Autor/in: Cordula

Ballaststoffe und Süßstoffe

Ballaststoffe

  • empfohlene Tagesmenge = 30 g / Tag
  • Stütz- und Struktursubstanzen der Pflanzen
  • unverdauliche pflanzliche Bestandteile, die keine Energie liefern
  • weitere Namen sind:
    • Pflanzenfasern
    • Nahrungsfasern
    • nicht verwertbare Kohlenhydrate
    • Schlackestoffe

Zu den Schlackestoffe zählen:

  • lösliche und unlösliche Hemicellulose
  • Pektin
  • Lignin
  • Cellulose

Sie sind unverdaulich und regen die Darmtätigkeit an wirken Verdauungsfördernd

 100 g    Ballaststoffe
Haferflocken 9, 5 g
Toastbrot 3, 8 g
Mehrkornbrot 5, 6 g
Äpfel (getrocknet)11 g
Aprikosen (getrocknet) 8   g
Rosinen (getrocknet) 5   g
Broccoli 3   g
Kohlrabi 1, 5 g
Grüne Erbsen (getrocknet) 5   g
Linsen 2, 8 g
Erdnüsse 7   g
Äpfel (frisch) 1, 5 – 2, 3 g
Kartoffeln 1, 9 g

 

So wirken Ballaststoffe

Und das ist die Quittung
für ballastarme Kost

Die Nahrung muss länger gekaut werden,

die Produktion von Verdauungssäften wird

angeregt.

Bis ein Sättigungsgefühl eintritt, hat man schon

Wesentlich mehr gegessen, als dies bei aus-

giebigem Kauen der Fall gewesen wäre.

Der Speisebrei bleibt länger im Magen, so

entsteht ein lang anhaltendes Sättigungs-

gefühl .

Das Sättigungsgefühl hält nicht so lange vor,

es wird mehr gegessen. Das Entstehen von Fett-

sucht wird begünstigt.

Sie fördern die Bildung alkalischen

Speichels. So werden saure Lebensmittel-

Inhaltsstoffe im Mund schneller neutra-

lisiert .

Karies hat größere Chancen, weil Säuren, die

Den Zahnschmelz angreifen, länger wirken

können.

Sie sorgen für schnelle Neutralisierung

überschüssiger Magensäure.

Überschüssige Magensäure verursacht Magen-

schleimhautentzündung und Magengeschwüre.

Sie binden Gallensäure und verringern den

Cholesteringehalt im Blut.

Freie Gallensäuren tragen zur Entstehung von

Dickdarmkrebs bei. Erhöhte Blutfettwerte

stellen sich ein.

Sie sorgen für eine langsame und gleich-

mäßige Resorption von Monosacchariden.

Starke Schwankungen des BZ-Spiegels treten

auf und belasten den Organismus

Sie verstärken die Peristaltik und verringern

so die Passagezeit von Speisebrei und aus-

zuscheidenen Stoffen.

Giftige Inhaltsstoffe des Speisebreies und

Ausscheidungsprodukte können lange Zeit auf

den MDT einwirken und ihn schädigen. Die

Folge: Geschwüre, Krebs, Entzündungen von

Magen und Darm

Sie erhöhen Stuhlgewicht und Stuhl-

Volumen. So kann der Stuhl leichter ab-

gesetzt werden.

Es kommt zu Stuhlverstopfung, Hämorrhoiden

und Krampfadern.

Sie trainieren sämtliche Verdauungsorgane

und machen sie so widerstandsfähig und

leistungsstark.

Erhöhte Auffälligkeit der Verdauungsorgane

ist die Folge.

Süßstoffe

Saccharin

  • ist 400 mal süßer als Zucker
  • unangenehmer Beigeschmack
  • nicht hitze- und säurebeständig

Cyclamat

  • ist 45 mal süßer als Zucker
  • bei zu hoher Dosierung evtl. Blasenkrebs (?)

Aspartan ( Nutrasweet)

  • ist 180 mal süßer als Zucker
  • nicht koch- und backfest

Zuckeraustauschstoffe

  • für Diabetiker geeignet
  • zur Reduktionskost ungeeignet
  • sind nicht kalorienfrei
  • wirken bei übermäßigem Verzehr abführend

Beispiele:

  • Fructose
  • Sorbit
  • Mannit
  • Xylit

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