Autor/in: Fibula

Aufstellung der Arzneimittelherkunft

Pflanzen:

Schon die Ägypter und die Chinesen hatten vor ca. 5.000 vor Christus umfangreiche Kenntnisse bezüglich der Kräuterheilkunde. Auch heute noch spielen Bestandteile der Pflanzen eine wichtige Rolle bei der Herstellung von Arzneien (auch in der Pharmaindustrie). Bsp.: Kamille, Minze, Salbei sind sanfte Heilkräuter.
Es gibt selbstverständlich auch Pflanzen, die äußerst giftig sind, je nach Konzentration. Zum Beispiel Tollkirsche oder Fingerhut (Digitalis). Daher muß man sagen, daß pflanzliche Arzneimittel keineswegs als harmlos einzustufen sind!

Tierische Produkte:

Medikamente rein tierischer Herkunft sind relativ selten geworden.
Bsp.: Blutegel (Hirundin), Insulin

Stoffe mineralischer Herkunft (anorganische Stoffe):

Beispiel: Natrium, Kalium, Magnesium, Metalle wie „Eisen und Gold“ (findet sich auch in Mineralwässern)
In der Altenpflege häufig verwendete mineralische Stoffe sind:
Na CL 0,9% = isotonische Kochsalzlösung für Augen- und Wundreinigung,
oder Ringerlösung = Na CL + Kalium + Magnesium,
oder Eisenpräparate bei Anämie,
Brausetabletten (Kalinor, Calcium-Brause)

Chemisch oder gentechnologische Präparate:

Die meisten Arzneimittel werden heute chemisch in großen Mengen hergestellt. Dabei werden natürliche Stoffe meist exakt kopiert und chemisch synthetisiert. Damit werden die oft erheblichen Schwankungen der Inhaltsstoffe natürlich vorkommender Substanzen ausgeschlossen. BILLIGER!

 

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