Praxisbesuch im Fach Aktivierung/Rehabilitation
Vögel im Winter
Aufgabe:
Planen Sie eine Themenzentrierte Aktivierung mit einer Gruppe von 3-6
Heimbewohnern.
Wählen Sie das Thema, die Methoden, Medien und das Material den
Interessen und Fähigkeiten der Teilnehmer entsprechend aus.
Dauer der Durchführung: 45 – 60 Minuten
Thema dieser TZA: Vögel im Winter
Datum: 10.01.2003
INHALTSVERZEICHNIS
1.0 Vorstellung einer Teilnehmer/in:
1.1 Angaben zur Person 3
1.2 Medizinische Diagnose 3
1.3 Soziale Anamnese/Biographie 4
2.0 Analyse der Ist-Situation/Beschreibung der 5
Ressourcen und Probleme
2.1 Körperliche Situation 5
2.2 Psychische und geistige Situation 5
2.3 Soziale Beziehungen und Teilhabe 5
2.4 Interessen und Aktivitäten 5
3.0 Thema dieser Aktivierung 6
4.0 Planung und Vorbereitung der Aktivierung 6
4.1 Teilnehmerbezogene Vorüberlegungen (Wer) 6+7
4.2 Inhaltliche Vorüberlegungen (Was) 7
4.3 Realistische Ziele dieser Aktivierung (Warum) 8
4.4 Organisation (Raum, Einladung usw.) (Wo + Wann) 8
4.5 Auswahl der Methoden (Wie) 9
4.6 Auswahl der Medien und des Materials (Womit) 9
4.7 Vorbereitende Aufgaben 9
4.8 Worauf ich in dieser AKT als Gruppenleiter/in achte
5.0 Durchführung der Aktivierung 11
5.1 Geplanter Einstieg 11
5.2 Geplanter Programmablauf 11
5.3 Geplanter Ausklang 11
5.4 Lückenfüller 12
6.0 Nachbereitung 12
1.0 Vorstellung einer Teilnehmer/in:
1.1 Angaben zur Person
Alter: 79.J.
Geschlecht: weiblich
Statur: schlank
Gewicht: 58 kg
Einzugsthermin Ins Heim: 17.09.2002
Religion: rk
Familienstand: verwitwet
Pflegestufe: 1
1.2 Medizinische Diagnose
Frau A. leidet unter Demenz, (Vermutung Alzh.-Demenz)
Cerebrovascerale.-Insuffizienz, (Gehirn),
- unter chronischem Schwindel
-Rheuma, vor allem in den Kniegelenken
Medikation:
Sepram 20 mg 1-0-0 -Antidepresivum
Stada 400 mg 1-0-0 -Rheuma Kapseln
Arisept 5mg 1-1-1 -Erinnerungs u. Denkvermögen verbessern
-Behandlung bei leichter bis mittelschwererAlzheimer Demenz
1.3 Soziale Anamnese/Biographie
Frau A. wurde am 17.04.1923 in der Nähe von Landau in der Pfalz
geboren. Während des Krieges arbeitete sie bei der Deutschen
Bahn als Chefsekretärin.
Da Landau in der Nähe der französischen Grenze liegt, war der
Bahnhof Kriegswichtig und somit ständig unter Beschuss. Viele jüdische
Freundinnen und deren Familien wurden ins Konzentrationslager deportiert
und deren Wohnungen und Geschäfte zerstört, und die ständige
Angst um das eigene Leben begleitete Frau A. über Jahre hinweg.
Noch während des Krieges –am 15. 08.1944 heiratete Frau A.
Ihr Mann zog nach der Hochzeit wieder in den Krieg, und es war nicht
klar ob sie sich jemals wieder sehen würden. Glücklicherweise
kehrte er unversehrt zurück und Frau A. zog mit ihm in dessen Heimatort
(H. im Kinzigtal).
Ihr Mann gründete zu beginn der 50-er Jahre ein Furnierwerk das
sie mit aufbaute.
1946 kam ihre Tochter zur Welt, 1949 der Sohn und 1969 bekam sie ihre
jüngste Tochter.
Der Mann von Frau A. erkrankte Mitte der 80-er Jahre an Krebs und erlitt
später noch 3 Herzinfarkte, er hatte einen unbändigen Lebenswillen
und lebte trotz seiner Krankheit noch bis 1999. Als er dann starb ist
Frau A. in sich zusammengebrochen. Sie schien ohne ihn völlig hilflos
und unselbständig..Allein lebte sie nun in einem großen Haus
mit gr. Garten, zu dem sie einen solchen Bezug hatte, dass sie unter
keinen Umständen fortziehen wollte. Ihre Tochter hatte ihr dringend
geraten, nach W. zu ziehen –in eine Wohnung nahe bei ihr.
