwaren


Energiegehalt an wichtigen Nährstoffen pro Tag

  • kcal: 2230
  • kj: 9335
  • E: 80g
  • F: 78g
  • KH: 295g
  • Ballaststoffe: 33g
  • Natrium: 2100mg
  • Kalium: 3600mg
  • Calcium: 680mg
  • Phosphor: 1630mg
  • Magnesium: 390mg
  • Eisen: 16mg
  • Vit. B1: 1,5mg
  • Vit. C: 150mg
  • Gesättigte FS: 27g
  • Einfache ungesättigte FS: 23g
  • Mehrfach, ungesättigte FS: 21g

Tagesbeispiel für LVK


Frühstück:

  • 30g Haferflocken               111kcal
  • 40g Müslimischung              140
  • 100g 3,5%ige Milch               64
  • 100g Banane                       95
  • 200g O- Saft                         90

Zwischenmahlzeit:

  • 60g Roggenmischbrot         123
  • 20g 20%iger Quark             20
  • 30g Marmelade                   82

Mittag:

  • 125g Hähnchen                   216kcal
  • 10g Margarine                    71
  • 100g Porree                        23
  • 50g Chamignon                    8
  • 30g Zwiebeln                      8
  • 250g Kartoffeln                 178
  • 40g 3,5%ige Milch              26
  • 20g Käse                            63
  • 5g Olivenöl                         44

Zwischenmahlzeit:

  • frischer Obstsalat
  • 50g Birnen                          26
  • 50g Apfel                           26
  • 50g Weintrauben                36
  • 40g Mandarine                   20
  • 10g Haselnuss                     64
  • 20g Honig                           61
  • 20g Zitronensaft                5

Abendessen:

  • 50g Graubrot                       106
  • 50g Weizenvollkornbrot      106
  • 20g Knäckebrot                  72
  • 10g Butter                          74
  • 25g mageres Fleisch           35
  • 20g Brie                               67
  • 20g vegetarische Paste       38
  • 50g Endiviensalat               6
  • 50g Salatgurke                   6
  • 40g Mandarine                   20
  • 5g Sonnenblumenöl             44

Gastritis = Entzündungsstelle der Magenschleimhaut

akut oder Chronisch

Ernährungstherapie:

  • siehe LVK
  • besondere Ernährung nach Toleranz des Patienten

Ulcus Ventriculi (Magengeschwür)-Ulcus Duodenie (Zwölffingerdarmgeschwür)


Ernährungstherapie:

  • indiziert ist LVK
  • Magen soll sekretorisch und motorisch ruhig gestellt werden, dadurch wird die Abheilung begünstigt

Sippy- Diät:

  • Milch- Sahne- Alkali- Diät
  • Nahrungsfett hemmt die Säuresekretion und die Magenmotilität
  • Eiweiß besitzt hohe Pufferkapazität
  • Zusätzlich Natriumkarbonat zur Neutralisation der Magensäure
  • Außerdem passiertes Gemüse und Getreidebrei

Diät nach Kalk und von Bergmann:

  • Behandlung mit Gabe von 5%iger Zuckerlösung
  • Die anschließend durch Milch, Mondamin (Stärke) und Haferschleim ergänzt wird
  • Aufbau der Diät durch Eier, Milchspeisen (dann LVK)

Die Therapien sind beide nicht wissenschaftlich belegt. Es wird aus der Erfahrung einfach immer gemacht.

Empfehlung:

  • Mehrere kleine Mahlzeiten über den tag verteilt
  • Keine kohlensäurehaltige Getränke, Kaffee, Alkohol, scharfe Gewürze

Magenresektion

  • Totale oder partielle Form
  • Reduzierte Säureproduktion
  • Schneller Übertritt des Speisebreies ohne wesentliche Verweildauer im Magen in den Dünndarm

Frühdumping bedeutet, dass kurze Zeit nach der Nahrungsaufnahme der Speisebrei zurückgeht (Erbrechen); Spätdumping etwa 1-2 h nach Nahrungsaufnahme, siehe oben

Begleiterscheinungen:

  • Schwäche
  • Schwindel
  • Schweißausbrüche
  • Druckgefühl im Oberbauch

Folgen:

  • Verminderte Ausnutzung der Nährstoffe
  • Mangelernährung

Therapeutischer Ansatz:

  • Kleine Mahlzeiten
  • Horizontale Körperlage bei Mahlzeiten
  • Hohe Energiedichte der Nahrung, d.h. wenig Nahrung, viel Energie
  • Nahrungsfette z.T. durch MCT ersetzen

Lactoseintoleranz = Milchzuckerunverträglichkeit

  • Disaccharid kann nicht, bzw. nicht ausreichend resorbiert werden.
  • Die Folge ist ein Übertritt von Disacchariden in das bakteriell besiedelte Colon. Hier erfolgt eine Fermentation, bei der organische Säuren, Wasserstoff, Kohlendioxid und Methan entstehen. Diese bakteriellen Spaltprodukte sind die Ursache für die typischen Symptome.

