Autor/in: Chrissi

Aktivierung zum Thema Märchen

» Aktivierung zum Thema „Märchen“

» Vorbereitung:

Material: Kopiervorlagen „Märchen“, Karten mit Buchstaben von A-Z, A3/A1 Papier zum Beschriften diverser Sachen, A3Papier mit Wortpaaren,…
Dekor: Gegenstände aus verschiedenen Märchen z.B. Erbsen, goldene Kugel, Apfel, Geld, Korb, Wein, Frosch mit Krone, Nadel und Faden,

Sitzordnung:

Die Teilnehmenden Bewohner sitzen an zwei zusammen geschobenen Tischen im Karl Olga Haus im Speisesaal. Eine Sitzordnung direkt gibt es nicht da mehrere Bewohner an der Aktivierung teilnehmen können. Jedoch sollten nicht Lehrer/ Mentor und Gruppenleiter (ich) nebeneinander sitzen.

»Mögliche Probleme die auftreten könnten wären:
Das Bewohner den Platz verlassen und nicht mehr mitmachen möchten oder andere Bewohner in den Speisesaal kommen

»Durchführung:

1. Hinführung zum Thema:

Erklären lassen was hier auf dem Tisch liegt. Darauf zu Sprechen kommen was Märchen sind.

2. Aufwärmung:

Buchstaben Karten verdeckt auf den Tisch legen und Bewohner eine Karte ziehen lassen. Die Bewohner sollen zu dem jeweiligen Buchstaben ein Wort oder einen Gegenstand sagen welches mit Märchen zu tun hat. Zum Beispiel:

A Aschenputtel G Gold M Mut S Schleifstein
B Brunnen H Hexenhaus N Nadel T Taler
C Cinderella I Igel O Ofen U Uhrenkasten
D Dornen J Jorinde P Pferd V Vater
E Erbsen K Kopfkissen Q Quelle W Wolf
F Fee L Lebkuchen R Rotkäppchen Z Zicklein

3. Übung:

Jetzt ist die Aufgabe umgekehrt nachdem alle Buchstaben Karten eingesammelt sind lege ich nun die Zweite Kopiervorlage auf den Tisch. Die Bewohner sollen erkennen aus welchem Märchen die vorgegebenen Gegenstände stammen. Eventuell zu den einzelnen Gegenständen kurz das Märchen erzählen.

4. Übung:

Nach dem ich die Blätter wieder eingesammelt habe bitte ich die Bewohner mir zu zuhören. Ich lese ihnen einige Ausschnitte aus verschiedenen Märchen vor und die Bewohner sollen erraten, um welches Märchen es sich handelt. Eventuell können die Bewohner das entsprechende Märchen selber weiter erzählen.

Um welches Märchen handelt es sich:

»Aschenputtel: Die Frau hatte zwei Töchter mit ins Haus gebracht, die schön und weiß von Angesicht waren, aber garstig und schwarz von herzen. Da ging eine schlimme Zeit für das arme Stiefkind an. „Soll die dumme Gans bei uns in der Stube sitzen?“, sprachen sie. „ Wer Brot essen will, muss verdienen: Hinaus mit der Küchenmagd!

»Der Wolf und die 7 Geißlein: Da ging der Wolf fort zu einem Krämer und kaufte sich ein großes Stück Kreide; die aß er und machte damit seine Stimme fein. Dann kam er zurück, klopfte an die Haustür und rief; „Macht auf ihr lieben Kinder, eure Mutter ist da und hat jedem von euch etwas mitgebracht.“

»Tischlein deck dich: Die Ziege antwortete: „Wovon sollt ich satt sein? Ich sprang nur über Gräblein und fand kein einzig Blättelein: meh!meh!“ „ Der gottlose Bösewicht!“ schrie der Schneider. „So ein frommes Tier hungern zu lassen!“, lief hinaus und schlug mit der Elle den Jungen zur Haustüre hinaus.