2- Monate nach dem Tod ihres Mannes musste sie sich einer großen
Operation unterziehen, und musste damals in einer Woche 2 Vollnarkosen
unterziehen.und es steht die Vermutung nahe dass sich ihr Geist nie mehr
vollständig davon erholte.
Nachbarn von Frau A. teilten der Tochter mit dass sie immer öfter
Verwirrt sei und sich seltsam Verhalten würde, woraufhin sich Frau
A. seit 2000 in Neurologischer Behandlung befindet.Bei dem sie sich regelmäßig
einfindet (alle 6-Wochen)
( Informationnen von ihrer Tochter)
2.0 Analyse der Ist-Situation/Beschreibung der Ressourcen
und Probleme
2.1 Körperliche Situation
Frau A. hat aufgrund ihrer Demenz Weglauftendenz, und da sie wegen ihrer
chronischen Schwindels ( Cerebrovasc. Insuffizienz)sehr Sturzgefährdet
ist muss sie Zeitweise fixiert werden ( wenn sie nicht ,Unter Aufsicht“ ist).
Nach längerem Sitzen fällt ihr das aufstehen sehr schwer
wegen Rheuma in den Kniengelenken
Sie hört gut.
Sie sieht mit einem Auge recht gut ,auf dem anderen Auge hat sie Grauen –Star,
(Thermin beim Augenarzt steht noch an)
2.2 Psychische und geistige Situation
Frau A. ist persönlich orientiert,-erkennt Angehörige
Situativ teilweise orientiert,
Zeitlich und örtlich nicht orientiert
2.3 Soziale Beziehungen und Teilhabe
Frau A. hat einen sehr engen Bezug zu ihrer Tochter-die sie regelmäßig
Besuchen kommt, und sie manchmal mit nach Hause nimmt
Frau A. nimmt immer gern am täglich im Haus stattfindenden Gerontopsychiatrischen
Betreuungsangebot für Demente Bewohner Im UG teil .
Frau A. ist sehr freundlich und aufgeschlossen
Sie ist immer gerne in Gesellschaft von Mitbewohnern, unterhält
sich gerne,
Sitzt gerne am Tisch neben Herrn R. Sie fühlt sich da sehr
wohl da sie manchmal meint er wäre ihr Mann. Sie unterhält
sich sehr gerne mit ihm, obwohl man ihn fast nicht versteht wenn
er redet gibt.
Da Frau A. jedoch oft in der Vergangenheit lebt kommt ihr seine Gesellschaft
sehr entgegen da sie sich so um jemand, kümmern“ kann.
Sie sorgt öfters dafür dass er das Essen zuerst bekommt da
er doch Hunger habe…
2.4 Interessen und Aktivitäten
Sie geht regelmäßig in den im Haus stattfindenden Gottesdienst.
Schaut Abends gerne Fern.
Hört gerne Klassische und Volkstümliche Musik, machte früher
gerne Kreuzworträtsel und ließt gerne in Illustrierten
3.0 Thema dieser Aktivierung
Vögel (im Winter)
4.0 Planung und Vorbereitung der Aktivierung
4.1 Teilnehmerbezogene Vorüberlegungen (Wer)
Nun hieß es noch die B.W. finden die gerne mitmachen würden,-was
sich jedoch auch als recht schwierig erwiess-da sehr viele B.W. Dement
oder sehr Verwirrt sind oder ich sie einfach nicht so gut in ihren
Interessen kenne um Beurteilen zu können welche B.W. in einer
Gruppenstunde ,zusammenpassen“
Also hieß es:
1. Überlegen wer überhaupt in Frage käme ,( an Gruppenstunden
leilnimmt)
2. Über Gespräche mit den einzelnen B.W. herausfinden ob ihnen
etwas zum Thema einfällt(Bezug zum Thema)
Hierbei bemerkte ich sehr schnell dass bei dem Thema, Vögel“ auch
manchen Demenzen B.W. gleich etwas einfiel.
3. Methoden die ich anwenden möchte nach den Interessen, Fähigkeiten
und Ressourcen der B.W. zu gestalten
4. bei B.W-.vor allem Dementen B.W .im Docu. nachlesen
Frau A.(siehe1.0 u.2.0) wohnt seit 17.09.02 bei uns. Sie leidet
unter Demenz. Nach Angabe ihrer Tochter vor allem seit ihr Mann gestorben
ist.
