Autor/in: Vio

Gruppenaktivierung für fünf Bewohner

1. Wer?

Leitende Pflegekraft (PK) V. H.

2. Was?

Thema: Anfertigung von Blumendekorationen unter der Anleitung von einer PK Begründung des Themenauswahls:

Die fünf BewohnerInnen haben Vorkenntnisse und Vorliebe für Pflanzen und Blumen. Die waren damit entweder beruflich verbunden, z. B. Hr. Heinrich und Fr. Müller, oder durch ihre Hobbys, z.B. Fr. Meier , durch Hobbys und Einstellung zur Natur, z.B. Fr.Rolle oder waren kreativ und geschickt und haben vowiegend/betont mit den Händen gemeistert/gearbeitet, z.B. Fr. Schmidt(Schneiderin von Beruf)

3. Wann?

Durchführungszeit: Möglichkeiten :

  • am Vormittag gegen 10Uhr
  • am Nachmittag gegen 16Uhr

4. Mit wem?

An die Gruppenaktivierung nehmen folgende SeniorenInnen teil:

  • Fr. Meier, 79
    Gehhilfe beim Laufen: Stock
    gerne in Gesellschft, nimmt rege an den Heimfreizeitaktivitäten teil
    Hausfrau
    Hobbys: Kochen und Gartenarbeit Fr. Müller, 85
    zeitweise desorientiert, schlechte Konzentration
    unregelmäßige Teilnahme an den Heimfreizeitaktivitäten
    hat in der Landwirtschaft mitgearbeitet Fr. Schidt, 82
    Gehstützen, Rollstuhl
    Hörgeräte beideseitig
    geistig „fit“
    recht früh – Haushalt führen
    Beruf: Schneiderin
    Hr. Heinrich, 86
    linksseitig gelähmt, weitgehend selbstständig
    3-Punkt-Gehhilfe beim Laufen
    Beruf: Gutsverwalter, Bereiche seiner Tätigkeit: Feld, Wald, Flur Fr. Rolle, 84
    Diabetikerin, strikte Diät
    naturverbunden
    persönliches Gartenstück im Heimgarten, Vorliebe für Blumen

5. Wo?

In einem geeignetem Raum/ Freizeits-/ Gruppenraum

6. Wie?

Methoden:

  • Gespräch
  • Einzelarbeit
  • Gruppenarbeit
  • Bewegungsübungen zum Fördern der Feinmotorik
  • kreativer Ausdruck ???????????

7. Womit?

Thematische Gegenstände/ benötigtes Material:

  • – Bildkarten mit Blumen
    – Jahreszeitenposter
    – Blumen, Pflanzen, Töpfe, Körbchen, „Schwamm“
    – Malutensilien, Paper, Schere

8. Warum?

Ziele:

  • – Pflegen der sozialen Integration
  • – Einsamkeit und Zurückziehen vermeiden
  • – Verbesserung und Optimieren der Tagesstruktur
  • – Ausdrucksfähigkeiten verbessern
  • – Spaß und Freude erleben, sich wohl fühlen
  • – Erhalten und Fördern der Feinmotorik
  • – Konzentration, Kreativität und Selbstwertschätzung fördern Verbesserung des seelischen Befindens
  • – Kognitive Funktionen fördern

9. Wozu?

  • – Tagesstruktur geben
  • – Verbesserung des Wohlbefindens der BewohnerInnen
  • – Selbstständigkeit erhalten
  • – Standardangebot des Hauses erhöhen

10. Wie war es?

Nach der Durchführung einschätzen,

  • – ob das Thema interessant war;
  • – ob die Methoden richtig ausgewählt sind;
  • – ob die Zielgruppe richtig zusammengestellt war;
  • – ob das Thema interessant war;
  • – wie man Vebesserungen machen kann

Nach Kritik fragen und danach wie die TeilnehmerInnen (BewohnerInnen) die Veranstalltung empfunden haben

Durchführung

Aufwärmphase:

– Vorstellung der Gruppenleitung
– Vorstellung der Teilnehmer

  • – Aufwärmübungen:
    • feinmotorische Übungen und Fingergymnastik:
    • die Hände schütteln
    • je nacheinander und in Abfolge den Daumen und den Zeigefinger, den Mittelfinger, den Ringfinger und den kleinen Finger zusammendrücken

– Kennenlernspiele

  • Blumen nach Jahreszeiten zuordnen:
    Bildkarten mit Blumen und Jahreszeitenposter Zuerst wird ein Gespräch über die Jahreszeiten geführt als einstieg ins Thema. Unterstützende Fragen:
  • – Wie ist das Wetter im Frühling(Sommer, Hernst, Winter)?
    kalt/warm?
  • – Was für Niederschläge sind typisch?
    Regen, Schnee usw.
  • – Was für Pflanzen werden angebaut?
  • – Wie entwickeln sich die Pflanzen während dieser Jahreszeit?
  • – Was für Blumen blühen im Garten (oder Topfblumen?)

Spiel: Bildkarten mit Blumen entsprechend der Jahreszeiten zuodnen Jeder BewhonerInnen bekommt eine Stapel Bildkarten, auf denen verschiedene Blumen abgebildet sind, die typisch für die unterschiedlichen Jahreszeiten sind.
Die Teilnehmer sind Leute die sich gut mit Pflanzen und Blumen auskennen, je na ihren Hobbys, früheren Berufen oder Beschäftigungen s. 4 und Anhang. Die Aufgabe ist die Blumen zu der passende jahreszeit zuordenen. Die PK klebt die jeweilige Blumenkarte an die Jahreszeitposter

  • – Vorstellung des Themas
  • – Hinweise auf den Verlauf
  • – Fragen nach Erwatungen, Bedenken bzw. Befürchtungen
  • – Evtl. Begrüßungsritual

Aktivitätsphase:

  • – bis zu 60 min
    – Leistungsphase
    – Eigetliches Thema: Lesen, Malen, Gedächtnistrainig
    – Anwendung verschiedener Methoden um möglichst alle Sinne anzusprechen
    – Nicht abrupt abbrechen, langsam in die Ausklangsphase übergehen lassen
    – Lückenfüller bereithalten

Ausklangsphase:

  • – Abschluss einleiten
  • – Resümmee ziehen
  • – Gespräch zum vorangegangenen Thema
  • – Gedicht oder Lied zum Thema
  • – Wünsche und Vebesserungsvorschläge
  • – Bewohner nach dem Befinden fragen
  • – Hinweis auf die nächste Aktivierung
  • – Gemeinsames Abschiedsritual, z.B. Lied oder Hände reichen

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