»Schneewittchen: Nun war das arme Kind in dem großen Wald mutterseelenallein und es war ihm so angst, dass es alle Blätter an den Bäumen ansah und nicht wusste, wie es sich helfen sollte. Da fing es an zu laufen und lief über die spitzen Steine und durch die Dornen und die wilden Tiere sprangen an ihm vorbei, taten ihm aber nichts. Es lief, solange nur die Füße noch fort konnten, bis es bald Abend werden wollte. Da sah es ein kleines Häuschen und ging hinein um sich auszuruhen.

5. Gesprächsrunde

»Ziel: Interessen entdecken; Gemeinschaft;

Nachdem jetzt so viel über Märchen geredet wurde so viele Märchen angesprochen wurden ist es Zeit für eine kleiner Gesprächsrunde. Diese Gesprächsrunde kann auch schon während der einzelnen Übungen einfließen. Biografische Fragen wie zum Beispiel ob Märchen frei erzählt oder vorgelesen wurden früher und wie man es mit den Kindern heute macht? Ebenso Frage ob die Anwesenden Bewohner selber mal ein Märchen buch hatten als Kinder und ob sie sich noch an die einzelnen Bilder erinnern können. Des Weiteren interessiert ob die Bewohner ein bestimmtes Lieblingsmärchen haben. Eins das sie nicht mehr loslässt.

6. Übung

Auf A3 Papier habe ich verschiedene Begriffe aus dem Bereich Märchen geschrieben. Diese Begriffe zeige ich allen Bewohnern. Unter den Begriffen befindet sich ein Begriff beziehungsweise ein Wort welches nicht zu den anderen passt. Die Bewohner haben die Aufgabe das nicht passende Wort herauszufinden. Zudem muss das entsprechende Märchen erkannt werden.

7. Quiz

Hierbei werden verdeckt Karten mit Fragen auf den Tisch gelegt. Jeder Bewohner zieht ein Karte und ließt ein Frage vor oder lässt sie vorlesen. Und wenn möglich beantwortet er diese. Auf einzelnen Karten stehen auch typische Aussagen drauf die von den einzelnen Bewohnern erkannt werden sollten.

»Fragen:

In welchem Märchen wurde jemand nackt durch die Stadt geschickt?
In welchem Märchen spielt ein Spindel eine besondere Rolle?
Wer hat seinen Arbeitslohn in Form eines Steines in einen Brunnen geworfen?
In welchem Märchen werden Räuber durch Tiere verscheucht?
In welchem Märchen spielt eine Erbse eine Rolle?
Aussagen:
„Heute back ich morgen brau ich, übermorgen hol ich der Königin ihr Kind…“
„Bäumchen, rüttele dich, Bäumchen schüttele dich, wirf Gold und Silber über mich!“
„Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die schönste im ganzen Land?

8. Quiz2

In den folgenden Märchentiteln haben sich Fehler eingeschlichen. Ich werde diese Namen vorlesen, wobei sich hinter den Namen immer zwei Märchen verbergen: Es gilt zu erraten:

Schneeputtel; Dornkäppchen; Hans und Gretel; Das tapfere Rosenrot; Frau deck dich; Schneeweißchen und die sieben Geißlein

9. Abschluss

Zum Abschluss sollen die Teilnehmer versuchen selber ein kurzes Märchen zu erfinden. Dabei geht es der Reihe nach und jeder fügt an den Teil des Vorredners ein weiters an.
Ich beginne mit: Es war einmal…
Die Dauer der Geschichte hängt davon ab wie erzählfreudig die Gruppe am Freitag sein wird

»Zielsetzung:

  • Konzentration fördern
  • Wortschatz trainieren
  • Langzeitgedächtnis anregen;
  • Gemeinschaftsgefühl übermitteln
  • Gemeinsame Interessen entdecken
  • Das Bewohner an Aktivierung teilnehmen und Freude daran haben

Mögliche Probleme die Auftreten können?
Einzelner Bewohner fühlt sich überfordert. Durch leise Sprechen der Bewohner werden andere nicht verstanden.

Reflexion
……..

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