Bei ihr ist das Altgedächtnis noch erhalten, ich denke ihr fällt
zu dem Thema bestimmt einiges ein .-Erinnern
da Sie immer gern in Gesellschaft ist lade ich auch Sie ein, Sie ist
sehr erfreut als ich sie einlade. Die Aktivierung ist evtl. auch eine
Möglichkeit Frau A. in ihren Ressourcen besser kennen zu lernen
Frau S.
Sie hört recht gut , sieht gut, braucht Hilfe bei AEDL`s, (Vergesslich)
Seit mitte letztes Jahres ihre Tochter gestorben ist wirkt sie meist
sehr traurig, meine Gruppenstunde kann sie vielleicht für einen
Moment Aufheitern
Sie eine sehr zurückgezogene Frau, ich werde versuchen ihr Interesse
an meiner Gruppenstunde zu wecken, sie ist orientiert, -sitzt jedoch
meist im Aufenthaltsraum allein im Sessel und unterhält sich kaum
mit anderen B.W.
Da ich in der Pflege noch kaum bei ihr war, sie hauptsächlich vom
Speisesaal kenne, jedoch den Eindruck habe etwas Abwechslung würde
ihr sicher gut tun möchte ich sie gerne zu meiner Akt. einladen
Ich setzte mich zu ihr u. stellte ihr einfach die Frage: was ihr zum
Thema Vögel einfalle? -Sie meinte nach kurzem überlegen:,Es
ist schön die Vögel beim fliegen zu Beobachten und zeigte auf
die Tauben auf dem Dach gegenüber und Nachdenklich meinte Sie noch:,die
hätten es gut sie können hinfliegen wo sie wollen
Auch hoffe ich dass Sie so evtl .andere B.W. etwas kennen lernen kann
und sich in Zukunft wieder etwas mit anderen Unterhält. (mehr Mut
und Selbstzufriedenheit, weniger Traurigkeit)
Frau E. wohnt seit August 2002 bei uns, sie ist etwas Gangunsicher
durch Gleichgewichtsstörungen, ist aber mit dem Rollator völlig
Selbständig in allen AEDL´s. Sie sieht gut, hört
aber etwas schlecht, Sie leidet Zeitweise an Alters-Depressionen,
ist voll Orientiert, ( manchmal etwas vergesslich) .Ist sehr religiös
sie freut sich meist wenn irgendwas,Geboten“ ist, als ich ihr
von meinem Praxisbesuch erzählte und das Thema erwähnte fiel
ihr sofort ein Lied das sie früher immer mit ihrer Nichte gesungen
hatte ein:,kommt ein Vogel geflogen, setzt sich nieder auf mein Fuß…das
wir gleich miteinander sangen, Sie freute sich sehr über meine Einladung
und sagte mit Freuden zu (die letzten Tage Deppressiv,-da Frau W. verstorben
ist)
Frau Fl. wohnt seit 14 –Jahren im Haus. Ist völlig selbständig
in allen AEDL`s Sie ist Geistig voll Orientiert (zeitlich, räumlich,
situativ, persönlich)..
Frau F. benötigt einen Rollstuhl durch schwere Gonarthrose, bewegt
sich jedoch völlig selbständig damit, Sie hört gut, hat
beginnenden Grauen-Star.
Als ich sie frage meint sie sie werde mal schauen ob sie Zeit hat. Sie
komme dann um halb 10 selbst runter
Frau A. ist meist in ihrem Zimmer -sie mag die Ruhe
Sie ist in allen bereichen voll Orientiert und selbständig, sieht
gut, hört auf dem rechten Ohr nichts mehr und auf dem linken noch
wenig
Sie sitzt im Speisesaal neben Frau Fl.als ich mit Frau Fl. Über
die Akt rede hört sie Interessiert zu und ich Frage sie ob sie auch
gerne kommen möchte, da sie auf einem großen Bauernhof aufgewachsen
ist könnte das Thema auch für sie Interessant sein. Normalerweise
nimmt sie nicht an Gruppenangeboten teil höchstens wenn Gebacken
wird. Als ich sie Frage meint sie sie werde gerne kommen
Evtl. werde ich morgens im Heim noch eine neue BW. (Frau K oder
Frau B. fragen ob sie Interrese hätten mitzukommen .Frau A.
kennt Frau B. aus der Kindheit.