Typische Symptome:

  • Diarrhoe
  • Krampfartige, abdominelle Schmerzen
  • Flatulenz

Therapie:

  • Lactose kommt in Milch und Milchprodukten in Süßwaren, abgepackten Wurstwaren, in Gewürzmischungen sowie Soßen u. Dressings vor. (diese sollen gemieden werden)
  • Sauermilchprodukte werden gut vertragen
  • Reifer Käse (Schnittkäse) hat unter 0,1% Lactose (werden gut vertragen)

Pankreatitis = Bauchspeicheldrüsenentzündung


akute Pankreatitis:

  • Schonung und Ruhigstellung der Bauchspeicheldrüse ist wünschenswert.
  • Länge der einzelnen Diätperioden ist vom Krankheitsverlauf abhängig.

Therapie:

  • Stufe: Nahrungs- und orale Flüssigkeitskarenz

Flüssigkeitszufuhr und Elektrolytausgleich erfolgt parenteral

  • Stufe : Ungesüßter Tee
  • Stufe: Gesüßter Tee
  • Stufe: KH- Kost, z.B. Wasser, Stärke, Zucker, Weißbrot mit Marmelade
  • Stufe: KH- Eiweißkost in Form von Magerquark, mageres Geflügelfleisch mit Reis, Kartoffeln und Brot
  • Stufe: Zulage an Fett (LVK ist erreicht)

Chronische Pankreatitis:

  • Entsteht meist durch Alkoholmissbrauch

Therapie:

  • Reduktion von Nahrungsfetten
  • Nahrung gleichmäßig über den Tag verteilt anbieten.
  • Keine ballaststoffreichen, pflanzlichen Nahrungsmitteln
  • Einsatz von MCT- Gruppen

Totale Pankreatektomie = komplette Entfernung der Pankreas


Therapie:

  • Einsatz von MCT- Fetten
  • Ausnutzung von E und Stärke ist unter den handelsüblichen Pankreasfermentpräperaten gewährleistet
  • Selbstverdauung: Speisen werden aus dem Darm mit aktiven Enzymen zurück gedrückt.

Zölliakie- Sprue

= Getreide- E- Allergie

= gluteninduzierte Enteropathie

Symptome:

  • Diarrhoe
  • Gewichtsabnahme
  • Resorptionsstörungen
  • Spez. Mangelerscheinungen (Eisen-, Vitaminmangel)

Entstehung:

  • Mangel an Enzymen, die G abbauen (besonders Getreide-E Gluten) aus Weizen, Roggen, Hafer und Gerste
  • Gliadin in Weizen + Roggen
  • Hordein in Gerste
  • Avenin in Hafer

Therapie:

  • Glutenfreie Kost
  • Reis – Stärke – Milch – Brei
  • Soja – Maismehl
  • Vitamin B Versorgung durch Hülsenfrüchte, Schweinefleisch
  • Eiweiß
  • Milchprodukte, Käse

Achtung:

  • Viele Fertigprodukte enthalten Getreideeiweiß

Obstipation = Stuhlverstopfung, wenn der Darm seltener als 2-3 Tage entleert wird

  • Spastische Obstipation
  • Erhöhter Dauertonus der Colonwand
  • Während die für die Fortbewegung des Darminhaltes erforderlichen peristaltischen Bewegungen verringert sind
  • Rektale Form
  • Bei der die Reizwelle, der den Defäkationsreiz auslösenden Rezeptoren in der Rektumwand erhöht ist
  • Diese Rezeptoren werden durch die Dehnung des ins rektumübertretenden Darminhaltes gereizt.

Ursachen:

  • Psychische Fehlhaltungen
  • Ballaststoffarme Ernährung
  • Bewußte Unterdrückung des Defäkationsreizes
  • Vorzeitige Einnahme von Laxantion

Therapie:

  • Einsatz von Vollgetreideprodukte (Weizenkleie), dabei auf reichlich Flüssigkeit achten (2 L)

Laxantien:

  • Häufiger Gebrauch führt zur Gewöhnung
  • Meiste verkaufte rezeptfreie AZM
  • Führt zu Ka- und Na-Verlust

Alternativen:

  • Sauerkrautsaft
  • Getrocknete Pflaumen
  • Weizenkleie
  • Milchzucker
  • Lauwarmes Wasser auf nüchternen Magen
  • Buttermilch

Rezept für ballaststoffreiches Müsli (10 Portionen)


1.

