Autor/in: Piti

Unsere Hände

» THEMA DER STUNDE: „Unsere Hände „

Ich habe das Thema Hände ausgesucht, weil ich herausgefunden habe, das man
über die eigenen Hände viel erzählen kann, wenn man sich mit ihnen beschäftigt.
Und weil ich der Meinung bin das viele Menschen nicht wissen, was sie mit ihren Händen schon alles vollbracht haben und noch damit machen können.

» ZIELE:

Mein Ziel ist es die Teilnehmer gezielt zu Beschäftigen. Ich möchte zu Gesprächen anregen und bei den Senioren Erinnerungen an früher wecken. Die TN sollen sich wohlfühlen können. Durch Gespräche und Rätsel haben die Senioren die Gelegenheit sich näher zu kommen, sich gegenseitig besser kennen zulernen und sich auszutauschen. Außerdem soll es viel Freude und Spaß machen miteinander nachzudenken, in Erinnerungen zu schwelgen, zu raten, zu rätseln und mit den Händen etwas anzufertigen . Gleichzeitig regt die Beschäftigung die Konzentrationsfähigkeit, die Feinmotorik, den Tastsinn, das Denkvermögen und die Kreativität an. Es sollen möglichst viel Sinne bei den Senioren angeregt werden.
In erster Linie soll es allen Spaß und Unterhaltung bringen.

» Vorbereitende organisatorische Aspekte

»ANGABEN ZUR ZIELGRUPPE:

Die TN kennen sich schon von vorherigen Beschäftigungen und sind sich auch schon vertraut. Das Alter der Teilnehmer habe ich bewusst nicht festgelegt, damit auch leicht Behinderte Menschen und Menschen mit leichter Demenz teilnehmen können.

» GRUPPENSTÄRKE:

Die anzustrebende Gruppengröße liegt bei max. 10 Personen um einen gemütlichen Austausch zu gewährleisten. Bei zu großen Gruppen verliert man als Anleiter und auch als Teilnehmer zu schnell den Überblick.

» RÄUMLICHKEITEN:

Der Gruppenraum wird so hergerichtet, das alle TN um einen großen Tisch herum sitzen und genügend Platz haben.

» ZEIT:

Die Beschäftigung wird mit ca. 90 Minuten geplant.

» MATERIAL:

  • Karten mit biografischen Fragen, Rätselfragen, Wortspielen, Wortsammlung.
  • Für jeden TN ein Liedertext.
  • Ein Gedicht zum Vorlesen
  • Verschiedenfarbige Socken
  • Viele verschiedene Knöpfe
  • Perlen
  • Garn
  • Wollreste
  • Stopfnadeln
  • Evtl. Klebstoff
  • Filzstoffe

» Durchführung

» VORBEREITUNG DES RAUMES:

Im Gruppenraum steht eine große Tischrunde, die zum Thema dekoriert ist. Getränke und kl. Knabberein werden bereitgestellt. Alle TN sitzen am Tisch. Ich mische mich unter die Senioren, um keine Schulsituation hervorzurufen. Alle TN sitzen im Kreis, so das Jeder, jeden sehen kann.

» PLANUNG DES ABLAUFES:

Ich begrüße die TN einzeln an der Tür und bitte sie freundlich herein. Im Raum spielt ein lustiges Stimmungslied über Hände. Es werden kleine Knabberein und Getränke angeboten.

GEDICHT: “ Muttern’s Hände

Je nach Situation kann das Gedicht von mir oder von einem der TN vorgelesen werden. Es regt zum Denken und erinnern an.

» BIOGRAFIKARTE: Anregung zum Gespräch!

Haben sich ihre Hände im Laufe der Zeit verändert?
Schauen sie sich ihre Hände an, können sie Besonderheiten an ihnen erkennen?
Was kann man mit den Händen tun/ was haben sie mit ihnen schon getan?
Woher kommt die Redensart “ Eine Hand wäscht die andere?“

» FRAGEKARTE:

Was ist ein Muff?
Früher trugen die Kinder keine Handschuhe, sondern eine Stoff oder Fellrolle, die mit Bändern um den Hals gebunden wurde. Die Kinder konnten ihre Hände von beiden Seiten hineinstecken und wärmen.

Wie heißt die Schrift, die ertastet werden kann?
Blindenschrift

Welchen Schuh kann man an der Hand tragen?
Handschuh

An welchen Nägeln knabbern Kinder gern?
Fingernägel

Welchen Schlag macht man mit den Händen?
Handschlag

» WORTSPIELKARTE:

Sammeln sie Begriffe die mit dem Wort „Hand“ beginnen!
Handschlag, Handbesen, Handwerker, Handkuss …

» Sprichwörter:

Von der Hand in den Mund leben.
Die Beine in die Hand nehmen.
Das hat Hand und Fuß
Handwerk hat goldenen Boden

» FINGERSPIEL:

Die TN bewegen ihre Hände bzw. Finger nach Vorgabe und Reimen.

Zum Beispiel:
10 kleine Zappelmänner …
Das ist der Daumen, der schüttelt die Pflaumen, …

» HERSTELLEN EINER HANDPUPPE:

Als Augen und Nase werden Knöpfe oder Perlen auf einen Socken aufgenäht.
Mit einer Stopfnadel werden Wollfäden als Haare genäht.
Das Gesicht der Sockenpuppe kann auch mit Filzstoffresten aufgeklebt werden.
Die Sockenpuppe kann jetzt über eine Hand gestülpt werden.
Wenn man jetzt die Hand immer wieder auf und zu klappt, dann kann man die Puppe sprechen lassen wie eine Kasperpuppe.

» SCHLUSS DER STUNDE:

Ich spiele das Lied “ Und die Hände zum Himmel“ mit dem CD-Player
und die Gruppe kann nach ausgeteiltem Liedertext mitsingen.
Danach machen wir alle gemeinsam in einem Stuhlkreis einen kleinen Sitztanz zum gleichen Lied.
Verabschiedung.

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