4.2 Inhaltliche Vorüberlegungen (Was)
Ich habe das Thema Vögel ( im Winter)ausgewählt, da ich
glaube es fällt jedem BW. Etwas dazu ein, auch passt es in die
Jahreszeit
Da ich von meiner 1 Aktivierung noch Material und Ideen über Vögel
(im Winter)habe möchte ich dies für diese Aktivierung nutzen.(
Mit den eigenen Stärken Arbeiten )
4.3 Realistische Ziele dieser Aktivierung (Warum)
- T.N. können für sich selbst nützliche Erfahrungen
Machen-Selbstwertgefühl erhalten
- Zur Wahrung der Eigenverantwortlichkeit und Identität beitragen
- Sozialer Umgang fördern, Isolation entgegenwirken, Ängste
abbauen
- Kontakte fördern und aufrechterhalten
- Durch Fingerspiel-Körperwahrnehmung erhöhen und Spaß haben
- Ablenken vom ,grauen“ Alltagseinerlei
- B.W. nehmen die Vögel draußen und im Haus bewusster wahr,
- Interesse wecken -für Vögel
- Erleben von Spass, Freude, Gemeinschaft und Miteinander
- positive Abwechslung vom Alltag durch eine Gemütliche, anregende
Stimmung
- Erinnerungen wachrufen durch Seh u-Hörsinn u. Gespräch
- gespeicherte Wahrnehmungen reaktivieren (Erfühlen v.Federn u. Körnern)
- geistige Anregung durch Geschichte, Lied u. das Ged.-Training
- Aktivieren des Langzeitgedächtnisses-erzählen wie es früher
war
- Kommunikation fördern, Austausch von Erfahrungen, Erlebtem
- Schaffung, Förderung und Vertiefung sozialer Kontakte
4.4 Organisation
Raum:, (Wo + Wann)
Da schon seit einiger Zeit unser neuer Beschäftigungsraum im UG
fertig ist werde ich dort meine Akt zu machen:
- Absprechen mit Lucia (Beschäftigungstherapheutin) ob es möglich
ist am 10.01.2003 um 10.00 Uhr den Raum zu benutzen
- Am Tag zuvor Schlüssel besorgen
4.5 Auswahl der Methoden (Wie)
Bei meinen Vorüberlegungen stellte ich fest dass es gar nicht
einfach ist die richtigen, Methoden zu finden ( dass es einerseits
nicht zu Kindisch wird, Andererseits-andere Bewohner nicht zu überfordern)
? Gute Methoden sind immer die der selektiven Wahrnehmung, sie können
gut bei Dementen angewandt werden ( Altgedächtnis-Erinnerungen
wachrufen)
Auch hat jeder Mensch Tag-täglich damit zu tu ( hören, riechen,
sehen, fühlen)
- Tastsinn: Vogelfutter,( Federn u.Vogelnest )herumreichen
- Gespräche über erlebtes u. Erfahrungen mit Vögeln im
Winter
- Gemeinsamkeit (Beweg-.Übung,singen, Gespräch)
- Da große Klare Bilder eine gute Möglichkeit sind zum Gespräch
anzuregen –Vogelbilder
- Das singen bekannter Volkslieder ist meist sehr beliebt. Es entspannt,
löst, fördert die Gemeinschaft
4.6 Auswahl der Medien und des Materials (Womit)
Medien
- Vogelbücher u. Bilder, Poster aussuchen
- Sprichwörter , Redensarten die einen V.-Namen oder das Wort Vogel
enthalten.notieren
- Geschichte über Vögel aussuchen
- Fragen die mit Vögeln zu tun haben überlegen u. notieren,
- Liedtexte aussuchen u. richten
- CD mit Vogelstimme ( Kassette mit Vogellieder)
- Fingerspiel (Bewegungsübung)aussuchen
Material
- Federn. Vogelnest, Vogelhäusle, Vögel als Dekor-Material
- Vogelfutter –verschiedene Körner… (und getrocknete
Sonnenblume)
4.7 Vorbereitende Aufgaben
- BW. Einladen u. 1-Tag davor noch mal bescheid sagen
- Mit Kollegen absprechen ( evtl bringen u. holen der BW.)
