Arbeitsschritt
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Begründung |
Ich lade die teilnehmenden Bewohner
ein, begleite Sie zu Ihren Stühlen und begrüße
alle mit Ihrem Namen und reiche Ihnen die Hand
Vorstellen von Frau Zehe und Frau Kölmel
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- Entspannung vor den Übungen
- Zugehörigkeitsgefühl
- Abbau von Ängsten und Unsicherheiten
- Kontaktaufnahme |
| Ich teile die Liedblätter aus. Lied „Kommt ein Vogel
geflogen“ |
- Ängste vor unbekannten Leuten abbauen / entgegenwirken
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Ich erkläre mein weiteres
Vorgehen:
Bewegungsübung mit Chiffontücher
Begleitet durch Hintergrundmusik |
- dient zur Auflockerung und Entspannung
- Einstimmung für die bevorstehenden Übungen
- Belüftung der Lungen Pneumonieprophylaxe |
Ich erkläre mein weiteres Vorgehen:
Bewegungsübung mit Chiffontücher
Begleitet durch Hintergrundmusik |
- Aufklärung über weiteren Ablauf
- Förderung der Konzentration
- Stärkung des Selbstvertrauens
- Aktionsdrang wecken |
| Desweiteren erkläre ich den Teilnehmern, warum es wichtig
ist Bewegungsübungen im Alter durchzuführen |
- Sinn und Zweck der Maßnahme kennen-
Lernen
(Training der Muskulatur, Selbständigkeit
erhalten, Beweglichkeit erhalten, Spaß
daran haben, für soziale Kontakte sorgen) |
Ich biete nun jedem BW die Chiffontücher an, sich eines
auszusuchen.
- Es zu betasten
- Mir die Farbe des Tuches zu nennen
- Mir den Stoff des Tuches zu nennen- |
- Selbständigkeit fördern
- Konzentration steigern
- Kennenlernen des Arbeitsmaterials
- Trainieren der taktilen (durch Berührung)
Wahrnehmung, Farbwahrnehmung |
A. Durchführung der Übung (Einzelübungen)
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| Alle Übungen werden 3-4
mal rechts und links durchgeführt |
- Beanspruchung aller Körperteile
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Ich bitte die Bewohner sich in eine korrekte Sitzposition zu
begeben.
- Rücken gerade
- Füße haben festen Bodenkontakt- |
- Sicherheit geben
- Verspannungen vermeiden |
I. Übung
Mit den Händen wird das Tuch zusammengeknüllt, durchgeknetet
und wie eine Rose in den Händen aufgehen lassen. |
- Bewegung der Finger und der Handgelenke
- Grobmotorik
- Förderung der Greiffähigkeit
- Förderung der Durchblutung- |
II. Übung
Ich bitte die Teilnehmer, das Tuch auf die Oberschenkel zu legen.
Nun den Kopf zur Brust bewegen und dabei das Tuch anschauen. Kurz
halten – Lösen. |
- Erhaltung der Beweglichkeit im Hals-
Wirbelbereich, Dehnung und Stärkung der Halsmuskulatur
- Oberkörperanspannung- |
III. Übung
Ich bitte die Teilnehmer das Tuch in beide Hände zu nehmen.
Arme ausstrecken und nach oben führen – Kopf folgt dem
Tuch.
Halten – Lösen |
- Erhaltung der Beweglichkeit im Hals- Wirbelbereich, Dehnung
und Stärkung
der Halsmuskulatur |
IV. Übung
Tuch in eine Hand nehmen und ausgestreckt zur Seite führen.
Kopf folgt dem Tuch ohne das der Rumpf dabei mitbewegt wird. |
- Dehnung des Hals- und Schulterbereiches
- Erhaltung der Beweglichkeit von Hals und Schulter
- Augen/Hand – Koordination
- Konzentration
- Fein- Grobmotorik |
V. Übung
Das Tuch auf die Oberschenkel legen.