  • 150g Weizenkeime
  • 100g Sonnenblumenkerne
  • 100g Leinsamen
  • 50g gehackte Haselnüsse
  • 200g getrocknete Aprikosen
  • 150g Rosinen
  • 350g Vollkornhaferflocken

2.

  • 150g Roggenflocken
  • 200g Weizenflocken
  • 200g Vollkornhaferflocken
  • 50g Weizenkeime
  • 50g gehakte Mandeln
  • 25g Sesam
  • 100g Backpflaumen
  • 100g getrocknete Aprikosen
  • 75g getrocknete Feigen

Divertikulose

  • kleine sackförmige Ausstülpungen der Colonwand
  • Entstehung wahrscheinlich in Folge eines Ballaststoffmangels

Häufigkeit:

  • Mit zunehmendem Alter
  • Besonders bei Männern

Therapie:

  • Ø therapeutischen Maßnahmen
  • Regelm. Verzehr von ballaststoffreicher Kost gilt als Prophylaxe

Morbus chron und colitis ulcersosa

 Grafik  

Textfeld: Chronisch, entzündliche		Geschwür im Dickdarm  Darmerkrankungen  

  • Erkrankung unbekannter Ursachen
  • Vermutet werden chemisch veränderte Fette (z.B. Lätta) und hoher Zuckerkonsum
  • Tritt öfters in westlichen Ländern auf
  • Krankheistbeginn ist meist schleichend, abdominelle Beschwerden, Diarrhoe, Gewichtsabnahme und Fieberschübe

Folgen:

  • Mangelversorgung mit essentiellen Nährstoffen als Folge einer gestörten Resorption

Therapie:

  • Verbesserung des Ernährungszustandes
  • Mit künstlicher Nahrung
  • Beeinflussung der Symptomatik und des Verlaufs durch das Meiden spezieller Lebensmittel
  • Behandlung mit Fischöl (reich an Omega 3 FS)

LM, die vermieden werden sollen

  • Hülsenfrüchte
  • Kohlsorten
  • Frittierte Speisen
  • Zucker

Die Bedeutung der Triglyzeriden mittelkettiger FS für diätische Behandlung

MCT-Fette:

  • 9,1 kcal – 1g Fett
  • 8,1 kcal – 1g MCT
  • MCT werden unter dem Einfluss von Pankreaslipase (Enzym der Pankreas) schneller im Dünndarm hydrolisiert als LCT (kurzkettig)
  • Die Gegenwart von Gallensäuren ist für die Resorption von MCT nicht erforderlich
  • MCT können als intakte Moleküle resorbiert werden.
  • Eine Chylomikronenbildung ist zum Abtransport von MCT aus der Darmwand nicht erforderlich
  • Triglyceride lagern sich zu diesem Zweck mit spez. Proteinen zusammen, diese Liproproteine heißen Chylomikronen
  • Der Dünndarm hat eine größere Reosrptionskapazität für MCT als für LCT

Einsatz von MCT:

  • Pankreatitis
  • Morbus Chron
  • Tumor Pat.

Harnwegsinfektion

  • Beschwerden beim Wasserlassen, Fieber, Schüttelfrost

Therapie:

  • 2½-3l Flüssigkeit in 24h (Wasser, Mineralwasser, Tee)
  • leichte ballaststoffreiche und kaliumreiche Kost zur Entlastung des MDT

Akutes Nierenversagen

  • klinisch, stationäre Behandlung ist erforderlich
  • meist ist in Folge der Grundkrankheit eine ausreichende orale Ernährung meist nicht möglich
  • Darum muss per Sonde bzw. parenteral ernährt werden

Chronische Niereninsuffizienz

  • Eiweißzufuhr muss bei der verbliebenen Restfunktion der Nieren angepasst werden
  • Harn: pH-Wert: 4,8-7,4
  • Bestandteile
  • Tagesmenge: 1-1,5l
  • Trockensubstanz: 50-70g
  • Davon Stickstoff: 10-18g
  • organische Stofe:
  • stickstoffhaltige Verbindungen
  • Harnstoff:20-35g
  • Harnsäure: 0,1-2g
  • Kreatinin: 1-1,5g
  • Ammoniak: 0,5-1g
  • Aminosäuren: 1g
  • Hippursäure: 0,7g
  • Phenole: 0,1-0,3g

Reduzierende Verbindungen:

     Gesamtzucker: 0,5-1,5g

Ketonkörper:

  • Aceton und Acetessigsäure: 0,02g
  •  Betta- Oxybuttersäure: 0,02-0,03g
  • Freie FS: 0,01-0,05g
  • Oxalsäure: 0,2g
  • Zitronensäure: 0,15-0,3g

Anorganische Stoffe:

  • Kochsalz: 10-15g
  • Sulfate: 1,4-3,3g
  • Natrium: 4-6g
  • ! Kalium: 2,5-3,5g
  • Calcium: 0,01-0,3g
  • Magnesium: 0,2-0,3g

Eine eiweißreiche Kost hat einen Anstieg der Harnstoff-, Stickstoffkonzentration zur Folge. Um den Anstieg zu vermeiden muss die Eiweißzufuhr verringert werden. Dies lässt sich mit einer täglichen Eiweißzufuhr von 35-40g, das entspricht in etwa 0,5-0,6g E/kg Körpergewicht, erreichen. Ab einer Harnstoffkonzentration im Serum von mehr als 150mg % muss die E- Aufnahme auf jeden Fall beschränkt werden, da sonst der Übergang in die Urämie (Harnvergiftung) droht. Lässt sich mit 35-40g E/Tag keine Harnstoffkonzentration unter 150mg % erreichen und damit ein weitgehend beschwerdefreier Zustand erhalten, so muss das Nahrungsprotein weiterhin reduziert werden. Kreatinin, Harnstoff und harnsäure, deren Konzentration im serum dazu dienen das Ausmaß der Niereninsuff. Quantitativ zu erfassen, sind weitgehend untoxisch. Die Bildung von Urämie- Toxinen wird durch die Reduktion der Eiweißzufuhr verringert.

Es sollen Proteine und Proteingemische eingesetzt werden, die eine hohe biologische Wertigkeit aufweisen. Dadurch lässt sich eine ausgeglichene Stickstoffbilanz erreichen.

Kartoffeldiät:

  • 137%ige biologische Wertigkeit- sehr gut

Schwedendiät:

  • 20-25g E/Tag (Pat. können selber wählen aus Fleisch, Fisch und Wurst)
  • zusätzlich 6,5g essentielle Aminosäuren an Tabletten

Nieren können Kalium nicht mehr richtig ausscheiden.

Darum sollen stark kaliumhaltige LM gemieden werden.

(Sehr kaliumreich: Mandeln, Nüsse, Kartoffeln, Chips, getrocknete Hülsenfrüchte, Tomatenmarck, Weizenkleie, Rind-, Hammel- und Wildfleisch, Roggenmehl, Bananen, Kiwis, rote Johannisbeeren, Aprikosen, Tomaten, Mais, Erbsen, Schwarzwurzeln und Blumenkohl.

  • Um den Kaliumgehalt zu verringern, sollten die Kartoffeln mehrmals gewässert werden.
  • Natrium darf nicht eingeschränkt werden. Eine Natriumverarmung führt zur Minderdurchblutung der Nieren.
  • Die Wassermenge soll 500ml + die Menge des 24h Harnes nicht überschreiten. (Trinkmenge 2-2,5l)
  • Gabe von Polyvitaminen wünschenswert, aber nur wasserlösliche Vitramine, keine fettlöslichen V und kein Vit A, denn bei chronischer Niereninsuff. Finden sie Störungen des Vit A und D- Stoffwechsels.

Nierensteine= Nephrolithiasis

Kalciumoxalatsteine:

  • Wenig Milch trinken
  • Wenig Mineralwasser
  • Keine harnsäuernden Mineralwasser
  • Kein Pils oder Kölsch
  • Altbier bervorzugt
  • Nur mäßig Bohnenkaffee und schwarzer Tee
  • Unbeschränkt: konservierte Fruchtsäfte
  • Wenig Käse, Schokolade, Spinat, Spargel
  • Ausgewogene Mischkost ist empfehlenswert

Kalciumphosphatsteine:

  • Wenig Milch
  • Pils und Kölsch ist empfehlenswert
  • Altbier soll vermieden werden
  • Mäßig Bohnenkaffee und schwarzer Tee
  • Wenig konservierte Fruchtsäfte
  • Kein O- Saft
  • Wenig Käse und Zitrusfrüchte
  • Normale Mischkost

Harnsäuresteine

  • Wenig Mineralwasser, bevorzugt Heilwässer
  • Kein Pils und Kölsch
  • Bevorzugt Altbier
  • Wenig Bohnenkaffee und schwarzer Tee
  • Unbeschränkt konservierte Fruchtsäfte (Ausnahme: Johannisbeersaft)
  • Kost entspricht der Ernährung bei Gicht (purinarme Kost)
Autor: Cordula
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