- Medien u. Material am Tag vorher zusammenrichten
- Schlüssel für Raum besorgen
- Im Raum für angenehme Temperatur sorgen
- Überlegen wer wo am besten sitzt, Tische herrichten
- Dekorieren im Raum
4.8 Worauf ich in dieser AKT als Gruppenleiter/in achte
- Gruppenphasen beachten
- Strukturiere durch Impulse
- Erzählen lassen, nicht ausfragen
- Darauf achten dass mich alle verstanden haben
- Zeit zum nachdenken geben, -kleine Pausen akzeptieren
- Aufpassen dass ich nicht zum Alleinunterhalter werde
- Darauf achten dass alle zu Wort kommen
- Im Gespräch eigene Meinungen, Wertungen, Widerspruch zurückstellen
- Ich Akzeptiere Ängste ( Falls jemand nichts erzählen
möchte)
- Darauf achten dass alle zu Wort kommen können
- Darauf achten dass Schwerhörige nah bei mir sitzen
5.0 Durchführung der Aktivierung
5.1 Geplanter Einstieg ( ca 5. min)
- Begrüßung der einzelnen TN. U. Platz zuweisen
- Namentliche Vorstellung der TN und Gäste, auch drücke
ich meine Freude aus, dass sie mit mir diese Gruppenstunde machen
möchten.
- Nochmaliges erklären des Zeitlichen Rahmens,-so dass TN.
Rechtzeitig zum Mittagessen kommen, auch erwähne ich nochmals
dass sie abgeholt werden
- Erklärung über den Zweck der Akt ( Ich-schule-fernen.
TN-Abwechslung)
- Vorstellung des Themas, erzähle wie ich zu dem Thema kam
( Vertrauen aufbauen indem ich etwas über mich erzähle
5.2 Geplanter Programmablauf (ca 30 min)
? Zur Einstimmung lese ich zum Thema eine kurze Geschichte über
Vögel vor (TN. Können sich etwas aneinander gewöhnen)-
- Frage TN. Was ihnen zum Thema Vögel im Winter einfällt,
warte etwas ab (Zeit zum Nachdenken lassen)
- lasse Vogelfutter herumgehen.In Behältnisse gefüllt (Erraten
durch ertasten
( Körner, Haferflocken, Meisenknödel)
- erzähle von eigenen Erfahrung ,-Impulsfragen stellen
1.- womit haben Sie früher Vögel im Winter gefüttert“?
( Sonnenblume..)
- Impulsfragen:-Anregung zum Gespräch
: Können Sie sich an Erlebnisse mit Vögeln erinnern (im Winter)
?
: Fallen ihnen Geschichten über Vögel ein“?
: welche Vogelarten fallen ihnen ein
: Haben sie einmal ein Vogelnest aus nächster Nähe beobachten
können?
Vogelnest herumgehen lassen
- Frage nach ob jemand Sprichwörter oder Redewendungen über
Vögel kennt ( Karten mit Sprichwörtern bereithalten)
- Frage: Wie können wir mit Fingerübungen darstellen wie
sich ein Vogel bewegt?
- Finger-Hand,-BewegungsübungCa 5 min.
werde ich jetzt eine Bewegungsübung ( Fingerspiel machen)
…….Vogel im Schnee ( Anhang)
Ein Innehalten bei Geistiger Tätigkeit hilft neue Kraft schöpfen.
Mit Bewegungsübungen.- Fördern die Durchblutung des Kopfes
u. Gehirns
5.3 Geplanter Ausklang
- Erwähne dass es mir eine Freude war mit ihnen als Gruppe Zusammenzusein
- Wenn die B.W. Interesse haben singen wir noch gemeinsam zum Abschluss
ein Vogellied
5.3Lückenfüller
? Fragen zum Thema Vögel:
Welche Vogelarten sind Nachts aktiv? ( Eulen,Uhu, Kauz…)
Welcher Vogel kann nicht fliegen? ( Huhn ,Strauß…)
Welcher Vogel baut kein eigenes Nest? ( Kuckuck)
Welche Vögel sind Raubvögel? (Habicht, Bussard, Krähe..)
Welchen Vogel bezeichnet man als ,Dieb“? ( Elster)
- Vorbereitete Karten mit Sprichwörtern Bzw. Redewendungen
die mit Vögeln zu tun haben über Vögel ( Anhang)
- Fragekärtchen zum Thema
- Federn herumgehen lassen
Nachbereitung
- BW. Abholen lassen (zurückbringen)
- Aufräumen des Raums und Materials
- Documentieren
- Feed –Back –Gespräch evtl notieren was gut u. was
nicht so gut war
Anhang
Den Kindern erzählt man dass sie von ihm gebracht wurden
(Storch)
Welcher König hat kein Land?
(Zaunkönig)
Ist von diesen Vögeln nur einer da, macht er noch keinen Sommer.