Langsames marschieren. Hände auf die Oberschenkel legen. |
- Dehnung der Ober- und Unterschenkel
- Erhaltung der Beweglichkeit in Knie-, Hüft- und Fußgelenk
- Beanspruchung der Rückenmuskulatur und Bauch |
VI. Übung
Danach Trippelschritte (kleine Schritte) – die Stufen werden
größer und unsere Schritte weiter |
- Dehnung der Ober- und Unterschenkel
- Erhaltung der Beweglichkeit in Knie-, Hüft- und Fußgelenk
- Beanspruchung der Rückenmuskulatur und Bauch |
VII. Übung
Bein ausstrecken. Zehen nach vorne strecken und wieder heranziehen |
- Anspannung der Ober- und Unterschenkel
- Beanspruchung der Fußgelenke
- Anspannung der Bauchmuskulatur
- Durchblutungsfördernd- |
VIII. Übung
Hacke – Spitze
(Wechsel von Fersenkontakt und Zehenkontakt mit Boden) |
- Anspannung der Ober- und Unterschenkel
- Beanspruchung der Fußgelenke
- Anspannung der Bauchmuskulatur- |
XI. Übung
Tuch unter Kniekehle. Bein anheben. Fußgelenk kreisen |
- Anspannung der Bauchmuskulatur
- Erhaltung der Beweglichkeit im Fußgelenk
- Dehnung und Stärkung der Ober- und Unterschenkelmuskulatur |
Nun eine kleine Pause: Ich biete den Teilnehmern Getränke
an, Teilnehmer sitzen in entspannter Haltung
PARTNERÜBUNGEN
2 Personen sitzen sich gegenüber. Gegenüberliegende
Hände fassen gemeinsam ein Tuch.
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Arbeitsschritt |
Begründung |
X. Übung
Partner schwingen mit den Tüchern vor dem Körper. (Von
einer Seite zur anderen) |
- Bewegung der Schultermuskulatur und der Arme
- Lockerung der Schultergelenke- |
XI. Übung
Kreisbewegungen vor dem Körper |
- Stärkung der Brust-, Schulter- und
Armmuskulatur |
XII. Übung
Nun führen die Partner Ihre Tücher zu einer Seite, Rumpf
dreht sich dabei mit.
Halten und Lösen |
- Stärkung der Brust-, Schulter- und Armmuskulatur
- Förderung der Rumpfdrehung- |
XIII. Übung
Partner bringen ein Arm nach oben
Halten – Lösen |
- Stärkung der Brust-, Schulter- und Armmuskulatur |
XIV. Übung
Nun beide Hände nach oben führen.
Halten – Lösen |
- Stärkung der Brust-, Schulter- und Armmuskulatur
- Atmungsfördernd- |
XV. Übung
Ein Teilnehmer führt nun seine Ellenbogen nach hinten, sodaß der
gegenüberliegende Partner mit dem Oberkörper nach vorne
kommen muß |
- Erhaltung der Beweglichkeit von Ellenbogen und Schultern
- Koordinationsförderung + Konzentration
- Leichte Rumpfbeugung- |
XVI. Übung
Nun nehmen wir das Tuch in die Hand und winken. |
- Lockerung der Handgelenke |
B. Abschluß
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Arbeitsschritt |
Begründung |
| Teilnehmer falten Tücher zusammen – danach sammele
ich die Tücher ein |
- Beanspruchung der Hand- bzw. Der Fingermuskulatur
- Greiffähigkeit
- Selbständigkeit |
| Gedicht „Ein kleines Lächeln“ von Helmut Gebhard |
- Trainieren des zuhörens
- Freude übermitteln
- Entspannung nach Gymnastik |
| Ich lobe die Bewohner und frage sie wie die Übungen zu
und ob sie bei der Ausführung Spaß hatten |
- Zum Gespräch anregen
- Wohlbefinden und Selbstvertrauen steigern
- Training des sprachlichen Ausdrucks |
| Ich reiche nochmals Getränke |
- Flüssigkeitsaufnahme
- Steigerung des Wohlbefindens |
| Ich bedanke mich für das mitmachen |
- Empathie zeigen |