(Schwalbe)
Welchen Vogel hat man lieber in der Hand als die Taube auf dem Dach?
(Spatz)
Welcher Vogel gilt als Friedenssymbol?
(Taube)
Dieser Vogel sucht für seine Kinder eine Leihmutter.
(Kuckuck)
Wer spricht alle Sprachen und hat immer das letzte Wort?
(Papagei)
Sag mir doch den Vogel an,der seinen Namen rufen kann.
(Kuckuck)
Kein einz'ges Haardient ihm zur Zierund doch hat einen Kammdies Tier.
(Hahn)
Wenn dieser Vogel komisch ist, meint man einen Menschen.
(Kauz)
Ist dieser Vogel ein Vater, so ist er ein schlechter
(Rabe)
Manche Leute schimpfen wie dieser Vogel
(Rohrspatz)
Wie nennt man den Federkleid- Wechsel bei Vögeln?
(Mauser)
Der Tag ist mir verhaßt,die Nacht ist mein Vergnügen, zwar
Federn hab ich nicht,
doch kann ich wacker fliegen.
(Fledermaus
Von diesem Vogel sagt der Berliner: ,ick hör dir trapsen“
(Nachtigall)
Den Kindern erzählt man dass sie von ihm gebracht wurden
( Storch)
Welchen Vogel sollte man nicht nach Athen tragen?
(Eule)
Von diesem Vogel sagt man, da´er diebisch wäre
(Elster)
Dieser Vogel behauptet, er könne besser singen als ein
Esel
Wär ich so ein Vogel, so hät ich nicht viel zu tun.
(Huhn)
Dieser Vogel kommt hinter Unglück
(Rabe)
Wenn dieser Vogel rot ist und auf dem Dach sitzt, brennt es.
(Hahn)
Welches Tier hat einen kalten Schwanz?
(Der Zeisig, denn er ist hinten ei
Vogel im Schnee
Vom Himmel kommt der weiße Schnee,
er sinkt auf Wald und Feld.
Nur weißer Schnee, soweit ich seh
Rings auf der ganzen Welt. |
Beide Hände hoch über den Kopf halten.
Hände mit bewegenden Fingern Langsam senken |
in buntes kleines Vögelein
Schwirrt traurig hin und her.
Es sucht umher und zwitschert fein,
als ob es hungrig wär. |
erhobene re. Hand.
Finger leicht bewegen
hin u. her führen |
Und Hunger, Vöglein, der tut weh!
Weiß ist das ganze Land.
Allüberall da liegt der Schnee.
|
Re Hand auf den Leib
Heben. Beide Hände-
Handfläche nach unten
Hin u. her bewegen |
| Flieg her auf meine Hand! |
Li. Hand –Hanfläche
Nach oben, ausstrecken |
Sieh nur, viel Körner findst du hier.
Nun sperr den Schnabel auf
Und hole sie und pick sie dir! Schnabel
Dein ist der ganze Hauf! |
Re. Hand auf li.
Zeigefinger u. Daumen =
(öffnen u. schliesen) |
Das Vöglein all die Körner pickt.
Dann sitzt so satt es dort. |
|
Es zwitschert Dank noch und es nickt
Und fliegt ganz leise fort. |
Alle Finger der re. Hand bewegen |
Da wink ich: liebes Vögelein,
ich hab der Körner mehr .
Und wirst du morgen hungrig sein,
dann komm nur wieder her! |
Re Hand hochhalten
Li.Hand winkt
Li. Zeigefinger winkt heran |
Vögel im Schnee
Vom Himmel kommt der weiße Schnee,
er sinkt auf Wald und Feld.
Nur weißer Schnee, soweit ich seh
Rings auf der ganzen Welt.
Ein buntes kleines Vögelein
Schwirrt traurig hin und her.
Es sucht umher und zwitschert fein,
als ob es hungrig wär.
Und Hunger, Vöglein, der tut weh!
Weiß ist das ganze Land.
Allüberall da liegt der Schnee.
Flieg her auf meine Hand!
Sieh nur, viel Körner findst du hier.
Nun sperr den Schnabel auf
Und hole sie und pick sie dir!
Dein ist der ganze Hauf!
Das Vöglein all die Körner pickt.
Dann sitzt so satt es dort.
Es zwitschert Dank noch und es nickt
Und fliegt ganz leise fort.
Da wink ich: liebes Vögelein,
ich hab der Körner mehr.
Und wirst du morgen hungrig sein,
dann komm nur wieder her!
|